DE8802344U1 - Spannfutter - Google Patents

Spannfutter

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DE8802344U1
DE8802344U1 DE8802344U DE8802344U DE8802344U1 DE 8802344 U1 DE8802344 U1 DE 8802344U1 DE 8802344 U DE8802344 U DE 8802344U DE 8802344 U DE8802344 U DE 8802344U DE 8802344 U1 DE8802344 U1 DE 8802344U1
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

-S-
Besohreibungt
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spannfutter, insbesondere für Holzbearbeitungswerkzeuge mit zylindrischen Schäften gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein solches Spannfutter ist aus der DE-OS 34 31 180 bekannt. Dieses Spannfutter ist auf die Maschinenspindel aufsetzbar und besitzt einen Spannzylinder, der eine in der Maschinenspindel angeordnete Werkzeugspanneinrichtung in Form einer Spannzange über Federn spannt und über hydraulische Betätigungselemente entspannt. Diese bekannte Einrichtung weist eine einfache Konstruktion auf. Jedoch ist der Arbeitsmittelraum, d.h. der Druckraunt mit der Arbeitsflüssigkeit, im mit der Werkzeugspindel mitdrehsnden Spannfutter angeordnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Spannfutter oben genannter Gattung anzugeben, dessen mit der Spindel mitrotierende Masse reduziert ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Spannfutter mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Demgemäß sind die hydraulischen oder pneumatischen Betätigungselemente des bevorzugt ringförmigen Kolbens des Spannfutters in einem am feststehenden Fütterteil befestigten Körper angeordnet. Diese erfindungsgeöäße Anordnung der Betätigungselemente, d.h. des Druckmittelraumes mit zugehöriger DruckflUssigekit und Druckelernten in einem mit dem feststehenden Futterteil
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feat verbundenen Körper hat den Vorteil/ daß der auf die Spindel aufgesetzte Teil des Spannfutters &u£ eine Mindestanzahl von Elemente» reduziert ist. Dabei können diese Elemente zudem durch Wegfall des Druckmittelraumes •ine weitaus kleinere Dirnen*ionierung erfahren, wodurch die Schwungmasse dieses Spannfutterteils im Verhältnis zu dem vorbeschriebenen bekannten Spannfutter erheblich verringert ist. Als besonderer vorteil ist anzusehen, daö bei Lagerhaltung mehrerer ähnlicher Spannfutter, die sich lediglich in der inneren Mitnahme- bzw. Druckelement-Dimensionierung des Ringkolbens unterscheiden, eine nicht unerhebliche Einsparung von Präzisionselementen erreicht wird. Dia gesamten Betätigungselemente, die bislang ebenfalls mitdrehend im Spannfutter fest verankert waren, sind nämlich nunmehr fest am Futterteil vorgesehen und müssen daher bei Verwendung einer Spannzange größeren Durchmessers und daher mit entsprechend größeren Mitnahmedimensionen nicht auch ausgetauscht werden.
Erfindungsgemäß ist es desweiteren von Vorteil, wenn zwecks axialer Kraftübertragung in der den Betätigungselementen zugewandten Stirnwand des Ringzylinders mehrere axiale Betätigungsbolzen angeordnet sind. Es ist dabei zweckmäßig, wenn diese Betätigungsbolzen gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, wobei in Umfangsrichtung mindestens zwei Betätigungsbolzen anzuordnen sind, um eine gute Kraftübertragung zu erhalten. Die Betätigungsbolzen sind relativ gering dimensioniert und ermöglichen somit ebenfalls relativ kleine Abmessungen der Stirnwandt des· Ringzylinders .
Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens weisen die is* feststehenden Körper angeordneten
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Betätigungselemente jeweils gleichzahlig und gegensinnig mit gleichen axialen Kräften arbeitende Druckelemente auf. Dabei wirken die einen Druckelemente auf den Ringkolben des Spannfutters und die anderen auf einen mit der drehenden Spindel verbundenen Gegenabsatz ein. Hierdurch wird vermieden, daß eine unzulässig hohe Kraft von der Spindellagerung aufgenommen werden muß, da durch die gegensinnig wirkenden, gleich hohen Kräfte ein Kraftausgleich im Futter stattfindet.
