DE8808788U1 - Schere für rechts- und linkshändigen Gebrauch - Google Patents

Schere für rechts- und linkshändigen Gebrauch

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DE8808788U1
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scissors
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blades
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/12Hand shears; Scissors characterised by the shape of the handles
    • B26B13/20Hand shears; Scissors characterised by the shape of the handles with gripping bows in the handle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

0S-Ü7-8j3
Schere für rechts- und linkshändigenGebrauch
Die Neuerung betrifft eine Schere für rechts- und linkshändigen Gebrauch, bestehend aus einem unteren und einem -* oberen Scherenblatt , wobei die beiden Scherenblätter riebeneinander angeordnet sind, je eine Schneidkante aufweisen, über eine Geienkschfaube gegeneinander verschwenkbar miteinander verbunden sind Und an ihrem Betätiguiigsende
jeweils mit einem Scherenhalm und einem daran anschliessenden Griffauge ausgebildet sind.
/
'V Eine Schere der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 35 15 704 bekannt, über die oben genannten Teile hinaus
weisen bei dieser bekannten Schere die Scherenblätter je eine bis etwa an das hintere Ende der Schere reichende
Verlängerung auf. Außerdem sind die Griffaügen mit einem
Halmteil an der Innenseite der Verlängerungen begrenzt
J schwenkbar gelagert, wobei sie mit den Scherenblättern in
l- einer Ebene liegen. Die Verlängerungen überlagern die
\ Griffäugen in der Arbeitsstellung derart, daß die durch
die driffaugen hindürchgeführten Finger der Betätigungshand auch an den Verlängerungen abgestützt sind, wobei
die Schere je nach Verschwenkungsstellung der Griffaugen für rechts- oder linkshändige Betätigung zu verwenden
ist. Nächteilig ist bei dieser Schere, daß sie einen
erhöhten Aufwand an Material und Fertigungs- sowie Montagezeit erfordert. Im Vergleich zu herkömmlichen Scheren wird deshalb eine derartige Schere relativ teuer.
Aus der DE-ÖS 37 21 261 1st eirie Zusatzvorrichtung für eine Schere mit Griffaugen zur Handhabung einer herkömmlichen Kechtshänder-Schere mit der linken Hand oder einer Linkshänder-Schere mit der rechten Hand bekannt, wobei 4ie Zusatzvorrichtung über Hebelwirkungen Kräfte in der gewünschten Richtung auf die Scherenhalme ausübt. Als nachteilig ist hier anzusehen, daß die Zusatzvorrichtung an der Schere bei manchen Schneidärbeiten hinderlich ist Und daß stets darauf geachtet werden muß, daß neben der Schere auch die Zusatzvorrichtung zur Hand ist.
Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Schere der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach und kostengünstig herstellbar ist und die jegliche Zusatzvörrich-&Idigr;5 tung entbehrlich macht.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt neuerungsgemäß durch eine Schere der eingangs genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Scherenhalme einander seitwärts überkreuzend vom jeweiligen Scherenblatt zum zugehörigen Griffauge geführt sind und daß die Griffaugen | nebeneinanderliegend jeweils in einer um 90° gegenüber der Scherenblattebene verdrehten Ebene angeordnet sind.
Bei der neuen Schere wird erreicht, daß die Scherenblätter unabhängig von links- oder rechtshändiger Betätigung /' stets durch die die GriffäUgen durchgreifenden Finger der
Betätigungshand aneinandergedrückt werden. Ein für ein gutes Schneidergebnis schädliches Auseinanderklaffen der Schneiden wird so sicher vermieden. Das Betätigen der Schere erfolgt hier - im unterschied zu herkömmlichen Scheren - in der einen Richtung durch Strecken des Zeige- und gegebenenfalls Mittelfingers und Beugen des Daumens und in der anderen Richtung durch Beugen des Zeige- und gegebenenfalls Mittelfingers und Strecken des Daumens.
Diese Betätigungsweise ist zwar ungewohnt, sie ist jedoch nach kurzer Gewöhnungszeit problemlos ausführbar, insbe-
&Iacgr;-
sondere wenn nicht, wie Üblich, die die Schere handhabende Person vom Körper wegarbeitet, sondern dia Schere vor dpm Körper seitwärts bewegt< Da bei der neuen Schere keine Zusatzelemente erforderlich sind und da sich der Mehraufwand bei der Herstellung auf das verdrehte Anordnen der Griffaügen beschränkt, ist diese Schere praktisch zu gleichen Kosten herstellbar wie eine herkömmliche Schere.
