DE8808889U1 - Vorrichtung zur Aufbringung einer Noppenprägung auf eine insbesondere für die Verarbeitung zu Säcken dienenden Kunststoffolie - Google Patents

Vorrichtung zur Aufbringung einer Noppenprägung auf eine insbesondere für die Verarbeitung zu Säcken dienenden Kunststoffolie

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DE8808889U1
DE8808889U1 DE8808889U DE8808889U DE8808889U1 DE 8808889 U1 DE8808889 U1 DE 8808889U1 DE 8808889 U DE8808889 U DE 8808889U DE 8808889 U DE8808889 U DE 8808889U DE 8808889 U1 DE8808889 U1 DE 8808889U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C59/00Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor
    • B29C59/02Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by mechanical means, e.g. pressing
    • B29C59/04Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by mechanical means, e.g. pressing using rollers or endless belts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
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    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/74Auxiliary operations
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Papierverarbeitung Sachsa GmbH, Südstr. 4-6, 3426 Wieda
Vorrichtung zur Aufbringung eine»* floppenprägung auf eine insbesondere für 'Ue Verarbeitung zu Säcken dienenden Kunststoffolie
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Aufbringung einer Noppenprägung auf eine insbesondere für 3ie Verarbeitung zu Säcken dienenden Kunststoffolie, mit mindestens einer drehbar angeordneten aad Prägestempel aufweisenden Prägewalze und einer jeweils zugeordneten, die Kunststoffolie in Richtung auf die Prägewalze belastenden, drehbaren Andruckwalze.
In Säcken aus Kunststoffolie werden die verschiedenartigsten Materialien verpackt. Solche Materialien sind beispielsweise Kalk für die Landwirtschaft, Sämereien o. dgl. Die Säcke sind an die zu verpackenden Gegenstände bzw. an die gewünschte Menge pro Packeinheit entsprechend angepaßt. Bei rieselformigen Materialien, wie z. B. Kalk, ist insbesondere
darai-f zu achten, daß nach dem Verpacken der Kalk nicht aus dem Sack austreten kann, dar Sack also dicht verschlossen ist. Nach dem Verpacken werden die Säcke über und nebeneinander gestapelt, zumeist auf Paletten, und dann zu der jeweiligen Verkaufsstätte transportiert. Es hat sich dabei als Nachteil herausgestellt, daß die aus Kunststoffolie hergestellten Säcke, sobald sie gestapelt sind, leicht verrutschen. Dies ist damit zu erklären, daß in dem gestapelten Zustand die relativ glatten Kunststoffolien der einzelnen Säcke aufeinander zu liegen kommen. Die Stapelhöhe ist bei derartigen Säcken daher begrenzt.
Um dieser Rutschgsfahr zu begegnen ist es bekannt, mit einer Vorrichtung zur Aufbringung einer Noppenprägung der eingangs beschriebenen Art die Kunststoffolie mit Noppen zu versehen, so daß bei aufeinanderliegender. Säcken die jeweiligen Noppen ineinandergreifen und ein Verrutschen weitgehendst verhindern. Bei der bekannten Vorrichtung findet eine Flachbahnfolie als Kunststoffolie Verwendung, die zwischen einer Prägewalze and einer Andruckwalze geführt wird. Dia Prägewalze weist Prägestempel auf, die die Form der gewünschten Noppen an ihrer Oberfläche besitzt. Die Andruckwalze sorgt dafür, daß die Flachbahnfoli» mit der erforderlichen Kraft auf die Prägewalze bzw. die Prägestempel angedrückt wird. Die Prägewalze und/oder die Andruckwalze sind auf eine bestimmte Temperatur aufgeheizt, so da3 die Flachbahnfolie einer plastischen Verformung unterzogen wird. Nachteilig an dieser bekannten Vorrichtung ist, daß nur eine Flachbahnfolie als Kunststoffolie verarbeitet werden kann. Diese Flachbahnfolie muß nach der Aufbringung der Noppenprägung entsprechend gefaltet und auch an den Längsrändern verklebt werden, so daß letztendlich aus der Flachbahnfolie ein Schlauch gebildet wird, der dann entsprechend der Sackgroße geschnitten und weiterverarbeitGt wird. Hinzu kommt, daS die Kunststoffolie oftmals nicht als Flachbahnfolie vorliegt, sondern als endlos geblasener
