DE8804539U1 - Kugelschreiberspitze mit einem Metallröhrchen - Google Patents

Kugelschreiberspitze mit einem Metallröhrchen

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DE8804539U1 DE8804539U DE8804539U DE8804539U1 DE 8804539 U1 DE8804539 U1 DE 8804539U1 DE 8804539 U DE8804539 U DE 8804539U DE 8804539 U DE8804539 U DE 8804539U DE 8804539 U1 DE8804539 U1 DE 8804539U1
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K7/00Ball-point pens
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K1/00Nibs; Writing-points
    • B43K1/08Nibs; Writing-points with ball points; Balls or ball beds

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kugelschreiberspitze mit einem Me·^ tallröhrchen und einer an dessen vorderen Mündung angeordneten Lagerung aus Kunststoff für die Schreibkugel.
Eine derartige Kugelschreiberspitze ist aus der DE-PS 27 12 bekannt. Durch die Kombination eines MetallrÖhrchens mit einer aus Kunststoff bestehenden Kugellagerung wird dabei erreicht, daß die Spitze selbst aus widerstandsfähigem Material* nämlich Metall, besteht, die Kugel aber dennoch auf Kunststoff gelagert ist und sich dadurch leichter drehen läßt als wenn der Ku-O 25 gelsitz ebenfalls aus Metall wäre.
Bei dieser vorbekannten Lösung wird jedoch dieser Vorteil einer festen Spitze mit leichtgängiger Kugel durch einen hohen Fertigungsaufwand erkauft. Die Kunststofflagerung für die Kugel wird nämlich nachträglich in die Metallspitze eingebracht und muß dafür sehr genau und präzise gearbeitet sein. Ferner muß das Metallröhrchen im Bereich dieser Kunststofflagerung entsprechend genau und mit nur sehr engen und teuren Toleranzen gearbeitet sein. Außerdem muß Sorge dafür getragen werden, daß trotz des nachträglichen Einsetzen eines Kunststoffbettes für
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die Kugel diese bestmöglich mit Tinte versorgt werden kann. Es ist deshalb eine Zentrale Bohrung in die Kunststoffbettung oder «lagerung &ngr; «,'ge sehen, die einen entsprechender» zusätzlichen Arbeitsgang erforderlich mächt, aber in Gebrauchsstöllung von der Kugöl selbst verschlossen wird. Somit scheint nicht sichergestellt zu sein, daß die Kugel bei dieser vorbekannten Lösung mit genügend Tinte benetzt werden kann. Zu* mindest muß bei schneilgezogeffen und längeren Strichen mit Unterbrechungen gerechnet werden.
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Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Kugelschreiberspitze der . eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher der Vorteil ■J beibehalten bleibt, daß sie gegen mechanische Verformungen stabil ist und aus Metali besteht und dennoch gleichzeitig eine ieichtgängige Kugelbettung oder -lagerung aus Kunststoff hat, wobei aber die Herstellung dieser Kugelschreiberspitze erheblich einfacher und preiswerter sein soll und gleichzeitig die Versorgung der Kugel mit Tinte verbessert ist. Dabei soll die Kugelbettung präzise und genau sein, ohne daß es einer mechanischen Bearbeitung bedarf.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Kugelschreiberspitze dadurch gekennzeichnet, daß ihr Metallröhrchen zumindest an seiner Innenseite wenigstens im Bereich der Q 25 Kugelbettung mit einem eingespritzten Kunststoffüberzug versehen ist und daß der Kunststoffüberzug wenigstens eine zu der Kugel führende kapillar wirkende Einformung aufweist. Es kann also in einem einzigen Arbeitsgang ein als metallische Kugelschreiberspitze dienendes Röhrchen mit Kunststoff ausgespritzt und dabei auch die Tintenzuleitung zu der Kugel gebildet warden. Somit können aufwendige Nacharbeiten für das Einsetzen eines Kunststoffeinsatzes, dessen Einpassung und daran erforderliche Anbringungen von Tintenführungskanälen od.dgl. vermieden werden. Demgemäß entfallen Schwieg1' Iten mit maßlichen Toleranzen, weil von vorneherein durch Spritz-
werkzeuge und deren Abmessungen ein weitgehend gleichbleibendes Ergebnis bei der Serienfertigung solcher Kugelschreiberspitzen erzielt werden kann.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die in dem Metallröhrchen eingespritzte Kunststoffauskleidung den zentralen Tintenleitkanal umschließt und begrenzt und im Querschnitt schräg ' f nach außen bzw. radial nach außen gerichtete kapillare Schlitze od.dgl. Einformungen für die Tintenleitung aufweist, die in Längserstreckung bis zur Kugeloberfläche führen und am = Kugelsitz der Kunststoffausspritzung münden. Dadurch kann so- &Idigr; wohl hochviskose als auch niedrigviskose Tinte, nachdem sie | &ngr; bis an die Kugel herangeführt wurde, ständig sogar bei hori- \ zontaler oder nach oben gerichteter Schrifthaltung an die ' Kugel herangeführt werden.
