DE8808836U1 - Greifzange für eine Vorschubeinrichtung - Google Patents
Greifzange für eine VorschubeinrichtungInfo
- Publication number
- DE8808836U1 DE8808836U1 DE8808836U DE8808836U DE8808836U1 DE 8808836 U1 DE8808836 U1 DE 8808836U1 DE 8808836 U DE8808836 U DE 8808836U DE 8808836 U DE8808836 U DE 8808836U DE 8808836 U1 DE8808836 U1 DE 8808836U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pliers
- gripping
- cylinder
- piston
- jaw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 244000089486 Phragmites australis subsp australis Species 0.000 claims description 2
- 229930182556 Polyacetal Natural products 0.000 claims description 2
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 claims description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 2
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 claims description 2
- 229920006324 polyoxymethylene Polymers 0.000 claims description 2
- 239000004810 polytetrafluoroethylene Substances 0.000 claims description 2
- 229920001343 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 claims description 2
- 101150112468 OR51E2 gene Proteins 0.000 claims 2
- 244000309464 bull Species 0.000 description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/10—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q7/00—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
- B23Q7/04—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of grippers
- B23Q7/043—Construction of the grippers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
—; 1 &iacgr;\
:' (BösjbuyäerC &[vön Rohr;!!; ']
Die Erfindung betrifft eine Greifzange für eine Vorschubeinrichtung, |
und zwar eine Greifzange zum Angreifen an der Stirnseite von langge- |
streckten Profilen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1. I
Vorschubeinrichtungen mit Greifzangen der in Rede stehenden Art werden als
sogenannte Greifzangenvorschübe seit langem für Be- und Verarbeitungsanlagen
von langgestreckten Werkstücken, insbesondere von Profilen verwendet (DE-PS 29 46 469). Aus Gründen der Vereinfachung der Bewegungsabläufe ist
dabei meist nur eine Zangenbacke beweglich, für besondere Anwendungsfälle
sind aber u. U. auch beide Zangenbacken beweglich am Zangenkorpus gelagert. Zur kontrollierten Bewegung der beweglichen Zangenbacke unter gleichzeitig
kontrollierter und dosierter Aufbringung der erforderlichen Klemmkräfte
dient im Stand der Technik regelmäßig eine mechanische Betätigungseinrichtung mit Keilflächen an einem in Längsrichtung des Zangenkorpus verschiebbaren
Betätigungskopf und zugehörigen Gegenflächen an der beweglichen Zangenbacke. Mitunter finden sich anstelle der Keilflächen auch
Flächen-ZRollenführungen. Der Betätigungskopf befindet sich am vorderen
Ende einer Betätigungsstange, die ihrerseits am rückwärtigen Ende mit einem elektromotorischen, hydraulischen, pneumatischen oder sonstigen Betätigungsantrieb
verbunden ist und durch diesen in Längsrichtung des Zangenkorpus verschoben werden kann. Außerdem ist hier die bewegliche Zangenbacke
mittels eines Federelements in offnungslage drückbar.
Die bekannte, zuvor erläuterte Greifzange ist wegen der beweglichen mechanischen
Teile verschleißanfällig und kostenaufwendig. Außerdem ist diese Greifzange im Querschnitt in der Ebene senkrecht zur Längsachse ziemlich
voluminös, insbesondere breit ausladend. Das lie^t an den zur Aufbringung
der Soll-Klemmkräfte erforderlichen Dimensionierungen der Betätigungsstange,
des Betätigungskopfes, der Keilflächen usw.. Das ist bei der Verwendung für Profil stahl stäbe wegen der großen Abmessungen dieser Werkstücke
zvrar unproblematisch, wird aber ein besonderes Problem bei Profilen mit geringer Breite in der Ebene senkrecht zur Längsachse. Dort ist es dann
nicht mehr möglich, die schmalen Profile unmittelbar aneinander anschließend
(SiisttiuyäerC & von RnMr1,
in die Vorschubbahn der Vorschubeinrichtung zu fördern und dort durch die
Greifzange in Längsrichtung zu transportieren, da die Greifzange aufgrund
ihrer Abmessungen unwillkürlich die jeweils benachbarten Profile mitnimmt. Die insoweit bislang für erforderlich gehaltene Förderung der schmalen Profile
mit Abstand voneinander ist kosten- und zeitaufwendig.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die bekannte Greifzange für
eine Vorschubeinrichtung so auszugestalten und weiterzubilden, daß sie zur
Förderung eng aneinanderllegender Profile geeignet und außerdem zuverlässig
und kostengünstig ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils von Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist auf eine mechanische Betätigungseinrichtung
gänzlich verzichtet worden, Betätigungsstange, Betätigungskopf und Keilflächen sind also bei der erfindungsgemäßen Greifzange
nicht mehr vorhanden. Anstatt dessen findet :-ich eine Zylinder-Kolben-Anordnung
im Zangenkorpus in einer solchen Anordnung, daß der ausfahrende Kolben unmittelbar die Schwenkbewegung der beweglichen Zangenbacke um die
Schwenkachse in Schließrichtung bewirkt. Damit ist erreichbar, daß die Abmessungen
der Greifzange in der Ebene senkrecht zur Längsachse, gleiche Klemmkräfte am Greifende der Zangenbacken vorausgesetzt, erheblich geringer
sein können als bei der aus dem Stand der Technik bekannten Greifzange. Außerdem ist die Greifzange steuerungstechnisch wesentlich zuverlässiger,
nämlich wesentlich weniger verschleißanfällig und insgesamt sehr viel
kostengünstiger in der Herstellung.
