DE873340C - Stufenlos regelbares Getriebe - Google Patents

Stufenlos regelbares Getriebe

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DE873340C
DE873340C DEH7037A DEH0007037A DE873340C DE 873340 C DE873340 C DE 873340C DE H7037 A DEH7037 A DE H7037A DE H0007037 A DEH0007037 A DE H0007037A DE 873340 C DE873340 C DE 873340C
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Kamill Huebner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/02Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
    • F16H37/06Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2702/00Combinations of two or more transmissions
    • F16H2702/06Combinations of transmissions with parallel force splitting paths having same output

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Stufenlos regelbares Getriebe Die Erfindung bezieht sich, auf stufenlos regelbare Getriebe, welche aus der Kombination eines stufenlos regelbaren Steuergetriebes mit einem Umlaufrädergetriebe bestehen. Solche Getriebe werden angewendet, um den ungenügenden Regulierbereich des Steuergetriebes durch das Umlaufrädergetriebe zu erhöhen. Jedoch sind solche kombinierten Getriebe unwirtschaftlich, weil der Gesamtwirkungsgrad durch das Umlaufrädergetriebe wesentlich verschlechtert wird. Auch ergeben die hohen Wälzgeschwindigkeiten mit hohen Zahndrücken Wärmestauungen, die Zahnflanken-Beschädigungen, Grübehenbildungen, unruhigen Lauf u. dgl. verursachen. ._ Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Steuergetriebe einen wesentlichen Teil der Gesamtleistungsübertragung -zu übernehmen hat, was eine entsprechend starke und große Bauausführung bedingt. Aus diesen Gründen sind die vorgenannten. Getriebe bisher nur in Sonderfällen angewendet worden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein aus einem stufenlos regelbaren Steuergetriebe und einem davon beeinflußten Umlaufrädergetriebe bestehendes stufenlos regelbares Getriebe zu schaffen, bei dem durch weitgehende Entlastung des Steuergetriebes und geringe Verluste im Umlaufrädergetriebe ein hoher Wirkungsgrad und eine raumsparende Bauausführung unter Wahrung eines großen Regelbereiches gewährleistet sind.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Steuergetriebe durch Reaktionskräfte der Last entlastet wird. Zu diesem Zweck sind in dem Umlaufrät ttergetrie_be der den Gegenstand der Erfindung bildenden Getriebekombination Planetenzahnradpaare, die einerseits entweder unmittelbar miteinander oder durch zwischenliegende Sonnenräder kämmen und andererseits mit dem antreibenden und, abtreibenden Sonnenrad im Eingriff stehen, so angeordnet und in ihren Übersetzungsverhältnissen so ausgebildet, daß die Reaktionskraft der Last in dem . vom Steuergetriebe angetriebenen Steg ein Drehrrioment in -der Drehrichtung des Getriebes erzeugt und die Planetenräder mit zu- oder abnehmender Winkelgeschwindigkeit des Steges im Verhältnis zu der des antreibenden Sonnenrades über das seine Geschwindigkeit beibehaltende, antreibende Sonnenrad und über das den. gleichen Drehsinn aufweisende, abtreibende Sonnenrad bzw. über zwischengeschaltete Sonnenräder mehr oder weniger abgewälzt werden. Dadurch wird die Winkelgeschwindigkeit des abtreibenden Sonnenrades entsprechend der Größe der Steggeschwindigkeit und der Zahnradübersetzungen vermindert.
  • Um das Steuergetriebe weitgehend zu entlasten, werden die Übersetzungsverhältnisse des Umlaufrädergetriebes vorzugsweise so gewählt, däß das von der Reaktionswirkung aus der Last in dem vom Steuergetriebe angetriebenen Steg im Sinne der Getriebedrehrichtung erzeugte Drehmoment in seiner Größe dem Reibungsmoment annähernd entspricht.
  • Bei dem nach der Erfindung ausgebildeten Getriebe wirkt das gesamte Umlaufrädergetriebe als Kupplung, wenn die Drehzahl der abtreibenden Welle gleich der Drehzahl der antreibenden Welle ist. In diesem Fall haben auch die Stege die gleiche Winkelgeschwindigkeit wie die antreibende und abtreibende Welle.
