DE880886C - Einrichtung an Lochmaschinen zur selbsttaetigen Stillsetzung der Maschine bei Nichtvorhandensein der Lochung - Google Patents

Einrichtung an Lochmaschinen zur selbsttaetigen Stillsetzung der Maschine bei Nichtvorhandensein der Lochung

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Publication number
DE880886C
DE880886C DEW3819D DEW0003819D DE880886C DE 880886 C DE880886 C DE 880886C DE W3819 D DEW3819 D DE W3819D DE W0003819 D DEW0003819 D DE W0003819D DE 880886 C DE880886 C DE 880886C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
perforation
punching
slide
pressure
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Expired
Application number
DEW3819D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Faehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fritz Werner AG
Original Assignee
Fritz Werner AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D55/00Safety devices protecting the machine or the operator, specially adapted for apparatus or machines dealt with in this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Einrichtung an Lochmaschinen zur selbsttätigen Stillsetzung der Maschine bei Nichtvorhandensein der Lochung Es ist bekannt, zum Sondern von durchlochten Körpern nach Anzahl und Größe der Durchlochungen Einrichtungen zu verwenden, bei denen in die zu untersuchenden, im ,allgemeinen einseitig geschlossenen Hohlkörper Luft ein, preßt und die durch die Lochung hindurchgegangene Luftmenge zur Betätigung einer Sortiervorrichtung benutzt vzrd. Um den .angestrebten Zweck zu erreichen, waren also besondere Revisionsapp.aratie oder -maschinen erforderlich, wodurch der Herseellungsprozeß der Werkstücke erheblich verteuert wurde.
  • Mit der Erfindung wird bezweckt, derartige Sonderapparate od. dgl. entbehrlich zu machen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Prüfung .der Durchlochurig auf der Lochmaschine (Lochstanze, Bohrmas,chine u. dgl.) selbst, und zwar durch die Bewegung des Pressen- oder Bohrschlittens vorgenommen wird, wobei das Preßluftverfahren sinngemäß Anwendung findet. Die Einrichtung besteht vorzugsweise ;aus einem ,auf das Hohlwerkstück aufsetzenden, die Abdichtung des gelochten Werkstückendes bewirkenden und nachgiebig gelagerten Druckstempel, der ,am Pressenschli,tte.n zwischen Lochstempel und Ausstoßer :angeordnet ist. Im Pressenschltten ist ferner ein Steuerventil für die Preßluftzufuhr vorgesehen, das nach Aufsetzen des Druckstempels bzw. Abdichten der Prüfstelle durch einen festen Anschlag .aus der Schließlage bewegt wird, und ein Kolben, @od. dgl., welcher bei Nichtvorhandensiein der Durchlo,chung infolge des auftretenden Staudrucks ein Gestänge, einen elektrischen Kontakt od. @dgl. zur Stillsetzung der Maschine oder des Werkzeugschlittens betätigt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung als Ausführungsbeispiel in Verbindung mit feiner Lochstanze für einsieitig geschlossene Hohlkörper dargestellt, und zwar zergt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch die am Pressenschlitten angebrachte Einrichtung nach Linie I-II @deT Fig. 2; Flg: ä ist eine Obemansicht auf Pnessenschlitteh und Arbeitstisch.
  • Am unteren Ende des Pressenschlittens i ist durch elue nichtdargestellte Verschraubung ein Gehäüsie 2 befestigt, das eine Hülse 3 ,aufweist, in welcher ein federbelasteter Druckstempel ¢ geführt ist. Dieser setzt sich mit seinem Dichtungsring 5 vor Erreichung der nanaeren Hubgrenze des: Pressenschlittens auf den Boden ,des gelochten Werkstücks 6 lauf. Ein Querkanal 7 verbindet ,den axial .durchbohrten Druckstempel mit :der Kammer 8 des Steuerventils 9 für die Preßluftzufuhr, dessen federbelastete Ventilstange 9' mit reinem einstellbaren festen Anschlag i o zusammenarbeitet. Die Zuleitung der Preßluft zur Kammer 8 erfolgt durch den: ian den Nippel i i @angeschlossenen Schlauch 12.
