DE8803617U1 - Vorrichtung zur Befestigung des Endbereiches einer Folie u. dgl. in einem Aufnahmeteil - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung des Endbereiches einer Folie u. dgl. in einem AufnahmeteilInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16B5/00—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
- F16B5/06—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips
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-
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- F16B2/00—Friction-grip releasable fastenings
- F16B2/20—Clips, i.e. with gripping action effected solely by the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
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Description
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« i < · I III I ·
mein Zeichen: 0352 Gm
Arntz-Optibelt-KG
Corveyer Allee 15 3470 Höxter 1
Vorrichtung zur Befestigung des Endbereiches einer Folie u. dgl. in einem
Aufnehmeteil
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Vorrichtung dieser Art aufzuzeigen, mit welcher eine außerordentlich
einfache, billige und hochfeste Verbindung zwischen einer Folie u. dgl. und einem Aufnahmeteil, z. B.
einer Holzleiste herstellbar ist.
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß die Vorrichtung ein im ungespannten Zustand gegenüber der
Aussparung ein Übermaß aufweisendes elastisches Element ist und daß die nach dem Einsetzen in die Aussparung durch Zusammendrücken
desselben auftretenden Reaktionskräfte die Folie gegen zumindest eine der beiden seitlichen Begrenzungsflächen
des Aufnahmeteiles anpressen.
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Durch die neuerungsgemäße Maßnahme ist eine Verbindung zwischen einer Folie, einem Gewebe u. dgl. mit einem
Aufnahmeteil, z. B. einer Holzleiste möglich, die auch von ungelernten Kräften herstellbar und kostengünstig ist und darüber
hinaus auch bei Anwendung erhöhter Kräfte nicht lösbar ist.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die Rückenfläche des Elementes in Querrichtung verlaufende und
mit Abstand zueinenderliegende, einander abwechselnde Erhöhungen
und Vertiefungen auf.
Weitere Merkmale der Neuerung gehen aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung
im einzelnen hervor. Diese zeigt in rein schematischer Weise:
Fig. 1 eine isometrische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung
gemäß der Neuerung,
Fig. 2 eine isometrische Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung
gemäß der Neuerung,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt in vergrößertem Maßstab der in den Aufnahmeteil eingesetzten
Vorrichtung gemäß der Neuerung,
Fig. 4 einen Teilschnitt in vergrößertem Haßstab einer Vorrichtung zur Verhinderung des
Lösens des elastischen Elementes der neuerungsgemäßen Vorrichtung,
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Fig. 5 eine isometrische Darstellung in verkleinertem Meßstab der in Fig. 4 dargestellten
Vorrichtung zur Verhinderung des Lösens des elastischen Elementes,
Fig. 6 und 7
senkrechte Schnitte durch zwei weitere Ausführungsformen der neuerungsgemäßen Vorrichtung mit
unterschiedlich gestalteten Querschnitten der Aussparung im Aufnahmeteil ,
Fig. 8 eine isometrische Darstellung von Lagergut, bei welchem nach einer bevorzugten Verwendung
die neuerungsgemäße Vorrichtung als Bestandteil von Abdeckungen eingesetzt ist.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine erste Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung in Form eines elastischen
Elementes, welches im ungespannten Zustand im Querschnitt Keilriemenform aufweist.
Eine andere Verwirklichungsform zeigt die Fig. 2, bei welcher die Rückenfläche des Elementes in Querrichtung
verlaufende und mit Abstand zueinanderliegende, einander abwechselnde
Erhöhungen 1 und Vertiefungen 2 aufweist.
Die Fig. 3 der Zeichnung zeigt das elastische Element in der Verbindungsstellung. Dabei ist mit 3 die Aussparung
in einem Aufnahmeteil 4, z. B. in einer Holzleiste mit den beiden seitlichen Begrenzungsflächen 4a, 4b bezeichnet,
während mit 5 die Folie u. dgl. angedeutet ist, welche mit dem Aufnahmeteil 4 verbunden werden soll.
Die Folie 5 hat im Endbereich die Form fcinar das
elastische Element aufnehmenden Schlaufe mit den beiden Teilen 5a und 5b.
Das elastische Element besitzt im ungeepanntan Zustand
gegenüber der Aussparung 3 ein Übermaß, so daß die nach dem Einsetzen des Elementes in die Aussparung 3 durch Zusammendrücken
auftretenden Reaktionskräfte die Folie mit den entsprechenden Teilen 5a bzw. 5b gegen zumindest eine der
beiden seitlichen Begrenzungsflächen 4a bzw. 4b anpressen. Auf diese Weise wird durch Reibungsschluß eine praktisch unlöebaie
Verbindung zwischen der Folie 5 einerseits und dem Aufnahmeteil 4 andererseits hergestellt.
Das elastische Element besteht zweckmäßig aus Kautschuk mit hohem Reibungswert und nimmt ggf. auch Querfasern
zur Erhöhung der Quersteifigkeit auf.
