DE8807828U1 - Mähgutbergeeinrichtung - Google Patents
MähgutbergeeinrichtungInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D43/00—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
- A01D43/06—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for collecting, gathering or loading mown material
- A01D43/077—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for collecting, gathering or loading mown material with auxiliary means, e.g. fans, for transporting the mown crop
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
Mähgutbergeeinrichtung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Mähgutbergeeinrichtung, bestehend aue einem Fahrzeug mit einem allseitig verschwenkbaren
Auslegerarm, einem am freien Endbereich des Auslegerarms getragenen Mähgerät, einer pneumatischen Fördereinrichtung
für das Mähgut, die ein Gebläse und ein dieses mit dem Mähgerät verbindendes Saugrohr umfaßt, und einem vom Fahrzeug
gezogenen Mähgutsammelbehälter.
Derartige Mähgutbergeeinrichtungen werden benötigt, um in
einem Arbeitsgang an den Rändern von straßen und Böschungen etc. wachsendes Gras oder dgl. Gewächse zu mähen, einzusammeln
und abzutranaportieren.
Eine bekannte Mähgutbergeeinrichtung dieser Art zieht als Mähgutsammelbehälter einen allseitig geschlossenen Anhänger,
in den das Mähgut vom Gebläse eingeblasen wird. Ein Verdichten
des Mähgutes im Sammelbehälter findet dabei nicht statt, so daß dessen Fassungevermögen, das bereits aus Straßenverkehrs
zulassungsrechtlichen Gründen sehr beschränkt ist, nicht optimal ausgenutzt werden kann.
Lies hat zur Folge, daß der hähvorgang verhältnismäßig oft
unterbrochen werden muß, um den gefüllten Mähgutsammelbehälter im Austausch gegen einen geleerten an ein Transportfahrzeug
zu übergeben, welches diesen zu einer Endlagerstätte fü->*
das Mähgut transportiert.
Findet der Mähvorgang an einer Autobahn statt, so ist die bekannte Arbeitsweise darüber hinaus insofern nachteilig,
als das Mähgutbergefahrzeug den gefüllten Mähgutsammelbehälter nicht am letzten Mähort dem Transportfahrzeug übergeben
werden kann. Vielmehr muß der Mähgutsammelbehälter zunächst zum nächsten Parkplatz befördert werden, wo ausschließ-
lieh der Übergabevorgang an das Transportfahrzeug erfolgen
darf. Nach der Aufnahme des leeren Mähgutsammelbehälters erfolgt die Rückkehr zum letzten Mähort in der Weise, daß
das Fahrzeuggespann an der nächsten Autobahnausfahrt auf die Gegenfahrtrichtung wechselt und dort bis zur zurückliegenden
Ausfahrt zurückfährt, von wo nach abermaligem Wechsel der Fahrtrichtung der letzte Mähort angefahren
werden kann.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Bergeeinrichtungen besteht darin, daß wegen des lose gesammelten Mähgutes viel
Lagerplatz auf einer Enddeponie benötigt wird, wenn das Mähgut in wiederverwertbaren Kompost umgewandelt werden soll.
Für landwirtschaftliche Bedürfnisse sind zwar schon Bergeeinrichtungen
für Mähgut bekanntgeworden, bei denen das unmittelbar zuvor gemähte Gut über eine pick-up vom Boden aufgehoben
und einer am Fahrzeug angehängten Ballenpreßeinrichtung zugeführt wird. Sobald der Ballen seine vorgesehene Größe erreicht
hat, wird dem Fahrer des Fahrzeuges ein Signal gegeben, woraufhin dieser das Fahrzeug anhält, damit der
fertiggestellte Ballen noch in der Ballenpresse mit Band oder
einer Folie umwickelt wird, um ein späteres Auseinanderfallen zu verhindern. Anschließend kann der Fahrer das Ausstoßen des
bo gesicherten Ballens aus der Ballenpresse veranlassen und seine Fahrt fortsetzen. Das auf diese Weise verarbeitete Mähgut ist den Bedürfnissen der Landwirtschaft entsprechend
wegen des schwierigen Luft- und tfasserzutritts optimal gegen
Verrottung geschützt. Da dies jedoch den Wünschen und Forderungen bei der Beseitigung des beim Mähen von Straßenrändern
und dergleichen anfallenden Mähgutes zuwiderläuft, ist diese Art der Mähgutbergung für den genannten Zweck untauglich.
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Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung besteht darin, eine
Mähgutbergeeinrichtung der eingangs beschriebenen Gattung Bu schaffen, die einen kontinuierlich fortschreitenden
fcergevorgang ohne verfahrensbedingte Unterbrechungen erfcöglichen
soll.
Die Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß die nähgutsammelbehälter eine an sich bekannte Eaiienpreßfeinrichtung
an das fahrzeug angehängt ist und dem Kähgut-•ammelbehälter
ein an das Gebläse angeschlossener Speicherbehälter mit einer bei fahrendem Fahrzeug stillsetzbaren
Fördereinrichtung vorgeordnet ist.
Durch die Neuerung ist es zunächst möglich, das Mähgut auf
*in bisher nicht erreichbares geringes Volumen zu verdichten, und die fertiggestellten Ballen auszuwerfen, ohne den
Häh- und Fördervorgang des Mähgutes zu unterbrechen.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Maßnahmen
fcur Verbesserung der Neuerung beschrieben.