eine in ihren Außenabmessungen möglichst kleingehaltene und dennoch stabile Kugelschreiberspitze mit ausreichend großer Kugel ergibt sich, wenn der Innendurchmesser des Metallröhrchens im Bereich der Kugelbettung dem Kugeldurchmesser entspricht und der eingespritzte Kunststoffüberzug unter der Kugel deren Bettung bildend endet. Somit berührt die Kugel seitlich zwar Metall, auf ihrer der jeweiligen Schreibfläche abgewandten Seite aber den geringer reibenden Kunststoff. Da- &zgr; 25 bei können die kapillar wirkenden, zu dem Tintenleitkanal und der Kugeloberfläche offenen Schlitze gleichmäßig am Umfang des Tintenleitkanales verteilt angeordnet sein.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der eingangs genannten Kugelschreiberspitze von eigener schutzwürdiger Bedeutung kann darin bestehen, daß die Kunststoffauskleidüng des Metallröhrchens wenigstens bereichsweise bis auf dessen Außenseite reicht, wobei die Kunststoffauskleidung der Innenseite mit dem Überzug der Außenseite zumindest teilweise verbunden sein kann* Dies ergibt eine besonders sichere und &igr;
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dauerhafte Verbindung zwischen Metallröhrchen und Kunststoffummantelung.
Dabei kann sich der Kunststoffüberzug der Innenseite des Metallröhrchens zumindest an dessen der Schreibspitze abgewandten Ende in eine Umkleidung der Außenseite fortsetzen. Dies behindert einerseits nicht die Ausformung der Kugelbettung und schafft dennoch andererseits eine gute Verbindung zwischen der Innen- und der Außenumkleidung, wobei eine Weiterbildung ermöglicht wird, bei welcher die äußere Kunststof^beschichitung des Metallröhrchens eine Außenform und Außenkontur hat, die zu der entsprechenden Einsatzöffnung eines Schreib-(. geräteschaftes paßt. Somit kann dieser äußere Kunststoffüber, zug gleichzeitig auch die Verbindung zu dem eigentlichen Schreibgeräteschaft vereinfachen und verbessern, da zusätzliche Bearbeitungen der Außenseite zur Anpassung an den Schreibgeräteschaft auf diese Weise vermieden werden können.
Für eine formschlüssige Verbindung des Metallröhrchens mit der Kunststoffumkleidung auch in axialer Richtung können innere und/oder äußere Profilierungen des Metallröhrchens vorgesehen sein, die eine entsprechende Gegenprofilierung der Kunststoffumkleidung bewirken. Dadurch wird die Verbindung zwischen Metall und Kunststoff und die gegenseitige Kraftüber- f 25 tragung verbessert. Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn das Metallröhrchen wenigstens eine Ausnehmung und/oder eine seine Wandung durchsetzende Querlochung od.dgl. hat, durch welche die innere Kunststoffauskleidung insbesondere einstückig mit der äußeren Kunststoffumkleidung verbunden ist. Bei gleichzeitiger Verbindung der inneren und der äußeren Künststoffummantelung an dem der Schreibspitze abgewandten Ende des Metallröhrchens ergibt sich dadurch ein praktisch allseits wirkender Formschluß zwischen Metallröhrchen und Kunststoffumkleidung.
