DE8807631U1 - Linearführungs-Schlitten - Google Patents
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Description
TELEFON! (04421) 78627 |
09.06.1988
0 537 Ot/De
Die Erfindung betrifft einen Schlitten zur lösbaren Anbringung an einer Laufschienen-Anordnung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Auf verschiedenen Gebieten benötigt man exakte lineare Führungen. Ein Anwendungsbeispiel sind Vorrichtungen zum Bearbeiten dünner
Platten, die als Träger gedruckter Schaltungen dienen sollen. In Betracht kommen auch positionierfähige Vorschubeinheiten, x/y-Koordinatentische
u.dgl.
Aus der DE-OS 30 13 410 geht ein Führungssystem hervor, das ein
aus parallelen Rundstäben bestehendes Wellen- oder Laufschienenpaar
aufweist, welches innerhalb eines U-StUtzprofils verläuft
und einen rollengefUhrten Schlitten trägt. Sowohl die Wellen als
auch die d&rtm entlanggeführten Rollen sind schwer zugänglich,
wodurch Montage- und Wartungsarbeiten behindert werden.
Eine verbesserte Anordnung ist in der EP-B1-0 080 515 beschrieben. ■
line Druckplatte übergreift hierbei die Rundstäbe bzw. Wellen,
so daß das auf Böcken gelagerte Schienenpaar sich rasch montieren und demontieren läßt. Es trägt einen Schlitten, der an den Rundstäben
wahlweise durch Laufrollen oder durch Linear-Kugellager entlanggeführt werden kann, die ebenfalls verhältnismäßig bequem
zugänglich sind. Nicht ganz gleichmäßiges Anziehen der Befestigungen
schrauben an den einzelnen Böcken kann jedoch unerwünschte Verformungen
der Wellen bewirken. Eine Weiterentwicklung gemäß der EP-A2-0 245 656 sieht deshalb einen Schienenkörper mit beiderseitigen
Längsausnehmungen vor, in denen die Wellen von überkragenden Rippen gehaltert sind. Diese werden durch Preßstücke,
die in den Mittelteil des Schienenkörpers gedrückt werden, gleichmäßig abwärtsgebogen, um die Laufschienen linear gleichmäßig zu
fassen.
Bei einer solchen, sehr präzisen Anordnung hängt die Leichtgängigkeit
eines darauf verfahrbaren Schlittens entscheidend von dessan Justierung ab. Herkömmlich aufgebaute Schlitten hatten hierzu
besondere Befestigungs- und Einstellelemente, beispielsweise Verstiftungen zur genauen Lagefixierung und zum Nachjustieren von
Linear-Kugellagern. Letztere waren mit einem Kunststoffkäfig versehen und hatten spezielle Bohrungen für Meß-, Druck- und Einstellstifte.
Hierbei muß die Justier-Anweisung sorgfältig eingehalten
■' werden, was bei der Wechselwirkung der einzelnen Einstellungen
£ aufeinander nicht ganz einfach ist. Die Handhabung ist daher
' relativ umständlich.
k
k
f Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, mit möglichst geringem
Aufwand einen für Führungen der eingangs genannten Art geeigneten &iacgr; Schlitten zu schaffen, dessen Linear-FUhrungselemente sich mit
hoher Präzision schnell und zuverlässig anbringen lassen. Der ':· Schlitten soll ferner mit minimalen Bewegungsspiel in exakter
Parallelführung auf einer Laufschiene oder einem Laufschienenpaar
y angeordnet und jederzeit rasch abgenommen werden können.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von
j Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der
Die Erfindung schafft eine überaus einfache und sichere Justiermöglichkeit
für das Linear-Führungslager. Indem dieses an der Tragplatte mittels einer Zentralschraube gehaltert ist, kann es
UEi deren Achse in der Tragplatten-Sbene verschwenkt werden.
Dadurch läßt, sich in kürzester Zeit eine akkurate Einstellung
vornehmen, die leichtesten Lauf des Schlittens auf der Laufschienen-Anordnung
gewährleistet, und zwar mit minimalem Bewegungsspiel. Auf diese Weise kann der Schlitten zu Präzisions-Verstellungen
benutzt werden, wie sie namentlich für Anwendungen in der Feinmechanik benötigt werden.