Die erfindungsgemäße Greifzange eignet sich wegen ihrer geringen Abmessungen
in der Ebene senkrecht zur Längsachse in besonderem Maße für die eingangs geschilderte Anwendung bei schmalen, langgestreckten Profilen. Sie
ist besonders schlank und erfüllt damit gleichzeitig auch ästhetische Ansprüche hohen Maßes.
Zunächst ist für die Lehre der Erfindung wesentlich, daß die Zylinder-Kolben-Anordnung
in ihrer Ausrichtung im wesentlichen senkrecht zur Längsachse
-Z-
&Iacgr; &Ggr;&zgr;&aacgr;'&ngr;&bgr;&eegr; Rpfrr·"·
des Zangenkorpus die xhiiebüewegung der beweglichen Zangenbacke sicher
verursacht. Dazu könnte die Zylinder-Kolben-Anordnung anstatt im Zangenkorpus natürlich auch in der beweglichen Zangenbacke angeordnet sein. Das
ist allerdings hinsichtlich der Anordnung der Zuleitungen zum Zylinder der Zylinder-Kolben-Anordnung wohl allgemein etwas aufwendiger. Je nach dem,
wie die bewegliche Zangenbacke relativ zur feststehenden Zangenbacke angeordnet ist, könnte die Zylinder-Kolben-Anordnung auch in der feststehenden
Zangenbacke angeordnet sein. Schließlich könnte die Zylinder-Kolben-Anordnung bei einem ü-förmig ausgeführten, am Greifende offenen Zangenkorpus auch
in dem der feststehenden Zangenbacke gegenüberliegenden U-Schenkel auf der
dem Greifende zugewandten Seite der Schwenkachse angeordnet sein. Damit könnte man aber wohl kaum genauso schmal werden wie mit der primär vorgesehenen Anordnung der Zylinder-Kolben-Anordnung im Zangenkorpus auf der
vom Greifende abgewandten Seite der Schwenkachse.
Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Greifzange auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird auf die dem Anspruch 1
nachgeordneten Ansprüche sowie auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Greifzange anhand
der Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in einer Draufsicht eine erfindungsgemäße Greifzange in Schließstellung,
Fig. 3 in einer Seitenansicht mit abgenommener beweglicher Zangenbacke
die Greifzange aus Fig. 1,
Fig. 4 in einer Seitenansicht von der Fig. 3 gegenüberliegenden Seite
die Greifzange aus Fig. 1 und
Fig. 5 ein etwas modifiziertes Ausführungsbeispiel einer erfihüungsgemäßen Greifzange im Längsschnitt, Lage der Greifzange wie in
Fig. 1.
