DE880782C - Vorrichtung zum Einlassen von Medikamenten und fluessigen, nach-traeglich erhaertenden Fuellmassen in karioese Hoehlen von Zaehnen - Google Patents

Vorrichtung zum Einlassen von Medikamenten und fluessigen, nach-traeglich erhaertenden Fuellmassen in karioese Hoehlen von Zaehnen

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DE880782C
DE880782C DET5050A DET0005050A DE880782C DE 880782 C DE880782 C DE 880782C DE T5050 A DET5050 A DE T5050A DE T0005050 A DET0005050 A DE T0005050A DE 880782 C DE880782 C DE 880782C
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liquid
medication
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teeth
carious
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/50Implements for filling root canals; Methods or instruments for medication of tooth nerve channels

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einlassen von Medikamenten und flüssigen, nachträglich erhärtenden Füllmassen in kariöse Höhlen von Zähnen Zusatz zum Patent 860S39 Im Patent 860 839 ist eine Vorrichtung zum Einlassen von Medikamenten beschrieben, bei der das Medikament durch eine Sog und Druck erzeugende Pumpe im Unterdruckraum schnell hin und her bewegt werden kann. Dieses Hinundherbewegen des eingelassenen Medikamentes, durch das eine sprudelnde Verwirbelung stattfindet, hat, wie im Hauptpatent beschrieben, nicht nur bei Desinfektionsflüssigkeiten für VVurzelkanalLbehandlung wesentliche Bedeutung, sondern auch zur Entfernung von kariösen Substanzen durch organisches Material lösende, verkieselnde und ähnliche Mediliamente und bei flüssigen, nachträglich erhärtenden Füllmassen für Zahnböhlen. Es kommt dabei darauf an, das Entstehen kleiner Lufträume, die Sekundärinfektionen begünstigen, zu vermeiden, was in vollkommener Weise nach der Lehre des Patents 86o 839 durch das Hinundherbewegen und Verwirbeln der Medikamente und flüssigen Füllmaterialien im lTnterdruckraum erreicht wird.
  • Andererseits ist es erwünscht, daß das Medikament oder die flüssige Füllmasse unter möglichst großem Druck einfließt, damit sie in alle Unebenheiten der Kanalwandung eindringen und die Füllmasse sich gut verankern kann. Beim Einlassen von flüssigen Medikamenten und Füllmassen in offene Zahnwurielkanäle, wie im Hauptpatent geschildert, kann man jedoch kein hohes Vakuum erzeugen, da das mit stärksten Reizwirkungen bzw. Entzündungserscheinungen des um die Wurzeispitze liegenden Gewebes verbunden sein würde.
  • In allen den Fällen aber, wo es sich um die Füllung von kariösen Höhlen bei geschlossenem Wurzelkanal handelt, hat die Herstellung eines hohen Våikuums indessen keine nachteiligen Folgen.
  • Um ein höheres Vakuum in solchen Fällen erzeugen zu können, wird erfindungsgemäß durch ein den Zahn umschließendes Dichtglied ein die kariöse Höhle einschließender Raum gebildet, an den die Pumpe und der Medikamenten- bzw. Füllungsmaterialbehälter, letztere durch eine abschließbare Zuleitung, angeschlossen sind. Zweckmäßigerweise wird eine vorzugsweise als Kolben spritze äusgebildete Pumpe oder eine ein starkes Vakuum erzeugende andere Vorrichtung unmittelbar durch ein den Zahn umschließendes Dichtglied am Zahn befestigt. Man hat dadurch die Möglichkeit, ehe die Füllmasse einfließen kann, ein hohes Vakuum zu erzeugen, das man gegebenenfalls, z. B. bei dünnen Dentinwänden über dem Pulpenraum, durch einen angeschlossenen Druckmesser be.obachtet.
  • Erst nachdem ein ausreichendes Vakuum vorhanden ist, wird die Zuleitung des sMe.dikamentenbehälters bzw..des 13ehälters der Fiillmasse geöffnet, so daß. diese WIatesrialien plötzlich unter hohem Druck einfließen. Nunmehr nach geöffneter Zuleitung kann die Füllmasse, wie im Hauptpatent geschildert, durch Hinundherbewegen im Unterdruckraum verwirbelt werden.
  • PATENTANSPRACHE: I. Vorrichtung zum Einlassen von Medikamenten und flüssizgen, nachträglich erhärtenden Füllmassen in kariöse Höhlen von Zähnen, bei der mittels einer Sog und Druck erzeugen den Pumpe das Medikament oder die Füllmasse aus einem angeschlossenen Behälter in die Höhle gefördert wird, nach Patent 960 839, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein den Zahn umschließendes Dichtglied ein die kariöse Höhle einschließender Raum gebildet wird, an den die Pumpe und der Medikamentenbehälter, letzterer durch eine abschheßbare Zuleitung, angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzugsweise als Kolbenspritze ausgebildete Pumpe unmittelbar oder eine andere, starkes Vakuum erzeugende Vorrichtung durch ein den Zahn umschließendes Dichtglied am Zahn befestigt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den die kariöse Höhle einschließenden Raum eine Druck anzeigevorrichtung angeschlossen ist.
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