Schlauch, so daß zusätzlich vor der Noppenprägung dieser Schlauch erstmal aufgeschnitten werden muß, um dann die Noppenprägung aufzubringen und anschließend die Flachbahnfolie wieder zu einem Schlauch verklebt werden muß. Dies ist eine sehr aufwendige Vorgehensweise, die sowohl die notwendigen Maschinenkosten als auch die pro Sack benötigte Produktionszeit ansteigen läßt. Weiterhin nachteilig bei der bekannten Vorrichtung ist, daß die Temperatur der Prägewalzen bfcw. Prägestempel und/oder der Andruckwalzen in sehr ongen Grenzen konstantgehalton werden muß. Diese Forderung begründet sich damit, daß bei zu hoher Temperatur die Kunststoffolie nicht mehr die erforderliche Festigkeit hat, bei dem daraus hergestellten Sack; also die Gefahr besteht, daß dieser aufplatzt und somit sein Inhalt verstreut wird. Andererseits ist bei zu tiefer Temperatur die Noppenprägung nicht voll ausgebildet, so daß das mit der Noppenprägung erwünschte Ziel, nämlich die Rutschsicherung, nicht voll erreicht wird. Zur Konstanthaltung der Temperatur können zwar relativ kompliziert aufgebaute Regelsysteme Verwendung finden, diese erhöhen jedoch wiederum die Maschinenkosten. Hinzu kommt, daß diese Regelsysteme zumeist schmutzanfällig sind und somit oftmals Störungen auftreten. Es ist daher mit einem relativ großen Ausschuß zu rechnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so weiterzubilden, daß iiuch bei einem endlos geblasenen Schlauch aus Kunststoffolie eine Noppenprägung aufgebracht werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, die Folie zu hoch oder zu niedrig zu temperieren.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß rain lest ns ein die Prägewalze(n) oder die Andruckwalze(n) tragendes Schiffchen vorgesehen, daß das Schiffchen schwimmend zwischen vorzugsweise Führungswalze angeordnet ist, daß zwischen jeder Führungswalze und dem Schiffchen ein Spalt vorgesehen ist, und daß die Kunststoffolie durch den Spalt geführt ist, so
daß bei Verwendung einer als Schlauch ausgebildeten Kunststoffolie das Schiffchen mit der (den) daran befestigten Prägewalze(n) oder mit der (den) daran befestigten Andruckwalze(n) innerhalb des Schlauche vorgesehen ist. Es wird hier also davon abgegangen, die Prägewalze bzw. den Prägestempel und/oder die Andruckwalze zu erhitzen, vielmehr wird die Noppenprägung als Kaltprägung vorgenommen. Durch die spezielle Ausgestaltung der Prägestempel in Verbindung mit der Andruckwalze ist es somit möglich, die Noppenprägung, insbesondere die Prägetiefe, genau und dauerhaft als Muster in die Kunststoffolie einzubringen. Eine thermische Schädigung der Kunststoffolie und somit ein Festigkeitsverlust treten dabei nicht auf. Eine für eine bestimmte Kunststoffolie einmal vorgenommene Einstellung braucht im allgemeinen nicht nachreguliert zu werden, so daß mit einer relativ geringen Einrichtzeit ausgekommen wird. Dabei ist darauf zu achten, daß die Vorrichtung derart eingestellt ist, daß an dar Noppenprägung keine Löcher auftreten, also die Kunststoffolie auch im Bereich der Noppenprägung geschlossen und durchgehend ist. Dies ist erforderlich, damit auch rieselfähige Materialien nicht im Bereich der Noppenprägung austreten können. Die Vorrichtung weist, je nach dem gewünschten Muster der Noppenprägung und nach der jeweils verwendeten Kunststoffolie eine oder mehrere Prägewalzen auf, der jeweils die Andruckwalze zugeordnet ist. Entweder die Prägewalzen oder die