DE8804975U1 - Verstellbarer Stuhl - Google Patents
Verstellbarer StuhlInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
- A47C1/02—Reclining or easy chairs
- A47C1/022—Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts
- A47C1/024—Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts the parts, being the back-rest, or the back-rest and seat unit, having adjustable and lockable inclination
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Description
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DIpI.-Ing.KLAUS WESTPHAtf, „,·,* " *,„· * : Wa?risffaä^33 Telefon (07721)56007
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Dr.rer.nat. BERND MUSSGNUG D-7730 VS-VILLINGEN Teletex 7721217 wemu d
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Wooster, Ohio 44691, V.St.A.
Verstellbarer Stuhl
Die Erfindung betrifft ein Möbelstück, wie einen Stuhl, bei welchem der vom Sitz mit dem Rückenteil
eingeschlossene Winkel einstellbar ist. Insbesondere betrifft die Erfindung die Bauweise der Armlehnen
und deren Zusammenwirken mit den Beinen, um den Stuhl in viele verschiedene Stellungen einstellen zu können.
Es sind verschiedene Bauweisen von Stühlen bekannt, bei denen die Sitzteile bezüglich der Rückenlehnenteile
winkelverstellbar sind. Bei diesen Bauweisen ist normalerweise ein Sitz zwischen seitlichen Teilen
eines Gestells angeordnet. Eine Rückenlehne ist am Sitz schwenkbar angelenkt. Eine Armlehne ist an
der Rückenlehne und dem Gestell befestigt. Die Rükkenlehrie ist von einer aufrechten in eine Zurückgeneigte
Stellung verstellbar *
Postgiroamti Karlsruhe 760&Lgr;*&Mgr;4 jÖanMo'nto: tfya^eüinkÄG'tiftynQen (BL2 69470039) 146332
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Diese Verstellung wird im wesentlichen gesteuert von einer Verschiebung der Armlehne in Verbindung mit
der Ausübung von Kraft auf die Rückenlehne durch den Benutzer des Stuhls.
Während diese Bauweisen das Ziel erfüllen, das Sitzen und/oder das Liegen in einer Mehrzahl von Körperstellungen
zu ermöglichen, haben sie verschiedene unerwünschte Eigenschaften.
Eine solche Eigenschaft besteht darin, daß die Arretier- und Freigabemechanismen, die sehr oft in der
Armlehne angeordnet sind, um eine Einstellung der Rückenlehne zu bewerkstelligen, "durchkrachen"
("crash") können. D.h., wenn die Armlehne angehoben wird, um sie aus dem Eingriff in ihrer Anschlagstellung
zu löse.1, und Druck auf die Rückenlehne und/oder
die Arme durch den Benutzer ausgeübt wird, neigt die Rückenlehne dazu, in ihre voll zurückgeneigte Stellung
"durchzukrachen". Ein solcher Vorgang wird den Benutzer zweifellos beunruhigen, besonders, wenn er
mit dem Stuhl nicht vertraut ist. Auch kann der Benutzer aufgrund dieser schnellen, unerwarteten Bewegung
und des plötzlichen, ruckartigen Anhaltens verletzt werden. Wenn der Benutzer ein Getränk hält,
während er den Stuhl einzustellen versucht, wie das häufig der Fall ist, wenn solche Stühle an einem
Strand verwendet werden, ist darüber hinaus das Durchkrachen der Rückenlehne oft die Ursache dafür, daß
das Getränk des Benutzers über diesem ausgeschüttet oder verspritzt wird.
Ein Beispiel dieser typischen Art von verstellbaren Stühlen ist in DK-PS 87177 beschrieben« Das Sperr-
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klinken-PührungsSchienensystem, welches darin verwendet
wird und in der Armlehne angeordnet ist, um die Einstellung des Stuhls zu bewerkstelligen, erfordert,
daß der Benutzer den Arm anhebt und nach vorn zieht, um den Arretier-Mechanismus aus seinem Eingriff zu
lösen und der Rückenlehne zu gestatten, zurückgeneigt zu werden. Wenn sie jedoch einmal aus ihrem
Eingriff gelöst ist, kann sich die Rückenlehne des Stuhls leicht sehr schnell in ihre voll zurückgeneigte
Stellung bewegen und auf diese Weise den Be-'^tzer erschrecken und eventuell verletzen. Die Bauweisen
von zwei anderen verstellbaren Stühlen, bei denen ein solches Durchkrachen möglich i.it, sind in US-PS
2 981 316 und GB-PS 860 760 dargestellt.
Eine typische Bauweise eines Liegesofas ist in US-PS 2 847 060 beschrieben, und sie besitzt ebenfalls diese
unerwünschten Eigenschaften. Sobald der verstellbare Arm angehoben wird und sich der Halfcestift aus
dem Eingriff mit der Raste löst, kann sich der Haltestift frei innerhalb einer langgestreckten Rinne verschieben,
was den Benutzer dazu zwingt, blind eine andere Raste zu suchen, wobei ein Durchkrachen der Rükkenlehne
wahrscheinlich ist. In dieser Patentschrift ist ein Versuch beschrieben, die Unannehmlichkeit
eines solchen Durchkrachens zu verbessern, indem eine Spannfeder vorgesehen ist, welche dem Zurückneigen
der Rückenlehne Widerstand entgegensetzt. Ein Durchkrachen ist jedoch immer noch wahrscheinlich, da die
Feder das Durchkrachen nicht verhindern, sondern nur die Geschwindigkeit des Zurückneigens ein wenig vermindern
kann.