  • Um die Drehzahl der abtreibenden Welle zu vermindern, wird die Steggeschwindigkeit durch das Steuergetriebe erhöht. Dabei werden die Umlaufräder sowohl auf dem gleiche Geschwindigkeit beibehaltenden Sonnenrad als auch auf dem abtreibenden Sonnenrad abgewälzt. Dadurch ergibt sich, daß, die Winkelgeschwindigkeit des abtreibenden Sonnenrades entsprechend der Steggeschwindigkeitszunahme und entsprechend dem vorgesehenen Getriebeübersetzungsverhältnis abnimmt. Dabei geht die Übertragung der Leistung von der antreibenden auf die abtreibende Welle nach wie vor als reine Kupplungsleistung vonstatten. Durch entsprechende Wahl der Zahnradübersetzungsverhältnisse kann die Veränderung der Abtriebsdrehzahl von i bis .o auch mit kleinerem Übersetzungsbereich des Steuergetriebes erzielt werden.
  • Da die Größe der-Reaktionskraft allein durch die Größe des zu übertragenden Drehmoments bestimmt wird, bleiben bei allen Getriebeübersetzungsverhältnissen unabhängig von der Höhe der übertragenen Leistung die gleichen Kräfteverhältnisse in dem Steg gewahrt: -Die Übertragungsleistung wird nicht durch das Steuergetriebe -geführt. Dieses hat nur die für die Beschleunigung der Masse des Steges und der Umlä.ufräder erforderliche Leistung zu übertragen, so daß es verhältnismäßig klein ausgeführt werden kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • Fig. i stellt einen Mittelachsschnitt durch ein nach der Erfindung ausgebildetes Getriebe dar, welches sich aus einem an sich bekannten Schaltwerksgetriebe und einem aus zwei Gruppen bestehenden Umlaüfrädergetriebe zusammensetzt, von denen die Eingangsgruppe dreistufig und die Ausgangsgruppe zweistufig ausgebildet ist; Fig. 2 ist ein nach der Linie A-F durch Fig. i gelegter Schnitt; Fig. 3 ist ein nach der Linie G-K durch Fig. i gelegter Schnitt; Fig.4 zeigt einen Mittelachsschnitt durch den Umlaufrädergetriebeteil nach Fig. i, bei dem die Eingangsgruppe zweistufig ausgebildet ist; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie A-D durch die Fig. i ; Fig. 6 stellt den Mittelachsschnitt durch den Umlaufrädergetriebeteil dar, bei dem ein außen verzahntes und ein innen verzahntes Sonnenrad verwendet werden; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 6; Fig.8 ist eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines in den Fig.6 und 7_ dargestellten Getriebes; Fig. 9 zeigt einen Mittelachsschnitt durch einen zweistufigen Umlaufrädergetriebeteil, bei dem ein Leistungsreduktor eingebaut ist; F'ig. io ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. g.
  • Das in Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichte Getriebe besteht im wesentlichen aus drei Gliedern, aus dem stufenlosen Steuergetriebe, das in den dargestellten Beispielen als achsenluchtendes Schaltwerksgetriebe mit den Teilen 1, 2, 3, 4, 5, 61 7) 8= 9 in an sich bekannter Art ausgebildet ist, aus dem dreistufigen- Umlaufrädergetriebe i, P1, 1.2, 13, 1,¢, 1.5, 1I6, 17, i8 als Einggaugsgetriebe und dem zweistufigen Umlaufrädergetriebe 19, 20, 21, 22, 23, 24 als Ausgangsgetriebe.
  • Mit der treibenden Welle, i, die bis in das Ausgangsumlaufrädergetriebe igy 2o, 2i, 22, 213, 24 führt, ist fest verbunden der Triebling 2 für . das Schaltwerksgetriebe 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und das Sonnenrad 12 vom Eingangsumlaufrädergetriebe i, 11,12,13,14,15,56,17,18.
