DE8803049U1 - Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen Betriebsdrücken - Google Patents
Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen BetriebsdrückenInfo
- Publication number
- DE8803049U1 DE8803049U1 DE8803049U DE8803049U DE8803049U1 DE 8803049 U1 DE8803049 U1 DE 8803049U1 DE 8803049 U DE8803049 U DE 8803049U DE 8803049 U DE8803049 U DE 8803049U DE 8803049 U1 DE8803049 U1 DE 8803049U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pipe
- pipe according
- steel
- thermoplastic
- ceramic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D23/00—Producing tubular articles
- B29D23/001—Pipes; Pipe joints
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/04—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers
- B28B11/042—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers with insulating material
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L58/00—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
- F16L58/02—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings
- F16L58/04—Coatings characterised by the materials used
- F16L58/10—Coatings characterised by the materials used by rubber or plastics
- F16L58/1009—Coatings characterised by the materials used by rubber or plastics the coating being placed inside the pipe
- F16L58/1027—Coatings characterised by the materials used by rubber or plastics the coating being placed inside the pipe the coating being a sprayed layer
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L58/00—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
- F16L58/18—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation specially adapted for pipe fittings
- F16L58/187—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation specially adapted for pipe fittings for flanged joints
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Rohr mit innenauskleidung,
insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe und Korrosion bei hohen Betriebsdrücken.
Verschleiß und Korrosion treten nicht nur in RauchgasentäOiiwef elungöeinlagen Cuel OiiciüiöCiien &Rgr;&agr;&ugr;&Ggr;&khgr;&Lgr;&bgr;&Pgr; &agr;&udiagr;&Pgr;&agr;&ogr;&Ggr;&Pgr; öllye—
mein überall dort auf, wo vor allen Dingen flüssige, gegebenenfalls mit Feststoff beladene Materialien durch
Rohrleitungen transportiert werden. Dies gilt auch für hier zur Anwendung kommende Rohrkettenförderer.
Bekannt sind Rohre, die über eine verschleißfeste Innenauskleidung
verfügen. Alternativ sind Rohre mit Innenbeschichtungen gegen chemische Angriffe und Korrosion und weiterhin
lediglich aus thermoplastischen Werkstoffen bestehende Rohre, allerdings mit sehr dicker Wand, um den auftretenden
Betriebsdrücken standzuhalten, bekannt.
Bei solchen Rohren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein innen glattes Rohr anzugeben, das außen sehr steif ist
und bei dem selbst dann, wenn das Innenrohr beschädigt wird, das Außenrohr keinem Korrosionsangriff oder dergleichen ausgesetzt
wird.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß überraschend dadurch,
daß bei einem Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schatz gegen chemische Angriffe and Korrosion bei hohen
Betriebsdrücken
für eine korrosionssichere, gleitfordernde und verschleißfeste
Ausbildung das Verbundrohr aus einem Stahlmäntelrohr,
weiter aus einem sogenannten Inliner aus Kunststoff, insbesondere aus einem thermoplastischen Rohr, besteht, wobei die
Verbindung zwischen thermoplastischem Rohr und Stahlrohr aus
einem geschäumten Kunststoff besteht.
• «
• ·· ···f ■
■ B
■ It .·
· ♦ *· el << *t
Vorzugsweise sind Innenrohr sowie Ringspaltfüllung aus
Pölyurethansehaum flüssigkeitsdieht bzw. gasdicht ausgebildet.
Erreicht wird eine Aufteilung der statischen Funktion des Verbundrohres auf den Stahlftiantel und ausgeschäumten Ringspalt
und die Antiverschleiß- bzw. Korrosionsschutzfunktion
auf das thermoplastische Innenrohr.
Durch die Maßnahmen nach der Erfindung ergeben sich eine
ganze Reihe Vorteile:
Durch das dreischichtige Verbundrohr wird die Aufgabe mit relativ geringem Material- und Produktionsaufwand gelöst.