: <3estbuy$ert & yon Ffahr,, ·
Die hier dargestellte Greifzange ist für eine Vorschubeinrichtung zum Angreifen an der Stirnseite von langgestreckten Werkstücken, insbesondere
von langgestreckten, schmalen Profilen, beispielsweise von Aluminiumprofilen für den Fensterbau usw. bestimmt und geeignet. Diese Greifzange
weist zunächst einen Zangenkorpus 1, eine am Zangenkorpus 1 angeordnete oder ausgebildete, feststehende Zangenbacke 2, eine am Zangenkorpus 1
um eine senkrecht zur Längsachse des Zangenkorpus 1 liegende Schwenkachse 3 schwenkbar angelenkte, bewegliche Zangenbacke 4 und schließlich
eine, vorzugsweise im Zangenkorpus 1 angeordnete, Betätigungseinrichtung 5 auf. Durch die Betätigungseinrichtung 5 ist die bewegliche Zangenbacke 4 in eine Schließstellung (Fig. 1) und, im hier dargestellten Ausführungsbeispiel, auch aktiv in eine Öffnungsstellung (Fig. 2) bringbar.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen im Vergleich, daß die beiden Zangenbacken 2, 4
am einem Greifende 6 ein Zangenmaul 7 bilden. In an sich bekannter Weise
sind im Zangenmaul 7 der hier dargestellten Greifzange ein vorzugsweise aus Metall bestehende, spitz zulaufender Halcezapfen 8 sowie ein die Zangenbacken 2, 4 in einem Mindestabstand voneinander haltender Gummipuffer 9
vorgesehen. Angedeutet ist in den Fig. 1 und 2 auch ein etwas in das Zangenmaul 7 hineinragender Anschlagschalter, durch den beispielsweise die
Schließbewegung des Zangenmauls 7 ausgelöst wird, sobald die Stirnseite
eines zu fördernden Profils den Boden des Zangenmauls 7 erreicht hat.
In den Fig. 1 und 2 ist im Zusammenhang auch erkennbar, daß die bewegliche
Zangenbacke 4 hier auch von einem Federelement 11 in Form eines Federpolsters in Öffnungsstellung drückbar ist.
Wesentlich für die Lehre der Erfindung ist nun die Art der Betätigung der
beweglichen Zangenbacke 4, wozu Fig. 3 erkennen läßt, daß die Betätigungseinrichtung 5 rein pneumatisch bzw. hydraulisch arbeitet und dazu im Zängenkorpus 1 mindestens eine Zylinder-Kolben-Anordnung 12 mit einem im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Zangenkorpus 1 verschiebbaren Kolben aufweist und diese Zylinder-Kolben-Anordnung 12 auf der vom Greifende
ert *-*yon Rjqhr·Jj >
&igr; &igr;
I I
• t
abgewandten Seite der Schwenkachse 3 angeordnet ist. Grundsätzlich könnte
die Zylinder-Kolben-Anordnung 12 auch in einer der Zangenbacken 2, 4 angeordnet sein, das ist im allgemeinen Teil der Beschreibung schon erläutert worden und bedarf hier der weiteren Erläuterung nicht mehr. Es ist
jedenfalls leicht nachvollziehbar, daß die über den in Fig. 3 eingezeichneten Splint gegenüber der feststehenden Zangenbacke 2 schwenkbare Zangenbacke 4 durch Ausfahren des Kolbens 13 der Zylinder-Kolben-Anordnung
in Schließrichtung geschwenkt werden kann.
Zum Schwenken der beweglichen Zangenbacke 4 in die Öffnungsstellung dient
im dargestellten Ausführungsbeispiel nicht nur das Federelement 11, sondern es ist vorgesehen, daß im Zangenkorpus 1 eine weitere Zylinder-Kolben-Anordnung 14 auf der dem Greifende 6 zugewandten Seite der Schwenkachse
angeordnet ist. Auch hier gilt die Anordenbarkeit in einer der Zangenbacken als Alternative. Man hat dann eine Schließ-Zylinder-Kolben-Anordnung 12 und eine Öffnungs-Zylinder-Kolben-Anordnung 14.
Für die Einfachheit des Aufbaus der erfindungsgemäßen Greifzange ist von
erheblicher Bedeutung, daß, wie aus Fig. 5 entnehmbar ist, die sine und/ oder die andere Zylinder-Kolben-Anordnung 12, 14 nur in einer Richtung vom
Druck des pneumatischen bzw. hydraulischen Druckmittels beaufschlagbar ist. Beide hier schematisch eingetragenen Zylinder-Kolben-Anordnungen 12 und
sind nur in einer Richtung vom Druck des pneumatischen bzw. hydraulischen Druckmittels beaufschlagbar. Das ist auch bei dieser Konstruktion völlig
ausreichend, da der ausgefahrene Kolben der einen Zylinder-Kolben-Anordnung bei Druckentlastung durch den ausfahrenden Kolben der anderen Zylinder-Kolben-Anordnung in den Zylinder zurückgedrückt wird. Die aus diesem
Grunde für jede Zylinder-Kolben-Anordnung nur erforderliche eine Druckleitung spart natürlich ein weiteres Mal Baubreite des Zangenkorpus 1. Darauf
wird später noch eingegangen.
