DE8807710U1 - Waage für fließ- oder rieselfähiges Gut - Google Patents
Waage für fließ- oder rieselfähiges GutInfo
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
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- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Waage für fließ- oder rieseLfähiges
Gut mit mindestens einem das Gut aufnehmenden Behälter, der mit einem Meßglied in Verbindung steht, sowie einer das Gut
dem Behälter mit Entleerventil zuführenden Leitung, bei der
der Behälter mittels einer an der Wand bzw. der Decke befestigbaren Haltevorrichtung vertikal verstellbar geführt
ist und bei der das Meßglied mit dem verstellbaren Teil der
Haltevorrichtung gekoppelt und darüber steuerbar ist.
Eine Waage dieser Art ist durch das DE-GM 87 11 932 bekannt. Als Meßglied ist bei dieser bekannten Waage eine teuere Wägezelle
eingesetzt. Außerdem ist die aus wenigstens zwei Lenkhebeln bestehende, ein Parallelogrammgestänge bildende Haltevorrichtung
mit ihren Drehgelenken nicht nur aufwendig, sondern auch sehr störanfällig, insbesondere dann, wenn die Waage im robusten
Betrieb von Mischanlagen im Freien eingesetzt wird. Außerdem fuhrt das Parallelogrammgestänge eine kreisförmige Bewegunge
aus.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Waage der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die mit einem kostengünstigen Meßglied und
einer einfachen, betriebssicheren Haltevorrichtung für die
Behälter aufgebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Behälter von einer Grundplatte getragen sind, die mit einem
vertikal verstellbaren Führungsrohr mit Dämpfungseinrichtung
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verbunden ist, daß das Führungsrohr von einem mit der Wand
bzw. der Decke verbindbaren Schutzrohr aufgenommen und darin unverdrehbar geführt ist, daß das Führungsrohr unter der Wirkung
tiner Feder steht und daß das Führungsrohr über ein Koppelglied •in Potentiometer als Meßglied steuert.
Das von dem vertikal verstellbaren Führungsrohr gesteuerte
Potentiometer weist als Meßglied eine for viele EinsatzfäUe
ausreichende Meßgenauigkeit auf, es ist aber wesentlich
kostengünstiger als eine Wägezelle. Die Haltevorrichtung
beschränkt sich auf das in dem Schutzrohr verstellbare Führungsrohr, die nicht nur wenig Platz beansprucht, sondern
auch betriebssicher ausgelegt und leicht gegen Verschmutzungen
geschützt werden kann. Die an sich bekannte Dämpfungseinrichtung
verhindert ein Schwingen des Führungsrohres. Die Feder kann z.B. eine an der Wand bzw. der Decke aufgehängte Zugfeder sein.
Eine eindeutige Führung des Führungsrohres in dem Schutzrohr wird nach einer Ausgestaltung dadurch erreicht, daß das
Führungsrohr und das Schutzrohr quadratischen Querschnitt
aufweisen unH daß das Führungsrohr zwei Radsätze trägt, deren vier Räder jeweils an den Seitenwänden des Führungsrohres drehbar
gelagert sind und sich an den Innenwandungen der Seitenwände des Schutzrohres abstützen.
Damit eventuelle Toleranzen des Führungsrohres, des Schutzrohres und der Drehlagerung der Räder der Radsitze keinen Einfluß
auf die vertikale unverdrehbare und unverkantbare Führung des Föhrungsrohres in dem Schutzrohr haben, sieht eine Weiterbildung
vor, daß sich die einer Seite des Führungsrohres zugeordneten
Räder der beiden Radsätze jeweils an einander gegenüberliegenden Innenwandungen der Seitenwände des Schutzrohres abstützen.
Die unverdrehbare Führung des Führungsrohres ist wichtig für die Kopplung des Führungsrohres mit dem Potentiometer.
Die Verbindung zwischen dem Führungsrohr und der die Behälter tragenden .Grundplatte ist nach einer Ausgestaltung so gelöst,
daß das untere Ende des Föhrungsrohres aus dem unteren
Ende des Schutzrohres ragt und direkt und fest mit der Grundplatte verbunden ist.
Für die Befestigung des Schutzrohres ist nach einer Ausgestaltung vcrgesehsn, daß dss Schutzrohr »ittels »«eier
Tra&bügel bzw. Tragwfnket an der Wand bzw. an einer mit
der Decke verbindbaren Trageinrichtung verbunden ist. Es
wird in jedem Falle eine vertikale Ausrichtung des Schutzrohres und des darin verstellbar geführten
Fuhrungsrohres erreicht.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
am oberen Tragbögel bzw. Tragwinkel ein Lagerbock befestigt ist, an dem die Zugfeder eingehängt ist und der das
Potentiometer trägt. Damit sind kurze Wege for die Kopplung des Fuhrungsrohres mit der Zugfeder und dem Potentiometer
geschaffen, wobei für letztere eine Ausgestaltung bevorzugt
wird, die dadurch gekennzeichnet ist, daß mit dem oberen Ende des Fuhrungsrohres eine Zahnstange als Kopplungsglied
verbunden ist, die ein Zahnrad verdreht, welches mit einer das Potentiometer verstellenden Welle drehfest verbunden
ist.