Räumlich ist es vorteilhaft, wenn die Zentralschrauben gemäß Anspruch 2 Durchgangslöcher der Tragplatte durchsetzen, die
darin senkrecht zu deren Oberfläche randnah angeordnet sind. Diese Anordnung ermöglicht schnelle Montage in den Randbereichen
der Tragplatte. Dazu ist es günstig, wenn gemäß Anspruch 3 jede Zentralschraube in ein Gewindeloch des Linear-FUhrungslagers
eingreift, das sich in seinem Gehäuse quer zu dessen Längsrichtung befindet. Der Aufwand ist gering und die Befestigung sicher.
Die Montage wird nach Anspruch k wesentlich dadurch erleichtert,
daß die Tragplatte an ihrer Unterseite zumindest eine vorspringend«
Leitkante hat, an der ein Linear-FUhrungslager anliegend gehaltert
ist. Damit ist dieses in seiner Lage fixiert, und es braucht nur noch das gegenüberliegende Linear-Führungsla^er Justiert zu werden.
Es genügt also, wenn das andere, gegenüberliegende Linear-Führungslager
justierbar ist, was laut Anspruch 5 mit sehr einfachen
Mitteln bewirkbar ist, nämlich mittels zweier beiderseits der Zentralschraube senkrecht zu dieser angeordneter Druckschrauben.
Mit diesen kann die Winkelverstellung um die Justier-Schwenkachse schnell und gesau vorgenommen werden. Konstruktiv ist es dabei
günstig, wenn die Tragplatte gemäß Anspruch 6 jeweils an einer Seitenkante zwei Senklöcher hat. die parallel zur Oberfläche der
Tragplatte verlaufen und an deren Unterseite Randaussparungen aufweisen, in denen eine Druckschraube an einem Randteil des
Linear-Führungslagers kraftschlüssig angreift. Dies wird in
vorteilhafter Weise unterstützt, wenn laut Anspruch '· '■■ , bzw.
Jedes Linear-Führungslager zumindest an der Deckfläche, die an der Unterseite der Tragplatte zur Anlage kommt, einen gegenüber
dem Gehäuse geringfügig einspringenden Rand hat. Ist ein solcher zurückgesetzter Rand auch an der zweiten Deckfläche des Linear-Führungslagers
vorhanden, so spielt es keine Rolle, welche Fläche als die obere benutzt wird. Man kann daher einheitliche Bauelemente;
verwenden, was die Lagerhaltung wesentlich verbilligt. |
Eine besonders genaue und feinfühlige Justierung erzielt man, :'
indem gemäß Anspruch 6 die Senklöcher beiderseits des bzw. jedes Durchgangsloches im gleichen Abstand zu diesem angeordnet sind.
Die beiden Druckschrauben greifen daher sozusagen an einer gleicharmigen Justierwaage an, die vom Deckrand des um die Zentralschraube
schwenkbaren Führungslagers gebildet ist. Die Druck-C schrauben können nach Anspruch 9 als Zylinderkopfbolzen ausgebildet
sein, bevorzugt mit Innensechskant-Schraubflächen und einem flanschartigen Bund.
Eine wichtige Ausgestaltung der Erfindung, für die selbständiger Schutz in Anspruch genommen wird, besteht nach Anspruch 10 darin,
daß das Gehäuse des bzw. Jedes Linear-FUhrungelagers einen das
Gewindeloch enthaltenden ovalen Zentralkörper aufweist, der oben und unten von parallelen Deckplatten abgeschlossen ist, an denen
um den Zentralkörper jeweils eine Kugelfolge umläuft. Laut Anspruch
11 können die Kugelfolgen durch einen zwelschaligen Mantel auf
getrennten Laufbahnen geführt sein, wobei die eine Mantelschale , parallele Längsschlitze aufweist, die in an sich bekannter Weise
von den Kugeln teilweise durchragt werden. Bevorzugt sind die beiden Mantelechalen gemäß Anspruch 12 durch wenigstens eine
Stift- und/oder Schraubverbindung stufenfrei zusammengehalten. Dieser Aufbau 1st in Herstellung und Anwendung gleichermaßen
vorteilhaft. Er ist stabil und sichert einen gleichmäßigen, störungsfreien Umlauf der Kugelfolgen, die ihrerseits da« satte,
leichtgängige Anliegen des FUhrungelagers an der Laufschienen-Anordnung
gestatten.