Andruckwalzen sind mit dem Schiffchen verbunden und zwar derart, daß sie um ihre axiale Erstreckung drehbar sind. Die jeweils nicht an dem Schiffchen befestigten Walzen sind ebenfalls drehbar an einem Rahmen angeordnet. Das Schiffchen ist schwimmend gelagert, wobei für die Lagerung vorzugsweise die Führungswalzen Verwendung finden. Die Lagerung ist dabei derart ausgeführt, daß zwischen dem Schiffchen und der jeweiligen Führungswalze ein Freiraum gebildet ist, daß also der bereits oben genannte Spalt entsteht. Bei Verwendung der als Schlauch ausgebildeten Kunststoffolie wird diese durch den Spalt zwischen dem
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Schiffchen und der Führungswalze hindurchgezogen und kommt im weiteren Verlauf zwischen der Andruckwalze und der Prägewalze zu liegen, wo dann die eigentliche Noppenprägung erfolgt. Das gesamte Schiffchen mit den an ihm befestigten Prägewalzen bzw. mit den an ihm befestigten Andruckwälzen, je nachdem, ob die Prägewalzen oder die Andruckwalzen an dem Schiffchen befestigt sind, kommt innerhalb der als Schlauch ausgebildeten Kunststoffolie zu liegen. Die Führungswalzen und die nicht mit dem Schiffchen verbundenen Walzen, also die Andruckwalzen bzw. die Prägewalzen, sind außerhalb des Schlauchs angeordnet. Die Kunststoffolie wird nun in Längsrichtung des Schiffchens gezogen, so daß die durchgehende Noppenprägung aufgebracht wird. Am Ende der
Längserstreckung des sich im Schlauch befindlichen |
Schiffchens ist dann der freie, mit der Noppenprägung f
versehene Schlauch vorhanden, der dann wi»2 üblich weiterverarbeitet werden kann. Mit dieser Vorrichtung ist es also möglich, auch die als Schlauch ausgebildete Kunststoffolie, also einen sogenannten geblasenen, endlosen Schlauch, mit der Noppenprägung zu versehen, ohne daß der Schlauch vorher aufgeschnitten und anschließend wieder zusammengeklebt werden muß. Daneben ist es jedoch auch möglich, falls erwünscht, mit derselben Vorrichtuny auch eine Flachbahnfolie mit einer Noppenprägung zu versehen. Diese Vorrichtung ist damit universell einsetzbar. Es ergibt sich auch der weitere Vorteil, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung leicht in bestehende Verarbeitungsmaschinen integriert werden kann. Sie ist dabei zwischen einer die jeweilige Kunststoffolie tragenden Vorratsrolle und der bereits vorhandenen Verarbeitungsmaschine anzuordnen, wird also quasi lediglich der vorhandenen Verarbeitungsmaschine vorgeschaltet. Weiterhin ist wichtig, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung unempfindlich ist und damit eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet ist. Es hat sich gezeigt, daß bei der einmal eingerichteten Vorrichtung keine weiteren Einrichtarbeiten anfallen, daß also der durch die
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Noppenprägung entstehende Ausschuß der Säcke fast gegen Null geht. Nach dar Aufbringung der Noppenprägung wird die Kunststoffolie dann, wiö es im Stand der Technik bekannt ist, zu den entsprechenden Säcken verarbeitet.
Das Schiffchen kann im Bereich der Führungswalzen in etwa halbkreisförmige Ausnehmungen aufweisen, in die die Führungswalzen eingreifen und das Schiffchen kann an seinen beiden Enden von je zwei Führungswalzen getragen werden. Es ist somit sichergestellt, daß das Schiffchen in Richtung seiner LängserStreckung sicher geführt ist, eine unerwünschte Bewegung in Längs-arstreckung des Schiffchens? also vermieden wird. Weiterhin vorteilhaft ist, daß der Spalt, der durch das Schiffchen und die Führungswalzen gebildet wird, einen relativ kontinuierlichen und stetigen Verlauf annimmt, so daß ein glattes Durchlaufen der Kunststoffolie ermöglicht wird, insbesondere die Kunststoffolie nicht geknickt wird.
