DE8807660U1 - Versorgungsschlauch für ein zahnärztliches Instrument - Google Patents

Versorgungsschlauch für ein zahnärztliches Instrument

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DE8807660U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
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Description

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8 3 2 t 5 OE
( Siemens Aktiengesellschaft
Versorgungsschlauch für ein zahnärztliches Instrument 5
Die Erfindung bezieht sich auf einen Versorgungsschlauch für ein zahnärztliches Instrument, dem mit Schmiermitteln versetzte Luft zugeführt wird, die nach Durch-strömen des Instrumentes wenigstens teilweise im Bereich der instrumenten- oder geräteseitigen Anschlussarmatur ijher Liiftaustrittsöffnungen wieder austritt.
Insbesondere bei zahnärztlichen Turbinenhandstücken, bei denen man der Treibluft zum Antrieb des Turbinenrotors Schmiermittel zur Schmierung der Rotorlager beifügt, besteht das Problem, daG beim Austritt der Treibluft, in der Regel an der geräteseitigen Anschlußarmatur, Schmiermittel ausgeschieden wird, welches sich dann entlang des Schlauches niederschlägt. Der Schlauch wird im Laufe der Zeit unansehnlich und muß häufig von anhaftendem
Schmiermittel befreit werden.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden und eine Möglichkeit anzugeben, die gewährleistet, daß sich am Schlauch auch bei längerem Betrieb kein Schmiermittel niederschlagen kann.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Auffangkappe kann fester Bestandteil des Schlauches bzw. der betreffenden Anschlußarmatur sein. Vorteilhaft ist es aber, die Auffangkappe mittels leicht lösbarer Rasteinrichtung am Schlauch zu haltern. Besonders einfach ist es, zur Rastung einen in eine Ringnut eingelegten O-Ring vorzusehen, der die Auffangkappe am Schlauch bzw. an der Anschlußarmatur fixiert. Die Auffangkappe kann vorteilhafterweise aus einem auf den Schlauch bzw. auf ein den Schlauch
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umgebendes hülsenförmiges Teil schiebbare Hülse mit angeformten becherförmigen Wandungen bestehen.
i.wei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 ein zahnärztliches Instrument mit 'Versorgungsschlauch an einem Gerät angeschlossen, in einer schaubildlichen Darstellung, 10
Figur 2 die geräteseitige Anschlußarmatur mit Auffangkappe, teilweise im Schnitt,
Figur 3 eine zweite Ausführungsform einer Auffangkappe, ebenfalls teilweise im Schnitt.
Die Figur 1 zeigt in einer vereinfachten Darstellung ein zahnärztliches Gerät 1, an dessen Unterseite ein Anschluß 2 vorhanden ist, an dem mittels einer Anschlußarmatur 3 ein Versorgungsschlauch 4 angeschlossen ist, an dessen anderem Ende mittels einer weiteren Anschlußarmatur 5 ein zahnärztliches Instrument 6 angeschlossen ist. Bei dem Instrument 6 handelt es sich um ein Turbinenhandstück, dem neben anderen Medien mit Schmiermitteln versetzte Treibluft zugeführt wird, welche nach Durchströmen des im Kopfteil 7 angeordneten Turbinenrotors bzw. dessen Lager wenigstens teilweise entweder an der instrumentenseitigen Anschlußarmatur 5 oder auch an der geräteseitigen Anschlußarmatur 3 wieder austritt (siehe Pfeile). Der Austritt erfolgt, wie in Figuren 2 und 3 ersichtlich, über eine oder mehrere Austrittsöffnungen 8 an der Anschlußarmatur 3 bzw. 5.
Um zu verhindern, daß sich aus der an den Austrittsöffnungen 8 austretenden Rückluft ausscheidendes Schmiermittel am Schlauch niederschlagen und hier entlangtropfen kann, ist eine Auffangkappe 10 vorgesehen, die an einem fest mit dem Schlauch 4
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verbundenen, zur Schlauchversteifung bzw. Zugentlastung dienenden Teil 11 lösbar gehaltert ist. Dieses Teil ist, um ein besseres Anfassen beim An- und Abkoppeln am bzw. vom Anschluß 2 zu ermöglichen, relativ lang ausgebildet. Die Auffangkappe 10 ist becherförmig ausgebildet und ist mittels leicht lösbarer Rasteinrichtung in Form eines in eine Ringnut eingreifenden elastischen O-Ringes 12 in Pfeilrichtung abnehmbar gehaltert. Der O-Ring ist vorteilhafterweise in der S-chlauchversteifung angeordnet} er kann jedoch auch Bestandteil der Schlauchkappe (10) sein.
Die Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Auffangkappe; bei dieser Ausführungsform besteht die Auffangkappe aus einer die Schlauchversteifung 11 konzentrisch umgebenden Hülse 13 mit becherförmigen Wandungen 14, welche im aufgesetzten Zustand die Luftaustrittsöffnungen 8, unter Belassung eines den Luftaustritt ermöglichenden Abstandes, umgeben. Der Vorteil dieser Variante ist, daß die Außenwandungen der Auffangkappe praktisch eine Prallfläche für die Rückluft bilden, an der sich das in der Rückluft enthaltene Schmiermittel niederschlagen kann. Damit sichergestellt ist, daß auch an der Oberkante der Hülse 13 kein Öl eindringen kann, ist dort ein zweiter O-Ring 15 vorgesehen. Gegebenenfalls kann dieser O-Ring 15 auch die Funktion der Rastung der Auffangkappe übernehmen. In diesem Falle ist der untere O-Ring 12 entbehrlich. Eine Abdichtung des oberen Randes der Hülse kann auch dadurch erfolgen, daß an der Oberkante der Hülse eine entsprechend ausgebildete Dichtlippe angeformt ist, die im aufgeschobenen Zustand der Auffangkappe an der Anschlußarmatur 3 dicht anliegt.
9 Schutzansprüche
3 Figuren
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Claims (9)

