DE8806847U1 - Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten Gerätes an einem Kamin - Google Patents
Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten Gerätes an einem KaminInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J13/00—Fittings for chimneys or flues
- F23J13/04—Joints; Connections
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J2213/00—Chimneys or flues
- F23J2213/20—Joints; Connections
- F23J2213/203—Joints; Connections between stack/duct and combustion apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
Job. Vaillant GmbH & Co.
GM 664 2 H. Mal
Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten
Gerätes an einen Kamin
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten Gerätes mit einem Verbrennungsluft- und
einem Abgasanschluß an einen zwei nebeneinanderliegende Züge aufweisenden Kamin, mit einem Sammelgehäuse, das an seiner
Rückseite einen in die Anschlußöffnung eines dieser Züge ein= steckbaren, der Abgasführung dienenden K^minanschlußstutzen
und an seiner Vorderseite einen im Querschnitt größeren Geräte= anschlußstutzen aufweist, in dem die Abgasführung des Gerätes
unter Freilassung eines radialen Abstandes vom Kaminanschluß= stutzen koaxial gelagert ist, so daß die Verbrennungsluftfüh=
rung des Gerätes mit dem Inneren des Sammelgehäuses in Verbin= dung steht.
Aufgabe der Erfindung ist eine Vereinfachung einer solchen,
in der DE-OS 32 47 478 beschriebenen Vorrichtung und eine vorteilhafte Verringerung ihrer Bestandteile. Die vorbekannte
Vorrichtung bedarf nämlich eines aus zwei mit je einem Kamin= anschlußstutzen ausgestatteten Kopfteilen und einer Teleskop=
verbindung bestehenden Sammelgehäuses.
Erfindungsgemäß hingegen besteht dieses Sammelgehäuse aus
bloß zwei in einer zur Achse des Kaminanschlußstutzens senk= rechten Ebene aneinander geführten und gegeneinander ver=
schiebbaren, gegen die Kaminwand hin offenen Teilen, von denen der eine an seiner Vorderseite den Geräteanschlußstutzen
und an seiner Rückseite den koaxialen Kaminanschlußstutzen
• ■
• · &bgr; ·
tr&^t und in den anderen die ,Anschlußöffnung des der Ver=
brennungsluftführung dienenden Kaminzuges mündet.
Aus der DGM 1 944 044 ist bereits ein Ofenrohr bekannt, das aus lediglich zwei in einer zu den Achsen der Anschlußstutzen
senkrechten Ebene aneinander geführten und zur Einstellung eines Soll-Abstandes dieser Stutzen gegeneinander verschieb=
baren Teilen besteht, von denen einer den anderen teleskopartig übergreift. Diese beiden Teile des vorbekannten Ofenrohres
bidlen jedoch kein Sammelgehäuse, sie tragen vielmehr Rohr= stutzen, die nach einander gegenüberliegenden Seiten ausragen,
wexl dieses Ofenrohr nicht zum Anschluß einer Verbrennungsluft=
führung und Abgasführung, sondern bloß zum Anschluß einer
Abgasführung an einen einzigen Kaminzug bestimmt und geeignet ist. Das vorliegender Erfindung zugrundegelegte Problem, einen
Verbrennungsluft- und Abgasanschluß eines Gerätes über ein gemeinsames Gehäuse an zwei nebeneinanderliegende Kaminzüge
anzuschließen, tritt demnach bei diesem vorbekannten Ofenrohr von vornherein nicht auf.
Weitere Erfindungsmerkmale bilden Gegenstände der Unteran=
Sprüche und sind der besseren Verständlichkeit wegen nach= stehend an Hand eines in den Zeichnungen veranschaulichten
Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes erläutert.
In diesen Zeichnungen zeigen
Fig.l eine Vorderansicht des Sammelgehäuses im
Schnitt I-I durch den Geräteanschlußstutzen
nach Fig.3,
Fig.2 eine Draufsicht, teilweise einen Horizontal=
schnitt des Sanunelgehäuses und
Fig.3 einen Vertikalschnitt nach III-III der
Fig.l.