Noch eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht nach Anspruch 13 vor, daß die Tragplatte ecknahe und/oder kantenparallele
Befestigungsmittel für zu helternde Einrichtungen aufweist,
namentlich Paare von Gewindelöchern, Stiftbohrungen, Profilnuten u.dgl. Damit lassen sich Montageplatten, Werkzeuge und ähnliche
Hilfsmittel rasch lösbar befestigen, und zwar in reproduzierbar genauer Anordnung.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 in auseinandergezogener Schrägansicht einen Schlitten
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittansicht einer Anwendung auf einer Laufschienen-Anordnung
mit zwei Wellen,
Fig. 3 eine Schnittansicht in Verbindung mit einer einwelligen Laufschienen-Anordnung,
Fig. 4 eine Schnittansicht eines Linear-FUhrungslagers In Anlage
an einer Welle und
Fig. 5 eine Schrägansicht eines Linear-FUhrungslagers und seiner auseinandergezogenen Einzelteile.
Ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneter Schlitten ist In
Fig. 1 auseinandergezogen dargestellt. Er hat eine Tragplatte 12, die - vorzugsweise in fluchtender Anordnung - mit Paaren von
Schraublöchern 14 und Stiftbohrungen 16 versehen ist, die insbesondere
ecknahe und kantenparallel angeordnet sind. Die normalerweise rechteckige, im Sonderfall quadratische Tragplatte 12 hat
an der Unterseite 22 einseitig eine Leitkante 72. Senkrecht zur Oberfläche bzw. Oberseite 18 sind zwei Durchgangslöcher 24, Insbesondere
Senklöcher, zur Aufnahme von Zentralschrauben 70 vorhanden.
Die Achsen der Durchgangslöcher 24 und der eingezogenen Zentralschrauben
70 bilden Schwenkachsen A für Linear-Kugellager 40,
die von unten an der Tragplatte 12 befestigt werden. Dazu hat jedes Linear-Kugellager 40 ein das Gehäuse 42 quer zu dessen
Längsrichtung L durchsetzendes Zentral-Gewindeloch 50.
Wie Insbesondere aus Fig. 4 und 5 hervorgeht, hat jedes Linear-Kugellager
40 am Gehäuse 42 eine obere Deckplatte 44 und eine untere Deckplatte 44' an einem Zentralkörper 46. Kugelfolgen
52, 52· laufen um den Zentralkörper 46 in Anlage an den Deckplatten
44, 44' auf Laufbahnen 58, 58' um. Diese sind durch einen
Trennsteg 54 räumlich auseinandergehalten. Der Zentralkörper 46 wird von zwei Hantelschalen 48, 49 umschlossen, die mittels Stiftbzw.
Schraubverbindungen 56 stufenfrei miteinander verbindbar sind. Längsschlitze 60, 60' im vorderen Mantelteil 48 erlauben den
teilweisen Durchtritt der Kugelfolgen 52, 52', so daß diese an einer Welle 38 zur Anlage kommen können (Fig. 4).
Für die Leichtgängigkeit des Schlittens 10 an einer Laufschienen-Anordnung
30 (Fig. 2 und 3) ist die genaue Ausrichtung der Linear-Kugellager 40 wesentlich. Diese haben am Gehäuse 42 - vorzugsweise
an jeder der Deckplatten 44, 44* - einen einspringenden Rand 62, welcher der Lagefixierung des Linear-Kugellagers 40 dient. Man
erkennt aus Hg. 1, daß das dort links dargestellte Linear-Kugellager
40 mit sein« a einspringenden Rand 62 an der unteren Leitkante
72 der Tragplatte 12 zur Anlage kommt. Damit ist es in Längsrichtung
L festgelegt. Infolgedessen braucht nur das gegenüberliegende Linear-Kugellager (in Fig. 1 rechts) relativ dazu winkeljustiert
zu werden. Hierzu sind zwei Druckschrauben 64, 66 vorgesehen, die in Senklöcher 26 eingreifen, die parallel zur Oberseite
18 der Tragplatte 12 beiderseits des zugeordneten Durchgangsloches
24 angeordnet sind. An der Unterseite 22 der Tragplatte 12 gehen die Senklöcher 26 in Randauesparungen 28 über. Dadurch ist es
möglich, daß ein Bund 68 der Druckschrauben 64, 66 an dem einspringenden
Rand 62 des Kugellager-Gehäuses 42 kraftschlüssig angreift, wie aus Fig. 2 und 3 rechte ersichtlich. (Dort ist die
Schnittebene eine andere als in der linken Hälfte dieser Figuren.)
