DE8803837U1 - Berstscheibe - Google Patents
BerstscheibeInfo
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- DE8803837U1 DE8803837U1 DE8803837U DE8803837U DE8803837U1 DE 8803837 U1 DE8803837 U1 DE 8803837U1 DE 8803837 U DE8803837 U DE 8803837U DE 8803837 U DE8803837 U DE 8803837U DE 8803837 U1 DE8803837 U1 DE 8803837U1
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- igr
- rupture disc
- rupture
- bank
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
- F16K17/14—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member
- F16K17/16—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member with fracturing diaphragm ; Rupture discs
- F16K17/162—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member with fracturing diaphragm ; Rupture discs of the non reverse-buckling-type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Berstscheiben dienen als Über- cdsr Unterdrucksicherung für unter
überdruck oder Unterdruck stehende Behälter, Rohrleitungsabschnitte oder
andere Anordnungen, wobei die Berstscheibe bei Vorliegen eines unzulässig hohen oder niedrigen Drucks birst und dadurch den Druck aus
der zu sichernden Anordnung abführt.
Bisher sind Berstscheiben in den. unterschiedlichsten Formgebungen
bekannt geworden, z.B. als Umkehrberstscheibe gemäss beispielsweise der
EP 0018 148, wobei sowohl Berstscheiben aus Kunststoff (DE- 32 01 442)
oder auch Berstscheiben aus Metall (EP 0082 008) bekanntgeworden sind.
Die genannten Berstscheiben müssen zwischen zwei einander gegenüberliegende Flansche eingebaut werden, wobei die
Verbindungsschrauben zwischen den Flanschen die Berstscheibe mittig zentrieren.
Bisher war es notwendig, für jeden verschiedenen Durchmesser einer
bestimmten Flanschnorm (z.B. DIN oder ANSI oder JIS) eine Berstscheibe unterschiedlichen Außendurchmessers zu verwenden. Dies führte zu einer
großen Lagerhaltung, zu entsprechend großen Werkzeugkosten für die Herstellung und längeren Lieferfristen*
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Berstscheibe der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß sie für unterschiedliche
Flanschausführungen in einem einzigen Außendurchmesser hergestellt
werden kann und daß eben für verschiedene Flanschnormen und Durchmesser
eine einzige Berstscheibe verwendet werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Neuerung dadurch
gekennzeichnet, daß ihr fiand von einem Kunststoffring eingefasst 1st.
Die Berstscheibe ist also in eine Kunststoffumhüllung größeren
Durchmessers eingebettet oder eingefasst, weiche die Zentrierung zwischen den Flanschschrauben bewirkt und gleichzeitig die Dichtung
zwischen den einander gegenüberliegenden Flanschen gewährleistet.
Es wird somit eine einzige Berstscheibe mit einem bestimmten genormten
Auöendurchmesser verwendet, und diese Berstscheibe kann in Ummantelungen
unterschiedlichen Außendurchmessers und unterschiedlicher Formgebung und
ggf. Material gebung eingebettet oder eingespritzt werden.
Damit besteht der wesentliche Vorteil, daß die Lagerhaltung für derartige Berstscheiben sehr verkleinert ist, denn es wird - wie oben
dargestellt - nur eine einzige genormte Berstscheibe pro Nennweite des Flansches verwendet, wobei die Anpassung an verschiedene Flanschnormen
und Durchmesser über die besondere Dimensionierung und ggf. Materialwahl der Umhüllung erfolgt.
Als Material für die Umhüllung der Berstscheibe kommen unterschiedliche
Kunststoffmaterialien in Betracht, wobei die Umhüllung mehrteilig
ausgebildet sein kann und zwischen zwei einander gegenüberliegenden
Teilen die Berstscheibe gefasst ist.
Hierbei gibt es in einer ersten Ausführungsform ein Ineinandergreifen
von zwei unterschiedlich geformten Ringteilen, wobei ein Ringteil kleineren Durchmessers in ein Ringteil größeren Durchmessers
eingeschnappt wird, wobei das Einschnappen entweder über entsprechende Einschnappsicherungen (VorSprünge» welche in eine umlaufende Ringnut
eingreifen) oder auch eine umlaufende Ringnase, die in eine umlaufende
Ringnut eingreift oder auch aus konischen Einschnappsicherungen besteht.
