DE8803908U1 - Ackerschlepper od. dgl. Nutzfahrzeug mit einem umklappbaren Überschlagschutzrahmen - Google Patents

Ackerschlepper od. dgl. Nutzfahrzeug mit einem umklappbaren Überschlagschutzrahmen

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DE8803908U1 DE8803908U DE8803908U DE8803908U1 DE 8803908 U1 DE8803908 U1 DE 8803908U1 DE 8803908 U DE8803908 U DE 8803908U DE 8803908 U DE8803908 U DE 8803908U DE 8803908 U1 DE8803908 U1 DE 8803908U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/13Roll-over protection
    • B60R21/131Protective devices for drivers in case of overturning of tractors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

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MASCHINEN· UNO 8CHLEPPEfTABRIK
Johenn-Qeorg-Fendt-Strae· «Ö52 MerWobefdorf
ANR: 1 001 523 - 4 - Fe 1468
Ackerschlepper oder dergleichen Nutzfahrzeug mit eine« unk lappbaren Oberschlagschutzrahaen
Die Neuerung betrifft einen Ackerschlepper oder dergleichen Nutzfahrzeug mit einem umklappbaren Überschlagschutzrahmen, der zwei seitliche, um fahrzeugfeste Gelenke verschwenkbare Stützen umfaßt, die zwecks Festlegung des Überschlagschutzrahmens in aufrechter Stellung mit einer Verriegelungsvorrichtung zusammenwirken.
Offenbart ist ein Ackerschlepper mit diesen Merkmalen in der DE-OS 25 43 077. Der dortige Überschlagschutzrahmen besteht aas zwei an der Hinterachse des Ackerschleppers befestigten, fintgegen der Hauptfahrtrichtung geneigten Stützen, die etwa auf ihrer halben Länge in ein Stützenunterteil und ein Stützenoberteil unterteilt sind. Die über einen Holm miteinander verbundenen Stützenoberteile sind mit geringem Spiel in die hohlen Stützenunterteile eingesteckt. Eine Bolzen-Langloch-Verbindung zwischen diesen beiden Stützenteilen erlaubt es, die Stützenoberteile eine bestimmte Strecke aus den Stützenunterteilen herauszuziehen. In der vollkommen herausgezogenen Stellung der Stützenoberteile sind diese um das durch den Endbereich der Langlöcher in Verbindung mit den Bolzen gebildete Gelenk entgegen der Hauptfahrtrichtung des Ackerschleppers nach hinten verschwenkbar.
Um die Stützenoberteile aus ihrer eingeschobenen Arbeitsstellung anzuheben, muß zunächst durch Betätigen eines Hebels eine Klemmverbindung dieser Stützenteile aufgehoben werden. Anschließend kann durch Verschwenken zweier weiterer Hebel das Oberteil des Oberschlagschutzrahmens aus den Stützenunterteilen herausgehebelt werden, woraufhin dieses wegen der Schrägste! lung 6er Stötzenuntertsile von selbst in eine waagerechte Lage umkippt.
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TELEPOK FPn«SCHREIBE« TEl -ADRESSE PO3T5C"£;< BANK
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MASCHINEN- UND SCHLEPWRFABRIK
Johann-ueorg-Fendt-Straße 4 8962 MarKtoberdorf
ANR: 1 001 523 Fe 1468
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Nachteilig bei dem bekannten Überschlagschutzrahmen ist, daß dessen Oberteil vor dem Schwenkvorgang um eine relativ große Strecke angehoben werden muß. Damit eine Bedienungsperson allein in der Lage ist, die dazu erforderlichen Kräfte aufzu-&igr;/&Ggr; i Hy eil, S &iacgr; Hu uiS Betat i yUfiy Siieue &igr; &Ggr;&thgr;&igr;&aacgr;&idiagr;&igr;&ngr; läriy äüSZüu i &igr; uefi .
