DE8803350U1 - Werkzeug zur Herstellung von Gewindebohrungen in Vollmaterial - Google Patents

Werkzeug zur Herstellung von Gewindebohrungen in Vollmaterial

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DE8803350U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/18Milling cutters
    • B23G5/182Milling cutters combined with other tools
    • B23G5/184Milling cutters combined with other tools combined with drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G2200/00Details of threading tools
    • B23G2200/24Chip breakers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

BESCHREIBUNG :
Die Neuerung bezieht sich auf ein Werkzeug, das zur allgemeinen Verwendung, insbesondere aber in Verbindung mit einer an eine Handbohrmaschine oder dergleichen anschließbaren Vorrichtung zur Herstellung von Gewindebohrungen unterschiedlicher Durchmesser in Vollmaterial geeignet ist.
Im Völlfnaterial werden Gswindsbchrungsn entweder durch Vorbohren und Nachschneiden des Gewindes oder aber mittels sogenannter Bohr- Gewindebohrer in einem Arbeitsgang als Durchgangs-Gewindebohrungen hergestellt. Dabei ist die eine Arbeitsweise sehr zeit-und damit kostenaufwendig, die andere Arbeitsweise aber nur für begrenzte Durchmesser 4er Gewindebohrung geeignet. Außerdem erfordern die bekennten Arbeitsweisen für jeden beabsichtigten Durchmesser einer Gewin- debohrung den Einsatz eines diesem Durchmesser angepaßten Werkzeuges. In vielen Fällen ist es darüber hinaus manchmal erwünscht, den Durchmesser der Gewindebohrung etwas geringer zu halten, als es der Durchmesser der Schraube eigentlich erfordern würde, um beim Einschrauben der Schraube im Gewindebereich eine gewisse Materialverfestigung zu erhalten. Bei der bisherigen Arbeitsweise waren hierfür teure Spezialwerkzeuge erforderlich, so daß eine zusätzliche Verteuerung entstand.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zu schaffen, welches sich zur Herstellung von Gewindebohrungen in einem Arbeitsgang im Vollmaterial und für alle zerspanbaren Werkstoffe eignet und welches sowohl an eletronisch gesteuerten Bearbeitungsmaschinnen als auch und insbesondere in Verbindung mit einer zu schaffenden Vorrichtung verwendbar ist»
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch ein Werkzeug gelöst, das im allgemeinen als Strinfräser ausgebildet ist und dessen Schneiden mit einem Linksdrall zum Hitlauffräsen angeordnet
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sind und bei dem in einem Abstand oberhalb der Fräserschneiden des Stirnfräser radial ausladend wenigstens zwei Gewindeschneidzähne angeordnet sind.
Im Gegensatz zum Gegenlauffräsen ergibt das Mitlauffräsen eine hervorragende Oberflächengüte, was gerade für die Herstellung von Gewindebohrungen von besonderer Bedeutung ist. Die Schneidenhöhe der Schneiden des Stirnfräsers ent- spricht wenigstens der einfachen Steigung des zu schneidenden Gewindes und soll insbesondere nach den möglichen Schleifvor- gangen immer noch das Maß einer Gewindesteigung aufweisen, wofür ein ca. 1 1/2-faches Ausgangsmaß anzusetzen wäre. Bei Verwendung von Fräsern mit Wendeplatten ist natürlich eine Schneidenhöhe, die der zu erstellenden Gewindesteigung ent- spricht, ausreichend.
Der Durchmesser der Vorschneide sollte etwa 2/3 des zu erstellenden Kerndurchmessers ausmachen, muß aber mindestens die Hälfte desselben betragen. Um den axialen Widerstand des Werkzeuges beim Eintauchen in das Vollmaterial zu vermindern weist der Fräser einen zentralen schneidenfreien Bereich auf, wobei der schneidenfreie Bereich des Fräsers das Ausmaß des des radialen Versatzes, d.h. radialer Versatz &khgr; 2, beträgt. Der radiale Versatz hängt vom Durchmesser des Arbeitswerkzeuges ab und beträgt gemäß einem konkreten Beispiel bei einem Kernbohrungsdurchmesser von 14 mm und einem Fräserdurchmesser von 10 mm 2 &khgr; 2 mm, entsprechend 40X.
Die ideale Größe des schneidenfreien zentralen Raumes dürfte bei einem H 55 Fräser bei ca. 25Jl und bei einem Hartmetallbestückten Fräser (Wendeplatten) bei ca. 15&iacgr; liegen.
Ein Wesentliches Merkmal der Neuerung besteht ferner darin, daß die Gewindeschneidzähne in einer senkrecht zur Fräserachse ausgerichteten Ebene angeordnet sind»
In weiterer Ausgestaltung des Stirnfräsers ist eine versetzte umlaufende Urofangsnut geringer Breite und Tiefe als Spanbrecher angeordnet, wobei seine Schneiden im ümfangsbereich des Fräsers mit einem Radius oder einer Fase in den axial gerichteten
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Umfangsflächenbereich übergehen. Fernet' besitzen dile Gewindeschneidezähne zweckmäßigerweise eine gleichschenkelige Querschnittsform mit zur Fräserachse achsparalleler Stirn fläche.
Auf tfdbenverteilung &igr; Die Erstellung der Gewindekernbohrung entfällt auf die Sehneiden des Stirnfräsers. Die Erstellung der Gewindegänge haben die hierfür angebrachten in ihrer Form und Höhe dem jeweils zu schneidenden Gewinde angepassten Gewindeschneidzähne zu erledigen.
Die Neuerung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Figur 1 eine Seitenansicht eines Werkzeuges zur allgemeinen Verwendung;
Figur 2 eine Teildarstellung zu Figur 1 im vergrößerten Maßstab.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Werkzeug 39 ist im Allgemeinen ein Stirnfräser, dessen Schneiden 60 mit Linksdrall angeordnet sind, um ein Mitlauffräsen und damit eine hervorragende Oberflächenqualität zu ermöglichen. Die Schneidenhöhe der Schneiden 60 des Stirnfräsers entspricht der Höhe eines Gewindeganges der Gewindebohrung. Im Abstand zu den Schneiden 60 ist der Stirnfräser mit einer umlaufenden» als Spänebrecher wirkenden ümfangsnut 61 versehen. Im weiteren Abstand zu den Schneiden 60 des Stirnfräsers ist das Werkzeug 39 mit radial ausladenden Gewindeschneidzähnen 62 versehen. Die Gewindeschneidzähne 62 sind in einer senkrecht zur Achse 63 des Werkzeuges 39 ausgerichteten Ebene 64 angeordnet und weisen eine gleichseitige Querschnittsform mit zur Werkzeugachse
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koaxialer Stirnfläche 65 auf. Schließlich sind die Schneiden 60 des Stirnfräser im Ubergangsbereich zur Umfangefläche des Stirnfräsers mit einem Radius 66 abgrundet. Beim Einr-atz in CNOMaschinen ist noch für die Entgratung eine 90*-Fläche 67 im Abstand von ca. 1,5 &khgr; 0 des zu erstellenden Gewindes vorgesehen. Ferner ist die Jeweils erförderliche Zahnhöhe 68 einzuhalten.
Um das Herstellen und das Nachschleifen des Fräsers zu erleichtern kann zweckmäßigerweise zwischen der Vorschneide und den Gewindeschneidzähnen eine freier Raum, evtl. eine
Vertiefung vapiteciehen eein. - — - - —«# · — w--— —
Anmerkung: Der hier aufgeführte Fräser ist für die Erstellung von metrischen Rechtsgewinden ausgelegt, wobei natürlich alle Schneidflächen den erforderlichen Hinterschliff aufweisen müssen.