Desweiteren ist von Vorteil, wenn die Betätigungselemente über im fest angeordneten Körper vorgesehene Druckmittel-ZufUhröffnungen gespeist sird. Hierdurch müssen am Putter keine Druckmittelräume bzw. -behälter vorgesehen sein, sondern das Druckmittel wird von den entsprechenden Aggregaten der Maschine, durch die auch andere Einrichtungen der Maschine gespeist werden, zugeführt.
Eine besondere kompakte Ausbildung des erfindungsgemäßen Spannfutters wird erreicht, wenn die im Körper vorgesehenen Druckelemente axial gegensinnig wirkend angeordnete Druckbolzen sind. Diese Druckbolzen sind in vorteilhafter Weise identisch dimensioniert und weisen lediglich gegensinnig angeordnete DruckmitteIrMurne und Druckforteatze auf, mit welchen sie in Richtung auf den Ringkolben oder in Richtung auf den Spindelwellenabeatz wirken. Die Druckbolzen sind paarzahlig angeordnet, wcbei immer e-n Entepannungsbolzen mit einem Auegleichebolzen in Umfangerichtung geeehen einander abwecheeln. So können beispielsweise drei Entepannungebolzen, symmetrisch gefolgt von drei Auegleichebolzen, vorgesehen sein, wodurch auch In Umfangerlehtung geeehen eine gleichmäßige Kraftverteilung und somit ein opltmaler Kiraftauegleich durch die Bolzen stattfindet.
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Eine besonders gute Kraftübertragung zwischen den in ümfangsrichtung feststehenden Entspannungsbolzen im Körper und den mit Spindel und Spannfutter midrehenden Betätigungsbolzen in der Ringzylinderwand wird erfindungsgemäß dann erzielt, wenn zwischen den sich gegenüberliegenden Enden der Bolzen ein mitdrehender Betätigungsring angeordnet ist. Dieser Ring kann dabei lose mitdrehend und axial ebenfalls lose verschieblich zwischen dem festen Teil des Spannfutters und dem auf der Spindel mitdrehend angeordneten Teil des Spannfutters vorgesehen sein. Durch die Anordnung dieses Betätigungsringes können auch nur jeweils eine Mindestanzahl von Bolzen vorgesehen sein und es ist trotzdem immer sichergestellt, daß die durch die Entpannungsbolzen in Richtung auf den Ringkolben ausgeübte Kraft auch Ober Betätigungering und Betätigungebolzen voll auf diesen Ringkolben übertragen wird.
Gemäß einer anderen Weiterbildung können als Druckelemente im feststehenden Körper zwei axial gegensinnig und ist gleichen Kräften arbeitende Ringkolben vorgesehen sein. Durch die Anordnung von zwei Ringkolben, d.h. von einem Entepannungkolben und einem Ausgleichskolben, erübrigt eich die Anordnung eines Betätigungeringes zwischen stehendem und mitdrehendem Spannfutterteil, ohne daß die Gleichförmigkeit der Kraftübertragung auf den Ringzylinder beeinträchtigt würde.
In vorteilhafter Weise kann der Ringzylinder aus einem nach vorne stirnseitig geschlossenen Ringkörper und einer, bereits erwähnten, nach hinten den Zylinderraum abschließenden Stirnwand bestehen, wobei der Ringzylinder über die Stirnwand an der Spindel befestigt ist. Diese
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Stirnwand kann dabei über ein Gewinde auf der als Spanneinrichtung eine Spannzange aufweisenden Spindel aufgeschraubt sein. Um einen besseren Sitz sicherzustellen, kann die Stirnwand einen nach innen unter den feststehenden Teil hineingezogenen ringförigen Nabenteil aufweisen, in welchen dann zusätzlich noch eine Kontermutter eingelassen sein kann.