Bevorzugte Aüsgestiälu'unyQn und Wsitcrfeilclungsn dsr Neuerung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Zwei AüsfÜhrüngsbeispiele der Neuerung Werden im folgenden anhand einer Zeichnung beschrieben. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Schere in einer ersten Ausführung in perspektivischer Ansicht und
Figur 2 die Schere in einer zweiten Ausführung, ebenfalls
in perspektivischer Ansicht.
Wie die Figur 1 der Zeichnung zeigt, besteht das dargestellte Ausführungsbeispiel der Schere 1, wie herkömmliehe Scheren auch, aus zwei Scherenblättern 2 und 3, die in einer gemeinsamen Ebene angeordnet und mittels einer Gelenkschraube 10 gegeneinander verschwenkbar miteinander verbunden sind. Die beiden Scherenblätter 2 und 3 weisen an ihren Schneidbereichen jeweils Schneidkanten auf, von denen in der Figur 1 dia Schneidkante 30 am unteren Scherenblätt 3 sichtbar ist. An ihren Betätigungssnden, d. h. in der Figur &Idigr; rechts von der Gelenkschraube 10, weisen die beiden Scherenblätter 2 und 3 jeweils einen Scherenhalm 21 und 31 auf. An dessen äußeres Ende schließt sich jeweils ein Griffauge 22 und 32 an. Diese beiden Griffaügen 22 und 32 sind jedoch im Unterschied zu herkömmlichen Scheren nicht in der Scherenblattebene
angeordnet, sondern gegenüber dieser jeweils um 90° verdreht. Dai& Griff auge 22, das zürn oberen Scherenbla5:t 2 gehört, ist dabei so verdreht, daß es in der Figur 1 auf den Betrachter !zuweist. Das Griff auge 32, das zum unteren Scherenblatt 3 gehört, ist so verdreht, daß es in der Figur 1 vom Betrachter wegweist. Die beiden Scherenhalme 21 und 31 überkreuzen sich also seitwärts. In geschlossen ner Stellung der Schere 1 liegen die beiden Griffaugen 22 und 32 unmittelbar nebeneinander in einer gemeinsamen Ebene; die senkrecht zur Scherenbiattebene verläuft.
Wie aus der Figur 1 ersichtlich ist, wird durch die Finger der Betätigungshand der Schere 1 eine Kraft auf die _-- Griff äugen 22 und 32 ausgeübt, die neben den aufwärts und abwärts gerichteten Betätigungs-Kraftkomponenten auch
eine Kraftkomponente umfaßt, die in den Ebenen der Griffaugen 22 und 32 jeweils in Richtung zum anderen Griffauge 32 bzw. 22 gerichtet ist. Die letztgenannte Kraftkomponente sorgt dafür, daß das obere Scherenblatt 2 und untere Scherenblatt 3, unabhängig von einer links- oder rechtshändigen Betätigung detf Schere 1, stets aneinander gedrückt werden und daß ein schädliches Auseinanderklaffen der Scherenblätter 2 und 3 bzw. ihrer Schneidkanten vermieden wird.
25
, Figur 2 der Zeichnung zeigt eine Schere I1, die ebenfalls
ein oberes und ein unteres Scherenblatt 2 und 3 aufweist,
j wobei am unteren Scherenblatt 3 wieder die zugehörige
! Schneidkante 30 ex'kennbar ist. W* 2 zuvor schon beschrie-
\ 30 ben, sind auch hier die beiden Scherenblätter mittels der Gelenkschraube 10 miteinander gelenkig verbunden. Am hin-
teren, d. h. in der Figur 2 rechten Ende der Schere 1' sind auch wieder die gegenüber der Scherenbiattebene um 90° verdreht angeordneten Gr iff äugen 22 und 32 £,-* ·« jar. Da die in Figur 2 beispielhaft dargestellte Schere 1' geschlossen ist, liegen die beiden verdrehten Griffäugen 22
; und 32 hier in einer gemeinsamen Ebene, die, wie bei dem
Ausführungsbeispiel nach Figur 1, senkrecht zur Scherenblattebene verläuft. I
Ergänzend sind bei der in Figur 2 dargestellten Schere 1' i noch zwei weitere, zusätzliche Griffäugen 25 und 35 vor- f gesehen, die zwischen den Scherenhalmen 21 und 31 und den ; verdrehten Griffäugen 22 und 32 angeordnet sind. Die bei- j dtm zusätzlichen Griffaugen 25 und 35 sind wie bei her- | kömmlichen Scheren übereinanderliegend in der Scheren- %
blattebene angeordnet. Die Schere 1' gemäß Figur 2 kann damit sowohl wie eine herkömmliche Rechtshänder-Schere unter Benutzung der Griffaugen 25 und 35 als auch wie eine für links- und rechtshändige Betätigung geeignete Schere unter Benutzung der beiden verdrehten Griffaugen 22 und 32 verwendet werden. :
Weiterhin weist die Schere 1' gemäß Figur 2 noch mehrere Anschläge 23, 24 und 34 auf, die dazu dienen, den Ver-Schwenkungsbereich der Scherenblätter 2 und 3 gegeneinander zu begrenzen und definiert festzulegen.
Schließlich sind bei der Schere I1 gemäß Figur 2 die Scherenhalme 21 und 31 parallel zueinander um einen Winkel &agr; nach unten hin abgewinkelt. Hierdurch wird eine ergonomisch günstigere Handhaltung bei bestimmten Arbeiten mit der Schere I1 erreicht.
Die in den Figuren der Zeichnung dargestellten Scheren entsprechen in der Anordnung ihrer Scherenblätter 2 und 3 mit den zugehörigen Schneiden Rechtshänder-Scheren; es
können selbstverständlich auch Linkshänder-Scheren entsprechend der vorliegenden Neuerung ausgestaltet sein.

