DE8808836U1 - Greifzange für eine Vorschubeinrichtung - Google Patents

Greifzange für eine Vorschubeinrichtung

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Greifzange für eine Vorschubeinrichtung, |
und zwar eine Greifzange zum Angreifen an der Stirnseite von langge- |
streckten Profilen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1. I
Vorschubeinrichtungen mit Greifzangen der in Rede stehenden Art werden als sogenannte Greifzangenvorschübe seit langem für Be- und Verarbeitungsanlagen von langgestreckten Werkstücken, insbesondere von Profilen verwendet (DE-PS 29 46 469). Aus Gründen der Vereinfachung der Bewegungsabläufe ist dabei meist nur eine Zangenbacke beweglich, für besondere Anwendungsfälle sind aber u. U. auch beide Zangenbacken beweglich am Zangenkorpus gelagert. Zur kontrollierten Bewegung der beweglichen Zangenbacke unter gleichzeitig kontrollierter und dosierter Aufbringung der erforderlichen Klemmkräfte dient im Stand der Technik regelmäßig eine mechanische Betätigungseinrichtung mit Keilflächen an einem in Längsrichtung des Zangenkorpus verschiebbaren Betätigungskopf und zugehörigen Gegenflächen an der beweglichen Zangenbacke. Mitunter finden sich anstelle der Keilflächen auch Flächen-ZRollenführungen. Der Betätigungskopf befindet sich am vorderen Ende einer Betätigungsstange, die ihrerseits am rückwärtigen Ende mit einem elektromotorischen, hydraulischen, pneumatischen oder sonstigen Betätigungsantrieb verbunden ist und durch diesen in Längsrichtung des Zangenkorpus verschoben werden kann. Außerdem ist hier die bewegliche Zangenbacke mittels eines Federelements in offnungslage drückbar.
Die bekannte, zuvor erläuterte Greifzange ist wegen der beweglichen mechanischen Teile verschleißanfällig und kostenaufwendig. Außerdem ist diese Greifzange im Querschnitt in der Ebene senkrecht zur Längsachse ziemlich voluminös, insbesondere breit ausladend. Das lie^t an den zur Aufbringung der Soll-Klemmkräfte erforderlichen Dimensionierungen der Betätigungsstange, des Betätigungskopfes, der Keilflächen usw.. Das ist bei der Verwendung für Profil stahl stäbe wegen der großen Abmessungen dieser Werkstücke zvrar unproblematisch, wird aber ein besonderes Problem bei Profilen mit geringer Breite in der Ebene senkrecht zur Längsachse. Dort ist es dann nicht mehr möglich, die schmalen Profile unmittelbar aneinander anschließend
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in die Vorschubbahn der Vorschubeinrichtung zu fördern und dort durch die Greifzange in Längsrichtung zu transportieren, da die Greifzange aufgrund ihrer Abmessungen unwillkürlich die jeweils benachbarten Profile mitnimmt. Die insoweit bislang für erforderlich gehaltene Förderung der schmalen Profile mit Abstand voneinander ist kosten- und zeitaufwendig.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die bekannte Greifzange für eine Vorschubeinrichtung so auszugestalten und weiterzubilden, daß sie zur Förderung eng aneinanderllegender Profile geeignet und außerdem zuverlässig und kostengünstig ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist auf eine mechanische Betätigungseinrichtung gänzlich verzichtet worden, Betätigungsstange, Betätigungskopf und Keilflächen sind also bei der erfindungsgemäßen Greifzange nicht mehr vorhanden. Anstatt dessen findet :-ich eine Zylinder-Kolben-Anordnung im Zangenkorpus in einer solchen Anordnung, daß der ausfahrende Kolben unmittelbar die Schwenkbewegung der beweglichen Zangenbacke um die Schwenkachse in Schließrichtung bewirkt. Damit ist erreichbar, daß die Abmessungen der Greifzange in der Ebene senkrecht zur Längsachse, gleiche Klemmkräfte am Greifende der Zangenbacken vorausgesetzt, erheblich geringer sein können als bei der aus dem Stand der Technik bekannten Greifzange. Außerdem ist die Greifzange steuerungstechnisch wesentlich zuverlässiger, nämlich wesentlich weniger verschleißanfällig und insgesamt sehr viel kostengünstiger in der Herstellung.
