DE8807579U1 - Sicherheitseinrichtung für in Verkaufsräumen, Ausstellungen u.dgl. ausgelegten Gegenständen, wie elektronische Kleingeräte o.dgl. gegen unrechtmäßiges Entnehmen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung für in Verkaufsräumen, Ausstellungen u.dgl. ausgelegten Gegenständen, wie elektronische Kleingeräte o.dgl. gegen unrechtmäßiges Entnehmen

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DE8807579U1 DE8807579U DE8807579U DE8807579U1 DE 8807579 U1 DE8807579 U1 DE 8807579U1 DE 8807579 U DE8807579 U DE 8807579U DE 8807579 U DE8807579 U DE 8807579U DE 8807579 U1 DE8807579 U1 DE 8807579U1
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    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02Mechanical actuation
    • G08B13/14Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles
    • G08B13/1445Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles with detection of interference with a cable tethering an article, e.g. alarm activated by detecting detachment of article, breaking or stretching of cable

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Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung für in Verkaufsräumen, Ausstellungen u.dgl. ausgelegte Gegenstände, wie elektronische Kleingeräte od.dgl. gegen unrechtmäßiges Entnehmen in Verbin-0ung mit einer optischen und/oder akustischen, |>ei Unterbrechung der Zufuhr eines Stromes in Betrieb setzbaren Signal- und/oder Warneinrichtung, •obei die Stromzufuhr über ein Anschlußkabel mit ♦inem Anschlußstecker erfolgt.
tür Diebstahlssicherung sind in Kaufhäusern Gegenstände, wie Casetten recorder, kleine Abmessungen Aufweisende Rundfunkgeräte u.dgl. und in Ausstellungen Skulpturen, anderweitige Ausstellungsstücke U.dgl., soweit dies möglich ist, vermittels Ketten Oder anderen geeigneten Befestigungseinrichtungen so Aufbewahrt und untergebracht, daß die Gegenstände hicht entwendet werden können. Zahlreiche Gegenstände, wie z.B. Taschenrechner, weisen jedoch keine 6senartigen Durchbrechungen, bügelartigen Halterungen Od.dgl. auf, um durch diese die Befestigungsketten hindurchziehen zu können. Eine anderweitige Befestigung diener Gegenstände, z.B. auf nicht entfernbaren Tragplatten, führt zu einer Zerstörung der Gerätegehäuse, so daß diese Geräte einem Verkauf nicht mehr lugänglich gemacht werden können. Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein Etikett zur Sicherung von ausgelegten Gegenständen gegen unrechtmäßige Entnahme zu verwenden, das für den Anschluß eines mit einer Signal- oder Warneinrichtung verbundenen Anschlußkabels geeignet ist und das eine Kontakteinrichtung derart aufweist, daß bei einer Entfernung des Etikettes vom zu sichernden Gegenstand und der damit verbundenen Unterbrechung der Stromzufuhr die über eine im Etikett vorgesehene Kontaktbeschichtung
miteinander verbundenen Leiterbahnen des Anschlußkabel j air j . j &eegr; a I ü n el /oder Warneinrichtung auslösen. Nachteilig ist bei derartigen Etiketten bisher, daß diese sowohl einen hohen bau- und wirtschaftlichen Aufwand beanspruchen und aufgrund der verwendeten elastischen oder Fa It-Abschnitte nicht in höchstem Maße betriebssicher gestaltet werden können (DE-GM 82 18 333.3) .