Claims (5)

' 5chutzansprüche:
1. Schere für rechts- und linkshändigen Gebrauch, bestehend aus einem unteren und einem oberen Scherenblatt, v wobei die beiden Scherenblätter nebeneinander angeordnet sind, je sine Schneidkante aufweisen, über eine Gelenkschraube gegeneinander verschwenkbar miteinander verbunden sind und an ihrem Betätigungsende jeweils mit einem Scherenhalm und einem daran anschließenden GrIffauge ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenhalme (21, 31) einander seitwärts überkreuzend vom jeweiligen Sche
renblatt (2, 3) zum zugehörigen GrIffauge (22, 32) geführt sind und daß die Griffäugen (22, 32) nebeneinanderliegend jeweils in einer um 90° gegenüber der Scherenblattebene verdrehten Ebene angeordnet sind.
2. Schere nac*i den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn-
zeichnet, c?^ß die beiden Scherenhalme (21, 31) jeweils
" 20 in derselben Drehrichtung in sich um 90° verdreht
ausgebildet sind.
3. Schere nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Scherenhalm (21, 31) oder Griffauge (22, 32) wenigstens eines Scherenblattes (2, 3) ein vorragender Anschlag (23, 24, 34) zur Begrenzung der Verschwenkungsbewegung der beiden Scherenblätter (3, 2) gegeneinander angeordnet ist.
4. Schere nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Scherenhalm (21; 31) und dem verdreht angeordneten Griffauge (22, 32) jedes Scherenblattes (2, 3) zusätzlich jeweils ein Griffauge (25, 35) in herkömmlicher Anordnung, d. h. in einer
3S Ebene parallel zur Scherenblattebene angeordnet ist.
r ·
" 1"
5. Schere nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scherenhalme (21, 31) in der Scherenblattebene parallel zueinander um einen Winkel &agr; zwischen 30 und 60°, vorzugsweise von 45° nach unten k hin abgewinkelt sind.
DE8808788U 1988-07-08 1988-07-08 Schere für rechts- und linkshändigen Gebrauch Expired DE8808788U1 (de)

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