Die erfindungsgemäße Greifzange eignet sich wegen ihrer geringen Abmessungen in der Ebene senkrecht zur Längsachse in besonderem Maße für die eingangs geschilderte Anwendung bei schmalen, langgestreckten Profilen. Sie ist besonders schlank und erfüllt damit gleichzeitig auch ästhetische Ansprüche hohen Maßes.
Zunächst ist für die Lehre der Erfindung wesentlich, daß die Zylinder-Kolben-Anordnung in ihrer Ausrichtung im wesentlichen senkrecht zur Längsachse
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des Zangenkorpus die xhiiebüewegung der beweglichen Zangenbacke sicher verursacht. Dazu könnte die Zylinder-Kolben-Anordnung anstatt im Zangenkorpus natürlich auch in der beweglichen Zangenbacke angeordnet sein. Das ist allerdings hinsichtlich der Anordnung der Zuleitungen zum Zylinder der Zylinder-Kolben-Anordnung wohl allgemein etwas aufwendiger. Je nach dem, wie die bewegliche Zangenbacke relativ zur feststehenden Zangenbacke angeordnet ist, könnte die Zylinder-Kolben-Anordnung auch in der feststehenden Zangenbacke angeordnet sein. Schließlich könnte die Zylinder-Kolben-Anordnung bei einem ü-förmig ausgeführten, am Greifende offenen Zangenkorpus auch in dem der feststehenden Zangenbacke gegenüberliegenden U-Schenkel auf der dem Greifende zugewandten Seite der Schwenkachse angeordnet sein. Damit könnte man aber wohl kaum genauso schmal werden wie mit der primär vorgesehenen Anordnung der Zylinder-Kolben-Anordnung im Zangenkorpus auf der vom Greifende abgewandten Seite der Schwenkachse.
Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Greifzange auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche sowie auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Greifzange anhand der Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in einer Draufsicht eine erfindungsgemäße Greifzange in Schließstellung,
Fig. 2 die Greifzange aus Fig. 1 in Öffnungsstellung,
Fig. 3 in einer Seitenansicht mit abgenommener beweglicher Zangenbacke die Greifzange aus Fig. 1,
Fig. 4 in einer Seitenansicht von der Fig. 3 gegenüberliegenden Seite die Greifzange aus Fig. 1 und
Fig. 5 ein etwas modifiziertes Ausführungsbeispiel einer erfihüungsgemäßen Greifzange im Längsschnitt, Lage der Greifzange wie in Fig. 1.
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Die hier dargestellte Greifzange ist für eine Vorschubeinrichtung zum Angreifen an der Stirnseite von langgestreckten Werkstücken, insbesondere von langgestreckten, schmalen Profilen, beispielsweise von Aluminiumprofilen für den Fensterbau usw. bestimmt und geeignet. Diese Greifzange weist zunächst einen Zangenkorpus 1, eine am Zangenkorpus 1 angeordnete oder ausgebildete, feststehende Zangenbacke 2, eine am Zangenkorpus 1 um eine senkrecht zur Längsachse des Zangenkorpus 1 liegende Schwenkachse 3 schwenkbar angelenkte, bewegliche Zangenbacke 4 und schließlich eine, vorzugsweise im Zangenkorpus 1 angeordnete, Betätigungseinrichtung 5 auf. Durch die Betätigungseinrichtung 5 ist die bewegliche Zangenbacke 4 in eine Schließstellung (Fig. 1) und, im hier dargestellten Ausführungsbeispiel, auch aktiv in eine Öffnungsstellung (Fig. 2) bringbar.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen im Vergleich, daß die beiden Zangenbacken 2, 4 am einem Greifende 6 ein Zangenmaul 7 bilden. In an sich bekannter Weise sind im Zangenmaul 7 der hier dargestellten Greifzange ein vorzugsweise aus Metall bestehende, spitz zulaufender Halcezapfen 8 sowie ein die Zangenbacken 2, 4 in einem Mindestabstand voneinander haltender Gummipuffer 9 vorgesehen. Angedeutet ist in den Fig. 1 und 2 auch ein etwas in das Zangenmaul 7 hineinragender Anschlagschalter, durch den beispielsweise die Schließbewegung des Zangenmauls 7 ausgelöst wird, sobald die Stirnseite eines zu fördernden Profils den Boden des Zangenmauls 7 erreicht hat.
