DE8807414U1 - Befestigungselement für die Abstandsmontage - Google Patents

Befestigungselement für die Abstandsmontage

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Description

PATENTANWÄLTE .·■ ···· > &bgr; I11n; 1noo
: : ." : .; . ·, 7p«freiburg&igr;.br. D. JUFlI ·&EEgr;&pgr;&ogr;
D1PL.-ING. H. SCHMITT : ; ; - ; ; < ; · ; - · -bheikoniosth. 13 DIPL.ING. W. MAUCHER " ' "··*"■·■ "··" '"'"UlOi, (0761) 70773
Anm.: s/BJ/he
Fa. Sikla GmbH & Co.KG
Schillerstraße 5
7201 Hausen &ogr;. V.
Befestigungselement für die Abstandsmontage
Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement für die Abstandsmontage von Bauteilen mit einem Stützelement, welches ein insbesondere topfförmiges Abstützteil sowie einen Stutzen zum Verbinden mit einem im Mauerwerk oder dgl. verankerbaren Maueranker oder dgl. Ankerteil und einen Anschlußstutzen zum Verbinden mit einem Verbindungselement aufweist.
Man kennt bereits ein derartiges Befestigungselement, dessen Stützelement die befestigungsseitige Auflagefläche auf dem Mauerwerk bildet (vgl. DE-GM 84 17 214.2). Dabei ist das Stützelement das Zwischenglied zwischen dem im Mauerwerk verankerten Maueranker und einem vom Befestigungselement gehaltenen Bauteil, welches über Verbindungselementeunter anderem mit dem Stützelement verbunden ist und auf Abstand vom tragenden Mauerwerk gehalten wird.
Dieses vorbekannte Befestigungselement wird etwa dort vorteilhaft verwendet, wo aufgrund besonderer Einbaubedingungen verschiedene Bauteile in etwas größeren Abständen vom Mauerwerk montiert werden müssen und herkömmliche Befestigungselemente diese Bauteile oft nicht mit der erforderlichen Steifheit halten können.
Dabei weisen die Befestigungsteile dieses vorbekannten Befestigungselementes und dessen Verbindung mit dem Bauteil
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eine derartige Steifheit und Festigkeit auf,daß sie auch solche Lastspitzen und Stoßbelastungen auffangen und ihnen widerstehen können, wie sie beispielsweise bei Bombenexplosionen oder Erdbeben auftreten.
Das Stützelement dieses vorbekannten Befestigungselementes besteht im wesentlichen aus vier miteinander verbundenen Teilen, nämlich einem Kegeltopf, einem Bodenteller, einem Stutzen mit Innengewinde zur Befestigung am Maueranker sowie einem Anschlußstut-^en. der ebenfalls ein Innengewinde zum Verbinden mit dem Verbindungselement aufweist. Dabei ist der Stutzen und der Anschlußstutzen am Kegeltopf bzw. Bodenteller des Stiitzelementes angeschweißt.
Ohne weitere Schutzmaßnahmen sind die entsprechenden
Schweißnähte dieses vorbekannten Befestigungselementes jedoch besonders korrosionsgefährdet. Eine Korrosion der die Einzelteile des Stiitzelementes verbindenden Schweißnähte kann aber zu einer Änderung des statischen Verhaltens und infolgedessen zu einer Schwächung dieses vorbekannten Befestigungseiementes führen, die bei einem Einsatz etwa in Bunkern oder Atomkraftwerken, in denen es häufig verwendet wird, möglichst vermieden werden soll.
Es besteht daher die Aufgabe, ein mit wenig Aufwand herstellbares Befestigungselement zu schaffen, welches sich durch eine hohe Festigkeit und Steifigkeit seiner Befestigungsteile auszeichnet, die auch an feuchten Montagestellen möglichst lange erhalten bleibt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht insbesondere darin, daß der Stutzen und/oder der Anschlußstutzen mit dem Abstützteil durch Falzungen oder dgl. Verformungen benachbarter Randbereiche miteinander verbunden ist.