Es wird erreicht, daß das Rohr innen glatt ist, also einen
möglichst geringen Reibungswiderstand bietet. Der Verschleiß und die Antriebsleistung, insbesondere bei
einem Rohrkettenförderer, können gering gehalten werden.
Bisherige als Korrosionsschutz mit Innenbeschichtung versehene Rohre, wobei die Innenbeschichtung o'irekt auf die
Stahlwand aufgebracht werden musste, machen komplizierte Aufspritz- Einschleuder- oder Aufbrennvorgänge im Autoklaven
notwendig. Stellte sich eine Beschädigung der Innenauskleidung ein, so drangen die Förderflüssigkeit oder die chemischen
Bestandteile des Fördergutes an dieser Stelle sofort bis zum Stahlrohr durch ~r.d griffen dieses an. Korrosion oder andere
chemische Reaktionen zerstörten das Stahlrohr.
Durch die Maßnahmen nach der Erfindung werden Beschädigungen
dieser Art weitestgehend vermieden bzw. eingeschränkt.
Als Innenrohr kann ein thermoplastisches Rohr, ein _ . itohr
oder dergleichen Verwendung finden.
Jeder schäumbare Kunststoff, der die Aufgabe der Verbindung des Stahlrohres mit dem thermoplastischen Innenrohr garantiert.
If* ftf ·« ·<
-3-
kann verwendet werden. Vorzugsweise wird mit Polyurethan ausgeschäumt.
Bereits das thermoplastische Rohr bietet einen großen Widerstand gegen mechanische Beanspruchungen, wie sie durch die
Forderung von flüssigem Gut mit geringem Anteil an Feststoffen
auftreten. Die zweite Schutzschicht ergibt sich durch die ,Q Polyurethanhinterfullung. Dadurch wird in der Regel ein
Durchdringen der Flüssigkeit oder ein Durchdringen der Gase bis zum Stahlmantel vermieden.
Vorzugsweise sind Abstandshalter, insbesondere aus auf das .g Innenrohr aufgeschweißtem thermoplastischen Material wie
PE zur Sicherung der koaxialen Lage des Innenrohrs vorgesehen. Dadurch wird das thermoplastische Rohr unter gleichmassigem Abstand vom Stahlrohr arretiert. Die Eigenschaften
und die Dicke sind auf die Druckverhältnisse abzustimmen.
dem Stahlrohr wird nun mit Polyurethan oder einem anderen schäumenden Kunststoff ausgefüllt. Die Füllmenge muß so sein,
daß der beim Schäumen oder der Reaktion eich ausbildende .. Druck einerseits das thermoplastische Rohr nicht eindrückt,
andererseits aber nach der Reaktion eine solche Festigkeit gewährleistet 1st, daß durch den Probe- oder Betriebedruck
dae Kunststoffinnenrohr eich nicht in die Ringfugenfüllung
eindrücken kann.
Innenrohr dadurch auegeglichen werden, daß in diesem Auskleidungsrohr ein Gegendruck aufgebaut wird. Dies kann ein
unter einem genügend hohen Druck stehender elastischer schlauch aue unterschiedlicheten Werkstoffen sein. Das
Innenrohr bzw. der Inliner kann aue verschiedenen Einzellängen sich zusammensetzen; die Fugen werden gegen ein
Durchdringen beispielsweise des Polyurethans dureh den unter Druck stehenden elastischen Schlauch abgedichtet«
» ! ! J J S . i &igr; &iacgr; ·&Tgr; "!