Die Erfindung wird anhand eines in
dargestellten Ausführungsbeispiels näher
zeigt:
dargestellten Ausführungsbeispiels näher
zeigt:
der Zeichnung erläutert. Es
Fig. 1 im Schnitt schematisch die Waage mit ein
Behälter und dem Potentiometer als Meßglied, über ein in einem Schutzrohr verstellbares Führungsrohr steuerbar ist.
Behälter und dem Potentiometer als Meßglied, über ein in einem Schutzrohr verstellbares Führungsrohr steuerbar ist.
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Fig. 2 in vergrößertem Maßstab schematisch die Anordnung der Räder des oberen Radsatzes und
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab schematisch die Anordnung der Räder des unteren Radsatzes zur
unverdrehbaren Führung des Führungsrohres im Schutzrohr.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist auf der Grundplatte 21
ein zylindrischer Behälter 22 so befestigt, daß das Entleerventil 23 unterhalb der Grundplatte 21 angeordnet
ist. In die offene Oberseite des Behälters 22 mündet die das Gut zuführende, nicht dargestellte Leitung. Auf der
Grundplatte 21 können mehrere solche Behälter 22 in gleicher Art befestigt sein.
An der Wand 24 ist Über die beiden Tragbügel 19 und 20 bzw. Tragwinkel das Schutzrohr 18 vertikal ausgerichtet
befestigt. Die Tragbügel 19 und 20 können aber auch an einer mit der Decke verbindbaren Trageinrichtung befestigt
sein. In dem oben und unten offenen Schutzrohr 18 ist das Führungsrohr 17 vertikal verstellbar geführt, wobei die
beiden Radsätze 15 und 16 die Führung übernehmen, wie anhand der Fig. 2 und 3 schematisch noch in Einzelheiten gezeigt
wird.
Das untere Ende des Führungsrohres 17 ragt aus dem unteren
Ende des Schutzrohres 18 heraus und ist direkt und fest mit der die Behälter 22 tragenden Grundplatte 21 verbunden.
Das ober« Ende des Führungerohres 17 ist über die Zugfeder 14 an dem Lagerbock 10 aufgehängt, der zusammen mit dem
als Meßglied dienenden Potentiometer 11 an dem oberen
Tragbügel 19 befestigt ist. Am oberen Ende des Führungsrohres 17 ist die Zahnstange 13 angebracht, die aus dem oberen
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Ende des Schutzrohres 18 ragt und das Zahnrad 12 entsprechend der vertikalen Verstellung des Führungsrohres 17 in
Drehbewegung· versetzt. Da das Zahnrad 12 drehfest mit der
Welle des Potentiometers 11 verbunden ist, erfolgt eine
entsprechende Verdrehung des Potentiometers 11, so daß daran ein entsprechender Heßwert abgegriffen werden kann.
Die aus dem Führungsrohr 17 und dem Schutzrohr 18 bestehende
Haltevorrichtung ist sehr einfach und platzsparend. Die Zugfeder 14 und das Potentiometer 11 mit der Zugstange
13 und dem Zahnrad 12 stellen ein kostengünstiges Meßglied mit ausreichender Meßgenauigkeit dar.
Um eine unverkantete Führung des FOhrungsrohres 17 im Schutzrohr 18 zu erhalten, stutzen sich die einer Seite
des FOhrungsrohres 17 zugeordneten Räder der beiden Radsätze jeweils an einander gegenüberliegenden Innenwandungen der
Seitenwände des Schutzrohres 18 ab. Das Führungsrohr 17 und das Schutzrohr 18 haben quadratischen Querschnitt und
die Räder der Radsätze 15 und 16 sind an den Seiten des Führungsrohres 17 drehbar gelagert. Das Rad 15.1 des
Radsatzes 15 stützt sich an der Innenwandung der Seite 18.4 des Schutzrohres 18 ab, während das Rad 16.1 des
Radsatzes 16 sich an der Innenwandung der Seite 18.3 des Schutzrohres 18 abstützt. Entsprechend stützt sich das
Rad 15.2 des Radsatzes 15 an der Innenwandung der Seite 18.3 des Schutzrohres 18 und das Rad 16.2 des Radsatzes
16 an der Innenwandung der Seite 18.4 des Schutzrohres 18 ab. Damit ist eine eindeutige Führung in einer zu den
Seiten 18.3 und 18.4 des Schutzrohres 18 senkrechten Richtung erreicht. In der zu den Seiten 18.1 und 18.2 des Schutzrohres
18 senkrechten Richtung wird die eindeutige Führung durch die Räder 15.3 und 15.4 des Radsatzes 15 und die Räder
16.3 und 16.4 des Radsatzes 16 erreicht. Dabei stützen
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sich die Räder 15.3 und 16.3 an den einander gegenüberliegenden Innenwandungen der Seiten 18.1 und 18.2
des Schutzrohres 18 und die Räder 15.4 und 16.4 an den einander gegenüberliegenden Innenwandungen der Seiten 18.2
und 18.1 ab.