Claims (6)

Felix L e e b Zum Espat 3 838I Mettenhausen Werkzeug zur Herstellung von Gewindebohrungen in Vollmaterial SCHDTZANSPROCHE :
1.) Werkzeug zur allgemeinen Verwendung, sowohl an ortsbeweglichen, als auch an elektronisch gesteuerten Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß es im allgemeinen als Stirnfräser ausgebildet und die Schneiden (60) mit einem Linksdrall zum Mitlauffräsen angeordnet sind und daß mit einem Abstand oberhalb der Präserschneiden des Stirnfräsers radial ausladend wenigstens zwei Gewindeschneidzähne (62) angeordnet sind.
2.) Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidenhöhe der Schneiden (60) des Stirnfräsers mindestens der einfachen Gewindesteigung entspricht.
3.) Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeschneidzähne (62) in einer senkrecht zur Fräserachse (63) ausgerichteten Ebene (64) angeordnet sind.
4.) Werkzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Schneiden (60) des Stirnfräsers eine Umfangenut (61) als Spanbrecher angeordnet ist.
5.) Werkzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stirnfräser einen zentralen schneidenfreien Raum
aufweist und daß seine Schneiden (60) am Umfang des Kerndurchmessers mit einem Radius (66) abgerundet sind.
6.) Werkzeug nach Anspruch 1 bis 5, dadurcn gekennzeichnet, daß die Gewindeschneidzähne (62) eine gleichschenkelige Querschnittsform mit achsparalleler Stirnfläche (65) aufweisen.
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DE8803350U 1988-03-12 1988-03-12 Werkzeug zur Herstellung von Gewindebohrungen in Vollmaterial Expired DE8803350U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0355678A3 (de) * 1988-08-25 1991-01-09 Norbert M. Dr. Schmitt Bohrgewindefräser
DE20007664U1 (de) 2000-03-24 2000-07-20 Datron-Electronic GmbH, 64367 Mühltal Fräs-Gewindeschneider
DE102008030100A1 (de) 2007-07-31 2009-02-05 Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation Gmbh Gewindefräser

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DE102008030100B4 (de) * 2007-07-31 2013-03-28 Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation Gmbh Gewindefräser
DE202008018449U1 (de) 2007-07-31 2014-01-07 Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation Gmbh Gewindefräser

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