DE8808577U1 - Einrichtung zum Abtöten einer brennenden Zigarette - Google Patents

Einrichtung zum Abtöten einer brennenden Zigarette

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes
    • A24F13/18Extinguishers for cigars or cigarettes

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  • Passenger Equipment (AREA)

Description

em
Einrichtung zum Abtöten einer brennenden Zigarette
Die Neuerung geht aus von einer Einrichtung zum Abtöten einer brennenden Zigarette gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beim Rauchen einer Zigarette besteht im allgemeinen der Wunsch, bei einer Rauchpause oder am Ende eines Rauchvorganges die Zigarette möglichst schnell abzutöten, also ein. weiteres Glühen und die dairit verbundene Rauchentwicklung :lu verhindern.
Es ist bekannt, Aschenbecher oder ähnliche Geräte mit besonders geformten Flächen zu versehen, auf denen die noch brennende Zigarette manuell ausgedrückt werden kann. Derartige Lösungen sind jedoch relativ unsauber und insbesondere in einem Kraftfahrzeug nicht geeignet, wo die Aufmerksamkeit des Rauchers im allgemeinen für andere Dinge benötigt wird.
} Es ist auch bekannt, Aschenbecher so auszubilden, daß die noch brennende Zigarette im Aschenbecher verschwindet und der Aschenbecher selbsttätig verschlossen wird. Dabei wird \ jedoch die Zigarette nicht abgetötet, so daß es durch unver- \ meidbare Undichtigkeiten dea Aschenbechergehäuses weiterhin zu einer Rauchentwicklung kommt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Einrichtung zum Abtöten einer brennenden Zigarette zu schaffen, bei der die manuelle Handhabung der Zigarette für den Abtötvorgang besonders einfach ist und die Abtötang in besondere kurzer Zeit erfolgt.
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Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Neuerung gelöst- Vorteilhafte Weiterbildungen der Neuerung sind in den Unter ahspirüchen beschriebeil.
Der sich trichterförmig erweiternde erste Abschnitt des Körpers erfüllt dabei mehrere Funktionen. Durch eine entsprechende öffnung des Trichters an einem Ende des Körpers wird eine Führung für die einzusteckende Zigarette erreicht, so daß von dem Raucher keine besondere Aufmerksamkeit gefordert &igr; Wird und der Einsteckvorgang gemwissermäßeh blind erfolgen .!
kann* Das ist besonders vorteilhaft in einem Auto oder einem
sonstigen Kraftfahrzeug, um die Aufmerksamkeit des Fährers |
nicht abzulenken. Darüberhinaus bewirkt der genannte Ab- fej
schnitt eine Klemmwirkung für die Zigarstte, so daß diese nicht wieder aus der Einrichtung herausfallen kann. Außerdem bewirkt das Ende der Zigarette im Glühbereich einen annähernd luftdichten Abschluß mit der Wandung des ersten Abschnittes der Bohrung, wodurch es zum schnellen Abtöten der Zigarette kommt. Es hat sich gezeigt, daß der Abtötvorgang innerhalb von 3 Sekunden erfolgt, also die Zigarette etwa 3 Sekunden nach dem Einstecken in die Einrichtung vollkommen abgetötet ist und keine weitere Rauchentwicklung mehr erfolgt.
Der zweite Abschnitt der Bohrung, also das Loch zwischen dem Ende des ersten Abschnitts und der gegenüberliegenden Seite des Körpers, hat dabei besondere Bedeutung. Dieses Loch ermöglicht, daß die beim Abtötvorgang im allgemeinen anfallende Asche ungehindert nach Tinten, z.B. auf den Boden eines Aschenbechers, fällen kann. Dadurch wird eine Verschmutzung der Bohrung des Körpers weitestgehend vermieden. Der Körper bleibt also auch bei wiederholtem Betrieb auch innerhalb der Bohrung weitestgehend sauber.
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Als Material für den Körper kann ein Metall verwendet den, Vorzügsweise wird der Körper jedoch aus Kostengründen aüo einem feuerfesten kunststoff hergestellt« Unter feuerfest ist ein Material £u verstehen/ das gegen die Glut einer brennenden Zigarette resistent ist. Der Körper darf durch die Glut nicht in Brand geraten, nicht schmelzen und auch an der Oberfläche nicht beschädigt werden* Vorzugsweise wird ein Material gem. Feuerfestigkeits-Standard UL-94V-O verwen-
Die Neuerung ist besonders vorteilhaft in einem Auto. Durch, den manuell einfachen und schnellen AbtÖtvorgang für die Zigarette wird vermieden, daß brennende Zigaretten aus dem Auto herausgeworfen werden, brennende Zigarettenreste in das Innere des Kraftfahrzeuges fallen, der Fahrer unnütz abgelenkt wird und Mitfahrende durch eine längere Rauchentwicklung belästigt werden. Die Neuerung ist aber auch anwendbar in anderen Fahrzeugen jeder Art, im Wohnbereich Und im gewerblichen Bereich.