In einer anderen Ausführungsform der Neuerung ist es vorgesehen, daß die
Berstscheibe vollständig in eine derartige Umhüllung eingespritzt ist,
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d.h. sie wird in eine Kunststoff-Werkzeugform eingelegt und die
Uiuhüliung wird 1n einem einzigen Spritzgußvorgang an die Berstscheibe
angespritzt.
Wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Lehre 1st ferner, daß nun
für die Berstscheibe keine Dichtungen mehr verwendet werden müssen,
sondern die Umhüllung selbst bildet die Dichtung zwischen den einander gegenüberliegenden Flanschen.
Es wird hierbei ein Material für die Umhüllung bevorzugt, welches unter
dem Anpressdruck der einander gegenüberliegenden Flansche kaltfließfähig
ist, um so die erforderliche Dichtungswirkung zu erreichen.
Als Beispiel für derartige Kunststoffe kommen z.B. PTFE oder PVC oder
FEP oder PFA in Betracht.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Neuerung ergibt sich nicht nur
aus dem Gegenstand der einzelnen Schutzansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Schutzansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere
die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als •rfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination
gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Im folgenden wird die Neuerung anhand einer lediglich einen
Ausführungsweg darstellenden Zeichnung näher erläutert. Hierbei gehen
aus der Zeichnung und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Neuerung hervor.
Es zeigen:
Figur 1 Schnitt durch eine Flanschverbindung mit der erfindungsgemässen
Berstscheibe in einer ersti* Ausführungsform,
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F'lgur 2 Schnitt, durch die Flanschverbindung in einer zweiten
Ausführungsform einer Berstscheibe.
In Figur 1 besteht die Flanschverbindung aus zwei einander gegenüberliegenden Flanschen 1,2, welche durch eine Vielzahl - von
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zusammengehalten werden. Jeder Flansch 1,2 bildet an seiner Innenseite
«ine Dichtfläche 6,7.
Die Flanschnorm wird definiert unter anderem durch den Lochkreisdurchmesser der Schrauben 3,4; davon wäre abzuziehen 2 &khgr; die
halbe Schraubetdicke, wodurch sich dann der Innendurchmesser der
Schrauben ergibt, der dem Außendurchmesser einer Umhüllung 8,9 entsprechen muß.
Dadurch wird erreicht, daß die Umhüllung 8,9 , welche die Berstscheibe
12 einfasst, zwischen den Schrauben 3,4 mittig zentriert wird.
Der Innendurchmesser der Schrauben 5 ist je nach Flanschnorm und
Flanschausführung unterschiedlich. Hierbei gibt es eine Reihe
unterschiedlicher Normen, wobei nur beispielsweise folgende Normen aufgezählt werden: DIN, ANSI, JIS, BRITISH STANDARD.
Um nun für unterschiedliche Flanschnormen und Ausführungen eine gleiche
Berstscheibe 12 verwenden zu können, ist neuerungsgemäss vorgesehen, daß
die Berstscheibe 12 in die ringförmige Umhüllung gefasst ist, die aus
einem Kunststoffmaterial besteht.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist die Umhüllung
zweiteilig ausgebildet und besteht aus einem Außenteil 8 groStr:.
Durchmessers, in welches ein Innenteil 9 kleineren Durchmessers eingreift.
Zur Lagensicherung der beiden Teile 8,9 ist in dem Innenumfang des
Außenteils 8 eine Ringnut 10 eingearbeitet, in welche ein am Außenumfang des Innenteils 9 angebrachter umlaufender Vorsprung 11
eingreift. Hierdurch werden die beiden Teile 8,9 durch Einschnappwirkung
miteinander verbunden, wobei dann die Berstscheibe 12 zwischen diesen beiden Teilen dichtend eingefasst wird.
Wichtig ist, daß die Umhüllung - bestehend aus den beiden Teilen 8,9 in
ihrer Höhe die Höhe der Berstscheibe 12 überschreitet, um damit eine
geeignete Dichtungsstärke 17,18 zu erreichen.
Die Größe der Dichtungsstärke 17,18 hängt von der Art des Kunststoffes
ab.
Als Kunststoffmaterial wird einer der vorstehend beschriebenen Kunststoffarten bevorzugt, wobei wichtig ist, daß ein derartiger
Kunststoff kaitfließfähig 1st.
Ferner 1st wesentlich, daß die radial nach Innen weisenden Teile der
Umhüllungen 8,9 sich nicht über die Ausblasfläche 13 der Berstscheibe 12
erstrecken, um die größtmögliche Ausblasfläche der Berstscheibe 12
beizubehalten.