Durch derartige Falzungen oder dgl. Verformungen benachbarter Randbereiche können sowohl der Stutzen als auch der Anschlußstutzen fest und formstabil miteinander verbunden werden. Dabei kann auf Schweißnähte verzichtet werden, die eventuell eine besondere Korrosionsgefahr mit sich bringen und eine als Korrosionsschutz aufgetragene Oberflächenbeschichtung des Stützelementes beeinträchtigen. Eine solche über Falzungen oder dgl. erreichte flächige Verbindung dieser Einzelteile begünstigt insoweit die gleichbleibende Steifigkeit und Festigkeit des erfindungsgemäßen Befestigungselementes über einen langen Zeitraum auch unter ungünstigen, beispielsweise feuchten Raumbedingungen.
Insbesondere kaltverformte Falzungen oder dgl. ermöglichen eine Herstellung des erfindungsgemäßen Befestigungselementes mit vergleichsweise geringem Aufwand.
Eine einfache und vorteilhafte Ausführung gemäß der Erfindung sieht vor, daß der Stutzen und/oder der Anschlußstutzen eine Anschlagfläche aufweist, die das Abstützteil im Bereich einer Aussparung beaufschlagt und daß diese Aussparung des Abstützteils von einer Hülse des Stutzens und/oder des Anschlußstutzens durchsetzt ist, deren von der Anschlagfläche abweisender, vorzugsweise etwa radial nach außen abgewinkelter Endbereich den Randbereich der Aussparung hintergreift. Eine so ausgebildete Verbindungsstelle des Stutzens und/oder des Anschlußstutzens mit dem Abstützteil stellt eine feste und praktisch dauerhafte Verbindung dar, die einen nur geringen Herstellungsaufwand erfordert.
Der Anschlußstutzen dient der Verbindung des Sttitzelementes mit dem Verbindungselement, welches vor allem ein mit dem Befestigungselement montiertes Bauteil auf Abstand vom Mauerwerk halten soll.
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Um den Anschlußstutzen einfach und dennoch stabil mit dem Verbindungselement verbinden zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Anschlußstutzen rohrartig ausgebildet ist und ein Innengewinde zum Verbinden mit dem Verbindungselement aufweist.
Dabei sieht ein Vorschlag gemäß der Erfindung vor, daß der Anschlußstutzen im wesentlichen aus einem vorzugsweise kaltverformten Rohr besteht, das in dem zum Abstützteil weisenden Endbereich gestaucht ist und daß das Innengewinde im Bereich der nach innen ragenden Stauchung angeordnet ist. Durch die Stauchung des im wesentlichen aus einem Rohr bestehenden Anschlußstutzens entsteht eine zumindest auch nach innen gerichtete Materialanhäufung, die zum Einschneiden des Innengewindes vorteilhaft benutzt werden kann. Eine weitere spanabhebende Bearbeitung ist dabei nicht mehr erforderlich, wenn die Stauchung und der Innendurchmesser des verformten Rohres so bemessen ist, daß das Innengewinde nur noch in die entstandene
Materialanhäufung eingeschnitten werden muß.
Aufgabe des Stutzelementes ist es im wesentlichen, die durch das Bauteil bedingte Last des Befestigungselementes etwa auf den Maueranker nur als Längszugkräfte und nicht als Biegekräfte wirken zu lassen. Es ist daher auch vorteilhaft, wenn der vom Abstützteil nach außen weisende Endbereich des Anschlußstutzens als Stützhals ausgebildet ist, dessen Innendurchmesser vorzugsweise etw-~ dem Außendurchmesser des in den Anschlußstutzen eingreifenden Endbereiches des Verbindungselementes entspricht. Da der Stützhals des Anschlußstutzens im Bereich der Verbindungsstelle mit dem Verbindungselement dieses stützend umfaßt, werden Biegebelastungen weitgehend vom Innengewinde des Anschlußstutzens ferngehalten. Auch das Innengewinde wird daher im wesentlichen nur durch Längszugkräfte belastet.