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Die äußere Kunststoffbeschichtung kann eine radial vorstehende Verbreiterung als Anschlag gegenüber dem Rand der Einstecköffnung des Schreibgeräteschaftes haben. Dadurch wird gleichzeitig schon beim Anbringen dieser Kunststoffummantelung die Einstecktiefe der gesamten Kugelschreiberspitze festgelegt und nachträgliche Maßnahmen für diese axiale Festlegung können entfallen. Gleichzeitig kann dabei dieser Anschlag das Ende der äußeren Kunststoffbeschichtung darstellen, gegenüber welcher dann das Metallröhrchen bis zu der eigentlichen Schreibspitze vorstehen kann.
Um vor allem beim Erkalten des Kunststoffes zu verhindern, O daß dieser gegenüber der Kugelbettung zurückweicht, ist es vorteilhaft, wenn das Metallröhrchen einen nach innen ragenden Vorsprung mit einer Hinterschneidung od.dgl. hat, welche nach dem Ausspritzen mit der inneren Kunststoffbeschichtung von dieser ausgefüllt ist. Somit verhaken sich Metallröhrchcn und Kunststoff so miteinander, daß bei einer eventuellen Schrumpfung des Kunststoffes diese sich nicht über die gesamte Länge des Metallröhrchens erstrecken und somit
die eigentliche Kugelbettung beeinträchtigen kann. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der im Inneren des Metallröhrchens an diesem vorgesehene Vorsprung ringförmig umläuft, um feine gleichmäßige Wirkung über den gesamten Querschnitt des Röhr-/~}25 chens zu erzielen.
Selbst ein beim Erkalten schrumpfender Kunststoff kann sich gegenüber der Kugelbettung praktisch nicht oder nicht merkbar zurückziehen, wenn der im Inneren des Metallröhrchens vorgesehene Vorsprung, vorzugsweise Ringvorsprung, nahe der Kugelbettung angeordnet ist, wobei die Entfernung dieses Vorsprunges von der Kugelbettung etwa einem Drittel bis dem Eineinhalbfachen des Durchmessers der Kugel, vorzugsweise etwa der Größe des Radius oder des Durchmessers der Kugel entspricht. Dabei kann dieser im Inneren des Metallröhrchens nahe dem Kugelsitz vorgesehene Vorsprung bis an den Boden der von dem Tintenführimgskanai nach außen ragenden kapilla-
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I &igr; ren Schlitze reichen. Er erhält dadurch einerseits eine genü I gende Höhe gegenüber der Wandung des Metallröhrchens. behin-I dert aber andererseits nicht den Tintenfluß durch die kapillaren Schlitze.
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Vor allem bei Kombination einzelner oder aller vorbeschriebenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich eine Kugelschreiber spitze, die die bisher nicht vereinbaren Vorteile einer Metallspitze mit denen einer Kunststoffspitze verbindet, ohne IO .die Nachteile der Metallspitze mit einer schwergängigeren Kugel oder die Nachteile einer Kunststoffspitze bzgl. der . geringeren Stabilität zu haben. Dennoch muß dies nicht mit
einem unvertretbar hohen Herstellungsaufwand erkauft werden, ] denn einerseits braucht keine sehr präzise Kugelbettung in ; 15 ein Metallröhrchen eingearbeitet zu werden, weil dies von ü der Kunststoffausspritzung übernommen wird, und andererseits i müssen keine präzisen Kunststoffteile gefertigt und in entsprechend präzise Öffnungen eines Metallröhrchens mit gerin-I gen Toleranzen eingefügt werden. Durch die Verwendung eines I 20 eingespritzten KunststoffÜberzuges wird also eine stabile I Metallspitze mit Kunststoff lagerung für eine leichtgängige I Kugeldrehung geschaffen, dennoch aber eine einfache Harstsl- I luiig ermöglicht.