  • In den beiden Lagern 25 und 26, die in den seitlichen Lagerdeckeln 28, 29 des Gehäuses 2'7 angeordnet sind und über .ein Zwischenlager 31 ist die treibende Welle i geführt. Mit der abtreibenden Welle 22, die einerseits im Lager 3.1 der treibenden Welle, andererseits im Lager 26 geführt ist, ist Sonnenrad 2i vom Ausgangsgetriebe i9; 2o, 2ii, 22, 1-93; 24 fest verbunden. Auf der treibenden Welle i ist die vom Steuergetriebe abtreibende Hohlwelle 7 frei drehbar gelagert, die mit Steg i i fest verbunden ist, während Steg zg eine feste Verbindung mit dem Sonnenrad 18 aufweist. Das Sonnenrad 17 steht in direkter Verbindung mit dem Sonnenrad 2o. Beide sind unbehindert auf der treibenden Welle i drehbar gelagert.
  • Die durch die treibende Welle i dem Schaltwerkstriebling 2 zugeführte Drehbewegung wird mittels Sperrollen 3 .und Sperringen 4 sowie Hebel 5, die innerhalb einer Umdrehung über den Triebling 2 in wechselnden Eingriff mit der antreibenden Welle i gebracht werden, der Schaltwerkstrommel 6 zugeführt und von dieser wieder über Hebel 5, Sperrringe 4 und Sperrolle 3 der Hohlwelle 7 und damit dem Steg i i.
  • Durch den Schaltwerksexzenter 8, der, von außen durch einen Hebel g geführt, in einem Gehäuseschlitz 3o im oder entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn verschoben werden kann, wird die Schaltwerkstrommel 6 mehr oder weniger aus der oder in die zentrische Lage zur antreibenden Welle i gebracht. Je nach Größe der so hergestellten exzentrischen Lage der Schaltwerkstrommel 6 zur treibenden Welle i und Hohlwelle 7 wird die Drehzahl der Hohlwelle 7 im Verhältnis zur treibenden Welle i gesteigert.
  • Bei zentrischer Lage der Schaltwerkstrommel6 ist dagegen die Winkelgeschwindigkeit der Hohlwelle 7 und damit die des Steges i i mit der der treibenden Welle i und des Sonnenrades 12 gleich groß. Da damit die Umlaufräder 13, 14, 15, die mit der gemeinsamen Achse 16 starr verbunden sind, eine Bewegung um ihre Achse 16 nicht auszuführen in der Lage sind, bedingt diese Winkelgeschwindigkeitsgleichheit, daß- sowohl das Sonnenrad 17 als auch das Sonnenrad 18 und damit der Steg ig und in weiterer Folge die beiden Sonnenräder 20, 2.1 und mithin auch die abtreibende Welle 2.2, die mit dem Sonnenrad 2i fest verbunden ist, in gleicher Größe bewegt werden. Die beiden Umlaufrädergetriebe r, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 und 19, 20, 21, 22, 23, 24 Wirken in dieser Stellung als reines Kupplungsgetriebe.
  • Durch das Lastmoment wird Steg 19 über Sonnenrad 21 und das zweistufige Umlaufrad 23, 24, das durch den Zahneingriff mit Sonnenrad 2o einen Stützpunkt erhält, im Sinne der Antriebsrichtung kraftbelastet, und zwar in einer Größe, die der Größe des Lastmoments und den Zahnradübersetzungsverhältnissen proportional ist. Die so auf den Steg ig und das Sonnenrad 2o übertragenen Kräfte, die entgegengesetzte Kraftrichtung aufweisen, werden mit der gleichen entgegengesetzten Kraftrichtung und entsprechend übersetzter Größe auf die beiden Sonnenräder 17, 18 übertragen und wirken sich in resultierender Art auf den Steg i i aus. Durch entsprechende Wahl der Zahnradübersetzungsverhältnisse kann die resultierende Kräftewirkung im Steg i i in entsprechender Größe bestimmt werden. Durch die Verstellung der Schaltwerkstrommel6 aus ihrer zentrischen in die exzentrische Lage zur treibenden Welle i erfährt dieses Kräftebild, das durch die Reaktionskraft der Last gegeben erscheint, keine Veränderung. Bei Bemessung dieser resultierenden Kraftwirkung im Steg iii können die auftretenden Getriebereibungsverluste in weitgehendstem Maße Berücksichtigung finden, so daß zum Antrieb des Steges i i von dem Steuergetriebe 1i 23 3; 4 5, 6, 7, 8, 9 aus nur eine ganz minimale Kraft im Steg ri aufgewandt werden muß. Das Steuergetriebe 1, 2; 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 kann damit auch bei größten Leistungsübertragungen für kleinsten Leistungsdurchgang und damit in kleinster Baugröße in billigster Art erstellt werden.