Die Stirnwand kann nach einer anderen Ausführungsform auch über Schrauben stirnseitig an der als Spanneinrichtung eine hydraulische Klemmhülse aufweisenden Spindel angeschraubt sein. Diese spezielle Ausbildung und Anordnung erfordern allerdings eine spezielle Ausbildung des Spindelvorderteiles, da die aus dem Stand der Technik bekannte Ausbildung des Spindelkopfes mit Außengewinde und Inne*?konus für Spannzangen hier nicht mehr verwendbar ist. Der Einsatz der KlemmhUlse setzt nämlich eine zylindriche Aufnahme und die an sich bekannte Anordnung einer konzentrisch in der Aufnahmebohrung angeordneten Druckkammer voraus. In diese Druckkammer kann mindestens ein Druckstift axial hineinreichen, wobei dessen anderes Ende mit einem Innenring des Ringkolbens in Verbindung steht. Soll das Werkzeug entnommen werden, d.h. das Spannfutter entspannt werden, dann wird über die Betätigungeelemente der Ringkolben entgegen der Kraft der im Arbeiteraum des Ringzylinders befindlichen Pedern eingewirkt und gleichzeitig der Druckstift bzw. die Druckstifte entlastet, wodurch die Druckflüssigkeit i den Druckkammern der KlemmhUlse drucklos und dadurch die Klemmwirkung der hydraulischen KlemmhUlse aufgehoben wird.
Es kann erfindungsgeäß desweiteren von Vorteil sein, wenn der Gegenabeatz, gegen welchen die Ausgleiehsbolzen bzw. der Ausgleichszylinder einwirken bzw. einwirkt, ein an der
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sich drehenden Spindel vorgesehener Wellenabsatz it. Insbesondere bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Spannfutters mit Druckringkolben kann als Gegenabsatz ein an der Stirnwand bzw. an der Stirnseite des Nabenteils angeflanschter Gegenring vorgesehen sein. Hierdurch muß die Anordnung nicht auf eine eventuell vorhandene Ungenauigkeit des Spindelabsatzes abgestimmt werden. Zudem muß die Stirnwand nicht so präzises auf die Spindel aufgeschraubt werden, um immer das gleiche Abstandsverhältnis zwischen Entspannungskolben und Ausgleichskolben mit Gegenabsatz zu erhalten. Über diesen an der Stirnwand angeflanschten zusätzlichen Ring ist nämlich immer eine genaue Beabstandung des hierdurch gebildeten Absatzes mit der Stirnwand bzw. den aus diesen herausragenden Druckelemente und den dazwischenliegenden Kolbeninnenwänden gegeben.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausftihrungsbe ispie len unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Spannfutter in erster Ausführung mit Druckbolzen und Spannzange,
Fig. 2 4k ine &eegr; axailen Schnitt durch ein Spannfutter in zweiter Ausführung mit Druckbolzen und hydraulischer Klemmhülsc, und
Fig. 3 einen axialen Schnitt durch ein Spannfutter in
dritter Ausführung mit Druckkolben und Spannzange.
Aue allen drei Figuren der Zeichnung ist au entnehmen, daß das erfindungsgemäße Spannfutter aus zwei im wesentlichen
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axial hintereinander angeordneten Teilen besteht«nämlich einem auf eine Maschinenspindel 3 aufgesetzten drehenden Teil 1 und einem an einem feststehenden Futterteil 4 befestigten, ebenfalls feststehenden Teil 2.
In dem in Fig. 1 dargestellen AufUhrungsbeispiel besteht der drehende Teil 1 des Spannfutters aus einem Ringzylinder 5, welcher eine Umfangswand 6 und eine nach innen gezogene Vorderwand 7 aufweist. An der Umfangswand ist eine rückwärtige Stirnwand P Über Schrauben oder dergleichen befestigt, wodurch ein Ringraum 9 gebildet wird. Die Stirnwand 8 ist Über ein Gewinde 10 auf die Spindel 3 aufgeschraubt und weist J.azu einen unter den feststehenden Teil 2 hineingezogenen Nabenteil 11 auf, wodurch die Gewindelänge und damit die Befestigungssicherheit vergrößert ist.
Im Inneren des Ringraumes 9 ist ein im Axialschnitt im wesentlichen L-förmiger Ringkolben 12 vorgesehen, welcher an seinem scheibenförmigen Teil 13 eine im wesentlichen konzentrisch mit der Umfangswand 6 des drehenden Teils 1 angeordnete und am Innendurchmesser der Vorderwand 7 geführte Nabe 14 aufweist. Die Nabe 14 besitzt ihrerseis an ihrer Innenmantelfläche einen Mitnahme- bzw. Druckkonus 15 und einen mit einer Spannzange 17 zusammenwirkenden Mitnahmering 16. In der Spannzange 17, welche in einer konichen Aufnahmeöffnung 18 der Spindel 3 gehalten ist, ist ein zylindrischer Werkzeugschaft 19 festklemabar.