O25 Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
30 Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße Kugelschreiberspitze, welche in ihrem Inneren einen Tintenleit-Docht aufweist und in einen Geräteschaft eingesetzt ist,
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Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Axiäischnitt durch eine erfindungsgemäße Kugelschreiberspitze vor der Montage und ohne Tintenleitdocht,
Fig. 3 in weiter vergrößertem Maßstab einen Axiälschnitt durch die Kugeibettungi
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Kugelschreiberspitze im Bereich der Kugel gemäß der Schnittlinie A-A in Fig.3,
Fig. 5 einen etwas tieferliegenden Querschnitt gemäß der '·· Linie B-B in Fig. 3,
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Kugelschreiberspitze im Bereich eines inneren Ringvorsprunges des Metallröhrchens gemäß der Linie C-C in Fig. 3,
Fig. 7 einen Querschnitt gemäß der Linie D-D in Fig.3 mit dem Inneren Tintenleitkanal und radial dazu angeordneten kapillaren Schlitzen sowie
Fig. 8 einen weiteren Querschnitt gemäß der Linie E-E in
Fig.3 unterhalb der Kugelbettung an einer Stelle ei-( 25 ner dünneren Kunststoffauskleidung mit entsprechend
im Querschnitt größerer zentraler öffnung für einen Tintenleitdocht.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Kugelschreiberspitze mit einem Metallröhrchen 2 und einer an dessen vorderer Mündung angeordneten Schreibkugel 3 kann in bekannter Weise in einen Schreibgeräteschaft 4 eingesteckt werden. Das Metallröhrchen hat dabei im Kugeibereich einen kleineren Querschnitt als im Einsteckbereich des Schreibgeräteschaftes 4, wo in seinem Inneren auch ein Tintenleitdocht 5 vorgesehen ist (vgl.Fig.1).
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An der vorderen Mündung des Met.äilröhrchenS 2 ist gemäß den Fig. t bis 5 eine Lagerung öder Bettung 6 aus Kuriststoff für die Schreibkugel 3 vorgesehen. Dabei erkennt man vor allem in den Fig.- 2 U.-3, daß das Metällröhrchen 2 an seiner Innen-Seite im Bereich der Kugelbettung 6 mit einem eingespritzten Kunststoffüberzug 7 versehen ist und daß der Kunststoffüber^ zug 7 zu der Kugel 3 führende kapillar wirkende Einformungen 8a aufweist. Vor allem aus den Fig.4 bis 8 wird dabei deutlich* daß die in dem Metällröhrchen 2 eingespritzte Kunststoffauskleidung 7 den zentralen Tintenleitkanal 8 - auch zur Aufnahme des ööcnxes 5 * ümsüniießt und im Querschnitt schräg nach außen, im Ausführungsbeispiel radial nach außen gerichtete kapillare Schlitze od.dgl. Einformungen 8a aufweist, die gemäß Fig.3 in Längserstreckung bis zur Kugeloberfläche führen und am Kugelsitz 6 der Kunststoffäussprit·^ zung 7 münden.
Im Ausführungsbeispiel entspricht dabei der Innendurchmesser des Metallröhrchens 2 im Bereich der Kugelbettung 6 dem Kugeldurchmesser und der eingespritzte Kunststoffüberzug 7 endet unter der Kugel 3 und bildet somit mit seiner Stirnseite die Bettung 6. An den Seiten kommt somit die Kugel 3 mit der Innenseite des Metallröhrchens 2 in Berührung, während aber die eigentliche beim Schreiben belastete Kugel-
J.25 bettung 6 aus Kunststoff gebildet ist und für eine leichtgängige Kugeldrehung sorgt. Bei relativ großer Schreibkugel 3 kann somit die Außenabmessung des Metallröhrchens 2 trotz der Kunststoffauskleidung 7 so klein wie möglich gewählt werden.
Die kapillar wirkenden, zu dem Tintenleitkanal 8 und der Ku·^ geloberflache offenen Schlitze 8a Sind dabei gleichmäßig am Umfang des Tintenleitkanales 8 verteilt. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß zu der Kugel 3 geleitete Tinte immer wieder nachfließt und nachgefördert wird, selbst wenn
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die Kugelschreiberspitze 1 waagerecht .odöir gar nach oben gerichtet benutzt wird.