Die dargestellte, für irgend ein brennstoffbeheiztes Gerät
geeignete Anschlußvorrichtung ist an die beiden Züge eines Kamines angeschlossen, von denen ein aus Fig.3 ersichtlicher
Kaminzug 1 der Abgasführung und der andere (nicht dargestellte) Kaminzug der Verbrennungsluftführung dient. Anstelle der
Kaminzüge könnten selbstverständlich auch andere Wandöffnungen Eur Verbindung mit der Atmosphäre vorgesehen sein und zueinan=
der achsparallel verlaufend eine variablen Abstand voneinan= der aufweisen.
Die Anschlußvorrichtung umfaßt ein aus den beiden Teilen 2 und 3 zusammengesetztes Sammelgehäuse. Der Teil 2 trägt den der
Abgasführung dienenden Kaminanschlußstutzen 4, die Verbrennungs= luftführung bedarf keines solchen Anschlußstutzens, es genügt
vielmehr, wenn eine Öffnung des der Verbrennungsluftzufuhr dienenden Kaminzuges in den diese Öffnung nach außen abdecken=
den Teil 3 des Sanunelgehäuses 2 + 3 mündet.
Der Teil 2 des Sanunelgehäuses 2+3 trägt außerdem an seiner Vorderseite den Geräteanschlußstutzen 5 für miteinander
koaxiale Abgas- und Verbrennungsluftführungen 6 bzw. 7 des
(nicht dargestellten) brennerbeheizten Gerätes.
Die Verbrennungsluftführung 7 ummantelt die Abgasführung 6
konzentrisch, entspricht in ihrem Durchmesser dem Geräte= anschlußstutzen 5 und ist mittels einer Rohrschelle 8 an diesem
Geräteanschlußstutzen 5 befestigt.
Die Abgasführung 6 durchsetzt den Geräteanschlußstutzen 5 koaxial und setzt sich unmittelbar im Kaminanschlußstutzen 4 fort, der
mittels der Tragarme 9 mit radialer Distanz im Geräteanschluß= stutzen 5 und in der Verbrennungsluftführung 7 koaxial gehalten
und mittels der Rohrschelle 10 mit der Abgasführung 6 des Gerätes verbunden ist.
Der übrige Verlauf der in das Gerät mündenden Führungen 6 und ist völlig beliebig, den örtlichen Verhältnissen am Aufstellungs=
ort des Gerätes entsprechend gestaltbar.
Die beiden Teile 2 und 3 des Sanunelgehäuses 2 + 3 sind, sobald
sie in ihre jeweilige Soll-Lage in bezug zueinander verschoben wurden, mittels Winkellaschen 11 an der Kaminwand 12 befestig=
bar. In dieser Soll-Lage ist der am Gehäuse-Teil 2 befestigte Kaminanschlußstutzen 4 in die Anschlußöffnung 16 des zur
Führung des Abgases bestimmten Kaminzuges 1 eingesteckt und der Gehäuseteil 3 überdacht die Anschlußöffnung des der
Verbrennungsluftführung dienenden Kaminzuges.
Der Teil 3 des Sanunelgehäuses 2+3 ist den Teil 2 übergreifend an diesem geführt und trägt eine Dichtleiste 17, mit der er
gegen den Teil 2 abgedichtet ist.
Die Vorderwand des übergriffenen Gehäuse-Teiles 2 trägt den
Geräteanschlußstutzen 5 für die Abgas- bzw. Verbrennungsluft= führung 6 bzw. 7 des Gerätes, die koaxial verlaufen, vob«?!
die Verbrennungsluftführung 7 die Abgasführung 6 konzentrisch
mit Abstand ummantelt.
Die Vorderwand des den anderen Gehäuse-Teil 2 übergreifenden
Gehäuse-Teiles 3 weist hingegen nur eine mit einem Deckel 18
C _
und einer Ringdichtung 19 verschließbare, mit der Achse 14 der Kaminanschlußöffnung des die Verbrennungsluft führenden
Kaminzuges etwa koaxiale Revisionsöffnung auf.