Zwischen dem scheibenförmigen Teil 13 des Ringkolbens 12 und der Vorderwand 7 sind TeHerfedern 20 angeordnet, welche den Ringkolben 12 normal in die in der Zeichnung (Fig. 1) dargestellte rechte Seite gedrückt hält* In diesem federbelasteten, aber sonst drucklosen Zustand
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wirkt der Ringkolben 12 über seinen Mitnahmekonus 15 derart auf die Spannzange 17 ein, daß diese in ihre konische Aufnahme 18 gepreßt wird, wodurch die Klemmzungen der Spannzange zusammengedruckt und der Werkzeugschaft 19 festgeklemmt gehalten wird.
In der Stirnwand 8 sind Betätigungsbolzen 21, axial durch diese beidseitig hindurchreichend, angeordnet. Sie stehen dabei jeweils mit ihrer einen, linken Stirnfläche an dem Ringkolben 12 an, während ihre jeweiligen entgegengesetzten, rechten Stirnflächen mit einem Betätigungsring 22 wirken. Der Betätigungsring 22 ist mitdrehend angeordnet.
Der feststehende Teil 2 des Spannfutters umfaßt, wie aus Fig. 1 in erster Ausführung ersichtlich wird, einen Betätigungskörper 23. In diesem sind in Umfangsrichtung, einander gleichmäßig abwechselnd, nach links, in Richtung auf den Ringkolben 12 axial wirkende Entspannungsbolzen und nach rechts, in Richtung eines Gegenabsatzes 26 axial wirkende Ausgleichsbolzen 25 angeordnet. Der Gegenabsatz 26 ist in dieser AusfUhrungsform als radiale Fläche eines Spindelwellenabsatzes 27 ausgebildet. Die Bolzen 24 bzw. 25 sind axial verschieblich in Druckmittelbohrungen 28 angeordnet, in welchen DruckmittelzufUhrbohrungen 29 links- bzw. rechtsseitig enden, je nachdem, ob in der Bohrung 28 ein Ausgleichsbolzan 25 oder ein Entspannungsbolzen 24 angeordnet ist* Die Drucksitte!bohrungen 28 sind durch zwei stirnseitig gegenüberliegende Deckel 30 bzw. 31 abgeschlossen. Durch diese Deckel reichen Druckzapfen 32 bzw. 33 der Bolzen 24 bzw* 25 axial hindurch, um auf den BetStigungsring 22 bzw. den Gegenabsatz 26 axial einzuwirken.. Die Druckmitte!Zuleitungen 29 stehen mit
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DruekmittelzufUhlröffnungen 34 in Verbindung/ über welche ein Über ein entsprechendes« in der Zeichnung nicht dargestellte* Schaltventil geführtes Druckmittel ein- bzw, ausströmt.
Soll nun der Werkzeugschaft 19 freigegeben, also die Spannzange 17 entspannt werden, wird Druckmittel Über die öffnungen 34 und die Bohrungen 29 zu den Bolzen 24 und 25 geleitet. Die Bolzen 24 werden dabei nach links verschoben, wodurch die Druckzapfen 32 den Betätigungsring 22 axial verschieben. Der Betätigungsring 22 wirkt seinerseits auf die Betätigungsbolzen 21 ein, welche ihrerseits den Ringkolben 12 verschieben, wodurch die Te Herfedern 20 zusammengedrückt und gleichzeitig der Konus 15 von der Spannzange 17 weggeschoben wird, wodurch diese entlastet wird. Der Mitnahmering 16 seinerseits schiebt die Spannzange 17 etwas aus der Aufnahmeöffnung heraus, wodurch eine vollständige Entspannung und damit eine optimale Freigabe des Werkzeugschafts 19 erreicht wird. Soll danach der Schaft eines anderen Werkzeugs wieder festgeklemmt werden, wird das auf die Bolzen 24, einwirkende Druckmittel drucklos gemacht, wodurch die Tellerfedern 20 wirksam werden, indem sie Ringkolben 12, Betätigungsbolzen 21, Betätigungsring 22 und Druckbolzen 24 in ihre Rechtsstellung verschieben.