Die optimale Justierung ist erreicht, wenn der Abstand S zwischen
der Schwenkachse A und der Längsachse der Well· 38 bzw. 38* auch
an den Enden des Linear-Kugellagers 40 konstant gegeben ist. Dann liegen die Kugelfolgen 52, 52' vorderseitig, d.h. in der Mantel-
a · ■ &igr;
k t B
I I III
schale 48, gleichmäßig entlang der Welle 38 bzw. 38* an, so daß
der Schlitten 10 mit minimalem Bewegungsspiel leichtgängig verfahrbar und in jeder Lage stabil geführt ist.
Eine geeignete Anordnung ist in Fig. 2 dargestellt. Hierbei findet
eine Lauf schienen-Anordnung 30 Verwendung, deren Schienenkörper 32 mit senkrechten Querbohrungen 34 versehen ist. Wird in diese
ein Paßstück eingepreßt, etwa gemäß GM 86 11 710 eine Rolle, so wird der dachartige Oberteil der Laufschienen-Anordnung 30 über
die Wellen 38, 38* gedrückt, so daß diese spielfrei und gleichmäßig
gefaßt sind. Die beiden Führungslager 40 des Schlittens 10 liegen Jeweils mit einer Kugel-Doppelspur an diesen Wellen 38, 38'
linear gleichmäßig an, nachdem die Justierung mittels der Druckschrauben 64, 66 durchgeführt worden ist. Sie dienen zum spielfreien
Einstellen des Schlittens 10, gegebenenfalls unter Vorspannung zwecks erhöhter Stabilisierung.
Im Ausführungebeispiel der Fig. 3 hat der Schienenkörper 32 der Laufschienen-Anordnung 30 nur einen Rundstab 38, der mittels
einer Halteschraube 36 und einer Klemm-Mutter 37 an einem (nicht gezeichneten) Tragkörper befestigbar ist. Der Schlitten 1G greift
an dieser einen Welle 38 mit den beiderseits angeordneten Linear-Kugellagern 40 exakt justierbar an. Wiederum wird die Einstellung
dadurch erleichtert, daß das linke FUhrungslager 40 mit seinem oberen Rand 62 an der Leitkante 72 der Tragplatte 12 satt anliegt,
während das rechte FUhrungslager 40 mit den Druckschrauben 64, 66 in die genaue Winkellage gebracht wird, die strenge Parallelität
auf einfachst· Weise gewährleistet.
Sämtliche aus den Ansprüchen, öes Beschreibung und der Zeichnung
hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver
Einzelheiten und räumlicher Anordnungen., können sowohl für sich
als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich
sein.
| Leaende 0 537 | 44, | 40 | Linear-Kugellager | |
| A Achse | 42 | Gehäuse | ||
| L Längsrichtung | 48, | 44' | Deckplatten | |
| S Abstand | 46 | Zentralkörper | ||
| 10 | Schlitten | 5?, | 49 | Mantelschalen |
| &Igr;&eacgr; | Tragplatte | 50 | (Zentral-)Gewindeloch | |
| 14 | Schraublöcher | 52· | Kugelfolgen | |
| 15 | Stiftbohrungen | 58, | 54 | Trennsteg |
| 18 | Oberseite/-flache | 60, | 56 | Stif ^/Schraubverbindung« |
| 20 | Seitenkanten | 58· | Laufbahnen | |
| 22 | Unterseite | 64, | 60' | Längsschlitze |
| 24 | Durchgangslöcher | 62 | einspringender Rand | |
| 26 | Senklöcher | 66 | Druckschrauben | |
| 28 | Randaussparungen | 68 | Bund | |
| 30 | Laufschienen(-Anordnung) | 70 | Zentralschraube | |
| 32 | Schienenkörper | 72 | Leitkante | |
| 34 | Querbohrung(en) | |||
| 36 | Halteschraube | |||
| 37 | Klemm-Mutter | |||
| 38· | Welle(n)/Rundstab | |||
Claims (12)
1. Schlitten (10) zur lösbaren Anbringung an einer Laufschienen-Anordnung
(30), die insbesondere einen Schienenkörper (32) auiweist, vorzugsweise mit einem Rundstab (38r) oder mit
zwei parallel gefaßten Wellen (38), an dem bzw. denen Linear-Führungslager
(40) des Schlittens entlangbewegbar sind, die beiderseits an einer mit Befestigungsmitteln wie Bohrungen
(14, 16), Profilen und/oder Nuten versehenen Tragplatte (12)
befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Linear-FUhrungslager (40) an der Tragplatte (12) mittels
einer Zentralschraube (70) gehaltert ist, die zugleich eine Justier-Schwenkachse (A) definiert.
2. Schlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentralschrauben (70) Durchgangslöcher (24)
der Tragplatte (12) durchsetzen, die darin senkrecht zu deren Oberfläche (16) randnah angeordnet sind.
3· Schlitten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,,
daß jede Zentralschraube (70) in ein Gewindeloch (50) dee Linear-FUhmngelagere (40) eingreift,
das sich in seinem Gehäuse (42) quer zu dessen Längsrichtung (L) befindet.
4. Schlitten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragplatte (12)
an ihrer Unterseite (22) zumindest eine vorspringende Leitkante (72) hat, an der ein Linear-Führungslager (40)
anliegend gehaltert ist.
5. Schlitten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Seitenkante (20) der Tragplatte (12), die der Leitkante (72) gegenüberliegt, beiderseits der Zentralschraube
(50) senkrecht zu dieser verstellbare Druckschrauben (64, 66) für das zweite Linear-Führungslager (4&Lgr;) vorhanden
sind.
6. Schlitten wenigstens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (12) jeweils an einer Seitenkante (20) zwei Senklöcher (26) hat, die parallel zur
Oberfläche (18) der Tragplatte verlaufen und an deren Unterseite (22) Randaussparungen (28) aufweisen, in denen je eine
Druckschraube (64; 66) an einem Randteil (62) des Linear-Führungslagers
(40) kraftschlüssig angreift.
7'. Schlitten nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das bzw, jedes Linear-Führungslager
(40) zumindest an der Deckfläche (44), die an der Unterseite (22) der Tragplatte (12) zur Anlage kommt, einen
gegenüber dem Gehäuse (42) geringfügig einspringenden Rend (62) hat.
6. Schlitten nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch g ekennzeichnet,
daß die Senklöcher (26) beiderseits dee bzw. jedes Durchgangsloches (24) im gleichen Abstand zu
diesem angeordnet sind.
9. Schlitten nach einem der Ansprüche 5 die 8, dadurch g ekennzeichnet,
deß di« Druckschrauben (64, 66) ale Zylinderkopfbolzen ausgebildet sind, bevorzugt mit Innenseohskant-Schraubflachen
und einem flanschartigen Bund (66).
10. Schlitten insbesondere nach Anspruch 3, dodurch g ekannzeichnet,
daß das Gehäuse (42) des bzw. jedes Llnear-FUhrungslagers (AO) einen das Gewindeloch
(50) enthaltenden ovalen Zentralkörper (46) aufweist, der oben und unten von parallelen Deckplatten (44, 44') abgeschlossen
ist, an denen um den Zentralkörper Jeweils eine Kugelfolge (52, 52») umläuft.
11. Schlitten nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich-
LA 9 U, UaU %A^O 11UgVAAVXQVlI \ ^ £. , ^C / «»««AWA« V^««W·« SinVJ,-
schaligen Mantel (48, 49) auf getrennten Laufbahnen (58, 58')
geführt sind, wobei die eine Mantelschale (48) parallele Längsschlitze (60, 60·) aufweist, die von den Kugeln teilweise
durchragt werden.
12. Schlitten nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Mantelschalen (48, 49) durch wenigstens
eine Stift- und/oder Schraubverbindung (56) stufenfrei zusammengehalten sind.
13« Schlitten nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (12) ecknahe und/oder kantenparallele Befestigungsmittel
für zu haltende Einrichtungen aufweist, namentlich Paare von Gevindelöehern (14), Stiftbohrungen (16), Profilnuten u.dgl.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807631U DE8807631U1 (de) | 1988-06-11 | 1988-06-11 | Linearführungs-Schlitten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807631U DE8807631U1 (de) | 1988-06-11 | 1988-06-11 | Linearführungs-Schlitten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807631U1 true DE8807631U1 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=6824949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807631U Expired DE8807631U1 (de) | 1988-06-11 | 1988-06-11 | Linearführungs-Schlitten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807631U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2014005604A1 (de) * | 2012-07-04 | 2014-01-09 | Festo Ag & Co. Kg | Linearführungseinrichtung |
| CN103527628A (zh) * | 2012-07-04 | 2014-01-22 | 费斯托股份有限两合公司 | 线性引导装置 |
-
1988
- 1988-06-11 DE DE8807631U patent/DE8807631U1/de not_active Expired
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