i>es weiteren ist durch das DE-GM 85 Ü 299.d ein Etikett zur Sicherung von in Verkaufsräumen, Ausstellungen u.dgl. ausgelegten Gegenständen gegen unrechtmäßiges Entnehmen in Verbindung mit einer optischen und/oder akustischen, bei Unterbrechung der Stromzufuhr in Betrieb setzbaren Signal- und/oder Warneinrichtung mit einem Anschlußkabel mit Leiterbahnen bekannt, das aus einer hü I senförmigen Anschlußkabel ha I te rung für den Anschluß des mit der Signal- und/oder Warneinrichtung verbundenen Anschlußkabels, einem die Ansch lußkabeI ha Iterung umschließenden, flachen Befestigungsabschnitt mit einer mittels eines abziehbaren Schutzblattes abgedeckten Beschichtung aus einem selbstklebenden Material und einem an der Beschichtung vorgesehenen Kontaktstreifen mit einem federnd-elastischen Abschnitt mit auf seiner den beiden Leiterbahnen des in die Ansch lußkabe I ha I te rung tinsteckbaren Anschlußkabels zugekehrten Seite angeordneten, bei Auflage des Kontakt st rei fer.s auf die Leiterbahnen diese stromführend miteinander verbindenden Kontaktbeschichtung als Kontaktbrücke aus einem elektrisch leitfähigen Material besteht. Ein derartiges Sicherungsetikett wird auf den zu sichernden Gegenstand aufgeklebt, so daß dann die beiden Leiterbahnen des Anschlußkabels über den KontaKistreifen und die darauf angeordnete Kontaktbeschichtung
miteinander verbunden sind, so daß der Stromkreis zu der Warneinrichtung geschlossen ist. Wird beispielsweise bei einem Entfernen oder Zerstören des Etiketts der Stromkreis durch Abhebung des Kontaktstreifens unterbrochen, so wird die Warneinrichtung in Betrieb gesetzt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei einem sehr vorsichtigen Abheben des auf einem Gegenstand befestigten Sicherungsetiketts erreicht werden kann, daß der Stromschluß nicht unterbrochen wird und somit die Warneinrichtung nicht in Betrieb gesetzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine auf den gegen Diebstahl zu sichernden Gegenstand aufklebbare oder in anderer Weise befestigbare etikettenartige Sicherheitseinrichtung zu schaffen, die eine einfache konstruktive Ausgestaltung aufweist und bei der nicht nur beim Abziehen des Anschlußkabelsteckers, sondern auch bei einem Entfernen cder Abheben der Sicherheitseinrichtung von dem zu sichernden Gegenstand die mit der Sicherheitseinrichtung verbundene optische und/oder akustische Signal- und/oder Warneinrichtung in Betrieb gesetzt wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Sicherheitseinrichtung gemäß der eingangs beschriebenen Art durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Es ist hiernach eine Sicherheitseinrichtung geschaffen, die beim Einführen des Kabelanschlußstockers in das den Stecker aufnehmende Gehäuse des Zuschnittes der Sicherheitseinrichtung insofern aktiviert wird, als der aus den drei Kontakten bestehende
Verbund von seiner Halterung an den Rändern der Ausnehmung oder Durchbrechung in dem Zuschnitt durch Zerstörung der seitlichen Haltestege gelöst wird, so daß dieser Verbund in der Ausnehmung oder Durchbrechung lose angeordnet ist und nur zwischen der Oberfläche des Gegenstandes,auf dem die Sicherheitseinrichtung befestigt ist, und der Innenwandfläche des die Ausnehmung oder Durchbrechung obenseitig abdeckenden Gehäuses gehalten wird. Gleichzeitig beim Einschieben des Kabelanschlußsteckers in das Gehäuse des Zuschnittes hintergreift der Mitnehmernocken des Steckers die rückwärtige Kante des mittleren, über die Kontaktstege mit den äußeren Kontakten verbundenen Kontaktes derart, daß bei einem Abziehen des Steckers von dem Zuschnitt der mittlere Kontakt mitgerissen wird, wobei die den mittleren Kontakt an den beiden äußeren Kontakten haltenden Kontaktstege zerstört werden; die von dem mittleren Kontakt mit seinen beiden seitlichen Kontaktstegen gebildete Strombrücke wird unterbrochen, so daß kein Strom mehr zwischen den beiden äußeren Kontakten fließen kann, so daß die Warn- oder Signaleinrichtung in Betrieb gesetzt wird.
