DE8803527U1 - Müllcontainer - Google Patents
MüllcontainerInfo
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Classifications
-
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- B60B37/00—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
- B60B37/10—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
P 167a
Die Neuerung bezieht sich auf einen Mullcontainer, bestehend
aus einem tonnenartigen und mit einem aufklappbaren Deckel versehenen Behälter, einer im Bereich einer Unterkante des
Behälters angeordneten Achse, die an ihren beiden Enden jeweils eine umlaufende Nut zur steckb&ren Aufnahme eines Laufrades
besitzt, wobei jedes Laufrad aus» einer Felge mit Nabe
aus Kunststoff und einem Vollgummi-Laufreifen besteht.
Es sind Mü?.lcontainer bekannt, die aus einem tonnenartigen Behälter
mit einem aufklappbaren Deckel bestehen. Im Bereich einer Unterkante des Behälters ist eine Achse angeordnet, die an
ihren beiden Enden jeweils eine umlaufende Nut bzw. Ringnut besitzt. Die freien Enden der Achse dienen jeweils zur Aufnahme
eines Laufrades, welches aus einer Felge mit einstückig damit verbundener Nabe aus Kunststoff und einem Vollgummi-Laufreifen
besteht. Zur Sicherung der Laufräder auf den Enden der Achse
besitzt jede Felge eine radiale Bohrung, die sich vom Felgengrund bis zur Nabe erstreckt. Im Bereich der Nabe ist diese
Bohrung mit einer umlaufenden Einschnürung versehen, so daß die Bohrung einen mit einem Kopf versehenen Stift aufnehmen
kann. Dabei ist der Kopf in der eigentlichen Bohrung geführt und liegt in seiner Grundstellung an der Einschnürung der Bohrung
an. In dieser Stellung ragt der Stift durch die Einschnürung in das Innere der Nabe. Nachdem der Stift vom Felgengrund
aus in die Bohrung eingesteckt wurde, wird er in der vorer-
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wähnten Lage durch eine Druckfeder gehalten, die ebenfalls vom
Felgengrund aus in die Bohrung eingesteckt wurde und mit ihrem nach innen gerichteten Ende am Kopf des Stiftes anliegt. Das
nach außen gerichtete Ende der Druckfeder stützt sich unter Vorspannung an einem Stopfen ab, der im äußeren Bereich der
Bohrung eingesteckt wurde und dort durch Klebung gesichert ist. Dabei befindet sich die Außenfläche dieses Stopfens in
der Ebene des Felgengrundes. Auf eine so vorbereitete Felge wird nun der aus Vollgummi bestehende Laufreifen aufgezogen.
Dabei ist unter Vollgummi sowohl hochwertiger, vulkanisierter Natur- oder Synthesekautschuk als auch Recyclinggummi zu verstehen.
Ein solches Laufrad, bei dem der federbelastete Stift um eine vorgegebene Länge in das Innere der Nabe ragt, wird
nun in der Weise auf die Achse des Müllcontainers aufgesteckt, daß der federbelastete Stift durch eine Schrägfläche der Achse
kurzzeitig entgegen der Kraft der Feder in die Bohrung zurückgeschoben wird und anschließend in der Nut der Achse einrastet.
Ein Abnehmen des Laufrades ist nicht mehr möglich.
Die Laufräder von Haus-Müllcontainern werden immer nur kurzzeitig beansprucht. In Abhängigkeit vom Füllgewicht des MUIlcontainers
kommt es immer wieder vor, daß beispielsweise beim Befahren einer Treppenstufe oder eines Bordsteines der Laufreifen
und/oder die Felge so stark beschädigt werden, daß die Felge und/oder der Laufreifen nicht mehr verwendbar ist. Dabei
ist es grundsätzlich erforderlich, daß die Felge durch vollkommene Zerstörung von der Achse des Mülleontainers entfernt
wird. Erst nach der Zerstörung der Felge kann ein noch brauchbarer Laufreifen von der Felge abgenommen werden. Beschädigte
Felgen und/oder Laufreifen werden immer durch ein komplettes
neues Laufrad, also eine neue Felge mit einem neuen Laufreifen,
ersetzt. Dadurch werden wertvolle Rohstoffe ungenutzt einer
Mülldeponie zugeführt. Um den Werkstoff einer Felge über ein
Recyclingverfahren wieder verwenden zu können, ist es erforderlich, den in die Bohrung eingeklebten Stopfen auszubohren
und die Metallteile zu entfernen. Erst die metallfreie Felge kann wieder eingemahlen werden. Dies ist umständlich und zeitraubend.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Müllcontainer der eingangs beschriebenen Gattung so auszubilden, daß
insbesondere bei einer Beschädigung des Laufreifens die Felge nicht mehr zerstört werden muß um ein neues Laufrad aufzustekken.