  • Im gleichen Sinne ist das in Fig.4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel zu verstehen.
  • Die Reaktionskraft der Last erzeugt über die fest miteinander verbundenen Umlaufräder 23 und 24 im Steg ig eine Kraft, die im Sinne der Getriebedrehrichtung wirkt, und im Sonnenrad 2o eine Stützkraft, .die der Getriebedrehrichtung .entgegenwirkt. Die so erzeugte Kraft im Steg ig überträgt sich dem Steg i i in einer Größenordnung, die dem Drehmoment von Steg ig, d. h. den gewählten Zahnradübersetzungsverhältnissen, entspricht. Die im Sonnenrad 2o auftretende Stützkraft wird auf Sonnenrad 17 übertragen und ist größenmäßig ebenfalls vom Drehmoment, d. h. von den Zahnradübersetzungsverhältnissen, abhängig. Auch in diesem Fall kann die Kraftresultante aus der Reaktionskraft der Last im Steg i i durch die Zahnradübersetzungsverhältnisse sowohl der Größe als auch der Richtung nach -bestimmt werden.
  • Fig. 6 und 7 veranschaulichen ein weiteres Ausführungsbeispiel in nur einstufiger Ausführung mit nur einem außen verzahnten und einem innen verzahnten Sonnenrad.
  • In gleicher Weise wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Gleichgewichtslage des Steges 36 durch. die Reaktionskraft der Last über- die beiden Umlaufräder 33, 34 erreicht. Das innen verzahnte Sonnenrad 32 steht in direkter Verbindung mit der antreibenden Welle i. Der Steg 36, der die Umlaufräder 33, 34 führt, ist starr gekuppelt mit der Hohlwelle 7 des Steuergetriebes 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9. Das Umlaufrad 33 steht im Eingriff einerseits mit dem innen verzahnten Sonnenrad 32, andererseits mit dem zweiten Umlaufrad 34, das seinerseits im Eingriff mit dem fest auf der Abtriebswelle 22 sitzenden Sonnenrad 35 steht. Durch die Reaktionskraft von der Last aus *erden in den Lagerstellen 37, 38 der beiden Umlaufräder 33, 34 Stützkräfte erzeugt, die entgegengesetzte Kraftrichtung aufweisen. Die dadurch in dem Steg 36 erzeugte resultierende Kraft ergibt sich aus der Differenz der beiden Drehmomente, die die beiden Stützkräfte in dem Steg 36 hervorrufen. Daraus ergibt sich, daß durch Verschiebung der Lagerstellen der Umlaufräder 37, 38 in radialer Richtung die Größe dieser resultierenden Kraft im Steg 36 so gewählt werden kann, daß damit die Entlastung des Steuergetriebes 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, g und die Überwindung der Getriebereibungsverluste herbeigeführt wird.
  • Die beiden Umlaufräder 33, 34 können dabei auch stufenförmig ausgebildet sein.
  • Auch bei dieser Getriebeausführungsart wird die Leistung von der treibenden zur abtreibenden Welle 22 im ganzen Getriebeübersetzungsbereich als reine Kupplungsleistung .übertragen. Mit -zunehmender Winkelgeschwindigkeit der Hohlwelle 7 gegenüber der der antreibenden Welle i wälzt sich das eine Umlaufrad 33 in dem innen verzahnten Sonnenrad 31a ab und bewirkt ein Abwälzen des zweiten Unrnlaufrades 34 auf dem Sonnenrad 35 entsprechend dem Gr.öß!enverhältnis des innen verzahnten Sonnenrades 32 zu dem außen verzahnten Sonnenrad 35. Bei dieser Konstruktion wird bei vereinfachter Bauweise und kleinstem Getrieberaum erreicht, daß; eine Verminderung der Abtriebswellendreb,zahl von i auf o mit kleinstem Steuergetriebeübersetzungsbereich erzielt werden kann.
