DE8806469U1 - Klemmvorrichtung für schlanke Körper an einem Träger - Google Patents
Klemmvorrichtung für schlanke Körper an einem TrägerInfo
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Description
«lesevorrichtung für schlanke Körper an eine« träger
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmvorrichtung
für schlanke Körper, insbesondere für Thermometer-Glasröhrchen,
an einem Träger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Da die Erfindung insbesondere in Verbindung mit Thermometer-Glasröhrchen angewendet werden soll, wird
sie im folgenden in Zusammenhang mit einem derartigen Glasröhrchen erläutert.
Ein Thermometer-Glasröhrchen wird üblicherweise
mindestens an seinem oberen und seinem unteren Ende an einem Träger mittels Clips angebracht. Dazu wird ein
im wesentlichen U-förmiger Clip verwendet, der eine das Glasröhrchen auf der Trägervorderseite umfassende öse
und einen durch ein Loch im Träger steckbaren Hals
E/19
Telefon: 0 89-53 96 53 Telefax:' Telex: 5-24 845 Spat cable:
»»*»eai* (München) KB 3939 84« (BLZ 700 800 00)
besitzt, der auf der Trägerrückseite einen Quersteg zur
Abstützung hat. Bei dieser bekannten Klemmvorrichtung
wird bei der Montage des G Las roh rchens dieses auf dem
Träger positioniert und von der Vorderseite des Trägers wird der Hals des Clips durch das Loch hindurchgesteckt,
wobei der U-förmige Basisabschnitt des Clips das Glasröhrchen
umgreift. Anschließend werden am Hals des Clips angebrachte Abschnitte umgebogen, so daß zwei flanschartige
Stege gebildet sind, die auf der Rückseite des Trägers
anliegen und den CLip in seiner Position halten. Zum
Umbiegen der Abschnitte wird ein spezielles Werkzeug benötigt, und es ist notwendig, das Glasröhrchen während
der Montage festzuhalten. Wenn es nötig sein sollte,
das Glasröhrchen auszuwechseln, muß der Hals aufgebogen
werden, um das Glasröhrchen vom Träger lösen zu können. Auf diese Weise ist sowohl die Montage als auch die ggf.
notwendige Demontage des GI asröhrchens umständlich und
zeitaufwendig. Darüber hinaus kann zwischen dem Glasröhrchen
und dem Träger Spiel auftreten, wodurch eine ausreichende Zuverlässigkeit der gegenseitigen Befestigung
nicht gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Clip zu schaffen, mit dem das Glasröhrchen in einfacher und zuverlässiger Weise an einen Träger befestigt und
von diesem gelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Klemmvorrichtung
gemäß Anspruch 1 gelöst.
Oa der Quersteg oder der Hals des Clips als Federelement
ausgebildet sind, kann der Clip am Träger angebracht werden, indem er von der Träger rücksei te her in das Loch
eingesetzt sowie gegen den Träger gedrückt und festgehalten wird. Dadurch wird an der Vorderseite des Trägers
die Öffnung der öse freigegeben, in die das Glasröhrchen
eingesteckt werden kann. Wenn nach dem Einstecken des Glasröhrchens in die Öffnung der Clip losgelassen wird,
spannt er das Glasröhrchen gegen die Vorderseite des Trägers, so daß dieses dank der Federwirkung des Clips
sicher befestigt ist. Dadurch kann die Verbindung in einfacher Weise hergestellt und jederzeit gelöst werden,
ohne daß dazu ein spezielles Werkzeug notwendig ist.
— Vorteilhafte WsitsrbildLir. gen tier Erfind 1J ng sind
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 die Vorderseite eines Trägers, an dem ein Glasröhrchen mittels eines Clips gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung befestigt ist, in perspektivischer
Darstel lung,
Fig. 2 die'.Rückseite des Trägers gemäß Fig. 1,
Fig. 2 die'.Rückseite des Trägers gemäß Fig. 1,
1 vor der Montage des Glasröhrchens,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1 vor der Montage des Glasröhrchens,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig.