Wie die gestrichelt eingezeichneten Achsen andeuten, sind
die Räder 15.1 bis 15.4 des Radsatzes 15 und die Räder 16.1 bis 16.4 des Radsatzes 16 jeweils in einer horizontalen
Ebene an den Seiten des Führungsrohres 17 drehbar gelagert. Damit ist das Führungsrohr 17 auch in dieser Richtung
eindeutig und unverkantbar in dem Schutzrohr 18 vertikal
verstellbar geführt.
Claims (7)
1. Waage für fließ- oder rieseLfähiges Gut mit mindestens
einvm das Gut aufnehmenden Behälter, der mit einem Meßglied in Verbindung steht, sowie einer das Gut dem Behälter
mit Entleerven.il zuführenden Leitung, bei der der Behälter
mittels einer an der Wand bzw. der Decke befestigbaren Haltevorrichtung vertikal verstellbar geführt ist und
bei der das Meßglied mit dem verstellbaren Teil der Haltevorrichtung gekoppelt und darüber steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
*> daß die Behälter (22) von einer Grundplatte (21) getragen
sind, die mit einem vertikal verstellbaren Führungsrohr
(17) mit Dfimpfungseinrichtung verbunden ist,
daß das Führungsrohr (17) von einem mit der Wand (2A) bzw. der Decke verbindbaren Schutzrohr (18) aufgenommen und darin unverdrehbar geführt ist,
daß das Führungsrohr (17) von einem mit der Wand (2A) bzw. der Decke verbindbaren Schutzrohr (18) aufgenommen und darin unverdrehbar geführt ist,
daß das Führungsrohr (17) unter der Wirkung einer Feder steht, und
daß das Führungsrohr (17) über ein Koppelglied ein Potentiometer (11) als Meßglied steuert.
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:
2. Waage rtach Anspruch 1,
. dadurch gekennzeichnet,
. dadurch gekennzeichnet,
daß das Föhrungsrohr (17) und das Schutzrohr (18)
:·: quadratischen Querschnitt aufweisen und
daß das Führungsrohr (17) zwei Radsätze (15,16) trägt,
deren vier Räder (15.1 bis 15.4 und 16.1 bis 16.4)
&ngr; jeweils an den Seitenwänden des Führungsrohres (17)
drehbar gelagert sind und siel» an den Innenwandungen
der Seitenwände (18.1 bis 18.4) des Schutzroiir»s (18)
C) abstützen.
3. Waage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die einer Seite des Führungsrohres (17) zugeordneten Räder (15.1 und 16.1; 15.2 und 16.2;
15.3 und 16.3; 15.4 und 16.4) der beiden Radsätze (15,16) jeweils an einander gegenüberliegenden
Innenwandungen der Seitenwände (18.4 und 18.3; 18.3 und 184; 18.1 und 18«2; 18.2 und 18.1) des Schutzroh-es
(18) abstützen.
4. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Ende des Führungsrohres (17) aus den unteren Ende des Schutzrohres (18) ragt und direkt
und fest mit der Grundplatte (21) verbunden ist.
5. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzrohr (18) mittels zweier TragbOgel (19,20)
bzw. Tragwinktfl an der Wand (24J bzw. an einer mit der Decke verbindbaren Trageinrichtung verbunden 1st.
6. Waage nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß am oberen TragbOgel (19)
Lagerbock (10) befestigt ist,
(14) eingehängt ist und der trägt.
bzw. Tragwinkel ein an dem die Zugfeder
das Potentiometer (11)
7. Waage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem oberen Ende des Führungsrohres (17) eine
Zahnstange (13) als Kopplungsglied verbunden ist, die ein Zahnrad (12) verdreht, welches mit einer das
Potentiometer (11) verstellenden Welle drehfest verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807710U DE8807710U1 (de) | 1988-06-14 | 1988-06-14 | Waage für fließ- oder rieselfähiges Gut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807710U DE8807710U1 (de) | 1988-06-14 | 1988-06-14 | Waage für fließ- oder rieselfähiges Gut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807710U1 true DE8807710U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6825010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807710U Expired DE8807710U1 (de) | 1988-06-14 | 1988-06-14 | Waage für fließ- oder rieselfähiges Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807710U1 (de) |
-
1988
- 1988-06-14 DE DE8807710U patent/DE8807710U1/de not_active Expired
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