Wird dagegen nicht der Kabelanschlußstecker abgezogen, sondern der auf dem zu sichernden Gegenstand aufgeklebte Zuschnitt abgehoben, dann fällt bei diesem Vorgang der Verbund aus den drei zusammenhängenden Kontakten aus dem Zuschnitt heraus oder wird verschoben, so daß kein Kontakt mehr zu den stromführenden Leiterbahnen des Steckers gegeben ist. Auch in diesem Fall der Unterbrechung des Stromflusses wird die Warn- und/oder Signaleinrichtung in Betrieb gesetzts
Hinzu kommt, daß die Sicherheitseinrichtung kostengünstig herstellbar ist; denn besteht diese aus einem Kunststoff bzw. einem st rom Leitenden Kunststoff, dann kann eine einstückige Herstellung im Spritzgußverfahren erfolgen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzei chnet.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise vergrößert dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht die auf einem zu sichernden Gegenstand angebrachte Sicherheitseinrichtung mit einem Kabelanschlußstecker und mit einer Signal- oder Warneinrichtung,
Fig. 2 in ei,,er Seitenansicht die Sicherheitseinri chtung,
Fig. 3 in einer Ansicht von oben die Sicherheitseinrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 4 in einer Seitenansicht den Kabelanschluß-Stecker,
Fig. 5 in einer schaubildlichen Ansicht den Kabelansch lußstecker,
Fig. 6 eine Ansicht von unten auf die Sicherheitseinrichtung vor dem Einschieben des Kabelanschlußsteckers und mit mit dem Zuschnitt verbundenem Verbund der drei Kontakte,
Fig. 7 eine Ansicht von unten auf die Sicherheits-
einrichtung nach erfolgtem Einschieben des Kabelanschlußsteckers mit Loser Anordnung des Verbundes der drei Kontakte in der Zuschnittsausnehmung und
Fig. 8 eine Ansicht von unten auf die Sicherheitseinrichtung nach erfoLgtem Abziehen des Kabelanschlußsteckers und gleichzeitig erfolgter Zerstörung der Verbindungen zwischen den drei Kontakten.
Die in Fig. 1 mit 10 bezeichnete Sicherheitseinrichtung umfaßt einen platten- oder folienförimesn Zuschnitt 20 mit einer Anzahl von über Haltestege 55,135 und Kontaktstege 45,145 gehaltenen und eine zerstörbare Strombrücke bildenden stab- oder streifenförmigen Kontakten 30,130,40 und mit einem Aufnahmegehäuse 23 für den Stecker 50 eines Anschlußkabels 51 im Bereich der einen Verbund bildenden Kontakte 30,130,40, wobei das Anschlußkabel 51 unter Zwischenschaltung einer in der Zeichnung nicht dargestellten Stromquelle mit einer in an sich bekannter Weise ausgebildeten optischen und/oder akustischen Signal- und/oder Warneinrichtung 60 verbunden ist, wobei die Einrichtung 60 in der Weis* ausgebildet ist, daß bei einer Unterbrechung de»· Stromzufuhr oder des Stromflusses die Signal- und/oder Warneinrichtung in Betrieb gesetzt wird.
0er Zuschnitt 20 ist quadratisch oder rechteckförraig ausgebildet; er kann auch eine andere geometrische Form aufweisen. Des weiteren bt?steht der Zuschnitt 20 aus Pappe, Karton, Gewebe, Kunststoff oder einen anderen geeigneten Werkstoff und ist auf seiner Befestigungsfläche 21 mit einer Beschichtung 30 aus einem selbstklebenden Material versehen, das mittels
eines abziehbaren Schutzblattes 31 abgedeckt ist, das vor dem Anbringen des Zuschnittes 20 auf einem zu sichernden Gegenstand 70, wie Taschenrechner od.dgl. abgezogen wird. Die Befestigung des Zuschnittes auf dem zu sichernden Gegenstand 70 kann auch in anderer Weise, z.B. vermittels einer Schraubverbindung, erfolgen, wenn der zu sichernde Gegenstand eine derartige Befestigungsart zuläßt (Fig. 1 und 2).
Auf seiner der Befestigungsfläche 21 abgekehrten oberen Fläche 22 trägt der Zuschnitt 20 benachbart zu seiner vorderen Kante 20a ein Gehäuse 23 zur Aufnahme des Kabelanschlußsteckers 50, wobei das Gehäuse 23 auf dem Zuschnitt 20 als gehäuseartige Verstärkung ausgebildet ist, und zwar derart, daß der Kabe I anschlußstecker 50 in den Innenraum 24 des Gehäuses 23 einführbar ist. Die vordere E i r. 3 c h u b öffnung des Gehäuses 23 für den Kabelanschlußstecker 50 ist bei 23a angedeutet.