Ringfuge und Innenrohr sind so ausgebildet, daß sie beiden Druckverhältnissen standhalten.
dieser Tabelle kann dann abgelesen werden, wie groß die Menge an flüssigem Schaumstoff sein muß, um den oben geschilderten
Erfordernissen zu genügen. Das thermoplastische Innenrohr .Q muß von der Wanddicke und Qualität sowohl des Kunststoffs
als auch seiner Verschweißung so gewählt sein, daß es den chemischen sowie mechanischen Beanspruchungen
bei Probelauf und Betrieb genügt.
kleidung auf den gewünschten Druck abgepreßt wird. Entsprechend dem Druck werden nun die Außenmanteldicke sowie
die Verbindungsflansche gewählt. Die Abdichtung zwischen den Flanschen kann so vorgenommen werden, daß die thermoplastik
sehe Innenauskleidung über den Flansch beispielsweise bis
zu den Schraubenlöchern der Flansche gezogen wird.
Kahlweise kann auch ein thermoplastischer Ring vorgeschweißt oder eine Schweißnaht angebracht werden. Zusätzliche Dichtungen zwischen den
2B Rohren laßen sich auf diese Weise in der Regel einsparen.
Die am Innenrohr angeschweißten Abstandshalter können beispielsweise in einer Anzahl von drei Stück über den Umfang
a0 verteilt sein, in Achsrichtung einen Abstand von ca. 500 mm haben,
wobei die ersten Abstandshalter in Flanschnähe vorgesehen sind.
&Lgr;_ stoffrohren - sowohl hinsichtlich Durchmesser als hinsichtlich
35
Il Il I A Ak * ■ a &igr; ■
&iacgr;,,&iacgr;&iacgr;,,&iacgr;&iacgr; &iacgr;. &iacgr;&iacgr; &iacgr;!·&iacgr;· "&iacgr;
Trotz des Dreischichtenaufbaues und seiner zahlreichen Eigenschaften, ist das Rohr leicht und verfügt über einen
dünnen Wandaufbau. Die Herstellungskosten sind gegenüber den bisher für solche Zwecke verwendeten Rohren gering. Relativ
weite Stützweiten sind aufgrund aus Stahl bestehender Träger rohre möglich.
Die ülingspaltdicke kann in erheblichen Grenzen variiert werden.
Dies führt dazu, daß als Trägerrohr übliche Normrohre Anwendung finden können.
In Weiterbildung der Erfindung ist dann, wenn nicht nur die Korrosionssicherheit und das Geeignetsein für Gleitförderung
sondern insbesondere die verschleißfeste Ausbildung im Vordergrund steht, erfindungsgemäß das Verbundrohr
aus einem Stahlmantelrohr, einem sog. Inliner aus verschleißfestem
keramischem Werkstoff und einer Verbindung zwischen Keramikrohr und Stahlmantelrohr aus einem ge schäum:; en Kunststoff
gebildet.
Das Keramikrohr kann ungemein dünn, beispielsweise in 3 bis
4 mm Wanddicke ausgeführt sein.
Vorzugsweise besteht das Keramikinnenrohr aus Aluminiumoxidmaterialien
mit hohem Aluminiumanteil oder aus Siliziumcarbidmaterialien. Unter dem Warennamen "Kalocer" der
Schmelzbasaltwerk Kaienborn (gültiges Handbuch Seite 113) genannte Materialien sind besonders geeignet. Anstatt des
Innenrohres aus Kunststoff wird also ein Rohr aus keramischen Werkstoffen mit relativ dünnen Wandung eingesetzt.
War beim Kunststoffrohr das Rohr an seinen Stirnenden flanschartig
umgebördelt und diente damit zusätzlich als Dichtung, so ist dies beim Keramikrohr natürlich nicht möglich.
I I I I I · · I Il 14
I Il * t · * · III·· I··
• I (I ·» I« »I · &Lgr;4
• &igr; ► ·&igr;&igr; »·>
>·*
-6-
Wichtig ist andererseits, daß die Rohre innerhalb des Stahlrohres eng aneinandergereiht und stirnseitig abgedichtei.
werden, so daß beim Schäumen (hier sind auch wieder Abstandshalter zwischen Stahlrohr und Keramikrohr vorgesehen) kein
Schaum in das Innere des Keramikrohres eindringen kann.