3 2 4 5 DE • · M Schutzansprüche
1. Versorgungsschlauch für ein zahnärztliches Instrument (6), dem mit Schmiermitteln versetzte Luft zugeführt wird, die nach Durchströmen des Instruments wenigstens teilweise im Bereich der instrumenten- oder geräteseitigen Anschlußarmatur (3, 5) über Luftaustrittsöffnungen (8) wieder austritt, dadurch gekennzeichnet, daß in Nähe der Luftaustrittsöffnungen (8) eine Ö'lauffangkappe (10) angeordnet ist.
2. Versorgungsschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Auffangkappe (10) mittels leicht lösbarer Rasteinrichtung (12) gehaltert ist.
3. Versorgungsschlauch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß als Rasteinrichtung ein in eine Ringnut eingreifender elastischer O-Ring vorgesehen ist.
4. Versorgungsschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangkappe (10) an einer Schlauchversteifung (11) am geräteseitigen Ende des Schlauches (4) gehaltert ist.
5. Versorgungsschlauch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangkappe aus einem den Schlauch konzentrisch umgebenden hülsenförmigen Teil (13) mit angeformten becherförmigen Wandungen (14) besteht.
6. Versorgungsschlauch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die becherförmigen Wandungen (14) unter Belassung eines Abstandes die Luftaustrittsöffnungen (8) umgeben.
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7. Versorgungsschlauch nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß an der Oberkante des hülsenförmigen Teils (13) ein Dichtelement (15) angeordnet ist, welches das Teil (13) gegen die Schlauchversteifung (11) abdichtet.
8. Versorgungsschlauch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Di-chtelement durch eine am hülsenförmigen Teil (13) angeformte Dichtlippe gebildet ist.
9. Versorgungsschlauch Mach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß als Dichtelement ein
) O-Ring (15) vorgesehen ist, der gleichsam zur Halterung der Auffangkappe (10) dient.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4025907A1 (de) * 1990-08-16 1992-02-20 Scheffer Kludi Armaturen Bedienungshebel einer sanitaeren mischbatterie

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4025907A1 (de) * 1990-08-16 1992-02-20 Scheffer Kludi Armaturen Bedienungshebel einer sanitaeren mischbatterie
DE4025907C2 (de) * 1990-08-16 1999-03-04 Scheffer Kludi Armaturen Bedienungshebel einer sanitären Mischbatterie

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