Fig. 3 zeigt insoweit ein besonderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Greifzange als dort die eine Zylinder-Kolben-Anordnung 12 doppelt
&igr; » · I I
I I
&aacgr;'&ggr;&oacgr;&eegr;
• ·· · · 1 > · I Jl
■ · I III
vorhanden ist. Das Gleiche kann natürlich auch für die andere Zylinder-Kolben-Anordnung
14 gelten. Durch die doppelte Anordnung der Zylinder-Kolben-Anordnung 12 läßt sich die am Greifende 6 im Zangenbau 7 zur Verfügung
stehende Klemmkraft erheblich vergrößern, ohne den Querschnitt der
Greifzange vergrößern zu müssen.
Fig. 5 macht erkennbar, daß der Zangerikorpus 1 der Greifzange massiv ausgeführt
ist und daß dadurch der Zylinder 15 der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung 12, 14 in den Zangenkorpus 1 eingearbeitet ist. Entsprechendes
gelte für eine Anordnung des Zylinders 15 in einer der Zangenbacken 2 bzw: 4. Un ein gleichmäßiges Abheben des Kolbens 13 vom Boden des jeweiligen
Zylinders 15 zu gewährleisten gilt hier, daß am Boden des Zylinders 15 eine den Kolben 13 im Abstand vom Boden haltende Anschlagfläche 16 ausgebildet
und, vorzugsweise, genau mittig im Zylinder 15 angeordnet ist. Im übrigen ist erkennbar, daß der Kolben 13 gegenüber dem Zylinder 15 durch
einen umlaufenden Dichtungsring in an sich bekannter Weise abgedichtet ist.
Für die geringe Baubr°ite der erfindungsgemäßen Greifzange ist von ganz
wesentlicher Bedeutung, daß der Kolben 13 der bzw. jeder Zylinder-KoIben-Anordnung
12, 14 als großflächige, vorzugsweise kreisrunde, flache Scheibe ausgeführt ist. Für das Material des Kolbens 13 hat sich verschwißarmer
Kunststoff, insbesondere Polyacetal, Polyamid oder PTFE, als besonders geeignet erwiesen.
Für den Einsatz bei Vorschubeinrichtungen für schmale Profile gelten bestimmte
Abmessungen, die möglichst eingehalten werden sollten. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, daß der Zylinder 15 bzw. der Kolben 13 der
bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung 12, 14 einen Durchmesser von 15 bis 35 nun, vorzugsweise von ca. 25 mm, aufweist. Im übrigen empfiehlt es sich
aus den eingangs erläuterten Gründen weiter, daß der Zangenkorpus 1 mit den Zangenbacken 2, 4 in der Ebene senkrecht zur Längsachse einen etwa
quadratischen Querschnitt und, vorzugsweise, eine Breite von etwa 15 bis 40 mm, vorzugsweise von etwa 27 mm, aufweist. Damit ist ziemlich sicherge-
stellt, daß auch bei ungünstigen Profilformen ein seitliches Mitnehmen benachbarter
Profile durch die Greifzange vermieden wird.
Fig. 1 und Fig. 2 lassen im Zusammenhang die besonders elegante, schlanke
Konstruktion der erfindungsgemäßen Greifzange erkennen. Diese wird dadurch erreicht, daß die bewegliche Zangenbacke 4 als langgestreckte, schmale
Platte ausgeführt ist und hier der Zangenkorpus 1 eine langgestreckte, angepaßte Ausnehmung 17 für die bewegliche Zangenbacke 4 aufweist.