In den Fig.1 u.2 ist dargestellt, daß die Kunststoffauskleidung 7 des Metällröhrchens 2 bereichsweise bis auf dessen Außenseite reicht, wobei die Kunststoffauskleidung 7 der Innenseite mit dem überzug 7 der Außenseite verbunden sein kann, im Ausführungsbeispiel setzt sich der Kunststoffüberzug 7 der Innenseite des Metällröhrchens 2 an dessen der Schreibspitze und Schreibkugel 3 abgewandten Ende in die Umkleidung der Außenseite fort. Zusätzlich sder stattdessen ist gemäß Fig.2 für eine formschlüssige Verbindung des Metall-( ) röhrchens 2 mit der Kunststoffkleidung 7 auch in axialer Richtung eine Innere und äußere Profilierung 9 des Metallröhrchens 2 vorgesehen, die eine entsprechende Gegenprofilierung der Kunststoffumkleidung 7 bewirken. Ferner hat gemäß Fig. 2 das Metallröhrchen 2 Ausnehmungen bzw. seine Wandung durchsetzende Querlochungen 10, durch welche die innere Kunststoffauskleidung 7 einstückig mit der äußeren Umkleidung verbunden ist. In Verbindung mit der am hinteren Ende vorgesehenen einstückigen Fortsetzung der inneren Umkleidung zu der äußeren Umkleidung ergibt sich somit eine teilweise geschlossene Umkleidung eines Bereiches des Metällröhrchens 2 mit Kunststoff, so daß ein bestmöglicher Formschluß in alle f^25 Richtungen und eine bestmögliche Verbindung der unterschiedlichen Werkstoffe erreicht wird, so daß selbst bei starker Belastung dieser Kugelschreiberspitze 1 eine hohe Lebensdauer selbst in Verbindung mit Großraumminen gewährleistet ist.
Die Fig. 1 u.2 verdeutlichen ferner, daß die äußere Kunststoffbeschichtung 7 des Metällröhrchens 2 eine Außenform und Außenkontur hat, die zu der entsprechenden Einsatzöffnung 11 des Schreibgeräteschaftes 4 paßt. Dabei können axiale Klemmschlitze od.dgl. an der Außenseite der Kunststoffbeschichtung
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vorgesehen sein. Vor allem erkennt man, daß die äußere Kunststoffbeschichtung 7 feine radial vorstehende Verbreiterung als Anschlag \2 tjösi^bsr dam Rand 13 der Einstecköffnung !1 dös Schreibgeräteschaftes 4 hat. Die KunststoffUmkleidung 7 erhält auf diese Weise eine zusätzliche Funktion.
Vor allem Fig.3, in Verbindung mit Fig.6, zeigt, daß das Metaliröhrchen 7 außerdem einen nach innen ragenden Vorsprung 14 hat* welcher nach dem Ausspritzen mit der inneren Kunststoffbeschichtung 7 von dieser umgriffen ist* Dabei läuft dieser VöfsprüTiy 14 in dein MetalirünfCüSu E ringförmig Um und ist nahe der Kugelbettung 6 angeordnet. Die Entfernung die- * J ses ringförmigen Vorsprunges 14 von d©r Kugelbettung 6 entspricht im Ausführungsbeispiel etwa dem Radius der Kugel und kann somit die durch den Schreibdruck auf die Kugel 3 erzeugten Axialkräfte von der Kugelbettung 6 gut in das Metällröhrchen 2 einleiten. Darüberhinaus kann dieser Vorsprung 14 ver-
H hindern, daß beim Erkalten des Kunststoffes und einer eventuellen Schrumpfung die Kugelbettung 6 an eine zu tiefe Stel-Ie innerhalb des Metallröhrchens gelangt.
Fig. 3 u.6 verdeutlichen dabei, daß dieser im Inneren des Metallröhrchens 2 nahe dem Kugelsitz 6 vorgesehene Ringvorsprung 14 bis an den Boden der von dem Tintenführungskanal 8 (~)25 nach außen ragenden kapillaren Schlitze 8a reicht. Somit wird der Durchtritt durch diese Schlitze 8a nicht behindert, dennoch aber ein möglichst großer Vorsprung 14 geschaffen.
- Ansprüche -

Claims (3)

Ansprüche
1. Kugelschreiberspitze (1) mit einem Metallröhrchen (2) und einer an dessen vorderen Mündung angeordneten Lagerung (6) aus kunststoff für die Schreibkugel (3), dadurch gekennzeichnet, daß das Metallröhrchen (2) zumindest an seiner Innenseite wenigstens im Bereich der Kugelbettung (6) mit einem eingespritzten Kunststoffüberzug (7) versehen ist und daß der Kunststoffüberzug (7) wenigstens eine zu der Kugel (3) führende kapillar wirkende Einformung (8a) aufweist.