Es kann eine auf die Andruckwalze(n) wirkende Verstelleinrichtung vorgesehen sein, die eine Verstellung der Andruckwalze(n) senkrecht zu ihrer axialen ErStreckung erlaubt. Es ist damit möglich, die Kunststoffolia, beispielsweise Polyethylenfolie, mit einem beliebigen Druck auf die. Prägewalze anzudrücken. Damit kann dann der jeweils verwendeten Dicke der Kunststoffolie sowie der gewünschten Tiefe der Noppenprägung und den speziellen Materialeigenschaften der Kunststoffolie Rechnung getragen werden.
Ein mit der Andruckwalze zusammenarbeitender Antrieb sorgt einerseits dafür, daß die Kunststoffolie in axialer Erstreckung des Schiffchens transportiert wird und andererseits für die Drehbewegung der Prägewalze. In dem Fall, daß die Prägewalze an dem Rahmen und die Andruckwalze an dem Schiffchen befestigt ist, empfiehlt es sich, den Antrieb entsprechend an der Prägewalze vorzunehmen. Dies hat
den Vorteil, daß der Antrieb nicht innerhalb des Schläuche der Kunststoffolie angeordnet werden muß, sondern außerhalb liegen kann und somit keinerlei Platzprobleme entstehen. Als Antrieb ist dabei sowohl ein separat angeordneter Motor o. dgl. denkbar, als auch ein Antrieb Ober einen bereits an der Verarbeltungsmaschine vorhandenen Motor mit beispielsweise einem Riemen und einem entsprechenden Riemenrad.
Jeder Führungswalze können zwei Gegenwalzen zugeordnet sein, wobei die Gegenwalzen an dem Schiffchen drehbar gelagert vorgesehen sind. Die Führungswalzen arbeiten also nicht direkt mit dem Schiffchen zusammen, sondern mit den zwei angeordneten Gegenwalzen. Dies ergibt den Vorteil, daß die Kunststoffolie auch im Bereich des Spalts über drehbare Walzen, nämlich die Gegenwalzen und die Führungswalzen, geführt wird, also insgesamt nur geringe Reibungskräfte auftreten, so daß einerseits die Kunststoffolie nur einer geringen Beanspruchung unterzogen wird und andererseits für den Transport der Kunststoffolie in Richtung der Lä'.igserstreckung des Schiffchens keine großen Kräfte zur Überwindung von Reibung erforderlich sind.
Das Schiffchen kann an dem jeweiligen einen Ende der Prägewalze(n) oder der Andruckwat'/ce(n) bzw. der Gegenwalzen angeordnet sein und es kann ein zweites, an dem jeweiligen anderen iSnrle angeordnetes Schiffchen vorgesehen sein. Damit i*;t sichergestellt, daß die an dem Schiffchen angeordneten Walzen stabil geführt werden, ftit-gt-sbeanapruchungen treten somit nicht auf.
Es kann mindestens eine auf jedes Schiffchen in axialer Richtung der Führungswalzen einwirkende Zentriervorrichtung vorgesehen sein. Diese Zentriervorrichtung dient dazu, ein seitliches Verlaufen des Schiffchens bzw. der Kunststoffolie zu verhindern. Die Zentriervorrichtung kann in Form von Rollen, '^antrisrwalssr, c. dgl. gebildet sein. Wichtig ist
• · ♦ # · ♦
nur, daß damit ein seitliches Auswandern des Schiffchens vermieden wird. Die Anordnung der Zentriervorrichtung ist c'ann außerhalb des Schlauchs der Kunststoffolie.