Eine einfache und vorteilhafte Ausführung gemäß der
Erfindung sieht vor, daß die Anschlagfläche des Anschlußstutzens als an dessen Außenseite angeordneter und vorzugsweise etwa radial nach außen weisender Ringflansch ausgebildet ist.
Das Abstützteil bildet die befestigungsseitige Auflagefläche des Stützelementes am Mauerwerk. Das Abstützteil ist zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß es im wesentliehen aus einem im Längschnitt etwa kegelförmigen Kegeltopf sowie einem den befestigungsseitigen Abschluß bildenden Bodenteller besteht und daß der Kegeltopf an seinem sich verjüngenden Endbereich den Anschlußstutzen und der Bodenteller vorzugsweise etwa mittig den Stutzen aufweist.
Um eine Aussteifung des Kegeltopfes insgesamt und der Verbindungsstelle mit dem Anschlußstutzen zu erreichen, ist der Kegeltoff an seinem sich verjüngenden Endbereich im Längsschnitt etwa radial nach innen abgewinkelt und vorzugsweise etwa parallel zur befestigungsseitigen Auflagefläche des Abstützteils ausgebildet. Eine weitere Ausführung gemäß der Erfindung sieht vor, daß der viie Aussparung für die Hülse begrenzende Randbereich des Kegeltopfes im Längsschnitt vorzugsweise axial in das Topfinnere abgewinkelt ist und daß zweckmäßigerweise der äußere Randbereich der Hülse die Innenseite dieses Randbereiches formschlüssig hintergreift. Dadurch wird der die Aussparung für die Hülse begrenzende Randbereich noch zusätzlich versteift und ergibt eine besonders gute Verbindung zwischen dem Abstützteil und dem Anschluß-Stutzen.
Der auf der gegenüberliegenden Seite etwa mittig am Bodenteller angeordnete Stutzen dient der Verbindung des Stützteils mit dem im Mauerwerk verankerten Maueranker oder dgl,
Ankerteil. Eine einfache und vorteilhafte Ausführung
dieses Stutzens kann darin bestehen, daß die am befestigungsseitigen Endbereich des Stutzens angeordnete Hülse zapfenartig ausgebildet ist und daß die zwischen der Hülse und dem übrigen Stutzen angeordnete Absatzfläche als Anschlagfläche dient.
Zweckmäßigerweise ist zwischen der Anschlagfläche und der benachbarten Seite des Bodentellers eine vorzugsweise ringförmige Versteifungsscheibe vorgesehen, die über die Anschlagfläche ragt, um den Randbereich des Bodentellers im Bereich seiner Aussparung sowie der Verbindungsstelle mit dem Stutzen zu verstärken.
Eine vorteilhafte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht dabei vor, daß der Bodenteller im Bereich der Verbindungsstellemit dem Stutzen eine vorzugsweise pfannenförmige Ausbuchtung aufweist, die in Gebrauchsstellung des Abstützteils innenseitig die Versteifungsscheibe aufnimmt und deren Auflagefläche vorzugsweise etwa der Querschnittsfläche der Versteifungsscheibe entspricht. Dadurch nähert sich der in das Kegeltopf-Innere gewölbte Bodenteller des Abstützteils wieder an das Mauerwerk an, so ddß etwa das aus dem Mauerwerk ragende Gewinde des Mauerankers vergleichsweise kurz gehalten werden kann. Diese pfannenförmige Ausbuchtung bildet eine sickenartige Versteifung des Bodentellers und zentriert durch ihre besondere Ausbildung zusätzlich die Versteifungsscheibe während des Herstellungsvorganges sowie in der Benutzungslage, wenn die Auflagefläche dieser Ausbuchtung etwa der Querschnittsfläche der Versteifungsscheibe entspricht.
Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend wird diese anhand eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Figuren noch näher erläutert.
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Es zeigt:
Fig. 1 ein Befestigungselement in Gebrauchsstellung an
einem Mauerwerk und
5
Fig. 2 das Stützelement des Befestigungselementes aus Fig. 1 im Längsschnitt.
Fig. 1 zeigt ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Befestigungs-
element, mit dessen Hilfe ein Bauteil 2. beispielsweise ein Rohr, mit Abstand vom tragenden Mauerwerk befestigt werden kann. Das Befestigungselement 1 ist insbesondere dort vorteilhaft einsetzbar, wo aufgrund besonderer Einbaubedingungen die Montage in größeren Abständen erfolgen soll und hierbei die erforderliche Festigkeit und Steifheit der tragenden Teile gewährleistet sein muß. Das Befestigungselement 1 ist insbesondere zur Verwendung bei Zivilschutzbauten und Kernkraftwerken vorgesehen; dazu sind die tragenden Teile des Befestigungselementes so ausgebildet, daß beispielsweise bei Bombenexplosionen oder Erdbeben auftretende Lastspitzen durch eine kontrollierte, stellenweise Verformung aufgefangen werden und die Bauteile sowie der in Fig. 1 nur gestrichelt angedeutete Maueranker 3 nicht oberhalb ihrer zulässigen Zugspannung belastet werden, was zu einem Bruch tragender Teile des Befestigungselementes I führen könnte.
Das Befestigungselement 1 besteht im wesentlichen aus einem befestigungsseitig angeordneten und ein große Auflagefläche bildenden Stützelement 4 sowie einem rohrartigen Verbindungselement 5, welches das Bauteil 2 auf Abstand vom Mauerwerk 6 oder dgl. hält. Statt an einem Mauerwerk 6 kann das Befestigungselement 1 auch mit einer Felswand, z. B. in einem Stollen, verbunden werden.
Aus Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, daß das Stützelement ein topfförmiges Abstützteil 7 hat, welches einen Stutzen 8 zum Verbinden mit dem im Mauerwerk 6 verankerten Maueranker 3 und einen Anschlußstutzen 9 zum Verbinden mit dem Verbindungselement 5 aufweist.
Das Abstützteil 7 des Stützelementes 4 besteht im wesentlichen aus einem im Längsschnitt etwa kegelförmigen Kegeltopf 10 sowie einem den befestigungsseitigen Abschluß bildenden Bodenteller 11. Während der Kegeltopf an seinem sich verjüngenden Endbereich den Anschlußstutzen 9 aufweist, ist der Bodentellor 11 etwa mittig mit dem Stutzen 8 verbunden. Aus dem in Fig. 2 dargestellten Längsschnitt des Stützelementes 4 ist erkennbar, daß der Bodenteller 11 des Abstützteils 7 in das Kegeltopf-Innere gewölbt ist. Durch die besondere Form des Bodentellers kann er unter der Einwirkung von Lastspitzen, die die Festigkeitswerte und zulässigen Zugspannungen des Mauerankers 3 und der anderen tragenden Teile übersteigen, verformt werden. Dadurch wird ein Bruch des
Mauerankers 3 praktisch verhindert.
Sind dagegen keine größeren Lastspitzen zu erwarten, so kann das Befestigungselement 1 auch so gestaltet sein, daß der Maueranker 3 oder das Verbindungselement 5 das Abstützteil 7 vollständig durchsetzt.
Der Kegeltopf 10 sowie der Bodenteller 11 des Abstützteils 7 sind befestigungsseitig über eine einfach liegende Bodenfalz 12 verbunden.