Eine weitere unerwünschte Eigenschaft typischer verstellbarer
Stühle besteht darin, daß der Einstell-
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Mechanismus oft veranlaßt/ daß ein Benutzer seine Finger
einklemmt oder sich Während des Einstellens
schneidet. D.h·, die Eirtstell-MeChariismen sind entweder
voll ausgesetzt oder derart angeordnet, daß der Einstellvorgäng des Stuhls die Hände des Benutzers in
einer Stellung verbleiben läßt/ in der sie zwischen dem Arm und dem Gestell des Stuhls eingeklemmt werden.
Wenn diese unerwünschte Eigenschaft mit einem Arm verbunden ist 7 deF «äujrchkirachen kann j ist die Verletzungsmöglichkeit wegen der Geschwindigkeit, mit der.sich
das Durchkrachen vollzieht, sogar noch größer. Die unerwünschte Eigenschaft eines verstellbaren Stuhls, bei
dem die Finger des Benutzers eingeklemmt werden können, ist bisher sowohl in US-PS 3 075 811, als auch in CA-PS
733 801 erkannt worden. Ein verstellbarer Stuhl, bei dem man völlig sicher sein kann, daß man sich nicht
einklemmt, ist jedoch noch nicht bekannt.
Viele verstellbare Stühle sind derart ausgebildet, daß
man sie zusammenklappen und lagern kann, wenn sie nicht verwendet werden. Bei diesen verstellbaren Stühlen behindert
der Einstell-Mechanismus häufig das Zusammenklappen. D.h., der Einstell-Mechanismus verbleibt in
einer eingerasteten Stellung, statt daß er sich daraus löst, und so kann der Stuhl nicht ohne weiteres, oder,
was noch schlechter ist, überhaupt nicht zusammengeklappt werden.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Möbelstück zu schaffen, bei weichem der zwischen dessen Rückenlehne
und dessen Sitz eingeschlossene Winkel verstellt werden kann. Die Aufgabe der Erfindung umfaßt auch
eine solche Ausgestaltung des oben genannten Möbelstückes, bei welcher die Rückenlehne daran gehindert
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wird/ während äeä Einstellens in ihre voll zürückgeneigte
Stellung dtirchzuktfacheni Die Erfindung ist
auch auf eine derartige Ausgestaltung des erwähnten Möbelstückes gerichtet, daß dieses eingestellt werden
kann/ ohne daß die Finger des Benutzers verletzt Werden. Ferner soll das erfindungsgemäße Möbelstück
Von einfacher Bauweise und einfach zu bedienen sein·
!Schließlich soll das erfindungsgemäße Möbelstück
leicht zusammengeklappt werden können, wenn es nicht
verwendet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennteichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Allgemein weist ein Möbelstück,wie ein Stuhl, einen Sitzteil,einen Rückenteil, der am Sitzteil schwenkbar
angelenkt ist, Beine, die am Sitzteil angebracht eind, und Armteile auf, die an dem Rückenteil angebracht
sind. Es ist eine Einrichtung vorgesehen, die fts ermöglicht, den Rückenteil bezüglich des Sitzteils
in eine Mehrzahl von Winkelstellungen einzustellen, wobei die Einrichtung einen Führungsschienenteil aufweist,
der eine Mehrzahl von benachbarten Anschlag-Btellungen festlegt, in welchen sich der Sitzteil berüglich
des Rückenteils in einer entsprechenden Mehrfcahl von Winkelstellungen befindet. Ein Stift wirkt
flerart mit dem Führungsschienenteil zusammen, daß er an einer Anschlagstellung des Führungsschienenteils
angreift. Der Führungsschienenteil ist derart gestaltet,
daß der Stift bei einer relativen Verschiebung des Führungsschienenteils bezüglich des Stifts an die
nächste benachbarte Anschlagstellung angreift, so daß der Rückenteil und der Sitzteil dadurch daran gehindert
sind, sich in eine andere als die nächste benachbarte relative Winkelstellung zu verschieben.
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Anhand der Figuren wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig* 1 eine Schrägansicht eines typischen Stuhls mit
den Merkmalen der Erfindung,
Fig* 2 eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen
Beinkappenanordnung/ die am oberen Ende mindestens eines der Beine des Stuhls von
Fig. 1 vorgesehen ist,
Fig. 3 eine Schrägallsicht der Unterseite eines der Armteile des erfindüngsgemäßen Stuhls von
Fig. 1/
Fig. 4 eine Ansicht einer Zusammenstellung der Beinkappenanordnung
von Fig. 2 und des Armteüs von Fig. 3,
Fig. 5 eine schematische Ansicht, welche das Zusammenwirken zwischen der Beinkappenanordnung
von Fig. 2 und dem Armteil von Fig. 3 darstellt, während die Lage des Sitzteils und
des Rückenteils des Stuhls von Fig. 1 gegenseitig eingestellt wird,
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche schematische Ansicht, welche das Zusammenwirken zwischen der Beinkappenanordnung
von Fig. 2 und dem Armteil von Fig. 3 darstellt, während der Stuhl von
Fig. 1 zusammengeklappt wird.