Im Bereich des Gehäuses 23, das als gesonderter Formkörper mit dem Zuschnitt 20 verklebt, verschweißt oder mittels einer anderen geeigneten Verbindung verbunden sein kann, oder das fester, also integrierter Bestandteil des Zuschnittes 20 ist, ist in dem Zuschnitt bzw. der Zuschnittsplatte 20 eine rechteckige Ausnehmung 25 ausgebildet, die in den vorderen Randbereich 20a des Zuschnittes 20 mündet und die von den Zuschnittsrändern 25a,25b,25c begrenzt wird. Der Innenraum 24 des Gehäuses 23 geht in die Ausnehmung 25 über, deren Abmessungen in etwa den Abmessungen des Innenraumquerschnittes des Gehäuses 23 entsprechen. Je nach Ausgestaltung des Kabelanschlußsteckers 50 kann anstelle einer Ausnehmung 25 in dem Zuschmnitt auch eine Durchbrechung ausgebildet sein.
In der Ausnehmung 2 !> bzw. Durchbrechung des Zuschnittes 20 sind drei in der Zuschnittsebene nebeneinander und parallel zueinander liegende stab- oder streifenförmige Kontakte 30,130,40 angeordnet, deren Längsachsen in Richtung des Kabe lanschlußsteckereinschubes verlaufend sind. Von diesen drei Kontakten 30,130,40 sind die beiden äußeren Kontakte 30,130 gleich lang bemessen, jedoch weisen sie gegenüber der Länge der Ausnehmung 25 eine kürzere Länge auf (Fig.3). Der nittlere Kontakt 40 ist gegenüber den beiden äußeren Kontakten 30,130 kurzer bemessen. Die Enden des Kontaktes 30 sind mit 30a,30b, die Enden des Kontaktes 130 mit 130a,130b und die Enden des Kontaktes 40 »it 40a,40b bezeichnet, wobei die Enden 30a,130a,40a der Kabe lansch lußsteckereinschubrichtung X zugekehrt Sind. Die beiden Kontakte 30,130 weisen an ihren vorderen Enden 30a,130a Anschlagkanten 31,131 auf, die beim Einschieben des Kabelanschlußsteckers 50 In den Innenraum 24 des Gehäuses 23 von einer an dem Stecker angeformten Anschlagkante 56 beaufschlagt «erden. Der Kontakt 40 weist an seinem rückwäitigen tnde 40b ebenfalls eine Anschlagkante 41 auf, die mit einem Mitnehmernocken 55 am vorderen freien Ende 50a des Kabe I ansch lußsteckers 50 zusammenwirkt, worauf nachstehend noch näher eingegangen wird (Fig.3).
•ie beiden Kontakte 30,130 werden mittels an den !ändern 25a,25b der Ausnehmung 25 angeformt er,dünner Haltestege 35,135 in der Ausnehmung 25 des Zuschnittes tO gehalten- Der Kontakt 40 wird zwischen beiden iußeren Kontakten 30,130 mittels dünner Kontaktstege 45,145 gehalten, so daß ein Verbund aus den drei Kontakten 30,130,40 erhalten wird, der vermittels der Haltestege 35,135 in der Ausnehmung 25 des Zuschnittes 20 gehalten ist, wobei alle drei Kontakte
13
30,130,40 in der vom Zuschnitt 20 gebildeten Ebene liegen und vorzugsweise eine Dicke aufweisen, die
upr Dicke des Zuschnittes 20 entspricht.
t> i e Gesamtanzahl der Halte- und Kontaktstege
55,135,45,145 beträgt bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel vier; jedoch auch eine höhere
Anzahl ist möglich. Die Halte- und Kontaktstege 35,135, 45,145 sind als Trennstege ausgebildet. Um eine innere Verbundfestigkeit der Kontakte 30,130,40 zu erreichen, 1st von den beiden Haltestegen 35,135 der Haltesteg >5 im Bereich des vorderen Endes 30a des Kontaktes 3Ü Und der Haltesteg 135 im Bereich des rückwärtigen tndes 130b des Kontaktes 130 angeordnet. Der Kontakt- >teg 45 fluchtet mit dem Haltesteg 35 und der Kontakttteg 145 mit dem Haltesteg 135, wobei jedoch auch eine ändere Anordnung vorgesehen sein kann. Der gesamte IContakte-Verbund ist in der Ausnehmung 25 des Zulchnittes 20 benachbart zum vorderen Zuschnittsrand lOa angeordnet, so daß im rückwärtigen Bereich der Ausnehmung 25 noch ein Verschiebebereich 29 ausge- |>i Idet ist (Fig.3) .