Wegen des großen Hubes fällt der Schwenkweg dieser Hebel sehr groß aus, so daß dafür relativ viel Platz benötigt wird. Damit f das Oberteil nicht in seinen Führungen verkantet, müssen beide Stützen des Oberteils gleichmäßig angehoben werden, wozu die Betätigungshebel gleichzeitig und gleichmäßig zu betätigen sind. Vom Fahrersitz aus ist das nicht möglich, und die Bedienungsperson muß deshalb in den gefährlichen Geräteanbauraum am Heck des Ackerschleppers einsteigen. Da die Bedienungsperson während der Betätigung der Hebel keine Hand frei hat, besteht durch den schließlich wegen der schrägen Anordnung der Stützenunterteile unkontrolliert in den Bereich, in dem die Bedienungsperson steht, umklappenden Stützenoberteil eine weitere erhebliche Unfallgefahr. Diese Unfallgefahr wäre zwar bei Verwendung senkrechter Stützenunterteile vermieden, jedoch würde sich dann das Ver-
°0 schwenken des Stützenoberteils schwierig gestalten, da dieses für die Bedienungsperson nicht bequem erreichbar ist.
Ausgehend von dem bekannten Überschlagschutzrahmen besteht die Aufgabe der Neuerung darin, einen Ackerschlepper oder dergleichen Nutzfahrzeug der eingangs beschriebenen Gattung derart auszugestalten, daß das Umklappen des Oberschlagschutzrahmens in einfacher Weise und ohne Unfallgefahr für die Bedienungsperson durchgeführt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Kupplungsvorrichtung ein zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung bewegteres Sperrglied (Klinke) aufweist, das sich in der Verriegelungsstellung in der Bahn eines
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Johinn-öeofQ-F*ndt-Sir«e· SM2 MefWobefdorf
ANR: 1 001 52? Fe 1468 - 6 -
stützenfesten Steges befindet,
daß aas Sperrglied in Richtung zur Verriegelungsstellung vorgespannt und entweder durch Verstellen eines Betätigungshebels oder durch den beim Zurückkehren in seine aufrechte Stellung auf sins Schrägflache auftreffsndsn überschlagschutzrsh.Risn in seine üntriegelungsstellung bringbar ist,
daß das Sperrglied durch einen vorgespannten, sich unter dem ) Einfluß der Vorspannung in die Bahn des Sperrgliedes legenden und mittels einer Betätigungsvorrichtung aus der Bahn des Sperrgliedes bringbaren Anschlag sowohl in seiner Verriegelungsstellung al& auch in seiner Entriegelungsstellung festlegbar ist,
daß der Anschlag im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Sperrgliedes bewegbar ist und daß die Betätigungsvorrichtung ständig mit dem Anschlag verbunden und am Überschlagschutzrahmen angeordnet ist.
Die vorgeschlagene Lösung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß sie außerhalb des Überschlagschutzrahmens sehr weniq Platz benötigt und somit auch bei Überschlagschutzrahmen Anwendung finden kann, die nicht an der Hinterachse des Ackerschleppers befestigt sind, sondern in Höhe der Lenkeinrichtung des Fahrzeuges. Außerueffi ist der Fahrer des Fahrzeuges in der Lage, beide Betätigungsorgane und gegen ggfs. sogar den überschlagschutzrahmen selbst vom Fahrerstand des Fahrzeuges aus zu betätigen, wobei die Betätigungsorgane hintereinander betätigt werden können.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten und Merkmale der Neue>ü..y gehen aus den übrigen Ansprüchen hervor. 30
Die Neuerung wird im folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
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" " ··'··* MASCHWEN- UND SCHLBf9ERFABRtK
Johann-Georg-Fendt-SbaBe 4 8952 MarWoberdoff
ANR: 1 001 523 Fe 1468 - 7 -
Fig. 1 Den Anlenkbereich des Öberschlagschutzrahmens bei einem Ackerschlepper,
Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Bereiches in Richtung des Pfeils A,
Fig. 3 eine Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Bereiches in Richtung des Pfeils B und
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeils C in Fig, 3.