In entspanntem Zustand, d.h. wenn die gesamten hydraulischen Betätigungselemente entgegen der Kraft der TeHerfeder&eegr; 20 wirksam werden, wird gleichzeitig er Ausgleichsbolzen 25 nach rechts geschoben, so daß er mit seinem Druckzapfen 33 gegen den Gegenabsatz 26 ansteht. Hiermit wird die Kraft, welche Über die zusammengedrückten Tellerfedern 20 auf die Spindellagerung ausgeübt wird.
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durch eine gleich große Gegenkraft ausgeglichen, so daß die Spindellagerung nicht eine unzulässig höhe Belastung erfährt*
In dem in Fig. 2 dargestellten AufUhrungsbeispiel ist die Stirnwand 8 als einfacher, scheibenförmiger Teil ausgebildet; er ist durch Schrauben oder ähnliche Befestigungsmittel an der spindel angebracht. Der kingzylinder 12 weist an seiner Nabe 14 einen nach innen radial hineingezogenen Innenring 36 auf, über welchen ein Druckstift 37 einer hydraulischen KleramhUlse 40 betätigt wird. Der Druckstift 37 reicht mit seinem anderen Ende in die Druckkammer 38 der KlemmhUlse 40 hinein, wodurch bei dessen Rechtsverschiebung unter Einwirkung der Tellerfedern 20 ein in der zylindrichen Aufnahmebohrung befindlicher Werkzeugschaft 19 festgeklemmt wird. Die übrigen Elemente sowohl des drehenden Teiles 1 als auch des feststehenden Teiles 2 sind die gleichen wie in dem AusfUhrungsbeispiel nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt ein weiteres AusfUhrungsbeispiel des Spannfutters, bei welchem in eine im Querschnitt im wesentlichen L-formigen Betätigungskurper 41 zwei gegensinnig wirkende Ringkolben, und zwar ein Entspannungskolben 42 und ein Ausgleichskolben 43, angeordnet sind. Die beiden Kolben 42 und 43 bilden dabei mit einer am Körper 41 befestigten Stirnwand 44, einer Ausnehmung 49 des Kolbens 42, und Naben 46 und 47 des Kolbens 43 zwischen sich und Stirnwand 44 und Körper 41 DruckmitteIräüme 50, 51 und 52. Das Druckmittel wird Über die Druckmittelzufuhr^ fnungen 34 und Druckmittelzuleitungen 29 in die DruckmitteirMune So, 51, 52 geleitet, bzw. Über diese drucklos gemacht. Durch in den Raum 51 eingeleitetes Druckmittel werden die beiden
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Kolben 42 und 43 mit gleicher Kraft auseinandergedrückt. Dabei wirkt der Kolben 42 über seine Innenwand 45 auf die Betätigungsbolzen 21 und damit auf den Ringzylinder 12 ein, wodurch die Federn 20 zusammengedruckt und die Spannzange 17 entspannt wird. Gleichzeitig drückt der Kolben 43 über seinen Innenring 48 auf den Gegenabsatz 26 eines an der Nabe 11 der Stirnwand 8 angeflanschten Ringes 53. Hierdurch ist ein Kraftausgleich geschaffen. Soll der Werkzeugschaft 19 wieder gespannt werden, wird Druckmittel in die Druckmittelräume 50 und 52 eingeleitet, wodurch die beiden Ringkolben 42 und 43 wieder zusammengeschoben und damit die Bolzen 21 und gleichzeitig der Gegenabsatz 26 entlastet werden.
Ein genauer, fester Sitz der Stirnwand 8 auf der Spindel 3 wird durch Anordnung einer Kontermutter 54, welche in die Stirnwand 8 eingelassen angeordnet iet, erzielt.