Bei einer beschädigten, nicht mehr verwendbaren Felge soll der zusätzliche Arbeitsvorgang zur. Entfernung der in der Felge
befindlichen Metallteile entfallen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Müllcontainer gemäß der Neuerung vorgeschlagen, daß die Nabe an der Außenseite
der Felge mindestens eine radiale, in die Nut mündende Stecköffnung
für einen durch einen elastischen Bügel an der Außenfläche der Nabe gesicherten Führungsstift aufweist.
Durch diese Ausbildung ist es einerseits möglich, bei einer Beschädigung
des Laufreifens das Laufrad von der Achse zu entfernen, den Laufreifen von der Felge abzuziehen, einen neuen Laufreifen
auf die Felge aufzuziehen und das so instandgesetzte LaufPäd wieder zu verwenden. Eine Zerstörung der Felge ist dabei
nicht erforderlich. Andererseits ist es bei einer Beschädigung der Felge möglich, ebenfalls das gesamte Laufrad von der
Achse zu entfernen, den Laufreifen von der beschädigten Felge
abzuziehen, den noch brauchbaren Laufreifen auf eine neue Felge
aufzuziehen und das so instandgesetzte Laufrad wieder zu verwenden. Hier werden also nur die beschädigten Einzelteile
des Laufrades ausgewechselt. Brauchbare Teile werden wieder
verwendet und die nioht mehr brauchbaren Teile können ohne
einen zusätzlichen Arbeitsvorgang in einem Reoyclingverfahren
aufgearbeitet werden. Damit werden wertvolle Rohstoffe eingespart bzw. wieder verwendet.
Weitere Merkmaie der Neuerung sind in den Ansprüchen 2-6
offenbart.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispieles näher erläutert.
In dieser Zeichnung ist nur ein unterer Eckbereich eines Müllcontainers
1 gezeigt, in dem das eine Ende einer Achse 2, die in dem Müllcontainer 1 fest angeordnet ist, aus demselben herausragt.
Dieser Endbereich der Achse 2 ist mit geringem Abstand von seinem freien Ende mit einer umlaufenden Nut 3 versehen.
Die Achse 2 dient zur Aufnahme eines Laufrades 4, welches aus
einer Felge 5 mit Nabe 6 und einem Laufreifen 7 besteht. <>ie
Felge 5 ist mit der Nabe 6 einstückig aus Kunststoff gefertigt. Der Laufreifen 7 ist beispielsweise aus Recyclinggummi hergestellt.
Die Nabe 6 ist unsymmetrisch zur Felge 5 ausgebildet und besteht aus einem langen Teil 6a und aus einem kurzen Teil
6b. Dabei ist das kurze Teil 6b der Nabe 6 geschlossen ausgebildet.
Im Bereich des Teiles 6b besitzt die Nabe 6 in diesem Ausfüh
rungsbeispiel zwei sich diametral gegenüberliegende, in -%&aacgr;&igr;
aler Richtung verlaufende Bohrungen 8, die so angeordnet sind,
daß sie im aufgesteckten Zustand des Laufrades 4 in die Nut 3 Übergehen bzw. mit derselben fluchten. In diese Bohrungen 8
wird jeweils ein Führungsstift 9 eingesteckt, wobei in diesem Ausführungsbeispiel die beiden FUhrungsstifte 9 an den Enden
der Schenkel eines Bügels 10 fest angeschlossen sind. Die Länge der FiUirungsstifte 9 ist so groß gewählt, daß dieselben in der
dargestellten Lage um ein vorbestimmtes Maß in die Nut 3 der Achse 2 ragen und somit das Laufrad 4 auf der Achse 2 sichern.
Die Befestigung des Laufrades 4 auf der Achse 2 kann in der Weise erfolgen, daß zuerst das Laufrad 4 auf die Achse 2 aufgeschoben
und anschließend die beiden Führungsstifte 9 in die Bohrungen 8 und damit in die Nut 3 eingesteckt werien. Es ist
jedoch auch möglich, die Führungsstifte 9 bereits vorher in die Bohrungen 8 einzustecken und erst anschließend das Laufrad 4
auf die Achse 2 aufzuschieben. Die Länge der Führungsstifte 9 1st nun so bemessen, daß dieselben beim Aufschieben des Laufrades
4 auf die Achse 2 durch eine Schrägfläche 11 der Achse 2 geringfügig nach außen gedrückt werden. Sobald das Laufrad 4 seine
vorgegebene Lage auf der Achse 2 einnimmt bzw. erreicht hat, rasten die FUhrungsstifte 9 durch den federnden Bügel 10 in die
Nut 3 ein und sichern somit das Laufrad 4 auf der Achse 2.