>ie Kontakte 30,130,40 und die Kontaktstege 45,145 fcestehen aus stromleitendem Material. Die Kontakte tO,130 können auch auf ihren, der Befestigungsfläche 4les Zuschnittes 20 zugekehrten, unteren Seiten mit ♦inem stromleitenden Material beschichtet oder mit 4tromleiterbahnen 36,136 versehen sein, da die Kontakte 30,130 bei eingeschobenem Kabelanschlußstecker 50
mit dessen stromführenden Kontakten oder Leiterbahnen 52,53 in Wirkverbindung sein müssen, so daß ober
die Kontakte 30,130,die Kontaktstege 45,145 und den Kontakt 40 eine Strombrücke ausgebildet wird, damit ein Stromfluß vom Kontakt 30 zum Kontakt 130 gewähr-
leistet ist. Es besteht jedoch auch die r.ög I i c hke i t, den Zuschnitt d 0 mit allen seinen Teilen aus e i &eegr; 3 m stromleitenden Material herzustellen.
»er Kabelanschlußstecker 50 weist mindestens iwei stromleitende Kontakte oder Leiterbahnen 52,53 juf, die aus stromleitenden Drähten bestehen, die aufgrund spezieller Verformungen federnd-elastisch «ind,wodurch ein guter Kontakt mit den Kontakten 30,130 gewährleistet wird. Der Kabelanschlußstecker 50 besteht aus einem Formkörper mit einem zungenförmigen Abschnitt 54, der in den Fig. 3,4 und 5 dargestellt 1st und der die elektrischen Leiter 52,53 trägt, die •uf der Oberseite des zungenförmigen Abschnittes 54 ingeordnet sind. Beim Einschieben des KabelanschluRsteckers 50 in das Gehäuse 23 des luschnittes 20 untergreift der zungenförmige Abschnitt $4 die beiden Kontakte 30,130. Zum erleichterten linschieben ist die Kante an dem freien Ende 50a des zungenförmigen Abschnittes 54 abgeschrägt als Auflaufkante 54a ausgebildet (Fig. 4 und 5).
•er Abstand der beiden Leiterbahnen 52,53 bzw. Kontaktdrähte des Kabelanschlußsteckers 50 ist »o bemessen, daß,wenn der Stecker 50 eingeschoben ist, diese Leiterbahnen 52,53 unterhalb der Kontakte 30,130 bzw. deren Leiterbahnen 36,136 zu liegen kommen.
•ie Sicherheitseinrichtung 10 wird wie folgt verwendet: Nach dem Entfernen des Schutzblattes 31 wird der luschnitt 20 auf eine Fläche des zu sichernden Gegenstandes aufgeklebt. Hieraufhin wird dann der Kabelanschlußstecker 50 in den Innenraum 24 des Gehäuses ?^ •ingeschoben, wobei der zungenförmige Abschnitt 54
VS
des Steckers 50 die Kontakte 30,130 unterfährt, so daß die Leiterbahnen bzw. Kontaktdrähte 52,53 des Steckers 50 in Berührungskontakt mit den Kontakten 30,130 des Kontakt-Verbundes aus den drei Kontakten 30,130,40 gebracht werden. Die Kontakte 30,130,40 nehmen hiernach noch die in Fig. 6 gezeigte Stellung in der Ausnehmung 25 des Zuschnittes 20 ein. Jedoch gleichzeitig beim Einstecken des Kabelanschlußsteckers 50 in das Gehäuse 23 beaufschlagt die am Stecker 50 ausgebildete Anschlagkante 56 die vorderen Kanten 31,131 der beiden Kontakte 30,130. Bei einem weiteren Einschieben des Kabelanschlußsteckers 50 in Pfei Irichtung X1 werden die Haltestege 35,135 zerstört, so daß die über die Kontaktstege 45,145 zusammengehaltenen Kontakte 30,130,40 unverbunden mit dem Zuschnitt 20 in der Ausnehmung 25 liegen und zwischen der Gegenstandsfläche und der Innenwandfläche der oberen Gehäuseabdeckung 23b lose gehalten sind, wobei dann der Kontakte-Verbund 30,130,40 die in Fig. 7 gezeigte Stellung einnimmt.
In der Endphase des Einsteckens des Kabelanschlußsteckers 50 in das Gehäuse 23 hintergreift der Mitnehmernocken 55 des Steckers 50 die rückwärtige Kante 41 des Kontaktes 40 (Fig.7).