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2. Kugelschreiberspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Metallröhrchen (2) eingespritzte Kunststoffauskleidung (7) den zentralen Tintenleitkanal (8) umschließt und im Querschnitt schräg nach außen, vorzugs-
weise radial nach außen gerichtete kapillare Schlitze od. dgl. Einformungen (8a) aufweist, die in Längserstreckung bis zur Kugeloberfläche führen und am Kugelsitz (6) der Kunststoffausspritzung (7) münden.
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1
3. Kugelschreiberspitze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge-T kennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Metallröhr-
chens (2) im Bereich der Kugelbettung (6) dem Kugeldurchmesser entspricht und der eingespritzte Kunststoffübertug (7) unter der Kugel (3) deren Bettung (6) bildend endet.
4. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ^ dadurch gekennzeichnet, daß die kapillar «irkenden, zu dem
Tintenleitkanal (8) und der Kugeloberfläche offenen Schlitze (8a) gleichmäßig am Umfang des Tintenleitkanales (8)
verteilt angeordnet sind.
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5. Kugelschreiberspitze insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffauskleidung (7) des Metallröhrchens (2) wenigstens bereichsweise bis auf dessen Außenseite reicht, wobei die Kunststoffauskleidung (7) der Innenseite mit dem überzug der Außenseite zumindest teilweise verbunden ist.
6. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kunststoffüberzug (7) der Innenseite des Metallröhrchens (2) zumindest an dessen der Schreibspitze abgewandtem Ende in eine Um-&Ggr;>25 kleidung der Außenseite fortsetzt.
7. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für eine formschlüssige Verbindung des Metallröhrchens (2) mit der Kunststoffumkleidung auch in axialer Richtung innere und/oder äußere Profilierungen (9) des Metallröhrchens (2) vorgesehen sind, die eine entsprechende Gegenprofilierung der Kunststoffumkleidung bewirken.
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8. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Metällröhrchen (2) wenigstens eine Ausnehmung und/oder eine seine Wandung durchetzende Querlöchung (10) Od.dgl. hat, durch welche die innere Kunststoffauskleidung (7) insbesondere einstückig mit der äußeren Kunststoffkleidung verbunden ist.
9i Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Kunststöffbeschich tung (7) des Metallröhrchens (2) eine Außenform und Aussenkontur hat, die zu der entsprechenden Einsatzöffnung (11) eines Schreibgeräteschaftes (4) paßt.
10. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Süßere Kuriststöffbeschich tung (7) eine radial vorstehende Verbreiterung als Anschlag (12) gegenüber dem Rand (13) der Einstecköffnung (11) des Schreibgeräteschaftes (4) hat.
11. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 10s dadurch gekennzeichnet, daß das Metällröhrchen (2) einen nach innenragenden Vorsprung (14) ggf. mit einer Hinterschneidung od.dgl., hat, welche nach dem Ausspritzen mit der inneren Kunststoffbeschichtung (7) von dieser umgrifft 25 fen ist.
12. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der im Inneren des Metallröhr chens an diesem vorgesehene Vorsprung (14) in dem Metall*. 30 röhrchen (2) ringförmig umläuft*
13. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der im Inneren des Metallröhrchens vorgesehene Vorsprung, vorzugsweise Ringvorsprung, nahe der Kugelbettung (6) angeordnet ist, wobei die Ent-
fernung dieses Vorsprunges (14) von der Kugelbettung (6) etwa einem Drittel bis dem Eineinhälbfachen des Durchmessers der Kugel j vorzugsweise etwa der Größe des Radius oder des Durchmessers der Kugel entspricht.
14. Kugelschreiberspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet} daß der im Inneren des Metallröhr chens (2) nahe dem Kugelsitz (6) vorgesehene Vorsprung (14) bis an den Boden der Von dem Tintenführungskanal (8) nach außen ragenden kapillaren Schlitze (8a) reicht.
Patentanwalt
(W. Maucher) Patentanwalt
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0336007A1 (de) * 1988-04-06 1989-10-11 Gebrüder Schneider GmbH Kugelschreiberspitze mit einem Metallröhrchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0336007A1 (de) * 1988-04-06 1989-10-11 Gebrüder Schneider GmbH Kugelschreiberspitze mit einem Metallröhrchen

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