  • Die schematische Darstellung nach Fig. 8 -zeigt eine Ausführung, bei der das Umlaufräderpaar q:3, 4q., von dem das Rad 44 zweistufig ausgeführt und von dem die eine- Stufe mit dem Umlaufrad 43 zahngriffig ist, auf einem gemeinsamen Steg 48 in den beiden Lägern 49, So gelagert ist. Die zweite Stufe des Umlaufrades. 44 kämmt mit dein, abtreibenden Sonnenrad 46. Umlaufrad 43 kämmt andererseits mit .dem innen verzahnten Sonnenrad 47. Die im .Sonnenrad 46 auftretende Reaktionskraft der Last wird entsprechend der - Größe der Zahriradübersetzungsverhältnisse bzw. entsprechend. der Größe der Stufe beim Umlaufrad 44 dein Steg 48 im: Sinne der Getriebedrehrichtung zugeführt und entlastet damit wiederum in gleicher Art wie früher das Steuergetriebe.
  • Das weitere Getriebeausführungsbeispiel nach Fig. g und io stellt eine zweistufige Umlaüfrädergetriebekonstruktion unter Verwendung eines Leistungsreduktors dar. Der Leistungsreduktor ist beispielsweise zwischen den beiden Umlaufrädergetriebegruppen angeordnet. Der Redüktor hat die Aufgabe, die Iahnflanken zu entlasten, so da3 eine von der Belastung unabhängigere Wahl der Zahnradübersetzungsverhältnisse möglich ist, die einerseits für die Erzielung des Gleichgewichtszustandes der Stege i i und i9 und andererseits für die Größe der erforderlichen Relativgeschwindigkeiten der Stege ii und i9 bestimmend sind. Die Wirkungsweise dieses zweistufigen Getriebes ist sinngemäß die gleiche wie die der in Fig. i bis. 8 gezeigten Ausführungen.
  • Der Leistungsreduktor kann mit mechanischen Mitteln unter Verwendung von beliebigen Federarten oder auch hydraulisch oder pneumatisch mittels Öldruck- oder Luftdruckkolben und Zylinder aufgebaut sein.
  • Ohne Reduktor fließt die Reaktionskraft der Last von der Getriebeausgangsseite zur Getriebeeingangsseite in der Größe, die allein von den Übersetzungsverhältnissen bestimmt wird. Durch Eingliederung eines Reduktors kann die eine oder andere. Kraft vermindert werden. Durch Verminderung. als solche wird erreicht, daß man auf der Getriebeeingangsseite andere Übersetzungsverhältnisse ansetzen kann ohne Gefahr, daß die auf diesem Wege gesuchte Gleichgewichtslage in den vom Steueigetriebe angetriebenen Stegen gestört wird.
  • In einem - Außenring- 39, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit der antreibenden Welle i fest verbunden ist und in einem Innenring 4o" die durch geeignete Mittel an einer Drehbewegung zueinander verhindert sind, sind radialwirkende Federn 41 angeordnet. In dem Innenring 4o ist eine Exzenterscheibe 42 unbehindert drehbar vorgesehen, die in fester Verbindung mit Sonnenrad 17 und Steg ig steht. Bei Veränderung der Drehzahlen zwischen treibender Welle i und Sonnenrad 17 und Steg i i muß die durch Exzenterbewegung verursachte Federarbeit überwunden werden. Dadurch wird das aus der Reaktionskraft der Last und den Zahnradübersetzungsverhältnissen bestimmte Kräftebild beeinflußt. Derartige Leistungsreduktoren können zweckmäßigerweise an verschiedenen Getriebestellen angeordnet werden.