Zuvor sind schon die Leitungen für die Zylinder-Kolben-Anordnungen 12, 14
angesprochen worden. Diese könnten natürlich extern direkt an die Zylinder-Kolben
-Anordnungen 12, 14 herangeführt wenden. Damit aber würde die Baubreite
der Greifzange wieder vergrößert, außerdem würde die Anfälligkeit gegenüber Beschädigungen im Betrieb erhöht. Insoweit empfiehlt es sich nun
nach bevorzugter Lehre der Erfindung, daß Leitungen 18, 19 für das pneumatische
bzw. hydraulische Druckmittel in den Zangenkorpus 1 eingearbeitet sind. Entsprechendes gilt natürlich für die Anordnung der Leitungen 18, 19
in einer der Zangenbacken 2, 4, soweit dies erforderlich sein sollte. Für die völlig geschlossene, optimale Gestaltung der Greifzange empfiehlt es
sich, daß die Leitungen 18, 19 nicht irgendwo seitlich am Zangenkorpus 1 münden, sondern daß die Leitungen 18, 19 für das pneumatische bzw. hydraulische
Druckmittel an der dem Greifende 6 gegenüberliegenden Stirnseite 20
des Zangenkorpus 1, vorzugsweise in Anschlußstutzen 21, münden.
Entsprechende Überlegungen wie für die Leitungen 18, 19 für das Druckmittel
gelten auch für evtl. vorhandene Kanäle 22 für elektrische Leitungen 23 sowie für Ausnehmungen 24 für elektrische Schalter wie den Anschlagschalter
10 und andere elektrische Einrichtungen, beispielsweise Anschlußklemmen
für Meßkabel od. dgl.. Auch hier gilt, daß die Kanäle 22 zweckmäßigerweise stirnseitig münden sollten.
Die zuvor erläuterte Anordnung der Leitungen 18, 19 und der Kanäle 22 mit
den Mündungen in der Stirnseite 20 des Zangenkorpus 1 hat den Vorteil, daß
• * * I I I <
• · I Il
I %
• I ti «I *· « *
RoHr'.
• &igr; t
nicht irgendwo am Zangenkorpus 1 seitlich Anschlüsse austreten. Das entspricht
der häufig gewählten Konstruktion mit einer von einem Positionierwagen auslegerartig nach vorn abragenden Greifzange. Im übrigen hat dies
den Vorteil, daß die Greifzange ohne jedes Problem um ihre Längsachse gedreht werden kann. In diesem Zusammenhang ist es besonders zweckmäßig, daß
im hier dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel der Zangenkorpus
1 an der dem Greifende 6 gegenüberliegenden Stirnseite 20 eine zur
Längsachse konzentrische Drehfassung 25 aufweist.
In Fig. 4 erkennt man im übrigen auf der "Rückseite" des Zangenkorpus 1 einen
nach außen hin offenen Kanal 22 für eine elektrische Leitung 23. Dies erleichtert das Verlegen der jeweiligen elektrischen Leitung 23 und spart
überdies Wandstärke.
Beim hier dargestellten und insoweit auch bevorzugten Ausführungsbeispiel
gilt, daß die Leitungen 18, 19 für das pneumatische bzw. hydraulische Druck
mittel durchlaufen und außerhalb des Zangenkorpus 1 Steuerventile od. dgl. für das Druckmittel vorgesehen sind. Die Steuerventile od. dgl. zur Steuerung
der Zylinder-Kolben-Anordnungen 12, 14 befinden sich hier beispielsweise
im Positionierwagen und damit an einer Stelle, wo es vergleichbare Platzprobleme wie in dem Zangenkorpus 1 der Greifzange selbst nicht gibt.
Erforderlich ist aber, daß im Zangenkorpus 1 eben die beiden Leitungen 18, I
für die beiden Zylinder-Kolben-Anordnungen 12, 14 verlaufen. Eine Alternative
besteht darin, daß in den Leitungen für das pneumatische bzw. hydraulische
Druckmittel nahe den Zylindern der Zylinder-Kolben-Anordnungen
Steuerventile für das Druckmittel angeordnet sind. Hier brauchte man zwar
nur eine in Längsrichtung durchgezogene Leitung für das Druckmittel, dafür
aber die Ventilkonstruktionen an den Zylindern sowie kurze Entlüftungsleitungen oder eine Druckmittel-Rückleitung. Insgesamt erscheint diese Alternative
aufwendiaer.