Ein Stuhl mit den Merkmalen der Erfindung ist allgemein mit 10 in Fig* 1 bezeichnet und kann aus federn
geeigneten Material/ wie Kunststoff, hergestellt werden i so daß er leicht ist und sowohl im Freien als
auch im Haus verwendet werden kann* Stuhl 10 weist einen Rückenteil 11 auf, der bei 12 in herkömmlicher
Weise mit einem Sitzteil 13 gelenkig verbunden ist. Vorderbeine 14 sind bei 15 am Sitzteil 13 schwenkbar
angelenkt, wobei Hinterbeine 16 längs der Führüngs-Bchiene
17 in jedem Hinterbein 16 am Sitzteil 13 ver-Bchiebbar
angebracht sind. Die Vorderbeine 14 und die Hinterbeine 16 sind gelenkig verbunden, wie bei 18 ge"·
fceigt, so daß Stuhl 10, im Zusammenwirken mit den a.nderen schwenkbaren und gleitenden Verbindungen, auf
jj eine im folgenden beschriebene Weise zusammengeklappt
Werden kann. Beide Sätze von Vorder- und Hinterbeinen 14, 16 können mit herkömmlichen Querstreben 19 versehen
sein.
Der Stuhl 10 weist Armteile 20 auf, die an ihrem hinteren Ende mit dem Rückenteil 11 gelenkig verbunden
Bind und in ihrer Mitte mit bestimmten Beinen 14, itusammenwirken, um den Rückenteil 11 in bezug auf den
Sitzteil 13 schwenkbar anzulenken und dadurch eine relative Winkelausrichtung des Rückenteils 11 und des
Bit&zgr;teils 13 in nachfolgend beschriebener Weise einstellen
zu kc'^en.
Ein oder Vorzugspreise beide Ärmteile 20 weisen an ihrer
Unterseite eine Anordnung auf, die am besten in Fig. 3 gezeigt ist, wobei darin der linke Armteil
des Stuhls 10 dargestellt ist. Wie gezeigt, ist jeder Armteil 20 im allgemeinen an seiner Unterseite bi: "*
und weist an seinem äußeren Ende eine Endwand 21 und auf der dem Rückenteil 11 und dem Sitzteil 13 benach-
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harten Seite eine sich in Längsrichtung erstreckende innere Seitenwand 22 auf. Gegenüber der Seitenwand
befindet sich eine sich in Längsrichtung erstreckende äußere Seitenwand 23, die nach außen zu ausgebaucht
ist, um eine Greifwand 24 zu bilden, welche mit der Endwand 21 zusammentrifft. Ein Finger- und
Sicherheitsvorsprung 25, der vorzugsweise von etwas größerer Breite (oder Tiefe) ist als jede der Wände
21, 22, 23 und 24, ist nahe der ausgebauchten Verbindung der Wände 23 und 24 vorgesehen. Wie unten genauer
erläutert, kann der Benutzer des Stuhls 10 bei der Betätigung die Greifwand 24 mit seinen Fingern,
welche sich zwischen der Wand 24 und dem Sicherheitsvorsprung 25 befinden, ergreifen, so daß sie.dem im
folgenden beschriebenen Einstell-Mechanismus nicht ausgesetzt sind.
Die Innenseiten der beiden Wände 22 und 23 jedes Armteils 20 sind mit einem Führungsschienensystem versehen,
das allgemein mit 26 bezeichnet ist. Das Führungssystem 26 bildet eine geschlossene, durchgehende
Schleife mit einem unteren Führungsschienenteil 27 und einem oberen Arrtierungs- oder Anschlag-Führungsschienenteil
28. Der obere Führungsschienenteil 28 des Führungsschienensystems 26 weist eine Mehrzahl von in Längsrichtung benachbarten, abwärts
gerichteten Anschlagbereichen 29A, B, C und D auf, wobei ein Schleifenteil 30 einen weiteren Anschlagbereich
bildet, welcher dem Anschlagbereich 29D benachbart ist. Der untere Führungsschienenteil 27
weist eine Mehrzahl von in Längsrichtung benachbarten, aufwärts gerichteten Führungsspitzen 31A, B und
C auf/ wobei die Führungsspitze 31A im wesentlichen
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in Längsrichtung mittig zwischen den Anschlagbereichen
29A und 29B, die Führungsspitze 31B im wesentlichen in Längsrichtung mittig zwischen den Anschlagbereichen
29B und 29C, und die Führungsspitze 31C im wesentlichen in Längsrichtung mittig zwischen den
Anschlagbereichen 29C und 29D angeordnet ist. Aus nachfolgend beschriebenen Gründen ist, wie in Fig.
4 bis 6 am besten dargestellt, der oberste Punkt jeder Führungsspitze 31A, B und C vorzugsweise etwas
höher als der niedrigste Punkt jedes Anschlagbereiches 29A, B, C und D,
Eine wellenförmige Rippe 32 erstreckt sich in Längsrichtung innerhalb jedes Arms 20, im wesentlichen
mittig zwischen dessen Wänden 22 und 23. Die Scheitel 33A, B, C und D der Rippe 32 sind in Längsrichtung gerade
innerhalb jedes Anschlagbereichs 29A, B, C und D des oberen Schienenteils 28 angeordnet, und die
Sohlen 34A, B und C der Rippe 32 sind in Längsrichtung gerade innerhalb der Führungsspitzen 31A, B, und C
des unteren Führungsschienenteils 27 angeordnet. Wie unten erläutert, wird die wellenförmige Rippe 32 während
des Zusammenklappens des Stuhls 10 verwendet.
