DE879232C - Berufsbekleidung, insbesondere Arbeitsmaentel, Kittelschuerzen u. dgl. - Google Patents

Berufsbekleidung, insbesondere Arbeitsmaentel, Kittelschuerzen u. dgl.

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DE879232C
DE879232C DEV3672A DEV0003672A DE879232C DE 879232 C DE879232 C DE 879232C DE V3672 A DEV3672 A DE V3672A DE V0003672 A DEV0003672 A DE V0003672A DE 879232 C DE879232 C DE 879232C
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DE
Germany
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work
gusset
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smock
work clothing
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Expired
Application number
DEV3672A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Voelkel
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/10Sleeves; Armholes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Berufsbekleidung, insbesondere Arbeitsmäntel, Kittelschürzen u. dgl. Man kennt Kleidungsstücke, bei denen die Ärmelausschnitte und ihnen entsprechend die Ärmel derart weit gehalten sind, wie z. B. Kimono und Raglanärmel-, daß sie zwar dem Träger eine relativ große Bequemlichkeit -geben, aber die Nachteile haben, daß sich das Kleidungsstück beim Hochheben der Arme m,it hochzieht, d-aß sie einen: großen Stoffverbrauch haben und daß sie durch ihre besondere Weite den Träger z. B. in der Werkstatt den besonderen Betriebsgefahren durch. z. B. laufende Maschinen., Transmissione.n od. dgl. aussetzen.
  • Uni insbesondere diese Nachteile zu vermeiden; hat man schon versucht, die Arm:i)ewegungs,freiheit dadurch zu erreichen, daß man die Ärmel un.terhal#b der Arme nicht an, ihren Ärmelausschnitten festnäht. Hierbei besteht jedoch der Nachteil, daß die Achselhöhlen ungeschützt bleiben, was insbesondere in der Nahrungs- und Genußmitte-lindustrie aus hygienischen Gründen unerwünscht ist.
  • Nach der Erfindung sollen vorzugsweise alle diese Nachteile nun dadurch beseitigt werden, daß die Ärmel, die in normaler Weise zugeschnitten sein können, unterhalb der Achselhöhle einen zwickelartigen Einsatz aufweisen, der vorzugsweise aus dem -gleichen Stoff wie .das Kleidungsstück selbst gefertigt sein kann. Hierdurch wird unter dem Arm die gewünschte größere Weite geschaffen:, die das ungehinderte Bewegen der Arme erliaubt, und es wird erreicht, daß insbesondere das die Arme ermüdende Hochziehen des Bekleidungsstückes vermieden wird. Es ist, ganz allgemein gesagt, eine freiere Beweglichkeit für den Träger eines. Bekleidungsstückes gemäß der Erfindung vorhanden, zumal das neue Kleidungsstück durch: den Einsatz des Zwickels eine etwas größere Brustweite erhalten kann, die insbesondere im. Hinblick auf rückwärts@greifendie Armbewegungen von großen Vorteil ist. Ein weiterer Vorteil des Zwickels ergibt sich daraus, daß die üblicher"veise vorhandene Kreuznaht unter dem Arm fortfallen kann; sie ist häufig die Ursache von Hautreizungen, die zur.Ekzembildung führen kann.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in die Zwickel Luftöffnungen, beispielsweise durch eingedrückte Ösen oder auch in Form ausgestanzter, umnähter Löcher angebracht sind, die zusammen mit der größeren Ärmelweite vom Standpunkt der Transpiration vorteilhaft sind. Besonders zweckmäßig lassen sich diese Luftöffnungen dadurch anbrin=gen, d'aß man den Zwickel au-s zwei gleichen Teilen herstellt, die derart teilweise zusammengenäht sind, daß zwischen den: einzelnen Nähten längsoder TrennlinieLuftschfitze verbleiben. Durch diese Anordnung der Luftschlitze wird in sehr einfacher Weise ein völlig einwandfreier hygienischer .Schutz der Achselhöhle erreicht.
  • Zweckmäßig kann die den Zwickel teilende Naht so .gelegt sein, d'aß sie mit der Seitennaht .des, Bekleidungsstückes und der Ärmelnaht eine gerade Linie bildet. Man; erreicht dadurch den. Fortfall der nachteiligen Achselnaht.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die beiden Zwiokelhälften in ihrer Teilungs;l.inde einander überIappend zusammengelegt und unter Bildung von Luftschlitzen zusammengenäht v,%rerden können. Beim Bewegen der Arme öffnen und schließen sich diese Luftschlitze, wodurch -sich eine @laseb,algähnliche Wirkung ergibt, die sich in besonders, günstiger Weise auf die Ventilation der Achselhöhlen auswirkt.
  • Aus Gründen einer einfachen fabrikmäßigen. Herstellung können die Zwickelteile auch aus zwei einander völlig gleichen Teilen gefertigt sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausfü'hrungsbei.spiel der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. i in schaubildlicher Darstellung einen. Arbeitskittel mit unter dem Arm eingesetzten, zweiteiligen Zwickel, Fi.g. 2 den: zweiteiligen Zwickel gemäß Fig, i in vergrößertem Maß(st.ab in Draufsicht.
  • Die in Fig. i darge-stellte Kittelschürze i mit dem unterhalb. der. Achselhöhle angeordneten Zwickel 2a, 2b, der die Schulternaht 3 im Bereich. des Zwickels unterbricht, läßt erkennen, daß bei hochgehobenem Arm -keine Behinderung durch die gegürtelte Taille eintritt und da!ß sich der Kittel nicht aus der Gürtellinie herausschiett. Die Trennlinie q. des zweiteiltigen Zwickels; 2a, 2b i-st so gelegt, daß sie mit der Seitennaht 5 der Kittelschürze und der Ärmelnaht 6 in einer Linie liegt. Zu beiden. Seiten der Quernaht 7 befinden sich die Luftschlitze 8 und 9, die sich bei hochges.treckten Armen völlig schließen, sich jedoch 'beim Herunternehmen. der Arme öffnen, wodurch die blasebal'gartige Wirkung, zumal bei überlappung der Zwickelteile, erzielt wird.
  • In Fig. 2 sind zwei zueinander gleiche @wicl@elteile 2a, 0 in der Trennlinie q. überlappend zusammengelegt, und die Trennlinie q. ist nur in. der Mitte mittels der Vernähung 6 zusammengehalten. Die Luftschlitze 8 und 9 liegen. zu beiden Seiten dieser Vernähung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Berufsbekleidung, insbesondere Arbeitsmäntel, Kittelschürzen, einteilige Monteuranzüge, Arbeitsjacken od. dgl., gekennzeichnet durch Ärmel, die unterhalb der Achselhöhle durch einen zwic'kelarti,gen Einsatz, vorzugsweise .aus dem Gewebe des Bekleidungsstückes, eine besondere Weite erhalten. z. Berufs=bekleidung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß in dem Zwickel Luftöffnungen vorgesehen sind. 3. Berufsbekleidung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftöffnungen in der Zwsammensetzun@gsnaht eines z.weiteillgen Zwickels angeordnet sind und dadurch gebildet werden, daß diese Naht nur teilweise vernäht wird. q.. Berufsbe=kleidung nach Anspruch: i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennliinie des zweiteiligen Zwickels, die Seitennaht des Bekleidungsstückes und die Ärmelnaht in. einer Verlängerung zueinander liegen. 5. Berufsbekleidung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Teile des Zwickels in ihrer Zusammensetzungsnaht überlappen:. 6. Berufsbekleidung nach Anspruch i :bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwickel aus zwei einander gleichen. Teilen zusammengesetzt ist.
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