In den Fig. 1 und 2 ist im Zusammenhang auch erkennbar, daß die bewegliche Zangenbacke 4 hier auch von einem Federelement 11 in Form eines Federpolsters in Öffnungsstellung drückbar ist.
Wesentlich für die Lehre der Erfindung ist nun die Art der Betätigung der beweglichen Zangenbacke 4, wozu Fig. 3 erkennen läßt, daß die Betätigungseinrichtung 5 rein pneumatisch bzw. hydraulisch arbeitet und dazu im Zängenkorpus 1 mindestens eine Zylinder-Kolben-Anordnung 12 mit einem im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Zangenkorpus 1 verschiebbaren Kolben aufweist und diese Zylinder-Kolben-Anordnung 12 auf der vom Greifende
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abgewandten Seite der Schwenkachse 3 angeordnet ist. Grundsätzlich könnte die Zylinder-Kolben-Anordnung 12 auch in einer der Zangenbacken 2, 4 angeordnet sein, das ist im allgemeinen Teil der Beschreibung schon erläutert worden und bedarf hier der weiteren Erläuterung nicht mehr. Es ist jedenfalls leicht nachvollziehbar, daß die über den in Fig. 3 eingezeichneten Splint gegenüber der feststehenden Zangenbacke 2 schwenkbare Zangenbacke 4 durch Ausfahren des Kolbens 13 der Zylinder-Kolben-Anordnung in Schließrichtung geschwenkt werden kann.
Zum Schwenken der beweglichen Zangenbacke 4 in die Öffnungsstellung dient im dargestellten Ausführungsbeispiel nicht nur das Federelement 11, sondern es ist vorgesehen, daß im Zangenkorpus 1 eine weitere Zylinder-Kolben-Anordnung 14 auf der dem Greifende 6 zugewandten Seite der Schwenkachse angeordnet ist. Auch hier gilt die Anordenbarkeit in einer der Zangenbacken als Alternative. Man hat dann eine Schließ-Zylinder-Kolben-Anordnung 12 und eine Öffnungs-Zylinder-Kolben-Anordnung 14.
Für die Einfachheit des Aufbaus der erfindungsgemäßen Greifzange ist von erheblicher Bedeutung, daß, wie aus Fig. 5 entnehmbar ist, die sine und/ oder die andere Zylinder-Kolben-Anordnung 12, 14 nur in einer Richtung vom Druck des pneumatischen bzw. hydraulischen Druckmittels beaufschlagbar ist. Beide hier schematisch eingetragenen Zylinder-Kolben-Anordnungen 12 und sind nur in einer Richtung vom Druck des pneumatischen bzw. hydraulischen Druckmittels beaufschlagbar. Das ist auch bei dieser Konstruktion völlig ausreichend, da der ausgefahrene Kolben der einen Zylinder-Kolben-Anordnung bei Druckentlastung durch den ausfahrenden Kolben der anderen Zylinder-Kolben-Anordnung in den Zylinder zurückgedrückt wird. Die aus diesem Grunde für jede Zylinder-Kolben-Anordnung nur erforderliche eine Druckleitung spart natürlich ein weiteres Mal Baubreite des Zangenkorpus 1. Darauf wird später noch eingegangen.
Fig. 3 zeigt insoweit ein besonderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Greifzange als dort die eine Zylinder-Kolben-Anordnung 12 doppelt
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vorhanden ist. Das Gleiche kann natürlich auch für die andere Zylinder-Kolben-Anordnung 14 gelten. Durch die doppelte Anordnung der Zylinder-Kolben-Anordnung 12 läßt sich die am Greifende 6 im Zangenbau 7 zur Verfügung stehende Klemmkraft erheblich vergrößern, ohne den Querschnitt der Greifzange vergrößern zu müssen.