Von dem neuerungsgemäßen überschlagschutzrahroen ist in den Zeichnungen lediglich der untere Bereich mit der Anlenkung am Fahrzeug gezeigt. Im seitlichen Abstand der Stützen 1 des Überschlagschutzrahmens sind am Fahrzeugrahmen zwei Auflagertaschen 2 angeschraubt. Jede der Auflagertaschen 2 weist zwei Seitenwände 4,5 auf, die bezogen auf die Fahrtrichtung des Fahrzeuges hinten durch eine Rückwand 6 verschlossen sind. Im vorderen Bereich befinden sich in den Seitenwänden 4,5 miteinander fluchtende Durchgangsbohrungen, in die ein gegen Herausfallen gesicherter Gelenkbolzen 7 eingesteckt ist. Auf dem Gelenkbolzen 7 1st der Überschlagschutzrahmen mit seinem fahrzeugseitigen Endbereich schwenkbar gelagert. Hierzu sind im unteren Bereich der Stützen 1 des Überschlagschutzrahmens zwei im Abstand voneinander angeordnete fußförmige Laschen 8 mit einer vorderen, den Gelenkbolzen 7 aufnehmenden Durchgangsbohrung angeschweißt.
In Verlängerung der Stützen 1 sind die Laschen 8 durch einen parallel zum Gelenkbolzen 7 verlaufenden, im wesentlichen rechteckigen Steg 3 fest verbunden, dessen nach oben weisende Oberfläche annähernd in einer durch die Achse des Gelenkbolzens 7 gehende Ebene liegt. Bezogen auf die aufrechte Stellung des Überschlagschutzrahmens befinden sich unterhalb des Steges 3 tn den Seitenwänden 4,5 der Auflagertiische 2 zwei miteinander fluchtende Durchgängsbönrungen. Diese dienen zur Lagerung einer
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Johann-Geotg-Ftendt-StraBe 4 8952 MaiMobefdorf
ANR: 1 001 523 Fe 1468
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Welle 9, auf der im Bereich zwischen den Laschen 8 eine Klinke 10 mit einer in Richtung zum Gelenkbolzen 7 weisenden Verriegelungsnase 10a drehfest aufgesetzt ist. Die Klinke 10 ist aus einer in Fig. 1 linken Verriegelungsstellung in eine re«hte Entriegelungsstellung verschwenkbar, wozu die Welle 9 durch die außenliegende Seitenwand 5 nach außen geführt und dort drehfest mit einem relativ kurzen Betätigungshebel 11 verbun-( den ist.
In der Verriegelungsstellung der Klinke 10 befindet sich deren Verriegelungsnase 10a in der Bewegungsbahn des mit dem Überschlagschutzrahmen verschwenkten Steges 3. Befindet sich der Oberschlagschutzrahmen in seiner in Fig. 1 gezeigten aufrechten Arbeitsstellung,in der er sich an einem hinten zwischen den Laschen 8 befestigten elastischen Anschlag 12 abstützt, so liegt die Verriegelungsnase 10a in ihrer linken Verriegelungsstellung an der nach oben weisenden Fläche des Steges 3 an und verriegelt die zugeordnete Stütze 1 in der eingenommenen Stellung.
An der Klinke 10 greift ferner eine sich an der Seitenwand 5 abstützende Zugfeder 13 an, die.die Klinke 10 gegen einen Anschlag zu ziehen sucht, der den Schwenkweg der Klinke 10 in Richtung ihrer Verriegelungsstelluns begrenzt. Als Anschlag hierfür dient der Kopf einer gleichachsig mit der die Klinke tragenden Welle 9 in die außenliegende Seitenwand 5 eingeschraubten Anschlagschraube 14. In der anderen Richtung ist der max. Schwenkweg der Klinke 10 durch die Rückwand 6 begrenzt.
Oberhalb der Verriegelungsnase 10a ist die Klinke 10 mit zwei In Bewegungsrichtung hintereinanderliegenden Rasten 10b,10c für einen Federbügel 15 versehen. Dieser besteht aus Federstahl
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XAVBIFENDT & CO.
'..'·..· '..'·..' MASCHINEN- UND SCHLEPPERFABRIK
Johann-Georg-ffendt-SbaBe 4 8952 MarWobenJort
ANR: 1 001 523 Fe 1468
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und besitzt, wie aus Fig. 3 hervorgeht, eine U-formige Gestalt, wobei seine Schenkel jeweils an einer der Laschen 4,5 befestigt sind. Ihr Befestigungsort ist so gewählt, daß der Federbügel 15 ausgehend von den Rasten 10b,10c in etwa tangential zur Bewegungsbahn der Kiinke 10 verläuft. In einem Abstandvom Befestigungsort, der ca. einem Viertel der Gesamtlänge des Federbügels 15 entspricht, ist zwischen den Laschen ( > 4,5 ein Bolzen 16 so angeordnet, daß er den in einer der Rasten 10b,10c ruhenden Federbügel 15 in Richtung der Klinke 10 vorspannt.