Die Andruckwalze(n) kann eine reversibel verformbare Oberfläche aufweisen, insbesondere als Gummiwalze ausgebildet sein. Es ist somit sichergestellt, daß die zwischen der Andruckwalze und der Prägewalze hindurchlaufende Kunststoffolie fest gegen die auf der Prägewalze angeordneten Prägestempel gedruckt wird, die Noppenprägung also gut ausgebildet ist. Die reversibel verformbare Oberfläche der Andruckwalze legt sich dabei quasi um die einzelnen Noppen der Prägestempel herum, wodurch dann die entsprechende Noppenprägung an der Kunststoffolie erzeugt wird. Es ist dabei möglich, daß jede Prägewalze eine Vielzahl von Prägestempeln aufweist, je nachdem, welches Muster der Noppenprägung bzw. wieviele Noppenprägungen auf der Kunststoffolie erwünscht sind. Die Prägestempel können einerseits mit der Prägewalze fest verbunden sein, d. h. also direkt aus der Prägewalze herausgearbeitet sein, oder aber auch geteilt ausgebildet sein, wobei die Prägestempel dann mindestens an einem Teil des Prägestempels einen mit einer Zentrierbohrung in der Prägewalze zusammenarbeitenden Zentrierstift aufweist. Die Teile des Prägestempels können seitlich miteinander verbindbar bzw. lösbar ausgebildet sein, so daß die einzelnen Prägestempel leicht gegen andersartig ausgebildete Prägestempel austauschbar sind. Es besteht somit die Möglichkeit, sowohl die Anzahl als auch die Art der Prägestempel fast beliebig zu variieren.
Die Erfindung wird anband von bevorzugten Ausfuhrungsbeispielen weiter beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitendarstellung in schematisierter Form der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
I'igur 2 eine Ansicht gemäß Pfeil 2 in Figur 1 und Figur 3 ein Ausführungsbeispiel einer Prägewalze.
Figur 1 zeigt ein Schiffchen 1, welches im Bereich seiner beiden Enden 2 und 3 halbkreisförmige Ausnehmungen 4 und 5 aufweist. Bezüglich seiner Längsachse 6 ist das Schiffchen 1 symmetrisch ausgebildet, so daß an jedem Ende 2, 3 neben der jeweiligen Ausnehmung 4, 5 eine zweite Ausnehmung 7, 8 vorgesehen ist. Jeweils vor und hinter der Ausnehmung 4, 5, 7, 8 sind Gegenwalzen 9, 10 drehbar angeordnet. Die Längsachse der Gegenwalzen 9, 10 steht senkrecht auf der Längsachse 6 des Schiffchens 1 . Weitzerhin ist die Längsachse der Gegenwalze 9, 10 versetzt zu der Längsachse 6 des Schiffchens 1 vorgesehen. Die Gegenwalzen 9, 10 stehen seitlich im Bereich der Ausnehmungen 7, 8 hervor und arbeiten mit Führungswalzen 11, 12, 13, 14 zusammen. Zwischen jeder Führungswalze 11, 12, 13, 14 und der jeweiligen Gegenwalze 9, 10 bzw. der Ausnehmung 4, 5, 7, 8 des Schiffchens 1 ist ein als Spalt 15, 16 ausgeführter ^reiraum gebildet. Durch diesen Spalt 13, 16 ist eine Kunststoffolie 17 geführt. An dem Schiffchen 1 sind weiterhin drei Prägewalzen 18 bis 20 drehbar angeordnet, denen je eine Andruckwalze 21 bis 23 zugeordnet ist. Die Prägewalzen 18 bis 20 und die Andruckwalzen 21 bis 23, scwie die Führungswalzen 11 bis 14 verlaufen koaxial zu den Gegenwalzen 9, 10.
In Figur 2 ist die Anordnung der einzelnen Walzen bezüglich des Schiffchens 1 aus einer anderen Perspektive nochmals gezeigt. Es ist hier besonders deutlich zu erkennen, daß die Gegenwalzen 9, 10 und die Prägewalze 13 mit dem Schiffchen 1 verbunden sind, währenddessen die Führungswalzen 11, 12 und die Andruckwalzen 21, 22 mit dem Schiffchen 1 keine Verbindung haben. Vielmehr sind sie an einem hier nicht weiter dargestellten Rahmen drehbar befestigt. Die Prägewalze
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18 zeigt einen Prägestempel 24, der einzelne, hier nicht weiter dargestellte Noppen an seiner Oberfläche besitzt.