Claims (18)
1. Greifzange für eine Vorschubeinrichtung, zum Angreifen an der Stirnseite von langgestreckten Werkstücken, insbesondere Profilen, mit einem Zangenkorpus (1), einer am Zangenkorpus (i) angebrachten, feststehenden Zangenbacke (2), einer am Zangenkorpus (1) um eine senkrecht zur Längsachse
des Zangenkorpus (1) liegenden Schwenkachse (3) schwenkbar angelenkten, beweglichen Zangenbacke (4) und einer, vorzugsweise im Zangenkorpus (1)
angeordneten Betätigungseinrichtung (5), durch die die bewegliche Zangenbacke (4) in eine Schließstellung und ggf. auch in eine Öffnungsstellung
bringbar ist, wobei, vorzugsweise, die bewegliche Zangenbacke (4) (auch) von einem Federe1ernenn (11) in Öffnungsstellung drückbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (5) rein pneumatisch bzw. hydraulisch arbeitet und dazu im Zangenkorpus (1) (oder in
einer der Zangenbacken (2, 4)) mindestens eine Zylinder-Kolben-Anordnung (12) mit einem im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Zangenkorpus (1) verschiebbaren Kolben aufweist und diese Zylinder-Kolben~Anordnung (12) auf der vom Greifende (6) abgewandten Seite der Schwenkachse (3) angeordnet ist.
2. Greifzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zangenkorpus (1) (oder in einer der Zangenbacken (2, 4)) eine weitere Zylinder-Kolben-Anordnung (14) auf der dem Greifende (6) zugewandten Seite der Schwenkachse (3) angeordnet ist.
3. Greifzange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
und/oder die andere Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) nur in einer Richtung vom Druck des pneumatischen bzw. hydraulischen Druckmittels beaufschlagbar ist.
4. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine und/oder die andere Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) doppelt vorhanden ist.
j' Gfcstjluvieri 4 vbn RoHr'.''.'
5. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zylinder (I5) der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) in den
Zangenkorpus (1) (bzw. in die Zangenbacken (2, 4)) eingearbeitet ist.
6. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
am Boden des Zylinders (15) eine den Kolben (13) im Abstand vom Boden haltende Anschlagfläche (16) ausgebildet und, vorzugsweise, genau mittig im
Zylinder (15) angeordnet ist.
7„ Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kolben (13) der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) als großflächige, vorzugsweise kreisrunde, flache Scheibe ausgeführt ist.
8. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kolben (13) aus einem verschleißarmen Kunststoff, insbesondere aus PoIyacetal, Polyamid oder PTFE, besteh+.
9. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zylinder (15) bzw. der Kolben (13) der bzw. jeder Zylinder-Kolben-Anordnung (12, 14) einen Durchmesser von 15 bis 35 mm, vorzugsweise von ca.
25 o, aufweist.
10. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zangenkorpus (1) mit den Zangenbacken (2, 4) in der Ebene senkrecht zur Längsachse einen etwa quadratischen Querschnitt und, vorzugsweise, eine
Breite von etwa 15 bis 40 mm, vorzugsweise von etwa 27 mm, aufweist.
11. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, Jaß
die bewegliche Zangenbacke (4) als langgestreckte, schmale Platte ausgeführt ist und, vorzugsweise, der Zangenkorpus (1) eine langgestreckt?, angepaßte Ausnehmung (17) für die bewegliche Zangenbacke (4) aufweist.
12. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
Leitungen (18, 19) für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel in den Zangenkorpus (1) (und ggf. in die bewegliche Zangenbacke (4)) eingearbeitet sind,
&igr;'ÖöstUuySen:&\Jon Rohr'!! *
&psgr; &iacgr; &Lgr; &iacgr; &idigr; t &psgr; 9 i Si &iacgr; i &iacgr;
13. Greifzange nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (18, 19) für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel an der dem
Greifende (6) gegenüberliegenden Stirnseite (20) des Zangenkorpus (1),
vorzugsweise in Anschlußstutzen (21), münden.
14. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß Kanäle (22) für elektrische Leitungen (23) und Ausnehmungen (24) für elektrische Schalter (10) od. dgl. in den Zangenkorpus (1) (und ggf. in
die bewegliche Zangenbacke (4)) eingearbeitet sind.
15. Greifzange nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle
(22) für die elektrischen Leitungen (23) an der dem Greifende (6) gegenüberliegenden
Stirnseite (20) des Zangenkurpus (1) münden.
16. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zangenkorpus (1) an der dem Greifende (6) gegenüberliegenden Stirnseite
(20) eine zur Längsachse konzentrische Drehfassung (25) aufweist.
17. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungen (18, 19) für das pneumatische bzw. hydraulische Druckmittel durchlaufen und außerhalb des Zangenkorpus (1) Steuerventile od. dg:
für das Druckmittel vorgesehen sind.
18. Greifzange nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Leitungen für das pneunatische bzw. hydraulische Druckmittel
nahe den Zylindern der Zylinder-Kolben-Anordnungen Steuerventile für das Druckmittel angeordnet sind.
nahe den Zylindern der Zylinder-Kolben-Anordnungen Steuerventile für das Druckmittel angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808836U DE8808836U1 (de) | 1988-07-09 | 1988-07-09 | Greifzange für eine Vorschubeinrichtung |
| DE8907899U DE8907899U1 (de) | 1988-07-09 | 1989-06-28 | Greifzange für eine Vorschubeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808836U DE8808836U1 (de) | 1988-07-09 | 1988-07-09 | Greifzange für eine Vorschubeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808836U1 true DE8808836U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6825829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808836U Expired DE8808836U1 (de) | 1988-07-09 | 1988-07-09 | Greifzange für eine Vorschubeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808836U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0446609A3 (en) * | 1990-02-09 | 1992-04-08 | Tadao Tozuka | Robot finger structure |
-
1988
- 1988-07-09 DE DE8808836U patent/DE8808836U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0446609A3 (en) * | 1990-02-09 | 1992-04-08 | Tadao Tozuka | Robot finger structure |
| US5318331A (en) * | 1990-02-09 | 1994-06-07 | Tadao Tozuka | Robot finger structure |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2361238C2 (de) | Rastvorrichtung für einen an einem Formteil einer Spritzgießform in der Formtrennebene geführten Formschieber | |
| DE3419878C1 (de) | Tragplatte insbesondere Transportwagen- od. Palettentragplatte mit Spannvorrichtung | |
| DE2940916C2 (de) | Mit Greiffingern versehener Greifer für Manipulatoren | |
| WO2003047815A1 (de) | Elektrisch angetreibene kniehebel-spannvorrichtung | |
| DE3403961C2 (de) | Pneumatisch oder hydraulisch betätigbare Kniehebelspannvorrichtung zum Spannen von Karosserieteilen | |
| DE102016015041A1 (de) | Spreiz- und Ziehdorn, insbesondere zur Verwendung im Karosseriebau der Kfz-Industrie | |
| DE29615157U1 (de) | Kniehebelspann- und Greifvorrichtung | |
| DE3613852C1 (de) | Druckmittelbetaetigbare Kniehebelspannvorrichtung | |
| DE202007017274U1 (de) | Vorrichtung zum Positionieren und/oder Zentrieren von blechförmigen Körpern oder Tafeln, insbesondere von Karosserieteilen im Kfz-Bau | |
| AT391827B (de) | Handhabungseinrichtung fuer montageteile | |
| DE8808836U1 (de) | Greifzange für eine Vorschubeinrichtung | |
| DE3221834C2 (de) | Schienenzange | |
| EP0107763A2 (de) | Schraubstock, insbesondere Maschinenschraubstock | |
| DE8606451U1 (de) | Kniehebelspannvorrichtung | |
| DE8907899U1 (de) | Greifzange für eine Vorschubeinrichtung | |
| DE2461235A1 (de) | Transporteinrichtung | |
| DE1650394A1 (de) | Absperrarmatur fuer gasfoermige und fluessige Medien | |
| DE10063133C2 (de) | Vorrichtung zum Zusammenhalten eines Formwerkzeugs | |
| DE4005429A1 (de) | Landwirtschaftliche erntemaschine, insbesondere selbstladewagen mit einer hydraulischen steuervorrichtung | |
| EP0612386B1 (de) | Absperrschieber | |
| DE19539580B4 (de) | Presszange zum Verpressen von Kontaktelementen | |
| DE2847614A1 (de) | Dreh-schieberverschluss fuer giesspfannen o.ae. | |
| DE102018131932B3 (de) | Beschick - oder Entleerwagen | |
| DE2810780A1 (de) | Kurvengesteuerter greiferschienenantrieb | |
| DE2642029C3 (de) | Klemmklaue für eine Verspannvorrichtung zum Abspannen von dem Einbau von Streckenausbauelementen dienenden, in der Strecke verfahrbaren Geräten |