Ist der Kabelanschlußstecker 50 eingesteckt, dann ist der Stromkreis, wie in Fig. 7 gestrichelt angedeutet, zur Warn- oder Signaleinrichtung geschlossen.
Wird für ein unrechtmäßiges Entnehmen des gesicherten Gegenstandes der Ksbelanschlußstecker 50 von der Sicherheitseinrichtung 10 abgezogen, und zwar in Pfeilrichtung X2, dann wird der Kontakte-Verbund
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aus den Kontakten 30,130,40 in PfeiLrichtung X3 soweit mitgenommen, bis die Kontakte 30,130 mit ihren vorderen Kanten 31,131 auf Anschläge 20b,20c des Zuschnittes 20 auflaufen und durch die Anschläge 20b,20c an einer weiteren Ausfahrbewegung gehindert werden. Der mit dem Stecker 50 verbundene Mitnehmernocken 55 beaufschlagt während des Abziehens des Steckers 50 die hintere Kante 41 des Kontaktes 40. Dadurch, daß der Kontakt 40 gegenüber der von den vorderen Kanten 31,131 der Kontakte 30,130 gebildeten Ebene um einen Abschnitt zu den Kontakten 30,130 versetzt ist (Fig.3) wird heim Herausziehen des Steckers 50, auch wenn die Kontakte 30,130 bereits in ihrer Vorlaufbahn durch die Anschläge 20b,20c gehemmt sind, der Kontakt 40 weiter in Pfeilrichtung X3 bewegt mit der Folge, daß die Kontaktstege 45,145 zerstört werden, wodurch der im Fig. 7 angedeutete Stromfluß unterbrochen wird, so daß die Warn- oder Signaleinrichtung 60 in Betrieb gesetzt wird (Fig.8).
Wird der in die Sicherheitseinrichtung 10 eingeschobene Kabelanschlußstecker 50 nicht abgezogen, sondern wird
der Zuschnitt 20 der Sicherheitseinrichtung 10 vom gesicherten Gegenstand abgehoben, dann erfolgt auch eine Unterbrechung des Stromkreises insofern, als der lose, in der Ausnehmung 25 des Zuschnittes 20 liegende Kontakte-Verbund herausfällt.
Auch kleinste Gegenstände können bei einer entsprechenden Dimensionierung der Sicherheitseinrichtung 10 gegen ein unrechtmäßiges Entnehmen gesichert werden. Die Kabelanschlußsteckerausgestaltung kann beliebig sein; sie muß jedoch die Forderung erfüllen, einen Stromkontakt zu den Kontakten 30,130 herzustellen und einen Mitnehmernocken 55 aufweisen.

Claims (6)

1. Sicherheitseinrichtung für in Verkaufsräumen, Ausstellungen u.dgl. ausgelegte Gegenstände,, wi·:- elektronische Kleingeräte od.dgl., gegen unrechtmäßiges Entnehmen in Verbindung mit einer optischen und/oder akustischen, bei Unterbrechung der Zufuhr eines Stromes in Betrieb setzbaren Signal- und/oder Warneinrichtung, wobei die Stromzufuhr über ein Anschlußkabel mit einem Anschlußstecker erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitseinrichtung (10) aus einem eine quadratische, rechteckige oder eine andere geometrische Form aufweisenden platten- oder föl ienförmigen Zuschnitt (20) aus Pappe, Karton, Gewebe, Kunststoff oder einem anderen geeigneten Werkstoff mit einer auf seiner BefestigungsfLäche (21) vorgesehenen, mittels eines abziehbaren Schutzblattes (31) abgedeckten Beschichtung (30) aus einem se Ibstk lebenden Material
beteht, wobei der Zuschnitt (20) auf seiner der BefestigungsfLache (21) abgekehrten Fläche (22) ein KcbeLanschlußsteckeraufnahmegehäuse (23) aufweist, in dessan Bereich der Zuschnitt (20) mit einer quadratischen oder rechteckförmigen Durchbrechung oder Ausnehmung (25) versehen ist, in der drei in der Zuschnittsebene nebeneinander und parallel zueinander liegende stab- oder streifenförmige Kontakte (30,130;40) angeordnet sind, (/on denen die beiden äußeren Kontakte (30,130) gleich lang und gegenüber der Länge der Ausnehmung ic'J^i in dem Zuschnitt (20) kürzer bemessen sind, wobei der mittlere Kontakt (40) gegenüber den