Erfindungsgemäß sind der Stutzen 8 sowie der Anschlußstutzen 9 mit dem Abstützteil durch vorzugsweise kaltverformte Falzungen oder dgl. Verformungen benachbarter Randbereiche miteinander verbunden. Da der Stutzen 8 und der Anschlußstutzen 9 einen wesentlichen Teil der auf das Befestigungselement 1 wirkenden Belastungen aufnehmen müssen, bedarf es sinnreicher Überlegungen,
1 um eine Ausgestaltung zu schaffen, die dem Befestigungselement auch im Bereich dieser Verbindungsstellen eine ausreichende Festigkeit und Steifigkeit bietet, das gleichzeitig aber auch einen vergleichsweise nur geringen
5 Herstellungsaufwand erfordert.
In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel weist dazu der Anschlußstutzen 9 eine Anschlagfläche 13 auf, i die das Abstützteil 7 im Bereich einer Aussparung 14
IO beaufschlagt. Diese Aussparung 14 des Abstützteils 7
ist von einer Hülse 15 des Anschlußstutzens 9 durchsetzt, deren von der Anschlagfläche 13 abweisender, vorzugsweise ! etwa radial nach außen abgewinkelter Endbereich 16 den
i Randbereich 21 der Aussparung hintergreift.
; 15 Der Anschlußstutzen 9 besteht im wesentlichen aus einem [ vorzugsweise kaltverformten Rohr, das in dem zum Ab-
■ stützteil 7 weisenden Endbereich gestaucht ist. Der
' Anschlußstutzen 9 hat ein im Bereich der nach innen
; ragenden Stauchung 17 angeordnetes Innengewinde 18 zum
j 20 Verbinden mit dem Verbindungselement 5. Das Innengewinde , 18 ist mit geringem Herstellungauswand lediglich in die
j nach innen ragende Materialanhäufung der Stauchung
i eingeschnitten.
! 25 Der vom Abstützteil 7 nach außen weisende Endbereich I des Anschlußstutzens 9 ist als Stützhals 19 ausgebildet,
I dessen Innendurchmesser vorzugsweise etwa dem Außen-
I durchmesser des in den Anschlußstutzen 9 eingreifenden
} Endbereichs des Verbindungselementes 5 entspricht.
£ 30 Durch diesen Stützhals 19 des Anschlußstutzens 9 wird \ das Verbindungselement 5 stützend umfaßt und auf den
S Anschlußstutzen 9 einwirkende Biegebelastungen vom I Innengewinde 18 ferngehalten.
1 Die Anschlagfläche 13 des Anschlußstutzens 9 ist in Fig.
I 35 als ein etwa radial nach außen weisender Ringflansch \ ausgebildet.
\ Zur Versteifung des Abstützteils 7 ist dessen Kegeltopf
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IO an seinem sich verjüngenden und mit dem Anschlußstutzen 9 verbundene Endbereich im Längsschnitt etwa radial nach innen abgewinkelt und parallel zur befestigungsseitigen Auflagefläche 20 des Abstützteils 7 ausgebildet. Zur zusätzlichen Versteifung des Abstützteils 7 im Bereich der Verbindungsstelle mit dem Anschlußstutzen 9 ist der die Aussparung 14 für die Hülse 15 begrenzende Randbereich 21 des Kegeltopfes 10 im Längsschnitt etwa axial in das Topfinnere abgewinkelt. Eine besonders stabile Verbindung des Abstützteils 7 mit dem Anschlußstutzen 9 wird noch dadurch erreicht, daß die Innenseite dieses Randbereiches 21 formschlüssig vom äußeren Endbereich 16 der Hülse 15 hintergriffen wird.