1 während des Einsetzens des G lasröhrchens,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1 während des Einsetzens des Glas röhrchens,
1 im befestigten Zustand des Glasröhrchens,
1 im befestigten Zustand des Glasröhrchens,
'·' Fig. 10 ein zweites Ausfuhrungsbeispiel des Clips
35 in perspektivischer Darstellung,
t · 4 I · ·
• · 4
• · 4
in perspektivischer Darstellung und
Fig. 12 ein viertes Ausführungsbeispiel des Clips
in perspektivischer Darstellung.
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Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist ein plattenartiger
Träger 2 in seinen Endbereichen jeweils ein Loch 5 auf, durch das eine Klammer bzw. tin Clip 10 von einer Rückseite
4 des Trägers 2 hindurchgesteckt ist. Auf einer Vorderseite
3 des Trägers 2, der einen trapezförmigen Querschnitt
hat, ist ein schlanker, im wesentlichen stabförmiger Körper, beispielsweise ein Glasröhrchen 1 eines Thermometers
oder eine Kapillare, mit Hilfe der Clips 10 befestigt .
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Der in Fig. 3 dargestellte Clip 10 weist einen Quersteg 11, der als Federelement in Form einer bogenförmigen
Blattfeder ausgebildet ist, einen Hals 12 und eine öse
13 auf. Der Quersteg 11 besteht aus einem elastischen Werkstoff, vorzugsweise einem Kunststoff, so daß er nach
Art einer Feder verformbar ist. Aus herstellungstechnischen
Gründen ist es dabei wünschenswert, den gesamten
Clip 10 aus einem einheitlichen Werkstoff herzustellen.
Zur Erhöhung der Federwirkung ist der Quersteg 11 bogenförmig gekrümmt, wobei seine konvex gekrümmte Oberfläche
der Rückseite 4 des Trägers 2 abgewandt ist. Der zweiteilige Hals 12, der sich von der inneren, konkav gekrümmten
Oberfläche das bogenförmigen Querstegs 2 aus erstreckt
und zwei im wesentlichen symmet r i ..ehe Schenkel aufweist,
geht in Schenkel der öse 13 über, die eine Durchgangsöffnung
in Form eines Langlochs aufweist, durch die das Glasröhrchen 1 in Richtung der Achse x-x hindurchgesteckt
wird. Die öse 13 verläuft im wesentlichen rechtwinklig
zum Quersteg 11. Das Glasröhrchen 1 weist einen b·- esser
P auf, der kleiner als die in Längsrichtung des Halses
· · t · tat«
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12 gemessene Länge der Durchgangsöffnung bzw. des Langlochs
der öse 13 ist, wie in Fig. 6 dargestellt ist.
Im folgenden wird anhand der Fig. 4 bis 9 die Montage des Glasröhrchens 1 in ihren einzelnen Schritten näher
erläutert.
Zuerst werden der Hals 12 und die öse 13 des Clips 1G von der Rückseite 4 des Trägers 2 durch das Loch S
hindurchgesteckt, wie es in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist. In diesem Zustand befindet sich dasjenige Ende des
Halses 12, das mit dem Quersteg 11 nicht verbunden ist, d. h. das fpFie Ende des Halses 12, auf der Vorderseite
3 des Trägers 2, während das mit dem Quersteg 11 verbundene Ende des Halses 12 und der Quersteg 11 auf der Rückseite
4 des Trägers 2 angeordnet sind. Dabei kommen Endbereiche des Querstegs 11 in Anlage mit der Rückseite 4 des
Trägers 2. Zur weiteren Montage wird der Clip 10 gemäß den Fig. 6 und 7 nach oben gedrückt, indem der Quersteg
11 mit einer Druckkraft D beaufschlagt oder der Hals 12 von der Vorderseite 3 des Trägers 2 gemäß den Figuren
nach oben gezogen wird. Der Quersteg 11 nimmt dabei in seiner EinstelCung eine im wesentlichen ebene Form an
und kommt annähernd vollflächig mit der Rückseite 4 des Trägers 2 in Anlage. In diesem Zustand wird das Glasröhrchen
1 angebracht, indem es durch die äse 13 hindurchgeschoben wird. Da die Durchgangsöffnung der Öse 13 trapezförmig
ausgebildet ist und ihre öffnungsbreite in Richtung
auf den Quersteg 11 allmählich größer wird, kann das Einschieben des Glasröhrchens 11 in einfacher Weise erfolgen.