Jeder Arm 20 weist auch Tragrippen 35A, B, C, D und E
auf, die sich quer zwischen dessen Wänden 22 und 23 erstrecken. Die Rippen 35A, B, C/ D und E sind in
Längsrichtung etwas außerhalb jedes Anschlagbereiches 29A, B, C und D und des Schleifenteils 30, und die
Rippen 35A, B und C sind in Längsrichtung etwas innerhalb der Führungsspitzen 31A, B und C angeordnet.
Wie unten erläutert, dienen die Rippen 35 als tragende Oberflächen, wenn der Stuhl 10 in eine seiner mehreren
Stellungen eingestellt wird.
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Die Art und Weise, in der die Armteile 20 entweder mit
den Vorderbeinen 14 oder den Hinterbeinen 16 zusammenwirken,
wird im folgenden genauer erläutert. Die Beine 14 und 16 sind vorzugsweise als Hohlkörper bei beiden
Beinpaaren, wie den Hinterbeinen 16 ausgebildet, welche eine obere Kappe aufweisen, wie sie in Fig. 2 gezeigt
ist, und die allgemein mit 36 bezeichnet ist. Je™ de obere Kappe 36 ist so ausgelegt, daß sie in das hohle
obere Ende jedes Hinterbeins 16 hineingeschoben werden
kann, wie in Fig. 4 am besten gezeigt.
Jede obere Kappe 36 weist eine im wesentlichen senkrecht ausgerichtete Wand 37 mit einer geneigten Wand 38
auf, welche sich von deren unterem Ende aus erstreckt. Während sie in Fig. 2 nach hinten ausgerichtet ist, ist
die Wand 37 in ihrer tatsächlichen Stellung im Stuhl 10 decsen Vorderseite zugekehrt, wobei sie in das Bein 16
hineingeschoben ist und die Wand 37 dem Vorderbein 14 zugekehrt ist, wie allgemein in Fig. 4 dargestellt.
Seitenwände 39 sind an jeder Seite der Wand 37 und deren geneigter Wand 38 angeordnet, wobei das untere Ende
jeder Seitenwand 39, wie bei 40 gezeigt, entsprechend der Neigung der Wand 38, geneigt ist. Eine ebene Oberfläche
41 erstreckt sich seitwärts vom oberen Ende der Wand 37 und endet an einer sich senkrecht nach oben erstreckenden
tragenden Oberfläche 42. Eine geneigte obere Wand 43 erstreckt sich von der tragenden Oberfläche
42 weg. Sowohl die Oberfläche 41 als auch die geneigte obere Wand 43 sind, wie bei 44 und 45 gezeigt,
jeweils geschlitzt, wodurch, wie unten beschrieben, für die wellenförmige Rippe 32, während der Einstellung
des Stuhls 10, ein freier Zwischenraum gebildet wird.
Unter der geneigten oberen Wand 43 sind Stifte 46 angeordnet, welche sich/ wenn sie mit den Armen 20 zusammengefügt
sind, innerhalb des darin enthaltenen Führungs-
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systems 26 befinden. Ein Kurvenführungsansat&zgr; 47 und
eine begleitende Stützrippe 48 sind hinter den Stiften 46 und im wesentlichen unterhalb der geneigten
oberen Wand 43 angeordnet, wobei der Kurvenführungsansatz 47 im wesentlichen in der Mitte der oberen Kappe
36 und direkt unter dem Schlitz 45 angeordnet ist. Ein Netzwerk von Verstärkungsrippen, das allgemein
mit 49 bezeichnet ist, kann zwischen der Rückwand 37, der geneigten Wand 38, der Oberfläche 41 und der geneigten
oberen Wand 43 ausgebildet sein. Während das Rippen-Netzwerk 49 eine Mehrzahl von Ausführung=iormen
annehmen könnte., v.o. ihrer Funktion gerecht zu werden,
die obere Kappe 36 zu verstärken, ist die Darstellung so gewählt, daß es vordere Seitenrippen 50 aufweist,
die sich von der Wand 37 und der geneigten Wand 38 aus quer zu einer Zwischenrippe 51 erstreckt, welche quer
zu den vorderen Seitenrippen 50 angeordnet ist. Hintere Seitenrippen 52 erstrecken sich von der geneigten
oberen Wand 43 abwärts und von der Zwischenrippe 51 seitwärts. Die hinteren Seitenrippen 52 sind im wesentlichen
unterhalb des Kurvenführungsansatzes 47 angeordnet. Die obere Kappe 36 ist in Fig. 4 in Stellung
innerhalb des oberen Endes des Hinterbeins 16 und mit
dem darauf angeordneten Armteil 20 dargestellt. Fig. zeigt Stuhl 10 in der in Fig. 1 dargestellten offenen
Stellung, um.1 somit sind die Beine 14, 16* die obere
Kappe 36 und der Armteil 20 in ihrer gewöhnlichen Arbeitsposition gezeigt. Insbesondere ist Stuhl 10 in
seiner offenen Stellung gezeigt, wobei sich der Rückenteil 11 in seiner aufrechtesten Stellung befindet,
d.h. den kleinsten Winkel mit dem Sitzteil 13 einschließt.