Die Ausbildung des Elementes mit an der Rückenfläche angeordneten Erhöhungen 1 bzw. Vertiefungen 2 nach
Fig. 2 der Zeichnung hat den Zweck, etwaige Toleranzen der Aussparung 3 auszugleichen. Durch die Profilierung auf der
Rückenseite des Elementes wird einerseits die Querfederuhg
vergrößert; andererseits wird im Bereich der Erhöhungen 1 die Haltekraft erhöht. Durch entsprechende Wahl des elastischen
Materials sowie ri"rch entsprechende Dimensionierung des Übermaßes
kann die erforderliche Klemmkr>ft verändert werden. Die
Bestimmung der entsprechenden Parameter ist Sache des Fach-Mannes und hat mit der eigentlichen Erfindung nichts zu tun.
Ggf. können die die Größe der Anpreßkraft bestimmenden Parameter auch empirisch ermittelt werden.
Zur Verhinderung des Lösens des Elementes kann eine Sicherungsvorrichtung 6, 7 vorgesehen werden. Eine
zweckmäßige Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung in Form eines Niederhalters zeigen die Figuren 4 und 5.
Diese Sicherungsvorrichtung weist einen zwei nageiförmige Teile 6 verbindenden Querteil 7 auf, der sich gegen die
Rückenflache des elastischen Elementes anlegt. Die beiden
nageiförmigen Teile 6 sind dabei in dem Aufnahmeteil 4 verankert. Es ist klar, daß diese Sicherungsvorrichtung auch
in anderer Weise ausgebildet sein kann.
Die Haltekraft kann noch dadurch erhöht werden, daß die Aussparung 3 im Querschnitt trapezförmig oder T-förmig
ist (Fig. 6 und 7).
Die Folie 5 wird mit dem Aufnahmeteil 4 in der Weise verbunden, daß in ihrem Ende die aus den beiden Teilen
5a und 5b bestehende Schlaufe gebildet und in die Aussparung 3 des Aufnahmeteiles 4 so eingeführt wird, wie es die Fig.
de Zeichnung zeigt. Anschließend daran wird das im ungespannten Zustand ein Übermaß gegenüber der Aussparung 3 aufweisende
elastische Element zwischen die beiden Schlaufenteile 5a und Sb mit Kraftanwendung eingesetzt (Fig. 3). Die durch
das Zusammendrücken des elastischen Elementes seitlich nach außen wirkenden Reektionskräfte sorgen für die erforderlichen
Kräfte, mit welchen die beiden Schlaufenteile 5a und 5b in der Aussparung 3 festgehalten werden.
j der Vorrichtung gemäß der Neuerung zeigt die Fig. 8.
Die Fig. 8 der Zeichnung offenbart eine isometrische Darstellung einer Miete mit Lagergut, welche mit einer
Folie abgedeckt ist, die an den beiden Seiten mit der erfindungegemäßen
Vorrichtung in dem zugeordneten Aufnahmeteil 4 verankert ist. Diese Abdeckung paßt sich durch die Beschwerung
der Mietenform an.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Befestigung des Endbereiches einer Folie, eines Gewebes u. dgl. in einer zwei seitliche Begrenzungsflächen aufweisenden Aussparung in einem Aufnahmeteil, z.B.
einer Holzleiste u. dgl., dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung ein im ungespannten
Zustand gegenüber der Aussparung (3) ein Übermaß aufweisendes elastisches Element ist und daß die nach dem Einsetzen
in die Aussparung (3) durch Zusamjnendrücken desselben auftretenden Reaktionskräfte die Folie (5} gegen
zumindest eine der beiden seitlichen Begrenzungsfli-chen
(4a bzw. 4b) des Aufnahmeteiles (4) anpressen.
2. Vorrichtung rt^ch Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet
, daß das Element im ungespannten Zustand im Querschnitt die Form eines Dreieckes oder Trapezes aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Rückenfläche des Elementes in
Querrichtung verlaufende und mit Abstand zueinanderliegende,
einander abwechselnde Erhöhungen (1) und Vertiefungen (2) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet
, daß die Folie (5) im Endbereich die Form einer das elastische Element aufnehmende Schlaufe
(5a bzw. Sb) aufweist.
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5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet
, daß das Element aus Kautschuk mit hohem Reibungswert besteht und daß in dem Element Querfasern
angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet , daß die Aussparung (3) im Querschnitt
rechteckig, trapezförmig oder T-förmig ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet , daß zur Verhinderung des Lösens
des Elementes eine gegen die Rückenfläche desselben sich anlegende und mit dem Aufnahmeteil (4) verbundene Vorrichtung
(6, 7) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803617U DE8803617U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Vorrichtung zur Befestigung des Endbereiches einer Folie u. dgl. in einem Aufnahmeteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803617U DE8803617U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Vorrichtung zur Befestigung des Endbereiches einer Folie u. dgl. in einem Aufnahmeteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803617U1 true DE8803617U1 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6821965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803617U Expired DE8803617U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Vorrichtung zur Befestigung des Endbereiches einer Folie u. dgl. in einem Aufnahmeteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803617U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2688551A1 (fr) * | 1992-03-13 | 1993-09-17 | Bonnemaison Daniele | Pince d'attache reglable pour fixer et tendre une toile ou analogue sur un cadre. |
-
1988
- 1988-03-17 DE DE8803617U patent/DE8803617U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2688551A1 (fr) * | 1992-03-13 | 1993-09-17 | Bonnemaison Daniele | Pince d'attache reglable pour fixer et tendre une toile ou analogue sur un cadre. |
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