Zur Vorbereitung können die Rohrenden glatt geschliffen
sein, damit sie plan aufeinander sitzen.
Bandageartige Umwicklungen der Innenrohranschlüsse sind möglich.
Umwicklung der Stirnfugen c^-ar Aufbringung
eines geeigneten Klebers oder die Kombination von Kleben/Umwickeln sind möglich.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun mit bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert
werden. Diese zeigen in
einen Längsschnitt durch das Verbundrohr:
ist ein Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1;
zeigt die Einzelheit Z der Fig. 1;
Fig 4 ist eine Darstellung ähnlich Fig. 1 mit Keramik-
| Fig. | 1 |
| Fig. | 2 |
| Fig. | 3 |
| Fig. | 4 |
| Fig. | 5 |
| Fig. | 6 |
rohrinliner;
ist ein Schnitt läng.5 der Ebene A-A in Fig. 4;
zeigt die Einzelheit Y der Fig. 4 und Fig. 7 die Einzelheit Z der Fig. 4.
Innerhalb eines üblichen, beispielsweise genormten Stahlrohres
10 mit flanschen 18,befindet sich ein Kunststoff-Innenrohr,
beispielsweise aus thermoplastischem Material, insbesondere
Abstandshalter 20 aus dem Material de» Innenrohres geschweißt. Beispielsweise drei solcher Abstandshalter 20
können über den Umfang verteilt vorgesehen sein. Der Abstand zum Stahlinnenrohr nach Einbringung ist gering und liegt
in der Milllmetergröflenordnung. Der Ringspalt, der Ringraum
oder die Ringfuge zwischen Stahlaußenrohr 10 und thermoplastischem Innenrohr 12 ist mittels PU-Schaum 14 auageschäumt.
Es hanrVjlt sich um einen Zweikomponenten PU-Schaum, der auch
ohne Lustsauerstoff bzw· Luftfeuchtigkeit aushärtet.
·< ·· Ii im ti &igr; Ii
•••••I 111" Ii
• ••&igr;·11·! J '.S &igr;!,!,1..}
111(1 II···»
<··» :
&igr; &igr; &igr; &igr; &igr; 11 · · ;
&igr; t ti <i · · «a
deutlich zu sehen, kann das Innenrohr im Bereich des
Flansches so weit hochgesogen sein (siehe bei 16/ allerdings
nicht bis zu den Flanschbohrungen), daß die Bildung einer
Dichtung beim Verbinden der einzelnen Rohrteile entsteht. 6
Nach Fig. 4 ist ein Stahlrohr 10* mit aufgeschweißten
Schraubflanschen 18' vorgesehen, innerhalb dessen ein Keramikrohr 120 unter Zwischenschaltung von Abstandshaltern
20! angeordnet ist. Das Keramikrohr 12Ö ist eingeschäumt,
wie auch Fig. 5 deutlich erkennen läßt. Das Keramikrohr läuft im Gegensatz zu Fig. 1 nicht bis in die Fuge sondern ;
endet plan mit der Flanschfuge bzw. dem Flansch.
Fig. 6 zeigt, daß kürzere Rohrlängen aus Keramikrohr 120 .
benutzt werden. Diese können an den Stirnenden beispielsweise glattgeschliffen und plan aneinandergesetzt werden.
Fig. 6 zeigt eine Umwicklung 124, die um zwei plan aufeinander- -,
sitzende Enden vorgenommen wurde. Die Umwicklung kann aus einem mit Kleber getränktem Gewebe bestehen. Durch die Kombination
von Umwicklung und Kleber ist die Verbindung besonders dicht. Wichtig ist vor allen Dingen, daß der Schaum 122
etwa beim Schäumen nicht auf die Innenseite des Keramikrohres
gelangen kann. ;
■* Die Einzelheit Z1 zeigt Fig. 7. Das Keramikrohr 120 ist &rgr;
bündig mit dem Flansch 18'. Der Abstandshalter 20( ist ;
eingeschäumt. Der Schaum ist bis auf die Stirnfläche %
(Flanschflache) satt durchgetreten. Die Abdichtung auch *i|
im Flanschbereich ist also besonders gut, zumal auch im |
FlansGhbereiGh die Enden der jeweiligen Keramikrohre satt |
aufeinandersitzen.