Das Hinterbein 16 erstreckt sich an meiner gegen den
fituhlrückenteil 11 gerichteten Seite aufwärts bis zu
einem Punkt 53, der sich etwas unterhalb des Kurvän-
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fiihrungsansatzes 47 der oberen Kappe 36 befindet *
Die höhle obere Fläche des Beins 16 fällt dann schräg
ab und steiget plötzlich wieder an/ um einen Makeneinschnitt 54 zu bilden/ auf dem die Ötifte 46 der oberen
Kappe 36 ruheni Die Seiten des Beins 16 steigen dann
zu einer oberen Fläche 55 an/ die sich im wesentlichen
mit der ebenen Oberfläche 41 der oberen Kappe 36 deckt*
Die dem Bein 14 zugewandte Seite des Beins 16 erstreckt
sich nach oben nur bis zu Punkt 56, wo ein Sperrdorn
57 der oberen Kappe 36 am Bein 16 angreift, wobei es
die obere Kappe. 36 an diesem festlegt.
Die höhle obere Fläche des Beins 16 fällt dann schräg
ab und steiget plötzlich wieder an/ um einen Makeneinschnitt 54 zu bilden/ auf dem die Ötifte 46 der oberen
Kappe 36 ruheni Die Seiten des Beins 16 steigen dann
zu einer oberen Fläche 55 an/ die sich im wesentlichen
mit der ebenen Oberfläche 41 der oberen Kappe 36 deckt*
Die dem Bein 14 zugewandte Seite des Beins 16 erstreckt
sich nach oben nur bis zu Punkt 56, wo ein Sperrdorn
57 der oberen Kappe 36 am Bein 16 angreift, wobei es
die obere Kappe. 36 an diesem festlegt.
Während die obere Kappe 36 also innerhalb des oberen
Endes des Hinterbeins 16 angeordnet ist, greifen die
Seitenwände 39 und die Kanten der1 Zwischenrippe 51
an den Wänden von Bein 16 an, wobei die Rückwand 37
Endes des Hinterbeins 16 angeordnet ist, greifen die
Seitenwände 39 und die Kanten der1 Zwischenrippe 51
an den Wänden von Bein 16 an, wobei die Rückwand 37
der oberen Kappe 36 die Kante von Bein 16 bildet, §
welche dem Bein 14 zugewandt ist, Nur die geneigte ''
obere Wand 43 mit der tragenden Oberfläche 42 er- J
streckt sich über das obere Ende des Beins 16 hinaus, ^
und nur die Stifte 46, welche in dem Einschnitt 54 |
ruhen, erstrecken sich seitwärts aus dem Bein 16 |
hinaus und bis in das Führungsschienensystem 26 des |
Armteils 20 hinein. Schließlich erstreckt sich nur |
der Kurvenführungsansatz 47 nach hinten etwas über }.
das Bein 16 hinaus. Während hier ein Bein 16 mit höh- I
lern oberen Ende und einer einsetzbaren oberen Kappe I
36 in einer bestimmten Ausführungsform dargestellt \
worden ist, so ist doch klar, daß ein massives Bein I
derart geformt werden könnte, daß Gegenstände, wie J
die Stifte 46, die tragende Oberfläche 42 und der :
Kurvenführungsansatz 47 daraus hervorstehen wurden,
ohne daß dadurch vom Gegenstand der Erfindung abgewichen würde.
ohne daß dadurch vom Gegenstand der Erfindung abgewichen würde.
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20 -
Die Betätigung des beweglichen Teils dies Stuhls, um
eine Mehrzahl von Winkelstellüngen zwischen dem RükkenteÜ
11 und dem Sitzteil 13 zu erreichen, soll im
folgenden beschrieben werden* Wie in Fig. 4 dargestellt,
befindet sich der Stift 46 im Anschlagbereich 29A des oberen Führungsschienenteils 28, wobei die
tragende Oberfläche 42 an die Rippe 35A angreift. In
dieser Stellung, der ersten Arretierungsstellung, befindet sich der Rückenteil 11 des Stuhls 10 in seiner
aufrechtesten Stellung, wobei er den kleinsten Winkel mit dem Sitzteil 13 einschließt.