Befindet sich die Klinke 10 in ihrer Verriegelungsstellung, so legt sich dur Federbügel 15 auf Grund der ihm mitgeteilten Vorspannung in die r-aste 10b und verhindert dadurch ein Verschwenken der Klinke 10 in Richtung ihrer Entriegelungsstellung. In ähnlicher Weise wird die Klinke 10 an einem Schwenken in ihre Verriegelungsstellung gehindert, wenn der Federbügel 15 in die andere Raste 10c eingreift. Damit die Klinke 10 aus ihrer Verriegelungsstellung verschwenkt werden kann, ist ein , 20 Seilzug 17 vorgesehen, der einenends im entsprechend Fig. 4
geformten Endbereich des Federbügels 15 und anderenends in eine öse an der Stütze 1 eingehängt ist. Durch Ziehen am Seilzug in Richtung des Pfeils 18 hebt sich der Federbügel 15 aus der Raste 10c und gibt so schließlich die Klinke 10 frei. 25
Das Umklappen des Überschlagschutzrahmens aus der in Fig. 1 gezeigten aufrechten Stellung in eine waagerechte Lage erfolgt dadurch, daß zunächst die Bedienungsperson den Seilzug 17 im Bereich des PfuiIs 18 betätigt und dadurch den Federbügel 15 aus der Raste 10b der Klinke 10 heraushebt. Dabei stützt sich der Federbügel 15 am Bolzen 16 ab. Sobald der Federbügel 15 aus der Bahn der Klinke 10 entfernt ist, kann die Bedienungsperson mit der anderen Hand den Betätigungshebel 11 ver-
- 10 -
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■ * * MASCHINEN- UND SCHLEPPERFABRIIt Jotiann-Georg-Fendt-Strafie 8952 Marktoberdoff
ANR: 1 001 523 Fe 1468 -&Igr;&Ogr;&Igr; schwenken und dadurch die Klinke 10 in ihre Entriegelungsstellung schwenken. Spätestens wenn die Klinke 10 ihre Entriegelungsstellung erreicht hat, kann die Bedienungsperson den Seilzug 17 wieder freigeben, so daß der Federbügel 15 unter dem Einfluß seiner Vorspannung in die Raste 10c der Klinke 10 einfedert und diese in der eingenommenen Entriesilungsstellung hält. Die Bedienungsperson kann nun auch die andere &Lgr; Stütze 1 in der gleichen Weise entriegeln. All dies kann vom Fahrerstand aus erfolgen. Befindet sich der überschlagschutzrahmen in Bezug auf den Fahrerstand in einer günstigen Lage, so kann auch das Umklappen des Überschlagschutzrahmens vom Fahrerstand aus durchgeführt werden. Anderenfalls muß die Bedienungsperson vom Schlepper herabsteigen und direkt neben der beschriebenen Einrichtung stehend den Überschlagschutzrahmen in die gewünschte abgesenkte Stellung klappen. Bei diesem Vorgang hebt der mit dem Überschlagschutzrahmen verschwenkende Steg 3 den Federbügel 15 aus der Raste 10c der Klinke 10, welche daraufhin unter dem Einfluß der Zugfeder 13 wieder in ihre Verriegelungsstellung zurückkehrt. Wird später der überschlagschutzrahmen aus der abgesenkten Lage wieder in die aufrechte Stellung zurückgeschweiikt, so trifft der Steg 3 von oben auf die obere Schrägfläche 1Od der Verriegelungsnase 10a und drückt die Klinke 10 entgegen der Kraft der Zugfeder 13 zurück, bis der Überschlagschutzrahmen in die gewünschte Endstellung schwenken kann. Sobald der Steg 3 an der Verriegelungsnase 10a vorbei geschwenkt ist, bewegt sich die Klinke 10 wieder in ihre Verriegelungsstellung zurück und verriegelt den Überschlagschutzrahmen. Gleichzeitig legt sich auch der Federbügel 15 in die Raste 10b der Klinke 10, so daß diese sich allein durch Verschwenken des Betätigungshebels 11 nicht in ihre Entriegelungsstellung bringen läßt. Auf diese Weise ist der Überschlagschutzrahmen doppelt gegen unbeabsichtigtes Umklappen geschützt.
