DE87709C - - Google Patents
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- DE87709C DE87709C DENDAT87709D DE87709DA DE87709C DE 87709 C DE87709 C DE 87709C DE NDAT87709 D DENDAT87709 D DE NDAT87709D DE 87709D A DE87709D A DE 87709DA DE 87709 C DE87709 C DE 87709C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/88—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
- E02F3/8833—Floating installations
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B35/00—Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
- B63B35/28—Barges or lighters
- B63B35/30—Barges or lighters self-discharging
- B63B35/306—Barges or lighters self-discharging discharging through dump-gates on the bottom or sides of the barge
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02F3/88—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02F7/00—Equipment for conveying or separating excavated material
- E02F7/04—Loading devices mounted on a dredger or an excavator hopper dredgers, also equipment for unloading the hopper
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbad.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. März 1895 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Saugbagger, bei welchem das Baggermaterial
nach Belieben. entweder an das Ufer oder in längsschiffs aufgestellte Behälter, sogen. Schuten,
oder schliefslich in einen besonderen Raum des Baggerschiffes befördert werden kann. Aus
dem letzteren kann das Baggermaterial alsdann auf einer anderen als die Baggerstelle wieder entweder
an das Ufer oder in Schuten abgesaugt werden.
Baggerapparate, welche mit einem Sandsauger versehen sind, befördern das aufgesaugte Baggermaterial
in längsschiffs liegende Schuten, in ihren eigenen Schiffsraum oder durch Druckrohre
direct an das Ufer.
Falls das Baggermaterial in den Schiffsraum befördert wird, kann es daraus auf einer anderen
Stelle, wenn z. B. der Bagger auf das Meer ausfährt, durch Oeffnen der Bodenklappen entfernt
werden:
Der Saugbagger der vorliegenden Erfindung erfüllt durch seine besondere Einrichtung alle
diese Anforderungen. Sein Hauptmerkmal besteht darin, dafs derselbe im Stande ist, das
aufgesaugte Baggermaterial in seinen Schiffsraum aufzunehmen und wieder aus demselben
abzusaugen, ohne Anwendung einer besonderen Wassercentrifugalpumpe und zugehöriger Maschinen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der neue Saugbagger in fünf Figuren veranschaulicht:
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt und
Fig. 3 eine Ansicht des Baggerschiffes von oben;
Fig. 4 und 5 stellen Querschnitte dar, durch welche verschiedene Wirkungsweisen des Saugbaggers
veranschaulicht werden.
Zum Baggern von Sand aus dem Flufsbett ist in der Mittellinie des Schiffes ein Saugrohr A
angebracht, welches in einem unterhalb des Schiffes über die Mitte desselben sich erstreckenden
Tunnel B gelagert ist. Im Hinterschiff endet dasselbe mittelst einer beweglichen Kuppelung
C und Rohr mit Absperrschieber e in einen Fünfwegrohrkörper D. Das andere
Ende des Saugrohres, das Saugende, ist an einer Kette α aufgehängt und kann in den
Tunnel B aufgezogen werden. Der Raum E für das Baggermaterial erstreckt sich oberhalb
und zu beiden Seiten des Tunnels B. Die Längswandungen sind schräg nach der Mitte
zu gestellt, so dafs das Baggermaterial leicht nach unten gleiten kann. ;
Zu beiden Seiten des Tunnels B besteht der Boden aus losen, nach unten drehbaren
Klappen K K1 (Fig. 2). ' Oberhalb derselben
sind eine Reihe kleinerer, aber auch nach unten sich öffnender Klappen kk1 angeordnet. Letztere
sind Doppelklappen und von dem Tunnel B getrennt durch einen oben und unten offenen
Kanal b bl, welcher sich in der ganzen Länge des Schiffes zu beiden Seiten des Tunnels erstreckt
und als Durchlafs für die Aufziehketten c der Klappen K K1 dient. Der Flächeninhalt
der Doppelklappen k ist also um die Breite des Kanales b geringer wie der der Klappen K.
Die Klappen k kl sind an Ketten d befestigt,
welche sich in einem Joch vereinigen und vom Deck aus ebenso wie die Ketten c
für die grofsen unteren Klappen K K1 durch
(2. Auflage, ausgegeben am 25. September igo2i
Winden oder in anderer bekannter Weise aufgezogen werden, so dafs die Klappen beliebig
geschlossen oder geöffnet werden können (s. Fig. 2). Die geschlossenen Klappen K und k
bilden zu beiden Seiten des Tunnels Kanäle FF1. welche durch Röhren G Gl und Absperrschieber
g g1 an den Fünfwegrohrkörper D angeschlossen sind.· An der Vorderseite münden
diese Klappenkanäle in ein quer angeordnetes Reservoir //, welches in directer Verbindung
mit dem offenen Reservoir h hinter dem Tunnel steht. Die Klappenkanäle sind von dem Reservoir
H durch Wasserschieber s sl getrennt, durch deren Oeffnen Wasser in die Kanäle
eingelassen werden kann. Gegenüber dem Saugrohr ist an dem Fünfwegrohrkörper eine
Sandcentrifugalpumpe L angeordnet. Von der letzteren führt ein Rohr M vertical nach oben
über das Deck. Durch dieses Rohr M kann das Baggermaterial entweder mittelst des Anschlufskonus
O und eines an diesen anzuschliefsenden Prefsrohres an das Ufer oder
durch die beiden horizontal über dem Schiffsraum E angeordneten Röhren NN1 in diesen,
oder auch durch die Röhren PP1 zu beiden
Seiten des Baggerschiffes in Schuten geschüttet werden.