Die relative Verschiebung des Armteils 20 und des Beins 16 durch ihre verschiedenen Arbeitsstellungen ist schematisch
in Fig. 5 am besten dargestellt. Hier ist der Stift 46 mit ausgezogenen Linien in der ersten Arre- |
tierstellung 29A, die auch in Fig. 4 dargestellt ist, gezeigt* Wenn der Benutzer des Stuhls nun dessen Rükkenteil
11 nach hinten kippen möchte, muß er nur die Greifwand 24 des Arms 20 ergreifen, wobei seine Finger
zwischen Wand 24 und dem Sicherheitsvorsprung 25 sicher geschützt sind, und den Arm 20 im wesentlichen nach
oben und etwas nach vorne bewegen. Dies bewirkt eine Verschiebung des Führungsschienensystems 26 bezüglich
der Stifte 46, so daß die Stifte 46 nun in Berührung mit dem unteren Führungsschienenteil 27 kommen, wie
bei 46a in Fig. 5 dargestellt. Zu diesem Zeitpunkt |
lieht der Benutzer den Arm 20 zurück oder übt Druck auf den Rückenteil 11 aus, und die Verschiebung der
Stifte 46 bezüglich des FührungssGhienensystems 26 Verschiebt den Arm 20 etwas nach unten, während sich
die Stifte 46 auf die Führungsspitze 31A des unteren Führungsschienenteils 27 zu bewegen, wobei die Stiftstellung bei 46b dargestellt ist. Wird das Zurückziehen
des Arms 20 oder der Druck auf den Rückenteil 11
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fortgesetzt, so veranläßt dies eine derartige Verschiebung
der Stifte 46 bezüglich des Führungsschienensys^ems
26, daß die Stifte im wesentlichen nach oben in die Arretierstellüng 29B des oberen Führüngsschienenteils
28 geschleudert werden/ wobei sie sich in den aufeinanderfolgenden Stellungen 46c und 46d befinden,
die in Fig. 5 dargestellt sind* Wenn der Benutzer eine weitere Verstellung des Stuhls wünscht/ wird das Verfahren
einfach wiederholt, wobei sich der Stift 46 wahlweise und aufeinanderfolgend, wie gestrichelt in
Pig. 5 dargestellt, in der Arretierstellung 29C, 29D und schließlich im Schleifenteil 30 befindet, der Stellung,
in welcher der Rückenteil 11 des Stuhls 10 am Weitesten nach hinten geneigt ist und mit dem Sitzteil
13 den größten Winkel einschließt. Es ist zu bemerken, daß während dieser gesamten Verschiebung die wellenförmige
Rippe 32 des Arms 20 nicht eingegriffen hat, da sie sich durch die Schlitze 44 und 45 der oberen
Kappe 36 hindurchbewegt.
Es ist klar, daß der Benutzer des Stuhls 10 leicht ir-^
gendeine der vielen Lehnstellungen auswählen kann. Die Verschiebung ist jedoch beschränkt, und ein "Durchkrachen"
des Stuhls von z.B. der Anschlagstellung 29A bis hin zum Schleifenteil 30 wird vermieden, denn die
Führungsspitzen 31 des unteren Führungsschienenteils 27 veranlassen das Führungsschienensystem 26, sich
derart bezüglich der Stifte 46 zu verschieben, daß sie die Stifte nach oben in die nächste benachbarte
Anschlagstellung schleudert. Da der oberste Punkt jeder Führungsspitze 31 höher ist als der unterste Punkt
jedes Anschlagbereiches 29, wird die Möglichkeit des unerwünschten "Durchkrachens" weiter vermindert. Wenn
man den Stuhl 10 zusammenklappen möchte, so veranlaßt
die zum Zusammenklappen erforderliche Verschiebung des
• 4«·» * 4 · # * &Lgr; &eacgr;
- 22 -
Sitzteils 13 in Richtung auf den Rückenteil 11 den
Sitzteil, um den Punkt 15 bezüglich des Vorderbeins
14 zu schwenken und längs der Führungsschiene 17 des Hinterbeins 16 zu gleiten. Die Vorder- Und Hinteifbeine
bewegen sich gegenseitig um das Drehgelenk 18, wodurch das Hinterbein 16 und dessen obere Kappe 36
Veranlaßt werden, mit dem Armteil 20 einen anderen tiinkel einzuschließen, wie in Fig* 6 gezeigt. Diese
Kippbewegüng der oberen Kappe 36 aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung in die in Fig» 6 gezeigte Stellung
Veranlaßt den Kurvenführungsansatz 47, an der wellenförmigen Rippe 32 anzugreifen und auf ihr entlangzuflleiten.
Wie in Fig. 6 dargestellt, ist die Lage des Führungsschienensystems 26 bezüglich der Stifte 46
derart, daß die Stifte 46 in Berührung mit dem unteren Schienenteil 27 sind. Ein fortgesetztes Zusammenklappen
bewirkt eine relative Verschiebung des Kurvenführungsansatzes 47 längs der wellenförmigen Rippe
32, aber statt daß die Stifte 46 in eine Anschlagstellung 29 nach oben geschleudert werden, hält die Gestaltung
der wellenförmigen Rippe 32 die Stifte 46 durchweg in Berührung mit dem unteren Führungsschienenteil
27, wie in Fig. 6 gestrichelt gezeigt, um ein gleichmäßiges statt eines unterbrochenen Zusammenklappens
des Stuhls 10 zu ermöglichen.
Ewar wurde ob=?" die bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung beschrieben, jedoch is* die Erfindung nicht darauf eingeschränkt.