Fig. 5 macht erkennbar, daß der Zangerikorpus 1 der Greifzange massiv ausgeführt ist und daß dadurch der Zylinder 15 der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung 12, 14 in den Zangenkorpus 1 eingearbeitet ist. Entsprechendes gelte für eine Anordnung des Zylinders 15 in einer der Zangenbacken 2 bzw: 4. Un ein gleichmäßiges Abheben des Kolbens 13 vom Boden des jeweiligen Zylinders 15 zu gewährleisten gilt hier, daß am Boden des Zylinders 15 eine den Kolben 13 im Abstand vom Boden haltende Anschlagfläche 16 ausgebildet und, vorzugsweise, genau mittig im Zylinder 15 angeordnet ist. Im übrigen ist erkennbar, daß der Kolben 13 gegenüber dem Zylinder 15 durch einen umlaufenden Dichtungsring in an sich bekannter Weise abgedichtet ist.
Für die geringe Baubr°ite der erfindungsgemäßen Greifzange ist von ganz wesentlicher Bedeutung, daß der Kolben 13 der bzw. jeder Zylinder-KoIben-Anordnung 12, 14 als großflächige, vorzugsweise kreisrunde, flache Scheibe ausgeführt ist. Für das Material des Kolbens 13 hat sich verschwißarmer Kunststoff, insbesondere Polyacetal, Polyamid oder PTFE, als besonders geeignet erwiesen.
Für den Einsatz bei Vorschubeinrichtungen für schmale Profile gelten bestimmte Abmessungen, die möglichst eingehalten werden sollten. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, daß der Zylinder 15 bzw. der Kolben 13 der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung 12, 14 einen Durchmesser von 15 bis 35 nun, vorzugsweise von ca. 25 mm, aufweist. Im übrigen empfiehlt es sich aus den eingangs erläuterten Gründen weiter, daß der Zangenkorpus 1 mit den Zangenbacken 2, 4 in der Ebene senkrecht zur Längsachse einen etwa quadratischen Querschnitt und, vorzugsweise, eine Breite von etwa 15 bis 40 mm, vorzugsweise von etwa 27 mm, aufweist. Damit ist ziemlich sicherge-
stellt, daß auch bei ungünstigen Profilformen ein seitliches Mitnehmen benachbarter Profile durch die Greifzange vermieden wird.
Fig. 1 und Fig. 2 lassen im Zusammenhang die besonders elegante, schlanke Konstruktion der erfindungsgemäßen Greifzange erkennen. Diese wird dadurch erreicht, daß die bewegliche Zangenbacke 4 als langgestreckte, schmale Platte ausgeführt ist und hier der Zangenkorpus 1 eine langgestreckte, angepaßte Ausnehmung 17 für die bewegliche Zangenbacke 4 aufweist.
Zuvor sind schon die Leitungen für die Zylinder-Kolben-Anordnungen 12, 14 angesprochen worden. Diese könnten natürlich extern direkt an die Zylinder-Kolben -Anordnungen 12, 14 herangeführt wenden. Damit aber würde die Baubreite der Greifzange wieder vergrößert, außerdem würde die Anfälligkeit gegenüber Beschädigungen im Betrieb erhöht. Insoweit empfiehlt es sich nun nach bevorzugter Lehre der Erfindung, daß Leitungen 18, 19 für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel in den Zangenkorpus 1 eingearbeitet sind. Entsprechendes gilt natürlich für die Anordnung der Leitungen 18, 19 in einer der Zangenbacken 2, 4, soweit dies erforderlich sein sollte. Für die völlig geschlossene, optimale Gestaltung der Greifzange empfiehlt es sich, daß die Leitungen 18, 19 nicht irgendwo seitlich am Zangenkorpus 1 münden, sondern daß die Leitungen 18, 19 für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel an der dem Greifende 6 gegenüberliegenden Stirnseite 20 des Zangenkorpus 1, vorzugsweise in Anschlußstutzen 21, münden.