Im Folgenden soll nun die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben werden. Die als Schlauch ausgebildete Kunststoffolie 17 wird durch die Spalte 15, 16 geführt, wobei sie einerseits an den Gegenwalzen 9, 10 und andererseits an den Föhrungswalzen ii, 12 aniiegt. In Richtung eines Pfeils 25 gesehen durchläuft die Kunststoffolie 17 dann die Prägewalzen 18, 20 bzw. 19 wobei die Kunststoffolie 17 von den entsprechenden Andruckwalzen 21 bis 23 gegen die Prägewalzen 18 bis 20 bzw. gegen die Noppen der Prägestempel 24 gedruckt wird. Dadurch entsteht die Noppenprägung auf der Kunststoffolie 17. Den Transport der Kunststoffolie 17 übernimmt ein hier nicht weiter dargestellter Antrieb, der zumindest mit einer der Andruckwalzen 21 bis 23 zusammenarbeitet. Für jede Andruckwalze 21 bis 23 kann ein separater Antrieb vorgesehen sein. Es i^l· .iber auch möglich, einen gemeinsamen Antrieb zu verwenden. Ebenso kirm dur Antrieb beispielsweise Zahne ie.Tien o. dgl. aufweisen, die uit einem bereits für die Antriebsmaschine vorhandenen Motor zusammenarbeiten. Die Drehbewegung der Andruckwalzen 21 bis 23 in Richtung eines Pfeils 26 wird auf die entsprechenden Prägewalzen 13 bis 20 übertragen. Zwischen den Andruckwalzen 21 bis 23 und den Prägewalzen 18 bis 20 läuft die Kunststoffolie 17, die somit ebenfalls in Richtung des Pfeils 25 transportiert wird. Im Bereich des Endes 2 des Schiffchens 1 durchläuft die Kunststoffolie 17 wiederum den aus den Gegenwalzen 9 und 10 sowie den Führungswalzen 13 und 14 gebildeten Spalt 15 bzw. 16 und kann dann der weiteren Verarbeitung zu Säcken zugeführt werden. Besonders wichtig ist, daß das Schiffchen 1 sowie die Prägewalzen 18 bis 20 und die Gegenwalzen 9, 10 innerhalb des Schlauchs angeordnet sind, während die Fuhrungswalzen 11 bis 14 and axe Andruckwalzen 21 bis 23 außerhalb des Schlauchs verlaufen. Erst dadurch wird es
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möglich/ daß die Kunststoffolie 17 als Schlauch verarbeitet werden kann, ein Auftrennen der Kunststoffolie 17 und damit ein Verarbeiten als Flachbahnfolie also nicht erforderlich ist. Nichtsdestotrotz besteht die Möglichkeit mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, auch als Flachbahnfolie ausgebildete Kunststoffolien 17 zu bearbeiten.
In Figur 3 ist eine Ausführungstorm der Prägewalze iö gezeigt. Auf der Prägewalze 18 sind die Prägestempel 24 angeordnet, die hier als separates Teil vorgesehen sind. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Prägestempel 24 direkt aus der Prägewalze 18 auszuarbeiten. Dies hat jecioch den Nachteil, daß eine einmal vorgesehene Anordnung bzw. Ausbildung der Prägestempel 24 nicht mehr verändert werden kann. Bei der Ausbildung dar Prägestempel 24 als Einzelteile dagegen können sowohl die Noppen 27 der Prägestempel 24 als auch die Anordnung und Anzahl der Prägestempel 24 beliebig variiert werden. Die Prägestempel 24 können dabei zweigeteilt ausgebildet werden, wobei die einzelnen Teile über eine entsprechend angeordnete Vorrichtung miteinander verbindbar sind und weiterhin gegen Verrutschen auf der Prägewalze 18 durch beispielsweise Anordnung von hier nicht weiter dargestellten ftentrierstiften und entsprechenden Zentrierbohrungen gesichert sind.