Während, z.B. ein Führungsschienensystem 26 im Armteil 20 als über feststehende Stifte 46, welche mit dem Hinterbein
16 verbunden sind, verschiebbar dargeste3"?v
worden ist, so ist doch klar, daß ein mit dem Arm 20
• r ·
- 23 -
verbundener Stift bezüglich eines Führungsschienensystems verschiebbar sein könnte, welches mit dem
Bein 16 verbunden ist, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Claims (1)
- DIpI.-Ing. KLAUS WESTPHAJ, .,.* ·,,· J WS[c(^rä?^e*33 Telefon (07721)56007Telex 177721217 wemudDr. rer.nat. BERND MUSSSNUQ D-7730 VS-VILLINGEN Teletex 7721217 wemudTelecop. (07721) 55164Dr.rer. natOTTO BUCHNER Flossmannstrasse 30 a Telefon (089)832446Telex 5213177 wefaudPatentanwälte D-8000 MÜNCHEN 60 Telecop. (089) 8340966European Patent Attorneys Te|egr Westbucnu.Z.: 1353.28SCHUTZANSPRÜCHE1. Möbelstück mit einem Sitzteil, einem Rückenteil, welches am Sitzteil schwenkbar angelenkt ist, Beinen, die am Sitzteil angebracht sind, Armteilen, die am Rückenteil angebracht sind, und einer Einrichtung, die.es ermöglicht, den Rückenteil bezüglich des Sitzteils in eine Mehrzahl von Winkelstellungen einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine Führungsschieneneinrichtung (26) aufweist, die eine Mehrzahl von benachbarten Anschlagstej-lungen festlegt, in welchen sich der Sitzteil (13) bezüglich des Rückenteils (11) in einer entsprechenden Mehrzahl von Winkelstellungen befindet, und einer Stiftanordnung (46) , welche derart mit der Führungsschieneneinrichtung (26) zusammenwirkt, daß er an einer Anschlagstellung der Führungsschieneneinrichtung (26) angreift, wobei die Führungsschieneneinrichtung (26) derart gestaltet ist, daß die Stiftanordnung (46) bei einer relativen Verschiebung der Führungsschieneneinrichtung (26) bezüglich der Stiftanordnung (46) an der nächsten benachbarten Anschlagstellung angreift, und wobei der Rückenteil (11) und der Sitzteil (13) dadurch daran gehindert sind, sich in eine andere als die nächste benachbarte relative Winkelstellung zu verschieben.Poslglroamt! Karlsruhe 76979-754 jÖanWwrtlq: Dfeäkfche-BankjAG'vfojngen (BLZ 69470039) 146332*■·*· II&Lgr; · · 1·■■· »
• >■■2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschieneneinrichtung (26) von mindestens einem der Armteile (20) getragen wird, und die Stiftanordnung (46) von mindestens einem der Beine (14, 16) getragen wird.3. Möbelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungsschieneneinrichtung (26) eine durchgehende Schleife (30) aufweist, die sich längs des Armteils (20) erstreckt und eine ohr.re Anschlag-Führungsschiene (28), welche die Mehrzahl von Anschlagstellungen festlegt, sowie eine untere Führungsschiene (27) umfaßt, wobei die Stiftanordnung (46) innerhalb der durchgehenden Schleife (30) angeordnet ist.4. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftanordnung (46) feststeht und die Führungsschieneneinrichtung (26) diesbezüglich durch eine Verschiebung des Armteils (20) verschiebbar ist.5. Möbelstück nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Führungsschiene (27) eine Mehrzahl v>n sich aufwärts erstreckenden Führungsspitzen (31A, 31B,- 31C) aufweist, wobei jede Führungsspitze (31A/ 31B, 31C) in Längsrichtung im wesentlichen in der Mitte jeder der Ailschlagstellungen der oberen Führungsschiene (28) angeordnet ist.6* Möbelstück nach einein der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ansehlagatellung der oberen Führungsschiene (28) durch ein^n Teil der oberen Führungsschiene (28) gebildet wird, der sich abwärts•»ti« 4 · · · · &iacgr; *Kt 1 * · i , 4 <• til t »ti t» · ·t tat t ·><··· it I■ •ttit t« i *·· tiin Richtung auf die Untere Führungsschiene (27)
erstreckt/ Wobei der oberste Punkt jeder Führungsspitze (31A, 3iBy 31G) der Unteren führungsschiene , (27) höher ist als der Unterste Punkt jedes ge- il nannten Teils der oberen Führungsschiene (28).7. Möbelstück nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet/ daß die Führungsspitzen (31A/ 31S/31C) dar unteren Führungsschiene (27) an der Stift- ianordnung (46) angreifen/ während der Armteil (20) |diesbezüglich verschoben wird/ um sicherzustellen, gdaß nur die nächste der Anschlagstellungen der obe- |ren Führungsschiene (28) an der Stiftanordnung (46) Iangreift. f8. Möbelstück nach einem der Ansprüche 5 bis 7, da- I durch gekennzeichnet, daß der Armteil (20) eine | Mehrzahl von sich seitwärts erstreckenden Tifagrip- |pen (35A, 35B, 35C, 35D, 35E) aufweist, wobei die | Tragrippen (35A, 35B, 35C, 35D, 35E) in Längsrich- | tung zwischen jeder der Anschlagstellungen der obe- F ren Führungsschiene (28) und jeder der Führungs- J^ spitzen (31A, 31B, 31C) der unteren Führungsschiene | (27) angeordnet sind, das Bein (16) eine Einrichtung aufweist, die an einer der Tragrippen (35A, | 35B, 35C, 35D, 35E) angreift, wenn die Stiftanord- g nung (46) an einer der Anschlagstellungen angreift. |9. Möbelstück nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ärmteil (2Ö) eine ] wellenförmige Rippe (32) aufweist, die sich indessen Längsrichtung erstreckt und Scheitel (33A, &xgr;33B, 33C, 33D) und Sohlen (34A, 34B, 34C) aufweist, |wobei die Scheitel (33A, 33B7 33C, 33D) jeweils ' einer der Anschlagstellungen der oberen Führungs-4