Entsprechende Überlegungen wie für die Leitungen 18, 19 für das Druckmittel gelten auch für evtl. vorhandene Kanäle 22 für elektrische Leitungen 23 sowie für Ausnehmungen 24 für elektrische Schalter wie den Anschlagschalter 10 und andere elektrische Einrichtungen, beispielsweise Anschlußklemmen für Meßkabel od. dgl.. Auch hier gilt, daß die Kanäle 22 zweckmäßigerweise stirnseitig münden sollten.
Die zuvor erläuterte Anordnung der Leitungen 18, 19 und der Kanäle 22 mit den Mündungen in der Stirnseite 20 des Zangenkorpus 1 hat den Vorteil, daß
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nicht irgendwo am Zangenkorpus 1 seitlich Anschlüsse austreten. Das entspricht der häufig gewählten Konstruktion mit einer von einem Positionierwagen auslegerartig nach vorn abragenden Greifzange. Im übrigen hat dies den Vorteil, daß die Greifzange ohne jedes Problem um ihre Längsachse gedreht werden kann. In diesem Zusammenhang ist es besonders zweckmäßig, daß im hier dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel der Zangenkorpus 1 an der dem Greifende 6 gegenüberliegenden Stirnseite 20 eine zur Längsachse konzentrische Drehfassung 25 aufweist.
In Fig. 4 erkennt man im übrigen auf der "Rückseite" des Zangenkorpus 1 einen nach außen hin offenen Kanal 22 für eine elektrische Leitung 23. Dies erleichtert das Verlegen der jeweiligen elektrischen Leitung 23 und spart überdies Wandstärke.
Beim hier dargestellten und insoweit auch bevorzugten Ausführungsbeispiel gilt, daß die Leitungen 18, 19 für das pneumatische bzw. hydraulische Druck mittel durchlaufen und außerhalb des Zangenkorpus 1 Steuerventile od. dgl. für das Druckmittel vorgesehen sind. Die Steuerventile od. dgl. zur Steuerung der Zylinder-Kolben-Anordnungen 12, 14 befinden sich hier beispielsweise im Positionierwagen und damit an einer Stelle, wo es vergleichbare Platzprobleme wie in dem Zangenkorpus 1 der Greifzange selbst nicht gibt. Erforderlich ist aber, daß im Zangenkorpus 1 eben die beiden Leitungen 18, I für die beiden Zylinder-Kolben-Anordnungen 12, 14 verlaufen. Eine Alternative besteht darin, daß in den Leitungen für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel nahe den Zylindern der Zylinder-Kolben-Anordnungen Steuerventile für das Druckmittel angeordnet sind. Hier brauchte man zwar nur eine in Längsrichtung durchgezogene Leitung für das Druckmittel, dafür aber die Ventilkonstruktionen an den Zylindern sowie kurze Entlüftungsleitungen oder eine Druckmittel-Rückleitung. Insgesamt erscheint diese Alternative aufwendiaer.

Claims (18)

vorj l^oljr, · ·, Ik Il Schutzansprüche:
1. Greifzange für eine Vorschubeinrichtung, zum Angreifen an der Stirnseite von langgestreckten Werkstücken, insbesondere Profilen, mit einem Zangenkorpus (1), einer am Zangenkorpus (i) angebrachten, feststehenden Zangenbacke (2), einer am Zangenkorpus (1) um eine senkrecht zur Längsachse des Zangenkorpus (1) liegenden Schwenkachse (3) schwenkbar angelenkten, beweglichen Zangenbacke (4) und einer, vorzugsweise im Zangenkorpus (1) angeordneten Betätigungseinrichtung (5), durch die die bewegliche Zangenbacke (4) in eine Schließstellung und ggf. auch in eine Öffnungsstellung bringbar ist, wobei, vorzugsweise, die bewegliche Zangenbacke (4) (auch) von einem Federe1ernenn (11) in Öffnungsstellung drückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (5) rein pneumatisch bzw. hydraulisch arbeitet und dazu im Zangenkorpus (1) (oder in einer der Zangenbacken (2, 4)) mindestens eine Zylinder-Kolben-Anordnung (12) mit einem im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Zangenkorpus (1) verschiebbaren Kolben aufweist und diese Zylinder-Kolben~Anordnung (12) auf der vom Greifende (6) abgewandten Seite der Schwenkachse (3) angeordnet ist.
2. Greifzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zangenkorpus (1) (oder in einer der Zangenbacken (2, 4)) eine weitere Zylinder-Kolben-Anordnung (14) auf der dem Greifende (6) zugewandten Seite der Schwenkachse (3) angeordnet ist.
3. Greifzange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine und/oder die andere Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) nur in einer Richtung vom Druck des pneumatischen bzw. hydraulischen Druckmittels beaufschlagbar ist.
4. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine und/oder die andere Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) doppelt vorhanden ist.
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5. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (I5) der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) in den Zangenkorpus (1) (bzw. in die Zangenbacken (2, 4)) eingearbeitet ist.
6. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Zylinders (15) eine den Kolben (13) im Abstand vom Boden haltende Anschlagfläche (16) ausgebildet und, vorzugsweise, genau mittig im Zylinder (15) angeordnet ist.
7&ldquor; Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (13) der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) als großflächige, vorzugsweise kreisrunde, flache Scheibe ausgeführt ist.
8. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (13) aus einem verschleißarmen Kunststoff, insbesondere aus PoIyacetal, Polyamid oder PTFE, besteh+.
9. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (15) bzw. der Kolben (13) der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) einen Durchmesser von 15 bis 35 mm, vorzugsweise von ca. 25 o, aufweist.
10. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zangenkorpus (1) mit den Zangenbacken (2, 4) in der Ebene senkrecht zur Längsachse einen etwa quadratischen Querschnitt und, vorzugsweise, eine Breite von etwa 15 bis 40 mm, vorzugsweise von etwa 27 mm, aufweist.
11. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, Jaß die bewegliche Zangenbacke (4) als langgestreckte, schmale Platte ausgeführt ist und, vorzugsweise, der Zangenkorpus (1) eine langgestreckt?, angepaßte Ausnehmung (17) für die bewegliche Zangenbacke (4) aufweist.
12. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Leitungen (18, 19) für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel in den Zangenkorpus (1) (und ggf. in die bewegliche Zangenbacke (4)) eingearbeitet sind,
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13. Greifzange nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (18, 19) für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel an der dem Greifende (6) gegenüberliegenden Stirnseite (20) des Zangenkorpus (1),
vorzugsweise in Anschlußstutzen (21), münden.
14. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß Kanäle (22) für elektrische Leitungen (23) und Ausnehmungen (24) für elektrische Schalter (10) od. dgl. in den Zangenkorpus (1) (und ggf. in die bewegliche Zangenbacke (4)) eingearbeitet sind.
15. Greifzange nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (22) für die elektrischen Leitungen (23) an der dem Greifende (6) gegenüberliegenden Stirnseite (20) des Zangenkurpus (1) münden.
16. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Zangenkorpus (1) an der dem Greifende (6) gegenüberliegenden Stirnseite (20) eine zur Längsachse konzentrische Drehfassung (25) aufweist.
17. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (18, 19) für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel durchlaufen und außerhalb des Zangenkorpus (1) Steuerventile od. dg: für das Druckmittel vorgesehen sind.
18. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in den Leitungen für das pneunatische bzw. hydraulische Druckmittel
nahe den Zylindern der Zylinder-Kolben-Anordnungen Steuerventile für das Druckmittel angeordnet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0446609A3 (en) * 1990-02-09 1992-04-08 Tadao Tozuka Robot finger structure

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EP0446609A3 (en) * 1990-02-09 1992-04-08 Tadao Tozuka Robot finger structure
US5318331A (en) * 1990-02-09 1994-06-07 Tadao Tozuka Robot finger structure

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