Anschließend wird der Clip 10 losgelassen und durch die Federwirkung des Querstegs 11 gemäß den Fig. 8 und
9 nach unten bewegt, da die gemäß den Fig. 6 und 7 vorhandene Druckkraft D nicht mehr wirksam ist. Die nach unten
gerichtete Bewegung des Clips 10 ist durch di'e Anlage
der öse 13 an das Glasröhrchen 1 begrenzt. Das Glasröhrchen
1 ist in der öse 13 gehalten und wird gegen die Vorderseite 3 des Trägers 2 gespannt und ist auf diese
Weise an diesem befestigt.
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Zum Lösen der Verbindung wird der Clip 10 gemäß den Figuren nach oben gedrückt, wodurch die Verspannung
des Glasröhrchens 1 mit dem Träger 2 aufgehoben ist und das Glasröhrchen 1 entnommen werden kann.
Fig. 10 zeigt einen Clip 20 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei der Clip 20 aus einem einstückigen,
federelastischen Metallband besteht, das in gewünschter Weis^ gebogen ist. Der Clip 20 weist einen
bügeiförmigen Quersteg 21, der im wesentlichen bogenförmig
ist, und einen im wesentlichen geraden Hals 22 auf, der sich an den Quersteg 21 anschließt. Ein Endabschnitt
24 des Querstegs 21 ist zur Vermeidung von Verletzungen eines Benutzers umgebogen. Am anderen Ende 25 des Quer-Stegs
21 ist das Metallband ebenfalls umgebogen und verläuft im wesentlichen parallel zum Quersteg 21 bis zu
dessen Mittelbereich zurück, wo es in den Hals 22 übergeht.
Der Halsr 22 verläuft im wesentlichen rechtwinklig
zum Quersteg 21 und geht an seinem gemäß Fig. IQ unteren
Ende in einen offenen Haken 23 über, der eine öse zum Durchstecken des Glasröhrchens 1 in Richtung der Achse
x-x bildet. Die Öse 26 definiert eine Ebene, die im wesentlichen rechtwinklig zum Quersteg 21 verläuft. Die
Montage des Glasröhrchens 1 am Träger 2 mittels der Clips 20 erfolgt in der zuvor beschriebenen Weise, so daß an
dieser Stelle nicht mehr darauf eingegangen werden soll.
rungsbeispie Is ähnlich ist. Der Clip 30, der ebenfalls
11 III· ■· «
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31 der im wesentlichen bogenförmig ist. Zur Ausbildung des Clips 30 werden beide Endabschnitte 34 und 35 des
Querstegs 31 umgebogen und bis zum Mittelbereich der Querstegs 31 zurückgeführt, wo sie jeweils in einen Hals
33 bzw. 37 übergehen. Die Hälse 33 und 37 verlaufen im wesentlichen rechtwinklig zum Quersteg 31. Am gemäß Fig.
11 unteren Ende der Hälse 33 und 37 schließen sich ein offener Haken 32 bzw. ein offener Gegenhaken 36 an, der
in der gleichen Ebene wie der &EEacgr;8&idiagr;<&thgr;&eegr; 32 liegt. Der Haken
32 und der Gegenhaken 36 verlaufen im wesentlichen rechtwinklig
zum Quersteg 31 und bilden eine öse, die annähernd kreisförmig ist. Das Glasröhrchen 1 wird mittels der
Clips 30 ebenfalls in der zuvor beschriebenen Weise am
Träger 2 befestigt. Gegenüber dem Clip 20 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel weist der Clip 30 den Vorteil
auf, daß die Federkraft gleichmäßig über den Quersteg 31 wirkt.