Die den Stutzen 8 mit dem Abstützteil 7 verbindende Falzung ist so ausgebildet, daß auch der Stutzen 8 eine Anschlagfläche 22 aufweist, die das Abstützteil 7 im Bereich einer Aussparung 23 beaufschlagt. Diese Aussparung 23 des Abstützteils 7 wird von einer Hülse des Stutzens 8 durchsetzt, deren von der Anschlagfläche 22 abweisender, in Fig. 2 etwa radial nach außen abgewinkelter Endbereich 25 den Randbereich 26 der Aussparung 23 hintergreift. Dabei ist die am befestigungsseitigen Endbereich des Stutzens 8 angeordnete Hülse derart zapfenartig ausgebildet, daß die zwischen der Hülse 24 und dem übrigen Stutzen 8 angeordnete Absatzfläche als AnschMcflache 22 dient. Während in Fig. der Endbereich 25 der Hülse 24 etw<: radial nach außen abgewinkelt ist und dadurch eine besonders guti Verbindung des Stutzens 8 mit dem Bodenteller 11 des Abstötzteils 7 ergibt, kann der Endbereich 25 auch nur geringfügig nach außen abgewinkelt sein und den Randbereich 26 der Aussparung 23 entsprechend wenig, aber dennoch d^v■■■· haft hintergreifen.
In Fig. 2 ist zwischen der Anschlagfläche 22 und der
benachbarten Seite des Bodentellers 11 eine ringförmige Versteifungsscheibe 27 vorgesehen, die über die Anschlagfläche 22 ragt und den Bodenteller 11 im Bereicn der Verbindungsstelle mit dem Stutzen 8 verstärkt. Um eine sickenartige Versteifung des Bodentellers 11 im Bereich dieser Verbindungsstelle zu erreichen, weist der Bodenteller 11 eine vorzugsweise pfannenförmige Ausbuchtung 28 auf, die in Gebrauchsstellung des Abstützteils 7 innenseitig die Versteifungsscheibe 27 aufnimmt und deren Auflagefläche etwa der Querschnittsfläche der Versteifungsscheibe 27 entspricht. Durch diese Ausbuchtung 28 wird die Versteifungsscheibe während des Herstellungsvorganges -und in Gebrauchsstellung auf einfache Weise zentriert. Du^ch diese zur Auflagefläche 20 weisende Ausbuchtung 28 nähert sich der ansonsten nach innen gewölbte Bodenteller 11 wieder dem Mauerwerk 6 an, so daß das Ober das Mauerwerk 6 ragende Gewinde des Mauerankers vergleichsweise kurz gehalten werden kann.
Durch diese Ausbildung der Verbindungsstelle des Abstützteils 7 mit dem Stutzen 8 ergibt sich eine besonders steife, wandnahe Verbindung, ohne daß zusätzliche Hilfsmittel oder ein Schweißen notwendig wären.
Durch die besondere Ausbildung des Stützelementes 4 eines erfindungsgemäßen Befestigungselementes 1 wird ohne Schweißen oder anderes unerwünschtes Nacharbeiten eine form- und kraftschlüssige, spielfreie und stabile Verbindung auf einfache Weise erreicht, die auch unter ungünstigen Raumbedingungen praktisch dauerhaft hält. Dabei können die einzelnen Bestandteile des Stützelementes 4 mit geringem Aufwand in einem Umformvorgang oder wenigen Umformvorgängen hergestellt werden.
/12
Alle vorbeschriebenen oder in den Ansprüchen aufgeführten Einzelmerkmale können einzeln oder in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
&bull; Schutzansprüche -

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    15
    20
    OC
    Befestigungselement für die Abstandsmontage von Bauteilen mit einem Stützelement, welches ein insbesondere topfförmiges Abstützteil sowie einen Stutzen zum Verbinden mit einem im Mauerwerk oder dgl. verankerbaren Maueranker oder dgl. Ankerteil und einen Anöchlußstutzen zum Verbinden, mit einem Verbindungselement aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (8) und/oder der Anschlußstutzen (9) mit dem Abstützteil (7) durch Falzungep oder dgl. Verformungen benachbarter Randbereiche miteinander verbunden ist.
    Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (8) und/oder der Anschlußstutzen (9) eine Anschlagfläche (22, 13) aufweist, die das Abstützteil (7) im Bereich einer Aussparung (23, 14) beaufschlagt und daß diese Aussparung (23, 14) des Abstützteils (7) von einer Hülse (24, 15) des Stutzens (8) und/oder des Anschlußstutzens (9) durchsetzt ist, deren von der Anschlagfläche (22, 13) abweisender, vorzugsweise etwa radial nach außen abgewinkelter Endbereich (25, 15) den Randbereich (26, 21) der Aussparung (23, 14) hintergreift.
    35
    /2
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    3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
    gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (9) rohrartig ausgebildet ist und ein Innengewinde (18) zum Verbinden mit dem Verbindungselement (5) aufweist.
    4. Befestigungselement nach einem odermehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (9) im wesentlichen aus einem vorzugsweise kaltverformten Rohr besteht, das in dem zum Abstützteil (7) weisenden Endbereich gestaucht ist und daß das Innengewinde (18) ins Bereich der nach innen ragenden Stauchung (17) angeordnet ist.
    5. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Abstützteil (7) nach außen weisende Endbereich des Anschlußstutzens als Stützhals (19) ausgebildet ist, dessen Innendurchmesser vorzugsweise dem Außendurchmesser des in den Anschlußstutzen (9) eingreifenden Endbereichs des Verbindungsel&inentes (5) entspricht.
    6. Befestigungselement nach einem odermehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (13) des Anschlußstutzens (9) als an dessen Außenseite angeordneter und vorzugsweise etwa radial nach außen weisender Ringflansch (29) ausgebildet ist.
    7. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützteil (7) des Stützelementes (4) im wesentlichen aus einem im Längsschnitt etwa kegelförmigen Kegeltopf (10) sowie einem den befef;tigungsseitigen
    Abschluß bildenden Bodenteller (11) besteht und daß
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    &bull; · · t t I ■ ,
    j der Kegeltopf (10) an seinem sich verjüngenden Endbereich den Anschlußstutzen (9) und der Bodenteller (11) vorzugsweise etwa mittig den Stutzen (8) aufweist.
    8. Befestigungselement nach einem oder mehreren der
    Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegeltopf (10) an seinem sich verjüngenden Endbereich im Längsschnitt etwa radial nach innen abjQ gewinkelt und vorzugsweise etwa parallel zur
    befestigungsseitigen Auflagefläche (20) des Abstützteils (7) ausgebildet ist.
    9. Befestigungselement nach einem oder mehreren der
    Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aussparung (14) für die Hülse (15) des Anschlußstutzens (9) begrenzende Randbereich (21) des Kegeltopfes (10) im Längsschnitt vorzugsweise etwa axial in das Topfinnere abgewinkelt ist und daß zweck-
    _0 mäßigerweise der äußere Randbereich (16) der Hülse (15) die Innenseite dieses Randbereiches (21) formschlüssig hintergreift.
    10. Befestigungselement nach einem oder mehreren der
    Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die am befestigungsseiten Endbereich des Stutzens (8) angeordnete Hülse (24) zapfenartig ausgebildet ist und daß die zwischen der Hülse (24) und dem übrigen Stutzen (8) angeordnete Absatzfläche als Anschlagfläche (22) dient.
    11. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anschlagfläche (22) und der benachbarten
    Seite des Bodentellers (11) eine vorzugsweise ring-
    förmige Versteifungsscheibe (27) vorgesehen ist, die über die Anschlagflächen (22) ragt.
    ;Z. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteller (Ii) des Abstützteils (7) in das Kegeltopf-Innere gewölbt ist.
    13. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteller (11) im Bereich der Verbindungsstelle mit dem Stutzen (8) eine vorzugsweise pfannenförmige Ausbuchtung (28) aufweist, die in Gebrauchsstellung des Abstützteils (7) innenseitig die Versteifungsscheibe (27) aufnimmt und deren Auflagefläche vorzugsweise etwa der Querschnittsfläche der Versteifungsscheibe entspricht.
    (W. Maucher)
    Patentanwalt
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