  • In der Verlängerung -des Kanals, 7 ist im. Gehäus.e z rein Kolben @od. dgl. 13 vorgesehen, der durch einen -um den Bolzen 14 drehbaren, federbelasteten Hebel 15 ixi der Ruhehage ,gehalten wird. Die Anordnung des Gehäuses 2 anz PresseU.-schUtten i ist derart, daß sich dex Druckstempel 4 oberhalb ödes, Umsetztisches 16 zwischen dem Lochstempel 17 und ,dem Ausstoüer 18 befindet.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Gegen Ende der Abwärtsbewegung des Pressenschlittens setzt jeweils zunächst der Druckstempel 4. auf das gelochte Werkstück 6 auf und schließt de Lochung nach ,außen hin luftdicht ab. Breiur Erreichen der tiefsten Stellung des Schlittens ist das Ventil 9 infolge Auftreffens, der Ventilstange 9' auf deal, Anschlag i o geöffnet und der Zutritt ider Druckluft nach dem Druckstempel freigegeben worden. Ist die - Lochung ordnungsgemäß ,erfolgt, dann strömt die Luft durch ,die öffmung lm Werkstück ins Freie. Der Kolben 13 bleibt in Ruhel;a;ge, Hebel 15 in,der in Fig: i gezeichneten Stellung und kainn sich somit an dem. Finger 19 des beispielsweise :auf eine Kupplung der Lochmaschine wirkenden Gestänges varbeibewegen, so daß,dieses in Ruhe und die Maschine in Tätigkeit bleibt. Ist jedoch z. B. durch Bruch ,des Lochstempels kein Loch im Werkstück vorhanden, dann .drückt das Druckmedium (hier PreMuft) infolge des auftretenden Staudrucks den Kolben 13 nach iaußen und verschwenkt den Hebel 15 derart, daß ,er beim Niedergehen !des. Pressenschlittensgegen .den Finger i9 trifft und :die Kupplung direkt ,oder indirekt ausrückt. Anstatt durch ein Gestänge kann die. Stillsetzung der Maschine auch auf elektromagnetischem Wege oder inanderer geeigneter Weise erfolgen.
  • Anstatt an Lochmaschinen kann die Einrichtung auch ian Bohrnnas,chinen Anwendung finde; insbesondere solchem, bei dienen die Werkstücke in einer Umsatzscheibe ,o:d: @dgl. sitzen.
  • Die beschriebene Einrichtung kann.auch miteiner R@gelvorrri:chtung für die Pzeßluftzufuhr ausgestattet sein. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem gasförmigen oder flüssigen Mittel betriebene Einrichtung an Lochmaschinen (Stanzen, Bohrmaschinen u. dgl.) zur selbsttätigen Stillsetzung der -Maschine oder des Pressenschlittens bei Nichtvorhandensiein der Lochung, dadurch gekennzeichnet, daß, die auf -die Stillsetzungsvoxrichtung wirkende, durch das Druckmittel betriebene Einrichtung am Pmessenschlitten zwischen Lochstempel und Ausstoß-er ,angeordnet ist und durch dessen Bewegung selbsttätig ;gesteuert wird. ä. Einrichtung nach Anspruch i; gekennzeichnet durch ,einen ,auf das Hohlwerkstück aufsetzenden, nachgiebig gelagerten hohlen Druckswmpel, der de Lochung im Werkstückboden umgreift rund diese dadurch nach außen abdichtet: 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet -durch ein im Pressenschlitten vor-,gesehenes Steuerventil für die Preßluftzufuhr, Idas nach Aufsetzen des Druckstempels bzw. Abdichten der Prüfstelle ,durch einen vorzugsweise ,einstellbaren festen Anschlag aus der Schließlüge bewegt wird, und rdurch einen Kolben u. @dgl., welcher bei Nichtvorhandensein der Lochung infolge des auftretenden Staudrucks ein Gestänge, ,einen ,elektrischen Kontakt od. dgl. zur Stillsetzung der Maschine oder des Werkzeugschlittens betätigt.
DEW3819D 1944-09-01 1944-09-01 Einrichtung an Lochmaschinen zur selbsttaetigen Stillsetzung der Maschine bei Nichtvorhandensein der Lochung Expired DE880886C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3015812A1 (de) * 1980-04-24 1981-11-19 Malmedie & Co Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf Einrichtung zum pruefen des werkstuecks an einer mehrstufigen formmaschine, insbesondere einer mehrstufenpresse
US6220138B1 (en) * 1998-01-27 2001-04-24 Murata Kikai Kabushiki Kaisha Punch press

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3015812A1 (de) * 1980-04-24 1981-11-19 Malmedie & Co Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf Einrichtung zum pruefen des werkstuecks an einer mehrstufigen formmaschine, insbesondere einer mehrstufenpresse
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