Fig. 12 zeigt einen Clip 40 gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel, der einen im wesentlichen ebenen
Quersteg 41 aufweist. Abschnitte 45 des Halses 42 !^stehen
aus einem hochelastischen Werkstoff, so daß mittels einer
Dehnung der- Abschnitte 45 eine Federkraft erzeugt werden
kann. Zur Montage des Glasröhrchens 1 wird der Clip 40 in das Loch 5 auf der Rückseite 4 des Trägers 2 eingesetzt,
so daß der Hals 42 auf der Vorderseite 3 des Trägers 2 hervorsteht. Der Benutzer ergreift den vorstehenden
Teil des Halses 42 und zieht ihn gemäß Fig. 12 nach unten.
Dadurch werden die elastischen Abschnitte 45 des Halses 42 gedehnt und die 'öffnung der use 43 wird vergrößert,
so daß das Glasröhrchen 1 eingesetzt werden kann. Anschließen wird der Hals 42 vom Benutzer losgelassen,
wodurch er das Glasröhrchen 1 aufgrund der in den Abschnitten 45 des Halses 42 erzeugten Federkraft gegen
den Träger 2 spannt.
Claims (8)
1. KLemmvorrichtung für schlanke Körper, insbesondere
Therinometer-Glasröhrchen, an einem Träger, mit einem Clip,
der eine dpn Körper auf der Trägervorderseite umfassende
Use und einen durch ein Loch am Träger steckbaren Hals besitzt, der einen Quersteg zur Abstützung auf der Trägerrückseite
hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (11; 21; 31) oder der Hals (42) als Federelement ausgebildet
ist.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Quersteg (11) als bogenförmige Blattfeder ausgebildet ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hals (42) aus einem elastisch verformbaren Material besteht.
4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekenn2eichnet, daß der Clip (20; 30) einstückig aus
einem Metallband gebogen ist.
E/19
Telefon: 0 89-53 96 53
Telex: 5-24 845 tiDat
Telex: 5-24 845 tiDat
cable:'Gertndhtapfeiert Mtm'ohen·
DrMdror Bank (München) Kto. 3939 844 (BLZ 700 BOO 00)
Deutich· Bank (München) KIo. 2M1060 (BLZ 700 70010)
Postscheckamt (MOnchen) Kto. 670-O-804 (BLZ 700100 W)
• ■ · c ·
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband zu einem offenen Haken (23;
32) als öse mit geradem Hals (22; 33) und einem quer
zur Ebene der öse verlaufenden, zunächst zu einer Seite
der öse und dann zu deren anderer Seite umgebogenen Bügel als Quersteg (21; 31) gebogen ist.
6. Klemmvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel von der anderen Seite zurück
zum Hals (33) und weiter zu einem dem Haken (32) gegenüberliegenden
Gegenhaken (36) gebogen ist.
7. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dal? der Clip (10) ein etwa
T-förmiges KunststofformteiI ist, das ein flaches Plättchen
aufweist, in dem eine Durchgangsöffnung ausgebildet ist und an dem der Quersteg (11) bogenförmig angeformt
ist.
8. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die öse (13; 43) ein Langloch aufweist,, dessen Länge zumindest etwas größer als
der Durchmesser1 P des schlanken Körpers (1) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806469U DE8806469U1 (de) | 1988-05-17 | 1988-05-17 | Klemmvorrichtung für schlanke Körper an einem Träger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806469U DE8806469U1 (de) | 1988-05-17 | 1988-05-17 | Klemmvorrichtung für schlanke Körper an einem Träger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806469U1 true DE8806469U1 (de) | 1988-06-30 |
Family
ID=6824127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806469U Expired DE8806469U1 (de) | 1988-05-17 | 1988-05-17 | Klemmvorrichtung für schlanke Körper an einem Träger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806469U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-17 DE DE8806469U patent/DE8806469U1/de not_active Expired
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