DE880552C - Liegesitz, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Liegesitz, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE880552C
DE880552C DER7382A DER0007382A DE880552C DE 880552 C DE880552 C DE 880552C DE R7382 A DER7382 A DE R7382A DE R0007382 A DER0007382 A DE R0007382A DE 880552 C DE880552 C DE 880552C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
arms
brake
backrest
reclining seat
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Expired
Application number
DER7382A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Rocholz
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/24Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/32Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles convertible for other use
    • B60N2/34Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles convertible for other use into a bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Liegesitz, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Sitz für Kraftfahrzeuge, der durch Zurückklappen der Rückenlehne in einen Liegesitz verwandelt «erden kann.
  • Es sind bereits Ruhesitze in Kraftfahrzeugen bekannt, bei denen die Rückenlehne mit einem verstellbaren und feststellbaren Gelenk ausgerüstet ist. Die Verstellung geschieht hierbei mittels eines selbsthemmenden Schneckenradgetriebes durch Verstellung einer Schnecke.
  • Im Gegensatz zu den bekannten komplizierten und teuren Verstelleinrichtungen der Rückenlehne am Gelenk betrifft die Erfindung die Verstellung der Rückenlehne durch Höhenverschiebung der Gelenkpunkte an den Enden von an beiden Seiten der Rückenlehne angeordneten Armen, die an fest oder schwingend angeordneten Auflagen ruhen. Die Gelenkpunkte an den Enden der Arme sind an einen doppelarmigen Bügel angeschlossen, der mittels einer Bremse oder einer selbsthemmenden Spindel in seiner Neigung verstellbar ist. Der doppelarmige Bügel ist nach der Erfindung in Böcken beiderseits des vorderen Sitzteiles gelagert. Er umspannt vorn den Sitz, und die Feststellvorrichtung ist normalerweise in der Mitte angeordnet. Die Bremse zur Feststellung des doppelarmigen Bügels kann aus hintereinander angeordneten bogenförmigen, am Vordersitz befestigten Lamellen bestehen. Die vor, hinter und zwischen den Lamellen angeordneten Bremsscheiben werden mittels einer Spannschraube festgeklemmt. Bei der Anwendung der Erfindung an einer Bank mit geteilten Rückenlehnen ist an Stelle eines vorn um den Sitz geführten Bügels ein unter dem Vorderteil des Sitzes durchgeführfes ünd dort gelagertes Rohr mit Stellarmen vorgesehen. An die Stellarme sind die Lehnengelenke angeschlossen. Die Stellvorrichtung ist seitlich angeordnet.
  • Der Vorteil der Erfindung gegenüber den bisher bekannten Liegesitzen ist darin zu erblicken, daß die Rückenlehne mühelos auch während der Fahrt verstellt werden kann.
  • Die Verstellung ist nicht an Rasten gebunden, sondern kann in jeder gewünschten Stellung an:gehalten werden und ist absolut fest, so daß sie bei Erschütterungen nicht nachgibt. Durch eine günstige Hebelübersetzung ist die Rückenlehne ohne Kraftanwendung schnell zu verstellen.
  • Bei diesem Liegesitz sind die einfachsten und billigsten Bauelemente verwandt. Jeder Fahrzeughalter kann den Einbau selbst vornehmen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem,Beispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i mit ausgezogenen Linien dieAnsicht eines mit der Verstellvorrichtung nach der Erfindung ausgerüsteten Sitzes bei' hochgeklappter und mit geistrichelten Linien bei zurückgeschwenkter Rückenlehne, Abb. 2 die Draufsicht auf den Liegesitz nach Abt. i, Abb. 3 die Lamellenbremse in der Ansicht, Abb. ¢ die Ansicht einer Bank mit einzelnen Rückenlehnen an schwenkbaren Stützen, Abb. 5 die Draufsicht auf die Bank nach Abb. 4 mit seitlich angeordneter Stellvorrichtung.