Insgesamt werden bei regelmäßiger Anwendung der Einrichtung Gefahren für Brände oder sonstige Beschädigungen vermieden, Belästigung von Personen durch Rauchentwicklung verringert, die Gesundheit von Personen sowie allgemein der Umweltschutz gefördert.
Die Neuerung wird im folgenden anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Die Figur zeigt im Maßstab 2:1 im Ausschnitt das Gehäuse eines Äschenbechers mit einer Seitenwand 1 Uiid eirieitt Boden 2. An der Seitenwand 1 ist der Körper 3 über eine symbolisch angedeutete Klemm- oder Rastvorrichtung 4 befestigt. Der aus einem feuerfesten Kunststoff bestehende Körper 3 hat eine von oben nach unten durchgehende Bohrung mit einem ersten
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Abschnitt 5/ der nach oben trichterförmig erweitert ist/ und einem Abschnitt 6 zum unteren Ende des Körpers 3 mit dem Durchmeö'äeif d. d ist kleiner als der Durchmesser einer handelsüblichen Zigarette und beträgt z.B. 5 - 7 mm.
Im folgenden wird die Wirkungsweise dieser Einrichtung be-* schrieben. Eine noch brennende Zigarette 7 mit einem Filterteil 8 und einem Glühstümpf 9 wird manuell in Richtung 10 in den trichterförmigen Abschnitt 5 eingesteckt, wobei der ße Durchmesser des Abschnitts 5 an der oberen Seite des pers 3 eine gute Führung und einen jewissermäßen blinden Einsteckvorgang ermöglicht. Durch den Einsteckvorgang und das Eigengewicht der Zigarette 7 wird das untere Ende der Zigarette 7 im Bereich des Glühstumpfes 9 an der Wand des Abschnitts 5 eingeklemmt. Ein weiteres Durchrutschen ist nicht möglich, weil der Durchmesser d des Abschnitts 6 kleiner ist als der Durchmesser der Zigarette 7. Die Zigarette 7 bildet jetzt am unteren Ende einen weitestgehend luftdichten Abschluß mit der Wandung des Abschnitts 5. Dadurch kommt es zu einem schnellen Abtötvorgang des Glühstumpfes 9 innerhalb von etwa 3 Sekunden, so daß eine weitere Rauchentwicklung weitestgehend vermieden wird. Die beim Abtötvorgang' in allgemeinen anfallende Asche 11 von Glühstumpf 9 fällt indessen durch den Abschnitt 6 in Richtung 12 nach unten auf den Boden 2 des Aschenbechers und kann dort später mit dem übrigen Inhalt des Aschenbechers entfernt werden. Durch diesen durch den Abschnitt 6 bewirkten Abtransport der Asche bleibt der Körper 3 trotz des erfolgten Abtötvorganges sauber. Die abgetötete, also nicht mehr brennende Zigarette 7 kann dann manuell wieder aus dem Körper 3 herausgezogen und in den Aschenbecher geworfen werden.
In dem dargestellten Beispiel ist der Körper 3 als nachrüstbare Einheit nachträglich über eine Klemmverbindung, z.B. ein sogenanntes Snap-in, an dem Gehäuse des Äschenbechers
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befestigt. Es ist auch möglich, den Äschenbecjlier und den Körper 3 als ein Kunststoffspritzteil herzustellen. Das bedeutet/ daß der Aschenbecher den Körper 3 als integrierten Beetandteil enthält* Diese Lösung hat den Vorteil, daß für die Realisierung des körpers 3 praktisch keine Mehrkosten anfal^ leni Durch Vergrößerung der oberen Öffnung des Abschnitts 5 auf Werte 2 " 4 cm Und darüberhi'haus können die gegebenenfalls weiter verbessert und ZiB* größeren Fahrzeugen oder der Benutzung durch mehrere Personen angepaßt werden; Es kön nen auch mehrere solcher Körper in einer !Reihe nebeneinander angeordnet sein.

Claims (4)

" "' Lothar Stelnnägen Am Haniah 47 3210 Elze Hannover, 01.07.1988 Wp/wi SchutEansprüche
1. Einrichtung zum Abtöten einer brennenden Zigarette, gekennzeichnet durch, einen Körper (3) aus feuerfestem Material mit einer durchgehenden Bohrung {5, 6), die zur einen Seite des Körpers (3) einen sich trichterartig erweiternden ersten Abschnitt (5) und zur anderen Seite des Körpers (3) einen zweiten Abschnitt (6) mit einem Durchmesser (d) aufweist, der kleiner ist als der Durchmesser einer Zigarette (7).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (3) mit Rast- oder Klemmitteln (4) zur Befestigung an der Wand (1) eines Aschenbechers versehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (3) aus einem feuerfesten Kunststoff besteht .
4. Aschenbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1, 2) des Aschenbechers und der Körper (3) als ein Kunststoffspritzteil ausgebildet sind.
DE8808577U 1988-07-05 1988-07-05 Einrichtung zum Abtöten einer brennenden Zigarette Expired DE8808577U1 (de)

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