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Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Ackerschlepper oder dergleichen Nutzfahrzeug mit einem umklappbaren Überschlagschutzrahmen, der zwei seitliche, in fahrzeugfesten Gelenken gelagerte Stützen umfaßt, die
    zwecks Festlegung des Überschlagschutzrahmens in aufrech-' ter Stellung mit je einer Verriegelungsvorrichtung zusammenwirken,
    dadurch gekennzeichnet,
    1Q daß die Verriegelungsvorrichtung ein zwischen einer Verriege'ungsstellung und einer Entriegelungsstellung bewegbares Sperrglied (Klinke (10)) aufweist, das sich in der Verriegelungsste lung in der Bahn eines stützenfesten Steges (3) befindet,
    daß das Sperrglied in Richtung zur Verriegelungsstellung vorgespannt und entweder durch Verstellen eines Betätigungshebels (11) oder durch den beim Zurückkehren in die aufrechte Stellung auf eine Schrägfläche (1Od) auftreffenden Überschlagschutzrahmen in seine Entriegelungsstellung
    20 bringbar ist,
    daß das Sperrglied durch einen vorgespannten, sich unter dem Einfluß der Vorspannung in die Bahn des Sperrgliedes legenden und mittels einer Betätigungsvorrichtung (Seilzug (17)) aus der Bahn des Sperrgliedes bringbaren Anschlag (Federbügel (15)) sowohl in seiner Verriegelungsstellung als auch in seiner Entriegelungsstellung festlegbar ist, daß der Anschlag im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Sperrgliedes bewegbar ist und daß die Betätigungsvorrichtung ständig mit dem Anschlag verbunden und an der Stütze (1) angeordnet ist.
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    Jotiann-Georg-Fendt-StraBe 4 8952 MaiWoberdorf
    ANR: 1 001 523 Fe 1468 - 2 -
    &igr; 2. Ackerschlepper nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (10) zwei Rasten (10b, 10c) aufweist, von denen die Raste (10b) der Verriegelungsstellung und die
    Raste (10c) der Entriegelungsstellung zugeordnet ist.
    3. Ackerschlepper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als U-förmiger, an der Stütze (1) des überschlagschutzrahmens befestigter Federbügel (15) ausgestaltet ist, der in verriegeltem Zustand der Stütze (1) in die Raste (10b) und bei entriegelter Stütze ( 1 ) in die Raste (10c) der Klinke (10) eingreift.
    4. Ackerschlepper nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, dr>ß der Federbügel (15) in de. Sahn des Steges (3) liegt.
    5. Ackerschlepper nach den Ansprüchen 3 und 4, *>0 dadurch gekennzeichnet,
    daß der Federbügel (15) in vorgespanntem Zustand an einem Bolzen (16) anliegt, dessen Abstand von der Befestigungsstelle dfe3 Federbügels (15) an der Stütze (Lasche (8)) wesentlich geringer ist als die wirksame Längs des rederbügels (15).
    6. Ackerschlepper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel (15) in der Schwenkebene der Stütze (1) verschwenkbar ist.
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    Johann-Gewg-Fundt'ttrae· 4 8952 Matttobetdorf
    ANR: 1 001 523 Fe 1468 - 3 -
    7. Ackerschlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsvorrichtung für den Federbügel (15) ein Seilzug (17) vorgesehen ist, der am freien Endbereich des Federbügels (15) befestigt ist.
    8. Ackerschlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gelenkseitige Endbereich der Stützen (1) aus zwei seitlichen Abstand voneinander aufweisende Laschen (8) gebildet und die Klinke (10) im Bereich zwischen den Laschen (0) angeordnet ist.
    TEL-Wl=ESSE
    POSTSC-EC«
DE8803908U 1988-03-23 1988-03-23 Ackerschlepper od. dgl. Nutzfahrzeug mit einem umklappbaren Überschlagschutzrahmen Expired DE8803908U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3826392A1 (de) * 1988-08-03 1990-02-15 Deere & Co Ueberschlagvorrichtung fuer ein fahrzeug

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