Dabei wird insbesondere durch die Zugabe eines Bindemittels und eines Verrottungsmittels ein problemloser Transport der
abgeworfenen Ballen durch ein nachfolgendes Fahrzeug zu der Enddeponie und dort ein schnelles Verrotten des Mähgutes gefördert,
ohne die Ballen auseinanderreißen zu müssen. Diese können vielmehr in aufeinandergestapeltem Zustand sehr platzeparend
gelagert werden.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die Mähgutbergeeinrichtung in einer Ansicht von der Seite und
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Mähgutbergeeinrichtung in einer Ansicht von oben.
Die neuerungsgemäße Mähgutbergeeinrichtung besteht aus dem
Fahrzeug 1, das in seinem vorderen Bereich einen allseitig
bewegbaren Auslegerarm 2 trägt. Am vorderen Endbereich des Auslegerarms 2 ist als Mähgerät 3 ein Scheibenmähwerk aufgehängt,
welches über ein am Auslegerarm 2 befestigtes und eeitlich am Fahrzeug 1 vorbeigeführtee Saugrohr 4 mit einem
Gebläse 5 verbunden ist. Das Gebläse 5 bildet mit einer Ballenpresse 6, die als Mähgutsammelbehälter dient, eine auf
Rädern 7 fahrbare Einheit, die am Fahrzeug 1 angehängt ist. Der Ausblasstut&zgr;en 5 a des Gebläses 5 geht unmittelbar in
einen Speicher 8 für Mähgut über, an dessen Ausgang eine mechanische Fördereinrichtung 9 in Art einer pick-up angeordnet
ist. Der Antrieb der Fördereinrichtung 9 erfolgt in üblicher Weise /on den Rädern 7 der Ballenpresse 6 aus, wobei
im Kraftfluß zu der Fördereinrichtung 9 eine vom Fahrzeug 1 aus schaltbare Kupplung angeordnet ist. Die Kupplung
ist während der Fahrt sowohl aus- als auch einrückbar und bewirkt in ausgerücktem Zustand, daß die Fördereinrichtung 9
stillsteht. Bei weiterfahrendem Fahrzeug 1 sammelt sich dann das geförderte Mähgut im Speicher 8 an. Lie Größe des Speichers
8 ist ausreichend bemessen, um das während eines Binde- und Ausstoßvorganges des Rundballens 10 geförderte Mähgut
aufzunehmen. Die Steuerung der Kupplung kann wahlweise vom Fahrzeug aus oder über die Steuereinrichtung der Ballenpresse
erfolgen, die auch bisher schon bei Erreichen der maximalen Größe des Rundballens 10 dem Fahrer ^in Signal zum Anhalten
dee Fahrzeuges 1 gegeben hat.
Um dem fertigen Fundballen 10 eine größere Stabilität zu verleihen,
und um die Verrottung üea iallens zu beschleunigen,
wird dem Mähgut unmittelbar nach dem Austritt aus If? G-*T labe
5 mittels einer Sprüheinrichtung 11 eine das Mähgut bindende
und eine die Verrottung desselben beschleunigende Substanz Eugemisent.
Claims (3)
1. Mähgutbergeeinrichtung, bestehend aus einem Fahrzeug mit
einem allseitig verschwenkbaren Auslegerarm, einem am freien Endbereich des Auslegerarms getragenen Mähgerät,
einer pneumatischen Fördereinrichtung für das Mähgut, die ein Gebläse und ein dieses mit dem Mähgerät verbindendes
Saugrohr umfaßt, und einem vom Fahrzeug gezogenen Mähgutsamme?.-beh£lt
er,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Mähgutsammelbehälter eine an sich bekannte Ballenpresse (6) an das Fahrzeug (A ) angehängt ist, urd dem
Mähgutsammelbehälter ein an das Gebläse (5) angeschlossener Speicher (8) mit einer bei fahrendem Fahrzeug (1)
stillsetzbaren Fördereinrichtung (9) vorgeordnet ist.
2. Mähgutbergeeinrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mähgutsammelbehälter (Ballenpresse (6)), der Speicher (8), und das Gebläse (5) eine Anhängeeinheit
bilden.
3. Mähgutbergeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als Fördereinrichtung (9) die pick-up der Ballenpresse (6) dient, wobei im Antriebsstrang der pick-up
eine bei fahrendem Fahrzeug (1) schaltbare Kupplung angeordnet ist.
Mähgutbergeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß entlang des Weges des Mähgutes vom Mähgerät (3) zum
Speicher (B) eine Uertexlereinrichtung (Sprüheinrichtung (11)) für die Verrottung des Mähgutes beschleunigende
und den fertigen Ballen (1D) bindende Substanzen angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807828U DE8807828U1 (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Mähgutbergeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807828U DE8807828U1 (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Mähgutbergeeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807828U1 true DE8807828U1 (de) | 1988-09-29 |
Family
ID=6825105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807828U Expired DE8807828U1 (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Mähgutbergeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807828U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005053377A3 (de) * | 2003-12-02 | 2005-09-15 | Hans Otto Sacht | Aufnahme- und sammelpresse |
| ITBO20090698A1 (it) * | 2009-10-28 | 2011-04-29 | Hymach S R L | Dispositivo ausiliario per una macchina tosaerba |
-
1988
- 1988-06-16 DE DE8807828U patent/DE8807828U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005053377A3 (de) * | 2003-12-02 | 2005-09-15 | Hans Otto Sacht | Aufnahme- und sammelpresse |
| ITBO20090698A1 (it) * | 2009-10-28 | 2011-04-29 | Hymach S R L | Dispositivo ausiliario per una macchina tosaerba |
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