-17-
Bezugsze ichenliste
1 drehender Teil
2 feststehender Teil
3 Maschinenspindel
4 feststehendes Futterteil
5 Ringzylinder
6 Umfangswand
7 Vorderwand
8 Rückwärtig« Stirnwand
9 Ringraum
10 Gewinde
11 Nabenteil
12 Ringko?ben
13 scheibenförmiger Teil
14 Nabe
15 Mitnahmekonus
16 M itnahmer ing
17 Spannzange
18 Aufnahmeöffnung
19 Werkzeugschaft
20 Tellerfeder
21 Betätigungebolzen
22 Betätigungring
23 Betätigungkörper
24 Entepannungsbolzen
25 Ausgleichebolzen
26 Gegenabsatz
27 Spindelwellenabsatz
28 Druckmittelbohrungen
29 Druckmittelzuleitungen
30 Deckel
31 Deckel
32 Druckzapfen
33 Druckzapfen
34 Druckmitelzuführöffnung
35 Schrauben
36 Innenring
37 Druckstift
38 Druckkammer
39 Zylindr. Aufnahatebohrung
40 hydraul. Klemmhülse
41 Betat igungskörper
42 Entepannungkolben
43 AusgIe ichskolben
44 Stirnwand
45 Innenwand
46 Nabe
47 Habe
48 Innenring
49 Ausnehmung
50 Druckmittelraum
51 Druckmittelraum
52 Druckmittelraum
53 Ring
54 Kontermuttsr
• # ItTl I

Claims (14)

Maschinenfabrik Reichenbacher GmbH, 8635 Dorfles-Esbach Spannfutter Schutzanspruche
1. Spannfutter, insbesondere für
Holzbearbeitungswerkzeuge mit zylindrischen Schäften,
- mit einer in der Maschinenspindel angeordneten Werkzeugspanneinrichtung, und
mit einem auf der Maschinenspinde!befestigten, axial wirkenden Spannzylinder, dessen Kolben die Werkzeug spanneinrichtung Ober Federn spannt und über hydraulische oder pneumatische Betätigunselemente entspannt,
dadurch gekennze ichnet ,
- daß die Betätigungselemente (21, 22, 24; 21, 42, 43) in einem am feststehenden Futterteil (4) der Maschine befestigten Körper (23; 41) angeordnet sind.
2. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Körper (23) jeweils gleichzahlig und axial gegensinnig mit gleichen Kräften arbeitende Druckelemente (24, 25, 42, 43) vorgesehen sind, wobei
-2-
die einen Entspannungselemente (24; 42) sind und auf einen Ringkolben (12) des ringförmigen Spannzylinders (5) einwirken und die anderen Ausgleichselemente (25, 43) sind und auf einen mit der drehenden Werkzeugspindel verbundenen Gegenabsatz (26) einwirken.
3. Spannfutter nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Stirnwand (8) des ringförmigen Spannzylinders (5) mehrere Betätigungsbolzen (21) zwischen dem Ringkolben (12) und den Betätigunselementen (22, 24; 42) angeordnet sind.
4. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente (24; 42) über im Körper (23) angeordnete Druckmittelzuführöffnungen (34) und Druckmittelzuleitungen (29) gespeist sind.
5. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnete daß die Druckelemente im Betätigungskörper (23) axial gegensinnig wirkend angeordnete Druckbolzen (24, 25) sind.
6. Spannfutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbolzon (24, 25) im wesentlichen gleich di&ansioniert sind.
7. Spannfutter nach Anspruch *., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den in Richtung auf den Ringkolben (12) wirkenden Entspannungsbolzen (24) und den in der Stirnwand (B) vorgesehenen Betätigungsbolzen (21) ein mitdrehender Betätigungering (22) angeordnet ist.
-3-
8« Spannfutter nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnet, daß die Druckelernente zwei im Betätigungekörper (41) axial gfegeneinnig und mit gleichen Kräften arbeitende Ringkolben (42, 43) sind.
9. Spannfutter nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringzylinder (5) aus einem nach vorne st it nee it ig geschlossenen Ringkörper (6, 7) und einer nach hinten einen Ringraum (9) abschließenden Stirnwand (8) besteht und daß der Ringzylinder (5) Über die Stirnwand (8) an der Spindel (3) befestigt ist.
10. Spannfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Spanneinrichtung eine Spannzange (17) vorgesehen ist.
11. Spannfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung als hydraulische Klemmhülee (40) ausgebildet ist.
12. Spannfutter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische KlemmhUlse (40) über mindestens einen axial einseitig in die Druckkammer (38) hineinreichenden und andererseits mit einem Innenring (36) des Ringkolbens (12) in Verbindung stehenden Druckstift (37) betätigbar ist.
13. Spannfutter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Öegenabeatz (26) ein an einem an der sich
drehenden Spiiidel (3) vorgesehenen Wellenabsafcz (27) angeordnet ist.
14. Spannfutter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenabsatz (26) an einem an der Stirnwand (8) angeflanschten Ring (53) vorgesehen ist.
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