  • Der Grundgedanke der Erfindung kann auch mit anderen als den dargestellten Umlaufrädergetriebekombinationen Verwirklichung finden. Die dargestellten Ausführungen stellen lediglich Beispiele aus einer durch die Erfindung nicht begrenzten Zahl von Möglichkeiten dar.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenlos regelbares Getriebe, bestehend aus einem stufenlos regelbaren Steuergetriebe und einem davon beeinflußten Umlaufrädergetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Umlaufrädergetriebe Planetenzahnradpaare, die einerseits entweder unmittelbar miteinander oder durch zwischenliegende Sonnenräder kämmen und andererseits mit dem antreibenden. und abtreibenden Sonnenrad im Eingriff stehen, so angeordnet und in ihren Übersetzungsverhältnissen so ausgebildet sind, daß :die Reaktionskraft der Last in dem vom Steuergetriebe angetriebenen Steg ein Drehmoment in der Getriebedrehrichtung erzeugt und die Planetenräder mit zu- oder abnehmender Winkelgeschwindigkeit des Steges im Verhältnis zu der des antreibenden Sonnenrades über das seine Geschwindigkeit beibehaltende, antreibende Sonnenrad und über das den gleichen Drehsinn aufweisende, abtreibende Sonnenrad bzw. über zwischengeschaltete Sonnenräder mehr oder weniger abgewälzt werden.
  2. 2. Stufenlos regelbares Getriebe nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzungsverhältnisse des Umlaufrädergetriebes so gewählt sind, daß das von der Reaktionswirkung aus der Last in dem vom Steuergetriebe angetriebenen Steg im Sinne der Getriebedrehrichtung- erzeugte Drehmoment in seiner Größe dem Reibungsmoment möglichst entspricht.
  3. 3. Stufenlos regelbares Getriebe nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, däß ein oder mehrere Planetenzahnradpaare vorgesehen sind, von denen jeweils -das Eingangsrad mit dem antreibenden Sonnenrad und das Ausgangsrad mit dem abtreibenden Sonnenrad im Eingriff stehen und die Planetenzahnradpaare in einem gemeinsamen Steg in solchem radialen Abstand gelagert sind, daß sich aus den Komponenten der Lagerstützkräfte der Planetenräder eine im Sinne der Drehrichtung wirkende resultierende Kraft von solcher Größe ergibt, daß das von dieser Kraft erzeugte Drehmoment dem Reibungsmoment möglichst.entspricht. q..
  4. Stufenlos regelbares Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rad des Planetenradpaares zweistufig ausgebildet und so angeordnet ist, daß durch die Größe der Stufe sich ein resultierendes Drehmoment im Steg von der gewünschten Größe ergibt.
  5. 5. Stufenlos regelbares Getriebe nach den Ansprüchen z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zwei zwei- oder mehrstufige Getriebe so hintereinander angeordnet und in den Übersetzungsverhältnissen so bestimmt sind, daß die der Getriebedrehrichtung entgegenwirkenden Umlaufradstützkräfte mit den im Sinne der Drehrichtung auftretenden Stegkräften die gewünschte Kraftresultante in dem Steg bzw. in den Stegen ergeben.
  6. 6. Stufenlos regelbares Getriebe nach den Ansprüchen z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen an- und abtreibenden Getriebeelementen, beispielsweise zwischen antreibendem Steg und abtreibendem Sonnenrad, Leistungsreduktoren angeordnet sind, mit deren Hilfe die Kräfteverhältnisse im Getriebezug in einer von der Wahl der übersetzungsverhältnisse abhängigen Größenordnung korrigierbar sind.
  7. 7. Stufenlos regelbares Getriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungsreduktor aus zwei konzentrischen Ringen besteht, zwischen denen radiale Kraftspeicherelemente, wie Federn, Öldruckkolben u. dgl., angeordnet sind und von denen der innere, beispielsweise mit einem Steg verbundene Ring gegen den äußeren, beispielsweise mit einem Sonnenrad verbundenen Ring exzentrisch vierdrehbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3605211A1 (de) * 1986-02-19 1987-08-20 Uwe Niebuhr Getriebe zum stufenlosen veraendern einer drehzahl unter voller last
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