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Bezugszeichenliste
1 * Schiffchen
2 3 Ende
3 = Ende
4 s Ausnehmung
5 = Ausnehmung
6 = Längsachse
7 = Ausnehmung
8 = Ausnehmung
9 = Gegenwalze
0O = Gegenwalze
11 = Führungswalze 12= Führungswalze 13= Führungswalze 14= Führungswalze
15 = Spalt
16 = Spalt
17 = Kunststoffolie
18 = Prägewalze 19= Prägewalze
20 = Prägewalze
21 = Andruckwalze
21 a Andruckwalze
22 = Andruckwalze
23 = Andruckwalze
24 a Prägestempel
25 =» Pfeil
26 = Pfeil
27 a Noppen

Claims (10)

* &igr;|j ■ ·· ■· * Schutzanspruc h e
1. Vorrichtung zur Aufbringung einer Noppenprägung auf eine insbesondere fur die Verarbeitung zu Säcken dienenden Kunststoffolie, mit mindestens einer drehbar angeordneten und Prägestempel aufweisenden Prägewalze und einer jeweils zugeordneten, die Kunststoffolie in Richtung auf die Prägewalze belastenden drehbaren Andruckwalze, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein die Prägewalze(n) (18 bis 20) oder die Andruckwalze(n) (21 bis 23) tragendes Schiffchen (1) vorgesehen ist, daß das Schiffchen M) schwimmend zwischen vorzugsweise Führungswalzen (11 bis 14) angeordnet ist, daß zwischen jeder Führungswalze (11 bis 14) und dem Schiffchen (1) ein Spalt (15, 16) vorgesehen ist, und daß die Kunststoffolie \M) durch den Spalt (15, 16) geführt ist, so daß bei Verwendung einer als Schlauch ausgebildeten Kunststoffolie (17) das Schiffchen (1) mit der (den) daran befestigten Prägewalze(&eegr;) (18 bis 20) oder mit der (den) daran befestigten Andruckwalze(n) (21 bis 23) innerhalb des Schläuche vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiffchen (1) im Bereich der Führungswalzen (11 bis 14) in etwa halbkreisförmige Ausnehmungen (7, 8) aufweist, in die die Führungswalzen (11 bis 14) eingreifen, und daß das Schiffchen (1) an seinen beiden Enden (2, 3) von je zwei Führungswalzen (11 bis 14) getragen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Andruckwalze(n) (21 bis 23) wirkende Verstelleinrichtung vorgesehen ist/ die aine Verstellung der Andruckwalze(n) (21 bis 23) senkrecht zu ihrer axialen Erstreckung erlaubt.
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4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Andruckwalze (21 bis 23) zusammenarbeitender Antrieb vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungswalze (11 bis 14) zwei Gegenwalzen (9, 10) zugeordnet sind, und daß die Gegenwalzen (9, 10) an dem Schiffchen (1) drehbar gelagert vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiffchen (1) an dem jeweiligen einen Ende (2, 3) der Prägewalze(n) (18 bis 20) oder der Andruckwalze(n) (21 bis 23) bzw. der Gegenwalze (9, 11) angeordnet ist, und daß ein zweites, an dem jeweiligen anderen Ende (2, 3) angeordnetes Schiffchen (1) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine auf jedes Schiffchen (1) in axialer Richcung der Führungswalzen t"11 bis 14) einwirkende Zentriervorrichtung vorgesehen ist.
8&ldquor; Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckwalze(n) (21 bis 23) eine reversibel verformbare Oberfläche aufweisen, Insbesondre als Gummiwalze ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Prägewalze (18 bis 20) eine Vielzahl von Prägestempeln (24) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die P-ägessmpei (24) geteilt ausgebildet sind und mindestens ein Teil des Prägestempels (24) sificn rr.it sinsr Zentrierbohrung in der PrSgswalzs (IS
!1 5?
bis 20) zusammenarbeitenden Zentrierstift aufweist, und daß die Teile des Prägestempels (24) seitlich miteinander verbindbar bzw. lösbar sind, so daß die Prägestempel (24) leicht gegen andersartig ausgebildete Prägestempel (24) austauschbar sind.
DE8808889U 1988-07-11 1988-07-11 Vorrichtung zur Aufbringung einer Noppenprägung auf eine insbesondere für die Verarbeitung zu Säcken dienenden Kunststoffolie Expired DE8808889U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3012089A1 (de) * 2014-10-22 2016-04-27 Muraplast d.o.o. Flache PE-Folie mit geprägten Elementen und Herstellungsverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP3012089A1 (de) * 2014-10-22 2016-04-27 Muraplast d.o.o. Flache PE-Folie mit geprägten Elementen und Herstellungsverfahren

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