Keramische für induestrielle Zwecke geeignete Werkstoffe
wurden beschrieben, zwei beispielsweise Vertreter genannt. Die Erfinding ist aber allgemein auf Rohre aus keramischen
Werkstoffen gerichtet-
• ■·■· ■ ■ ·
• I I ■* 14 it
*«
-8-
Die Einzellängen der keramischen Werkstoffe betragen 500 bis 1500 mm.
Andere Möglichkeiten zur Verbindung der Keramikinnenrohre sind selbstverständlich eingeschlossen.
t tt ■· · · · &igr; iff
Claims (19)
1. Rohr mit Innenauskleidung/ insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe und Korrosion bei hohen Betriebsdrücken, dadurch gekennzeichnet, daß für eine korrosionssichere, gleitfördernde und verschleißfeste Ausbildung
das Verbundrohr aus einem Stahlmantelrohr (10), einem sog.
Inliner (12) aus Kunststoff, insbesondere aus einem thermoplastischen Rohr (12) besteht und die Verbindung zwischen
thermoplastischem Rohr und Stahlrohr aus einem geschäumten Kunststoff (14) besteht.
leartorplatz &bgr;
ae0247 !"
D-flOOO Mflfldtm i».
' ULtSbafitA..' '.. bOfl 12214 ba -
Infotao 6400 B Tel·«
G11 + 111 (OAd) 22 0&THgr; 43 &bgr;*243&bgr;&bgr;
-2-
2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Innenrohr (12) sowie Ringspaltfüllung (14) aus Polyurethan schaumflüssigkeitsdicht bzw. gasdicht ausgebildet sind.
3. Rohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlrohr (10) frei von Kontakten mit Flüssigkeit bzw.
Gasen ist.
4. Rohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Aufteilung der statischen Funktion des
Verbundrohres auf Stahlmantel (10) und ausgeschäumten Ringspalt und der Antiverschleiß- bzw. Korrosionsschutzfunktion
auf das thermoplastische Innenrohr (12).
5. Rohr nach einem der verhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch Abstandshalter (20), insbesondere aus auf das Innenrohr aufgeschweißtem thermoplastischen Material
-Q wie PB zur Sicherung der koaxialen Lage des Innenrohres
(12).
6. Rohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur dichten Verbindung je zweier
2ß Rohrteile an das Innenrohr (Inliner) ein 8tirn»«aitiger
Bund bzw. Kragen oder ein Schweißwulst aus thermoplastischem Material zur Bildung einer Dichtung beim Verbinden
der einzelnen Rohrteile vorgesehen ist.
a0
7. Rohr nach einem der vorhersehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der PU-Schaum ein Zweikompontmtenschaum
ist, der auch ohne Luft-Sauerstoff bzw. Luftfeuchtigkeit aushärtet.
8· Rohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch as gekennzeichnet, daß ein einziges besondere dickwandige·
Kunststoffrohr ersetzbar ist durch ein dünnes Kunststoffrohr
(12) in Zuordnung zu einem dünnen Stahlrohr (10) mit Äusschäümung (4) des Zvischsr.rohres.
I I I I I I f I f * · I
•I l* l( ·· «· f **
I C I
• < «
• < «
-3-
9. Rohr nach einem der Ansprüche 7 oder 8, gekennzeichnet
durch eine Schaumetoff-Füllmenge derart, daß der bei
B der Schäumungsaktion auftretende Druck nicht geeignet
ist, das thermoplastische Rohr (12) einzudrücken, andererseits eine Festigkeit derart aufweist, daß durch den
Betriebsdruck das innere Kunststoffrohr nicht in die Lage versetzt wird, sich in die Ringfugenfüllung einzudrücken.
10. Rohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Abdichtung zwischen den Planschen 0.8) die thermoplastische Innenauskleidung über den
Flansch hochgezogen ist (bei IC).
11. Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen
chemische Angriffe und Korrosion bei hohen Betriebsdrücken, dadurch gekennzeichnet,daß für eine korrosionssichere gleitfördernde und insbesondere verschleißfeste
2Q Ausbildung das Verbundrohr aus einem Stahlmantelrohr (101),
einem sog. Inliner, aus verschleißfestem keramischem Werkstoff (120) und einer Verbindung (122) zwischen
Keramikrohr (120) und Stahlrohr (101) aus einem geschäumten Kunststoff besteht.
12. Rohr nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Keramikrohr (120) relativ geringe Wanddicke hat.
13. Rohr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die 3Ö wanddicke 3 bis 8 mm, insbesondere 3 bis 4 mm, beträgt.
14. Rohr nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikinnenrohr (120) aus
Aluminiumoxidmaterialien mit hohem Aluminiumanteil oder aus Siliziumcarbidmaterialien besteht.
-4-
15. Rohr nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Keramikrohr aus kürzeren Einzelstücken besteht, die satt stirnseitig aneinander
anliegend in die Stahlaußenrohr eingeschoben und stirnseitig abgedichtet sind.
16. Rohr nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung durch Kleben herbeigeführt ist.
17. Rohr nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung der Rohrstirnenden durch Umwickeln
herbeigeführt ist.
18. Rohr nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung durch eine Kombination von Umwickeln
und Kleben der Stirnfugen herbeigeführt ist.
19. Rohr nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwicklung aus in Kleber getränktem Gewebe
besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803049U DE8803049U1 (de) | 1987-09-17 | 1988-03-07 | Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen Betriebsdrücken |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8712585U DE8712585U1 (de) | 1987-09-17 | 1987-09-17 | Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen Betriebsdrücken |
| DE8803049U DE8803049U1 (de) | 1987-09-17 | 1988-03-07 | Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen Betriebsdrücken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803049U1 true DE8803049U1 (de) | 1988-05-19 |
Family
ID=25952052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803049U Expired DE8803049U1 (de) | 1987-09-17 | 1988-03-07 | Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen Betriebsdrücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803049U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3929325A1 (de) * | 1989-09-04 | 1991-03-07 | Wirsbo Pex Gmbh | Doppelwandiges leitungsrohr |
| FR2652111A1 (fr) * | 1989-09-18 | 1991-03-22 | Rdb Spa | Procede pour appliquer un revetement isolant et impermeabilisant sur des produits manufactures en beton arme precomprime. |
| DE3943333A1 (de) * | 1989-12-29 | 1991-07-11 | Thyssen Polymer Gmbh | Hohlkammerprofil |
| EP0492129A1 (de) * | 1990-11-26 | 1992-07-01 | Excell Corporation | Ein mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff und Verfahren zu dessen Herstellung |
| WO1996006298A1 (de) * | 1994-08-24 | 1996-02-29 | Thyssen Schachtbau Rohrtechnik Gmbh | Verfahren zur sanierung von ver- und entsorgungsleitungen und schächten |
| DE102007013061A1 (de) * | 2007-03-19 | 2008-09-25 | Steuler-Industriewerke Gmbh | Druckrohrleitung |
| DE102015104986A1 (de) * | 2015-03-31 | 2016-10-06 | Zs Zylinder-Service Gmbh | Verfahren zum Herstellen eines Rohres |
-
1988