beiden Süßeren Kontakten (30,130) kürzer bemessen und der Kabelanschlußsteckereinschubrichtung zugekehrt zwischen den beiden äußeren Kontakten (30,130) angeordnet ist, daß die beiden äußeren Kontakte (30,130) an der der Kabelanschlußsteckereinschubrichtung 7ugekehrten Seite Anschlagkanten (31,131) aufweisen und über je einen dünnen Haltesteg (35,135) mit dem Zuschnitt (20) verbunden und in dessen Ausnehmung (25) oder Durchbrechung gehalten sind, wobei der mittlere Kontakt (40) in Kabelanschlußsteckereinschubrichtung eine Anschlagkante (41) aufweist und über zwei Kontaktstege (45,14S) mit den äußeren Kontakten (30/130) verbunden und zwischen diesen gehalten ist, daß die äußeren Kontakte (30,130), der mittlere Kontakt (40) und die den mittleren Kontakt (40) zwischen den beiden äußeren Kontakten (30/130) haltenden Kontaktstege (45/145) aus stromleitendem Material oder auf ihren der Befestigungsfläche (21) des Zuschnittes f?.0) zugekehrten Seiten mit einem stromleitenden Material beschichtet sind oder mit die beiden äußeren Kontakte (30,130) mit dem mittleren
Kontakt (40) verbindenden Leiterbahnen versehen sind,daß der in das Gehäuse (23) des Zuschnittes (20) einschiebbare Kabelanschlußstecker (50) mindestens zwei in st rom leitenden Kontakt mit den beiden äußerer) Kontakten (30,130) des Zuschnittes (20) bringbare, elektrische Leiterbahnen (52,53) und einen an der Anschlagkante (41) des mittleren Kontaktes (40) bei eingeschobenem Kabe lanschIuß-Stecker (50) iur Anläge b r &iacgr; &pgr; Q u 8 &Ggr; e &Ggr;&igr; &pgr; i t &Ggr;&igr; &bgr; &pgr; m e &Ggr;&igr; &udigr; C k 6 &Ggr;&igr;
(55) aufweist und daß die drei Kontakte (30,130,40) in der Ausnehmung (25) oder Durchbrechung des Zuschnittes (20) derart angeordnet sind, daß bei in das Gehäuse (23) des Zuschnittes (20) eingeschobenem KabelanschlußstecNer (50) die die beiden äuReren Kontakte (30,130) an dem Zuschnitt (20) haltenden Haltestege (35,135) durchbrochen, der Verbund aus den drei Kontakten (30,130,40) lose in der Ausnehmung (25) oder Durchbrechung des Zuschnittes (20) gehalten und die drei Kontakte (30,130,40) haltenden Kontaktstege (45,145) eine Strombrücke bildend sind.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Kabelanschlußstecker (50) aufnehmende Gehäuse (23) integrierter Bestandteil des Zuschnittes (20) ist.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (130) der beiden äußeren Kontakte (30,130) den Haltesteg (135) und den Kontaktsteg (145) benachbart zu seinem einen Ende (130b) aufweist, wobei der andere äußere Kontakt (30) den Haltesteg (35) und den Kontaktsteg (45) an dem Ende (30a) trägt, das dem den Kontaktsteg (145) tragenden Ende (130b) des Kontaktes (130) abgekehrt ist.
• · · I
I I ·
I I · · 4
4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß die den Verbund aus den drei Kontakten (30,130,40) aufnehmende Ausnehmung (25) in dem Zuschnitt (20) in dessen Randbereich übergehend ist.
5. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (20) mit spinpn Kontakten (30.130.40)* den Haltestegen (35,135) und den Kontakt Stegen (45,145) aus einem st rom Leitenden Material besteht.
6. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltesteg (35) mit dem Kontaktsteg (45) und der Haltesteg (135) mit dem Kontaktsteg (145) fluchtend.
Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (40)
gegenüber der von den vorderen Kanten (31,131) |
der Kontakte (30,130) gebildeten Ebene in einem ·,
Abstand in Richtung zum rückwärtigen Bereich der
&Iacgr; Ausnehmung (25) versetzt ist. t
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