Die Röhren MNN1 und PP1 können durch
Absperrschieber m η nl und ρpl verschlossen
werden. An der unteren Seite der Röhren NN1 sind Oeffnungen / vorgesehen, durch welche
das Baggermaterial in den Raum E fallen kann.
Um Sand mittelst der Druckrohre auf das Ufer zu befördern, ist, wie bereits erwähnt,
der Konus 0 auf dem Rohr M vorgesehen. Am Ufer wird an einem Gerüst ein mit Gegengewichten
aufgehängtes Anschlufsrohrstück angeordnet, welches einerseits in beweglicher Verbindung
mit dem Druckrohre -auf dem Ufer steht, andererseits auf den Konus niedergelassen
wird, so dafs bei jeder Wasserhöhe eine gute Verbindung mit dem Konus O erzielt wird.
Zum Saugen aus dem Flufsprofil wird das Saugrohr A bis auf den Boden gesenkt, die
Bodenklappen werden ebenso wie die Absperrschieber g gl geschlossen, der Absperrschieber e
jedoch geöffnet und je nachdem das Baggermaterial in Schuten oder in den Schiffsraum
oder direct an das Ufer geprefst werden soll, entsprechend einer von den Schiebernpp1, η nl
oder in geöffnet und die anderen verschlossen.
Soll der Bagger nach Füllung des Raumes E auf einer anderen Stelle, entweder in Schuten
oder an das Ufer entleert werden, so werden die Schieber e, η und nl geschlossen und die
Wasserschieber ssl in den Klappenkanälen FF1
geöffnet. Sobald die letzteren sich mit Wasser gefüllt haben, werden die oberen Klappen k k1
theilweise geöffnet, während die unteren Klappen KK1 geschlossen bleiben. Der Baggersand
fällt nun in die mit Wasser gefüllten Klappenkanüle und wird von der Sandcentrifugalpumpe
abgesaugt, so lange, bis der Raum E sich vollstündig entleert hat.
Soll der Bagger längsschiffs liegende Schuten entleeren, so werden die Schieber e g und
glppl und das Drosselventil μ geschlossen und
die Wassercentrifugalpumpe S angesetzt. Das Saugrohr R wird in die Schute hinuntergelassen.
Indem nun der Sand mit Wasser aus den Rohren tt1 verdünnt wird, saugt die Sandcentrifugalpumpe
denselben auf und preist ihn an das Ufer oder befördert ihn in den Raum E
des Schiffes, wobei die Schieber m und η nl
geöffnet bezvv. geschlossen werden.
Durch Oeffnen der beiden Bodenklappen K K1 und k kl kann der Raum E sich in bekannter
Weise auf anderen Stellen, wo das Baggermaterial versenkt werden soll, selbst entleeren.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Baggerprahm mit Bodenklappen und Saugbaggereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs oberhalb der Bodenklappen (K K1J durch besondere Klappen (k kl) verschliefsbare Kanäle (FF1) angeordnet sind, in welchen das aus den Laderäumen (E) hineinfallende Baggermaterial durch das aus den Wasserbehältern (H und Ji) nach Oeffnen der Schieber (s und sl) zuströmende Wasser verdünnt und der mit den Kanälen communicirenden Schlammsaugpumpe zugeführt wird, die es nach verschiedenen Richtungen hin weiter befördert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.:;erlin. gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87709C true DE87709C (de) |
Family
ID=359659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87709D Active DE87709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87709C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995021303A1 (en) * | 1994-02-03 | 1995-08-10 | Hollandsche Beton Groep N.V. | Method for dredging using a hopper suction dredger and hopper suction dredger therefor |
| DE19904958A1 (de) * | 1999-02-06 | 2000-08-31 | Ali Selimoglu | System zur Reinigung von See- und Flußgründen |
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0
- DE DENDAT87709D patent/DE87709C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995021303A1 (en) * | 1994-02-03 | 1995-08-10 | Hollandsche Beton Groep N.V. | Method for dredging using a hopper suction dredger and hopper suction dredger therefor |
| NL9400168A (nl) * | 1994-02-03 | 1995-09-01 | Hollandsche Betongroep Nv | Werkwijze voor het baggeren met een hopperzuiger alsmede hopperzuiger daarvoor. |
| DE19904958A1 (de) * | 1999-02-06 | 2000-08-31 | Ali Selimoglu | System zur Reinigung von See- und Flußgründen |
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