DE8808422U1 - Elastische Knöchelgelenkbandage - Google Patents

Elastische Knöchelgelenkbandage

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DE8808422U1
DE8808422U1 DE8808422U DE8808422U DE8808422U1 DE 8808422 U1 DE8808422 U1 DE 8808422U1 DE 8808422 U DE8808422 U DE 8808422U DE 8808422 U DE8808422 U DE 8808422U DE 8808422 U1 DE8808422 U1 DE 8808422U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/06Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for feet or legs; Corn-pads; Corn-rings
    • A61F13/064Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for feet or legs; Corn-pads; Corn-rings for feet
    • A61F13/066Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for feet or legs; Corn-pads; Corn-rings for feet for the ankle

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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

Beschreibung5
Die Anzahl der Versorgungsmöglichkeiten des Sprunggelenkes sind
erheblich, so finden sich bandagen, die den Fuß wie in einen Schnür- „ stiefel zwängen oder auch Füßschalen in U-Form, die einen Gipsersätz
darstellen* Alle diese Formen sind nur bsi schweren (ielenkschädigun-
gen Wie Brüchen oder Bändesrissen einsetzbar.
Gleiches gilt für die durch Stahl- und oder Kunststoffgelenke Und
Leder- und oder Stoffteile verstärkten "orthopädischen Hilfen", denn
diese sind ebenfalls für schwere Und schwerste Gelenk- und Bindege- 1 Websveränderungen konzipiert*
Die Erfindung betrifft eine elastische Gelenkbandage aus einflächiger
oder zweiflächiger, schlauchförmig geschlossener Strickware oder ähnlichem, wobei Form und Größe dem zu bandagierenden Sprunggelenk anatomisch angepaßt ist.
Gelenkbandagen der obengenannten Art in Form von Knöchelsocken aus
elastischem Material, mit seitlichen Spiralfedern, teils starr, teils
mit flexibeler Zurichtung, sind bekannt. Bandagen dieser Art zielen
auf Immobilisation durch Neutralisation äußerer Kräfte und gelten als
reine "orthopädische Hilfsmittel", deren Zielrichtung es ist, in der
"Nachsorgebehandlung1' eingesetzt zu werden.
Der vorgelegten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elastische I Knöchelgelenkbandage zu schaffen, die unphysiologische Dreh - Scher - 1 Kipp - Belastungen abfängt und somit im wesentlichen nur einen ge- > sicherten und gerichteten funktionellen Bewegungsablauf im Sprungge- |
I lenk gestattet* |
Zielsetzung in der Verwendung dieser Bandage soll sein, sowohl in me- S
dizinischer Nachsorgebehandlung als auch und vor allem zur Praevention |
von Verletzungen (Sportverletzungen) eingesetzt zu Werden. Die Ban- *
dage für das Sprunggelenk soll im wesentlichen drei Funktionen erfüllen: f
Schutz - Stabilisierung und Sportivität. f
Diese Aufgabe wird bei der genannten Knöchelgelenkbandage erfinduftgsgemäß dadurch gelöst, daß drei kompatible Materialien verwendet werden, die sich aus drei Punktionseinheiten zusammensetzen. Basis ist eine medizinische Knöchelsocke, integriert mit einem Steigbügeleinsatz, der ein halbelastisches, gerichtetes, rautenförmig vernetztes Material verwendet, verbunden durch einen abschließenden zusätzlichen Halt gebenden semiclrculären Anker.
Die Knöchelsocke besteht aus verschiedenen mehr oder weniger elastischen Materialien und geht aus von einer normalen medizinischen Socke* Die vorschlagsgemäße "Träger-Socke" ist voll elastisch und kann herstellungstechnisch sowohl einzügig, als auch zweizügig sein. Die Variabilität der Träger-Socke läßt eine Anpassung an den Zustand der Körperbeschaffenheit oder des ßeanspruchungsgrades zu.
An dieser Träger-Socke findet sich ein ü-förmiger "eingesetzter Steigbügel", dessen Wirkprinzip es ist, in einer antagonistischen Schlinge das Fußquergewölbe zu Unterstützen und zu halten. Der"U-förmige Steigbügeleinsatz11 kann herstellungstechnisch sowohl eingewebt als auch aufgelegt sein. Auf der lateralen seite teilt sich der Einsatz in zwei Fortsätze, die im Knöchelbereich eine haarnadelförmige Aussparung vornehmen, medial bedeckt der innere Fortsatz den Knöchel gesamt geschlossen. Der Einsatz besteht aus einem haibelastischen, gerichteten, rautenförmig vernetzten Material, das nicht nach allen Seiten elastisch wirkt und sich nach Entdehnung wieder zurückzieht. Die spezielle Webart ermöglicht dem Gewebe in einer Richtung elastisch und in der anderen Richtung unelastisch und stabil zu wirken. Nur durch einen speziell ausgerichteten Zuschnitt ist der Steigbügel in der Grundsocke zu integrieren und somit in den angestrebten Prinzipien nutzbar*
XX
Der U-förmig angearbeitete Steigbügel-Einsatz ist mit eineffl Band verbunden, das an dem Einsatz angreift und spiralförmig um den Knöchel gelegt ist. Erfindungsgemäß muß das semiciiOUläre Band an der Außenseite beginnend sich spiralförmig nach innen und wieder nach außen Winden, so daß dieses Band an der Außenseite doppelt angreift Und hier auch endet. Nur so wirkt dieses semicirculäre Band als "Anker".
Das Band selbst kann herstellungstechnisch elastisch aber auch un·* slasoisch Süinj sr de? länenssifes korrespondiert &THgr;6 s»it· 4em Steig— bUgeleinsatz und erhält dadurch den spiralförmigen Verlauf aufgezwungen.
Die vorgeschlagene Knöchelsocke kann praeventiv und therapeutisch sowie zur Nachbehandlung verwendet werden* Bei sportlicher und beruflicher Tätigkeit mit mehr oder weniger großen Anforderungen der Bindegewebe- und Gelenkteile dient die Knöchelsocke als stabilisierendes Element gegen kleinere oder auch stärkere Einwirkungen von außen. Die Bildung von Ödemen kann reduziert oder auch verhindert werden.
Die Zusammenführung von beschriebener Gründeinheit - "Trägersocke mit integriertem Steigbügel" - in Zwangsführung mit einem seminirculären gewundenen Anker entspricht dem Prinzip eines "funktionellen Verbandes".