In einer anderen - nicht näher dargestellten - Ausführungsform 1st es
vorgesehen, daß Außenteil 8 und Innenteil 9 werkstoffe1nstu\ck1g
ausgebildet sind und 1n einem Spritzgußvorgang an die Berstscheibe 12
angespritzt sind, wobei dann eine derartige Umhüllung mit Ausnahme der
Trennfläche zwischen den Teilen 8,9 genau gleich aussieht, wie 1n Figur
1 dargestellt.
Die Figur 2 zeigt gegenüber der Figur 1 ein abgewandeltes Ausführujigsbeispiei*
was sich von dem Ausfllhrungsbeispiel nach Figur 1 nur dadurch
unterscheidet, daß die Einschnappsicherung zwischen dem AußenteH 14 und
dem Irmsnteii 15 als Konus 16 ausgebildet 1st, so daß die beiden Teile
ti I Ct I t t I
14,15 nach dem Einschnappen in dem Konus 16 selbsthaltend ineinander
liegen und so die Berstscheibe 12 einfassen.
Neben dieser Lagensicherung, die als Konus ausgebildet ist, gibt es noch
andere Möglichkeiten der Lagensicherung, nämlich der verschiedenen
Ausbildungen von Einschnappsicherungen, wie z.B. Verzahnungen zwisjfien
den Berührungsflächen von Innen- und Außenteil,Schwalbenschwanzführungen
oder dergleichen.
Il * ·
Claims (4)
- DR., ING. :P£TER'r'|EBLINGDipl.-lng.
EUROPEAN PATENT ATTORNEYUnsere Zeichen / our ref.:X 15-15-kuBitte in der Antwort wiederhol«!D-8990 Lindau (Bodensee)Rennerle 10 · Postfach 3160IhrZeichen Ihre Nachricht vom Datum . ....Vburref. Vburletterof Date 1 . &Mgr;&agr;&Ggr;&Zgr; 1988Betreff: ReAnmelder: Firma XOMOX International GmbHVon-Befring-Strasse 15, 8990 Lindau/BodenseeSCHUTZANSPRÜCHE1. Berstscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Rand von einem Kunststoffring (8,9) eingefasst ist. - 2. Berstscheibe nach Anspruch 1, d a d u r c hgekennzeichnet, daß der Kunststoff ring aus einem Außenring (8) und einem Innenring (9) besteht, die miteinander lagesicher verbunden sind.
IWephon: IMex: Faoslmile/IMMax: • LM(Mu (00382) 543 74(p«t«nt-d) 449-8382-78027 7N25 Wegremrn-Adrewe: p«tfl-nnd«i • ( &igr; t &igr; Bankkonten: PostacheckkontoBayer. VHrehmbank Undau (B) Nr. 1257110 (BLZ 73520074) M0nchen414e48-• · «vae-Bank-UntlM· (B) Nr. 66 70-328 843 (BLZ 733 204 42) (6LZ 70010080) V'k UridaU (B) Nr. 51 222 000 (BLZ 735 B01 20)111 Il 11 11 ti - 3. Berstscheibe nach Anspruch !,dadurchg e k e &eegr; &eegr; &zgr; e i c h &eegr; e t, daß der Kunststoffring einstückig gespritztist.
- 4. Berstscheibe nach einem der Ansprüche 1-3,dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Kunststoffringes (8,9) kaitfließfähig ist.&igr; &igr;&igr; &igr; &igr; · I ·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803837U DE8803837U1 (de) | 1988-03-22 | 1988-03-22 | Berstscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803837U DE8803837U1 (de) | 1988-03-22 | 1988-03-22 | Berstscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803837U1 true DE8803837U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6822141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803837U Expired DE8803837U1 (de) | 1988-03-22 | 1988-03-22 | Berstscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803837U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0552536A1 (de) * | 1992-01-22 | 1993-07-28 | BS & B SAFETY SYSTEMS, INC. | Graphit-Berstscheibe und Baueinheit |
| WO2005113371A3 (en) * | 2004-05-20 | 2006-07-27 | Inbev Sa | Alcohol beverage apparatus having a bursting disk |
-
1988
- 1988-03-22 DE DE8803837U patent/DE8803837U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0552536A1 (de) * | 1992-01-22 | 1993-07-28 | BS & B SAFETY SYSTEMS, INC. | Graphit-Berstscheibe und Baueinheit |
| WO2005113371A3 (en) * | 2004-05-20 | 2006-07-27 | Inbev Sa | Alcohol beverage apparatus having a bursting disk |
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