  • An dem hinteren Ende des Sitzes i sind beiderseits@ starre Stützen 2 oder auf einem Bolzen 3 schwenkbare Auflagen 4 angeordnet. Die. Rückenlehne 5 weist an beiden Seiten nach unten vorstehende Arme 6 auf, an deren Enden auf Bolzen 7 Hebelarme 8 und 9 eines um den Sitz i vorn herumgeführten Bügels io angelen'kt sind. Der Bügel io trägt in der Mitte an einer Spindel i i einen Drehknopf 12, durch den Bremsscheiben 13 gegen einen Bremsbogen 14 gespannt und: in jeder Stellung festgestellt werden können. Der Bremsbogen 14 ist vor .dem Sitz i befestigt und kann aus hintereinander angeordneten Lamellen i s und 16 bestehen, zwischen denen ein Bremsklotz 17 mit den Bremsscheiben 13 izusammengespannt wird. Der Bügel io ist-schwerikbar in Lagerböcken 18 gelagert, die am Sitz i mit Schrauben ig befestigt sind'.
  • Die Abb. 4 und 5 veranschaulichen die Erfindung bei einem als Bank ausgebildeten Sitz i mit getrennten Rückenlehnen 5. Die Arme 6 jeder Rückenlehne 5 stützen sich an schwenkbaren Auflagen 4 a#b. Die Endender Arme 6 sind: gelenkig mit Hebelarmen 8 und 9 verbunden. Die Hebelarme 8 und 9 stecken auf einem Rohr 2o, das in Lagerböcken i8 unterhalb des Sitzes i geführt ist. Die Verstellung der-Hebelarme 8 und.g-geschieht mittels einer Bremsvorrichtung, die im Gegensatz zu einem einfachen Sitz i nicht .in der Mitte eines Bügels, sondern seitlich. neben der Bank an einem Stellarm 21 angeordnet ist.
  • Die Verstellung der Rückenlehne 5 kann nach dem Lösen ,des Drehknopfes 1a durch Heben oder Senken des Bügels bzw. des Steharmes 2i auch während der Fahrt vorgenommen werden.
  • Die schwenkbaren Auflagen 4 haben gegenüber den festen Stützen 2 den Vorteil, daß je nach der Form der Arme 6 der Rückenlehne 5 und der Lage der Schwenkbolzen 3 beim Zurückklappen der Lehne 5 . ein Absenken in -die Ebene des Sitzes i erfolgt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Liegesitz, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem die Rückenlehne an beiden Seiten mit Armen ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (6) längs verschiebbar und schwenkbar auf starren Stützen (2) oder in schwenkbaren Auflagen (¢) ruhen und mit den-Enden an Hebelarme (8, 9) eines um den Sitz (i) vorn herumgeführten Bügels (io), der mittels einer Bremse oder einer selbsthemmenden Spindel in seiner Neigung verstell- und feststellbar ist, angelenkt sind.
  2. 2. Liegesitz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (io) in Böcken (i8) beiderseits des vorderen Sitzteiles gelagert ist, .den Sitz (i) vorn umspannt und in der Mitte mit einer Spindel (ii) durch einen Drehknopf (12) mittels Bremsscheiben (13) an einem Bremsbogen (14) verstellt und festgespannt wird.
  3. 3. Liegesitz nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbogen (14) aus hintereinander angeordneten bogenförmigen Lamellen (1s, 16), an denen die Bremsscheiben (13) und ein Bremsklotz (17) angreifen, gebildet ist.
  4. 4. Liegesitz nach den Ansprüchen i bis 3 bei einer Bank mit geteilter Rückenlehne, gekennzeichnet durch ein unter dem Vorderteil des Sitzes durchgeführtes Rohr (2o) mit daran befestigten seitlichen Hebelarmen (8 und 9), an denen die Arme (6) angreifen, und durch eine an einem seitlichen Stellarm (21) angeordnete Bremsvorrichtung.
DER7382A 1951-10-14 1951-10-14 Liegesitz, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE880552C (de)

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DE880552C true DE880552C (de) 1953-06-22

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