Claims (10)

IVfP &igr; &igr; » &agr; ■ I in i) J ·» aa Dr. Hartmut EuIer Joachim Böckelmann Harald Schenk Manfred Vossen Datum: 30.06.1988 Schutzansprüche
1. Elastische Selenkbandage aus einflächiger oder zweiflächiger, schlauchförmig geschlossener Strickware, wobei Form und Größe dem zu bandagierenden Sprunggelenk anatomisch angepaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß es eine gelenkbedeckende elastische Knöchelsocke O) ist, integriert mit einem halbelastischen, gerichteten Steigbügeleinsatz (E), verbunden durch einen abschließenden, Kalt gebenden semicircularen Anker (3).
2. Bandage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um eine elastische, medizinische Knöchelsocke (1) handelt, die sowohl e:'inzügig,als auch zweizügig sein kann.
3. Bandage nach Anspr- Ch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Steigbügeleinsatz (2) sowohl eingewebt, als auch aufgesetzt sein kann.
Bandage nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigbügeleinsatz sich auf der lateralen Seite in zwei Fortsätze teilt, die im Knöchelbereich eine haarnadelförmige Aussparung vornehmen,
5. Bandage nach Anspruch 1 - /f, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigbügeleinsatz mit dem inneren Fortsatz den medialen Knöchel gesamt geschlossen bedeckt.
-Z-
6. Bandage nach Anspruch 3 = 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigbügeleinsatz aus einem halbelastischen, rautenförmigen, gerichteten und rücklaufgesicherten Material besteht, das nicht nach allen Seiten elastisch wirkt.
7. Bandage nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige angearbeitete oder auch Steigbügel-Einsatz mit einem Band verbunden ist, das an dem Einsatz außen angreift, spiralförmig um den Knöchel gelegt ist und als Anker (3) wirkt.
8. Bandage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der semicirculäre Anker der Bandage unelastisch ist.
9. Bandage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der semicirculäre Anker der Bandage elastisch ist.
10. Bandage nach Anspruch 7-9, iadurch gekennzeichnet, daß der semicirculäre Anker an der Innenseite mit dem U-förmigen Steigbügeleinsatz korrespondiert und dadurch der spiralförmige Verlauf aufgezwungen wird.
* Il ti Il IS t Il 1 • I K(S(IIt I ·
&bull; · I · < It I Uli I I
ti Il Il I ItIItIi*
DE8808422U 1988-07-01 1988-07-01 Elastische Knöchelgelenkbandage Expired DE8808422U1 (de)

Priority Applications (2)

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DE8808422U DE8808422U1 (de) 1988-07-01 1988-07-01 Elastische Knöchelgelenkbandage
DE19883838582 DE3838582A1 (de) 1988-07-01 1988-11-14 Als gelenkbedeckende, elastische knoechelsocke ausgebildete gelenkbandage

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DE8808422U DE8808422U1 (de) 1988-07-01 1988-07-01 Elastische Knöchelgelenkbandage

Publications (1)

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DE8808422U1 true DE8808422U1 (de) 1988-08-25

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ID=6825537

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DE8808422U Expired DE8808422U1 (de) 1988-07-01 1988-07-01 Elastische Knöchelgelenkbandage

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DE (1) DE8808422U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5955605A (en) 1995-02-21 1999-09-21 Neorx Corporation Biotinidase resistant biotin-DOTA conjugates
US9125787B2 (en) 2011-09-30 2015-09-08 Covidien Lp Compression garment having a foam layer
US9402779B2 (en) 2013-03-11 2016-08-02 Covidien Lp Compression garment with perspiration relief

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5955605A (en) 1995-02-21 1999-09-21 Neorx Corporation Biotinidase resistant biotin-DOTA conjugates
US9125787B2 (en) 2011-09-30 2015-09-08 Covidien Lp Compression garment having a foam layer
US9402779B2 (en) 2013-03-11 2016-08-02 Covidien Lp Compression garment with perspiration relief

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