- 1988-03-07 DE DE8803049U patent/DE8803049U1/de not_active Expired
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3929325A1 (de) * | 1989-09-04 | 1991-03-07 | Wirsbo Pex Gmbh | Doppelwandiges leitungsrohr |
| FR2652111A1 (fr) * | 1989-09-18 | 1991-03-22 | Rdb Spa | Procede pour appliquer un revetement isolant et impermeabilisant sur des produits manufactures en beton arme precomprime. |
| DE3943333A1 (de) * | 1989-12-29 | 1991-07-11 | Thyssen Polymer Gmbh | Hohlkammerprofil |
| EP0492129A1 (de) * | 1990-11-26 | 1992-07-01 | Excell Corporation | Ein mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff und Verfahren zu dessen Herstellung |
| EP0618356A3 (de) * | 1990-11-26 | 1996-08-14 | Ex Cell O Corp | Mehrschichtiges Kunststoffrohr. |
| US6251332B1 (en) | 1990-11-26 | 2001-06-26 | Excell Corporation | Method for manufacturing a multilayer plastic pipe |
| US6537484B2 (en) | 1990-11-26 | 2003-03-25 | Excell Corporation | Method for manufacturing a multi-layer plastic pipe |
| WO1996006298A1 (de) * | 1994-08-24 | 1996-02-29 | Thyssen Schachtbau Rohrtechnik Gmbh | Verfahren zur sanierung von ver- und entsorgungsleitungen und schächten |
| DE102007013061A1 (de) * | 2007-03-19 | 2008-09-25 | Steuler-Industriewerke Gmbh | Druckrohrleitung |
| DE102015104986A1 (de) * | 2015-03-31 | 2016-10-06 | Zs Zylinder-Service Gmbh | Verfahren zum Herstellen eines Rohres |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT392338B (de) | Klappenventil | |
| EP0044468B1 (de) | Wärmeisoliertes Rohrleitungselement und Rohrleitungssystem aus diesen Rohrleitungselementen sowie Verfahren zur Herstellung des Rohrleitungselementes und des Rohrleitungssystems | |
| DE8803049U1 (de) | Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen Betriebsdrücken | |
| DE3723394C2 (de) | ||
| EP0356613A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer demontierbaren Isolierung | |
| DE1909528A1 (de) | Fluessigkeitsspeicherbehaelter,der an Stelle dickerer unterer Ringe ein ringfoermiges Metallband verwendet | |
| DE3807425C1 (de) | ||
| DE2744590A1 (de) | Verladeeinrichtung fuer schuettgueter | |
| DE1932107B2 (de) | ||
| DE2036243C2 (de) | Dichtungsanordnung | |
| DE943160C (de) | Austauschbare Verkleidung fuer Mundstuecke von Behaeltern | |
| DE8712585U1 (de) | Rohr mit Innenauskleidung, insbesondere als Schutz gegen chemische Angriffe bei hohen Betriebsdrücken | |
| DE2650508A1 (de) | Rohr zur herstellung von unter druck stehenden fluessigkeiten fuehrenden leitungen | |
| DE3529112A1 (de) | Abzweigung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE3431106A1 (de) | Vorrichtung zur zusaetzlichen abdichtung deponieumschliessender schlitzwaende durch kunststoffbeschichtete oder unbeschichtete duennwandige metallbleche | |
| AT393011B (de) | Leitungselement | |
| CH618658A5 (en) | Liquid tank with interior and/or exterior petroleum-, oil- and alcohol-resistant coating, and process for the production thereof | |
| DE4207029A1 (de) | Foerderrohrleitung fuer schuettgut mit schallschutz | |
| DE2037950B2 (de) | Verfahren zur herstellung von rohrverbindungen | |
| DE29913215U1 (de) | Rohrdurchführung | |
| DE2552474A1 (de) | Gasspuelstein, insbesondere fuer schmelzwannen, -tiegel und dergleichen | |
| DE2346806C3 (de) | Für den Weinbau geeigneter doppelwandiger Tank | |
| DE29719210U1 (de) | Innenauskleidung für Flüssigkeitstanks, insbesondere Benzintanks, und damit hergestellter Tank | |
| DE819479C (de) | Rohrverbindung von Betonrohren | |
| DE2040604A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von kunststoffbeschichteten Stahlrohren |