Bei einer Beschädigung der Felge 5 oder des Laufreifens 7 werden
die FUhrungsstifte 9 mittels eines geeigneten Werkzeuges zumindest soweit aus den Bohrungen 8 nach außen bewegt, daß
die Nut 3 freigegeben wird und das Laufrad 4 von der Aohse 2 abgezogen werden kann. Nachdem die Felge 5 oder der Laufreifen
7 erneuert wurden, wird das Laufrad 4 wieder in der vorbeschriebenen
Weise auf die Aohec 2 aufgesteokt und dort mittels der
FUhrungsstifte 9 gesiohert.
In Abänderung des erläuterten Ausführungsbeispieles ist es möglich, nur einen Führungsstift 9 vorzusehen. Um dabei eine
sichere Lage des Bügels 10 auf dem Teil 6b der Nabe 6 sicherzustellen, ist der nicht mit einem Führungsstift 9 versehene
Schenkel des Bügels 10 beispielsweise mit einer Nase versehen, die in eine nicht dargestellte Aussparung der Nabe 6 einrastet
Beispielsweise ist es auch möglich, die Führungsstifte 9 lose in den Bohrungen 8 anzuordnen. Der Bügel 10 muß dann an seinen
beiden Schenkelenden Zungen oder dergleichen besitzen, die in Aussparungen der Nabe 6 einrasten und somit den Bügel 10 auf
dem Teil 6b der Nabe 6 sichern. Ferner ist es möglich, die Boh rungen 8 als rechteckige Schlitze auszubilden. Die Führungsstifte 9 müssen dann jedoch einen entsprechenden Querschnitt
aufweisen.
II·· ·#·I
• »
Claims (8)
1. Müllcontainer, bestehend aus einem tonnenartigen und mit einem aufklappbaren Deckel versehenen Behälter, einer im
Bereich einer Unterkante des Behälters angeordneten Aohse, die an ihren beiden Enden jeweils eine umlaufende Nut zur
steckbaren Aufnahme eines Laufrades besitzt, wobei jedes Lauft ad aus einer Felge mit Nabe, aus Kunststoff und einem
Vollgummi-Laufreifen besteht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (6) an der Außenseite der Felge (5) mindestens eine radiale, in die Nut (3) mündende Stecköffnung (8) für
einen durch einen elastischen Bügel (10) an der Außenfläche der Nabe (6) gesicherten Führungsstift (9) aufweist.
2. Müllcontainer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsstift (9) rechteckigen Querschnitt aufweist.
3· Müllcontainer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsstift (9) kreisförmigen Querschnitt aufweist.
S
4. Müllcontainer nach mindestens einem der Ansprüche 1 dadurch
gekennzeichnet,
daß der Führungsstift (9) mit einem Ende des Bügels (10) fest verbunden ist.
5. Müllcontainer nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügel (10) ius Federstahl gebildet ist.
6. Müllcontainer nach mindestens eisern der Ansprüche 1-5,
j dadurch gekennzeichnet,
' daß die der Stecköffnung (8) gegenüberliegende Außenfläche
der Nabe (6) eine Aussparung für ein Ende des Bügels (10) aufweist.
7. Müllcontainer nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (6) zwei sich diametral gegenüberliegende Stecköffnungen (8) für jeweils einen FUhrungsstift (9) besitzt.
8. Müllcontainer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (10) an seinen beiden Enden mit Jeweils einem
FUhrungsstift (9) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803527U DE8803527U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Müllcontainer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803527U DE8803527U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Müllcontainer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803527U1 true DE8803527U1 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6821899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803527U Expired DE8803527U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Müllcontainer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803527U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9303111U1 (de) * | 1993-03-05 | 1993-05-19 | Eckhardt, Martin, Dipl.-Ing., 6333 Braunfels | Verrollrad für einen Hausmüllbehälter |
| EP1862404A1 (de) * | 2006-06-01 | 2007-12-05 | Environmental Solutions Europe Holding B.V. | Fahrwerk für Müllbehälter |
-
1988
- 1988-03-16 DE DE8803527U patent/DE8803527U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9303111U1 (de) * | 1993-03-05 | 1993-05-19 | Eckhardt, Martin, Dipl.-Ing., 6333 Braunfels | Verrollrad für einen Hausmüllbehälter |
| EP1862404A1 (de) * | 2006-06-01 | 2007-12-05 | Environmental Solutions Europe Holding B.V. | Fahrwerk für Müllbehälter |
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