Zur Montage der Vorrichtung an der Kaminwand 12 werden die beiden Teile 2 und 3 des Sammelgehäuses 2+3 gegeneinander
verschoben, bis der Abstand 15 der Achse 13 des rückseitigen Kaminanschlußstutzens 4 von der Achse 14 der Revisionsöffnung
des Gehäuseteiles 3 dem jeweiligen örtlichen Abstand der in die Kaminzuge 1 mündenden Anschlußöffnungen 16 entspricht.
Sodann wird das Santmelgehäuse 2 + 3 mit dem Kaminanschluß=
stutzen 4 des Gehäuseteiles 2 in die Anschlußöffnung 16 des der Abgasführung dienenden Kaminzuges 1 eingesteckt und
mittels der Winkellaschen 11 an der Kaminwand 12 befestigt. Schließlich kann dann die Verbrennungsluftführung 6 des Gerätes
samt der von ihr ummantelten Abgasführung 6 mit dem Geräte« anschlußstutzen 5 des Gehäuse-Teiles 2 mittels der Rohrschellen
&bgr; und 10 verbunden werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten
Gerätes mit einem Verbrennungsluft- und einem Abgasanschluß an einen zwei nebeneinanderliegende Kaminzüge aufweisenden Kamin,
mit einem Sammelgehäuse, das an seiner Rückseite einen in die Anschlußotfnung eines dieser Züge einsteckbaren, der Abgas=
führung dienenden Kaminanschlußstutzen und an seiner Vorder= seite einen im Querschnitt größeren Gerateanschlußstutzen
aufweist, in dem die Abgasführung des Gerätes unter Frei= lassung eines radialen Abstandes vom Kaminanschlußstutzen
koaxial gelagert ist, so daß die Verbrennungsluftführung des
Gerätes mit dem Inneren des Sammelgehäuses in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Sammelgehäuse (2+3) aus zwei
in einer zur Achse (13) des Kaminanschlußstutzens (4) senk= rechten Ebene aneinander geführten und gegeneinander verschieb=
baren, gegen die Kaminwand (12) hin offenen Teilen (2,3) besteht, von denen der eine (2) an seiner Vorderseite den
Gerateanschlußstutzen (5) und an seiner Rückseite den mit ihm koaxialen Kaminanschlußstutzen (4) trägt und in den anderen
(3) die Anschlußöffnung des der Verbrennungsluft dienenden
Kaminzuges mündet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da/3 zumindest einer (3) der beiden Gehäuse-Teile (2,3) mit
zumindest einer Dichtleiste (17) gegen den anderen Teil (2) abgedichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gehäuse-Teil (3) den anderen (2) übergreift und
die Dichtleiste (17) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorderwand des übergriffenen Gehäuse-Teiles (2) den der Abgasführung dienenden Kaminanschlußstutzen (4) tr·*« den mit ihm
koaxialen Geräteanschlußfatutzen (5) für die Abgas- und Verbrennungsluftführung (6 bzw.7) des Gerätes trägt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand des übergreifenden Gehäuse-Teiles
(3) eine mit einem Deckel (18) verschließbare, mit der Anschlußöffnung des die Verbrennungsluft führenden Kaminzuges
etva koaxiale Revisionsöffnung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806847U DE8806847U1 (de) | 1987-06-02 | 1988-05-26 | Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten Gerätes an einem Kamin |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8707809 | 1987-06-02 | ||
| DE8806847U DE8806847U1 (de) | 1987-06-02 | 1988-05-26 | Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten Gerätes an einem Kamin |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806847U1 true DE8806847U1 (de) | 1988-07-14 |
Family
ID=25951828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806847U Expired DE8806847U1 (de) | 1987-06-02 | 1988-05-26 | Vorrichtung zum Anschluß eines brennstoffbeheizten Gerätes an einem Kamin |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806847U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3704130A1 (de) * | 1987-02-11 | 1988-08-25 | Bosch Gmbh Robert | Gasbeheizter wassererhitzer mit einer geschlossenen verbrennungskammer |
-
1988
- 1988-05-26 DE DE8806847U patent/DE8806847U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3704130A1 (de) * | 1987-02-11 | 1988-08-25 | Bosch Gmbh Robert | Gasbeheizter wassererhitzer mit einer geschlossenen verbrennungskammer |
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