i * ·schiene (28) in Längsrichtung benachbart sind und die Sohlen (34Ä, 34B, 34c) jeweils einer der Führungsspitzen (31Ä> 3iB, 31C) de£ unteren Führungsschiene (27) in Längsrichtung benachbart sind.&Igr;&Ogr;* Möbelstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich'-net, daß die Beine aus Vorderbeinen (14) und Hinterbeinen (16) bestehen, wobei jedes Vorderbein (14) mit dem jeweiligen Hinterbein (16) gelenkig verbunden ist, um eine Schwenkbewegung beim Zusammenklappen des Möbelstücks zu ermöglichen.11. Möbelstück nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Kurvenführungsansptz-Einrichtung (47) an einem der Beine (14, 16), wobei die Kurvenführungsansatz-Einrichtung (47) bei Betätigung auf der wellenförmigen Rippe (32) angeordnet ist, wenn die Vorder- und Hinterbeine (14, 16) während des Zusammenklappens gegenseitig bewegt werden, so daß die Stiftanordnung (46) während des Zusammenklappens des Möbelstückes an der unteren Führungsschiene (27) angreift.12. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Kappenanordnung (36), welche am oberen Ende mindestens eines der Beine (14, 16) angebracht ist, wobei die Kappenanordnung (36) die Stiftanordnung (46) aufweist.13. Möbelstück nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Bein (16) einen Hakeneinschnitt (44, 45) zur Aufnahme der Stiftanordnung (46) aufweist, so daß sich die Stiftanordnung (46) von dem Beim (16) nach außen erstreckt.14* Möbelstück nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führüngsschieneneinrichtüng (26) an mindestens einem der Ärmteile (2Ö) angebracht ist, wobei der Ärmteil (2Ö) eine Mehrzahl von Tragrippen (35A, 35B, 35C, 35Ö, 35E) aufweist.15. Möbelstück nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Käppenanordnung (36) eine tragende Einrichtung aufweist/ die sich über das Bein (16) erstreckt, um an eine der Tragrippen (35Aj 35B/ 35C, 35D, 35E) anzugreifen, wenn die Stiftanordnung (46) an einer.Anschlagstellung angreift.16. Möbelstück nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Armfceil (20) eine Wellenförmige Rippe (32) aufweist und die Kappenanordnung(36) einen Schlitz (44, 45) in ihrer Oberfläche aufweist, der die wellenförmige Rippe (32) aufnimmt.17. Möbelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Endwand (21), eine erste Seitenwand (22), die sich von der Endwand (21) erstreckt, eine zweite Seitenwand (23), die der ersten Seitenwand (22) gegenüberliegt, eine Greifwand (24), die sich von der zweiten Seitenwand(23) nach außen baucht und mit der Endwand (21) verbunden ist, wobei die Greifwand (24) vom Benutzer des Möbelstücks ergriffen werden muß, um den zwischen dem Sitzteil (13) und dem Rückenteil (11) eingeschlossenen Winkel einzustellen, eine Einrichtung für ein Zusammenwirken, welche auf die erste und zweite Seitenwand (22, 23) wirkt, um den zwischen dem Sitzteil (13) und dem Rückenteil (11) eingeschlossenen Winkel einzustellen, und1 ~l P ·"* · · &iacgr;4 t «« ♦ · <eine Einrichtung zwischen der ersten Seitenwand {22) und ttöj? Greifwähd (24),- um zu verhindern, daß der Benutzer mit der Einrichtung für ein Zusammenwirken in Berührung kommt, wenn die Greifwänd (24) ergriffen wird*18* Möbelstück nach Anspruch 17, dadurch gekennzeiöh^ · net, daß die Einrichtung zwischen der ersten Seitenwand (22) Und der Greifwand (24) eine vorspringende Wand (25) aufweist, die sich von der zweiten Seitenwand (23) in Richtung auf die Endwand (21) erstreckt.19. Möbelstück nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die vorspringende Wand (25) angrenzend an den Punkt angeordnet ist, an welchem sich die Greifwand (24) von der zweiten Seitenwand (23) nach außen baucht.20. Möbelstück nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für ein Zusammenwirken eine Führungsschieneneinrichtung (26) an mindestens einer der Seitenwände (22, 23) und eine Stiftanordnung (46) aufweist, die mit der Führungsschieneneinrichtung (26^ zusammenwirkt.21. Möbelstück nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienenrinrichtung (26) eine obere Anschlag-Führungsschiene (28), welche eine Mehrzahl von einstellbaren Stellungen für den ßitzteil (13) bezüglich des Rückenteils (11) festlegt und eine untere Führungsschiene (27) aufweist, wobei die Stiftanordnung (46) zwischen der oberenAnschlag-Führungsschiene (28) und der unteren Führungsschiene (27) angeordnet ist.
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