DE866609C - Elektronenblitzgeraet - Google Patents

Elektronenblitzgeraet

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Publication number
DE866609C
DE866609C DEM8530A DEM0008530A DE866609C DE 866609 C DE866609 C DE 866609C DE M8530 A DEM8530 A DE M8530A DE M0008530 A DEM0008530 A DE M0008530A DE 866609 C DE866609 C DE 866609C
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DE
Germany
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transformer
storage capacitor
plug
electronic flash
discharge tube
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Expired
Application number
DEM8530A
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English (en)
Inventor
Dieter Dr-Ing Mannesmann
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Individual
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation

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  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Elektronenblitzgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektronenblitzgerät für photographische Zwecke mit einem Transformator und einem über Gleichrichter sekundärseitig an diesen angeschlossenen Speicherkondensator. Bei derartigen Geräten wird das Entladungsrohr üblicherweise durch eine elektrische Kupplung, vorzugsweise durch eine Steckerkupplung, an das den Speicherkondensator enthaltende Gerät angeschlossen. Um ein solches Gerät wahlweise mit Netzspannung oder über einen Zerhacker aus einer Schwachstromquelle (Batterie oder Akkuniulator) speisen zu können, ist es bekannt, den Transformator mit mehreren unabhängigen Primärwicklungen zu versehen. Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, dafür zu sorgen, daß bei entkuppeltem Entladungsrohr, d. h. bei herausgezogenem Stecker, der Speicherkondensator nicht mehr aufgeJaden wird, da sonst die Hochspannung an den offenen Kupplungskontakten anliegen würde. Die zwangsläufige und selbsttätige Abschaltung des primärseitigen Speisestromes würde infolge der mehrfachen Primärwicklung einen recht komplizierten Schaltmechanismus erforderlich machen.
  • Erfindungsgemäß wird eine Schaltvorrichtung vorgesehen, durch die beim Entkuppeln des Entladungsrohres der Sekundärstromkreis des Transformators selbsttätig unterbrochen wird. Durch eine solche zwangsläufige Abschaltung der Sekundärwicklung wird eine Aufladung des Speicherkondensators bei entkuppeltem Entladungsrohr verhindert, unabhängig davon, welche der Primärwicklungen an eine Stromquelle angeschlossen ist.
  • Es ist an sich bekannt, durch das Entkuppeln des Entladungsrohres den Speicherkondensator selbsttätig über einenEntladewiderstandkurzzuschließen, so daß sich eine beim Entkuppeln noch vorhandene Kondensatoraufladung über den Widerstand ausgleichen kann. Auch bei einer solchen Einrichtung wird verhindert, da:ß sich der Kondensator über die offenen Kupplungskontakte entladen kann. Aber da die Sekundärseite des Transformators hierbei kurzgeschlossen wird, würde eine Überlastung des Transformators stattfinden, wenn man nicht zugleich entweder primärseitig den Speisestrom öder im ,Sinn der Erfindung den Sekundärstromkreis unterbricht. Man kann also die Schaltvorrichtung so einrichten, daß sie einerseits in an sich bekannter Weise den Speicherkondensator über einen Entladewiderstand kurzschließt und andererseits zugleich den Sekundärstromkreis unterbricht. Der bekannte, von der Kupplung gesteuerte Entladeschalter läßt sich daher ohne wesentlichen Mehraufwand :als Sicherheitsschalter im Sinn der Erfindung ausnutzen.
  • Zweckmäßigerweise besteht die Schaltvorrichtung aus einer von der Kupplung betätigten Kontaktfeder, die den einen Pol des Speicherkondensators vor dem Betätigen der Kupplung mit einem Pol des Entladewiderstandes und nach dem Kuppeln mit einem Pol der Sekundärwicklung des Transformators verbindet.
  • Benutzt man zur Aufladung des Speicherkondensators die übliche Spannungsverdopplerschaltung nach D e 1 o n, so ist es bekanntlich nicht möglich, zugleich den einen Kondensatorpol und den einen Pol der Sekundärwicklung zu erden bzw. an Masse zu legen. Deshalb ergeben sich bei der Ausbildung und Anbringung der Schaltvorrichtung unangenehme Isolationsschwierigkeiten. Diese kann man in weiterer Ausbildung der Erfindung durch Verwendung einer an sich bekannten Spannungsverdopplerschaltung, bei der zwischen der Sekundärwicklung des Transformators und dem Gleichrichterpaar ein Hilfskondensator eingeschaltet ist, vermeiden. Bei dieser Spannungsverdopplerschalteng liegt der eine Pol der Sekundärwicklung und der eine Pol des Speicherkondensators auf gleichem Potential, so daß beide an Masse gelegt bzw. geerdet werden können. Dadurch vereinfacht sich die Anordnung wesentlich; weil die Kontaktfeder durch den in das Steckermutterteil eingeführten Steckerstift, gegebenenfalls unter Vermittlung eines Zwischenstücks, unmittelbar 'betätigt werden kann.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das Steckermutterteil und der Kontaktfederumschalter an der gleichen Gehäusewand befestigt sind. Es läßt sich nämlich kaum vermeiden, daß die Gehäusewand beim Einführen und Herausziehen der Steckerkupplung elastisch deformiert wird. -Dadurch, daß sowohl das Steckermutterteil als auch der Kontaktfederumschalter an .der gleichen Gehäusewand angebracht sind, nehmen beide an der Deformierung teil, so daß ihr funktioneller Zusammenhang dadurch nicht gestört wird.
  • Durch die Verbindung der Steckerkupplung mit dein Umschalter bietet. es gewisse Schwierigkeiten, eine Anschlußmöglichkeit für eine zweite Entladüngsröhre zu schaffen, -ohne das Gerät wesentlich komplizierter zu machen. Diese Schwierigkeiten werden zweckmäßigerweise dadurch umgangen, daß zum Anschluß einer zweiten Elektronenröhre ein Abzweigstecker vorgesehen ist.
  • An Hand der schematischen Abbildungen i und .2 soll im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden.
  • Ein Hochspannungstransformator i besitzt zwei Primärwicklungen 2 und 3, von denen eine, 2, über einen nicht dargestellten Zerhacker an einen Akkumulator und die zweite, 3, an ein Wechselstromnetz wahlweise angeschlossen werden kann. Die Sekundärwicklung 4 des Transformators i ist einerseits an einen Schaltkontakt 5, andererseits über Hilfskondensatoren 6 an ein Gleichrichterpaar 7 angeschlossen. Das Gleichrichterpaar 7 liegt in . Spannungsverdopplerschaltung parallel zu einem Speicherkondensator 8; dessen einer Pol geerdet und mit einer Kontaktfeder 9 verbunden ist: Diese, 9, liegt normalerweise an einem Schaltkontakt io an, der mit einem den Speicherkondensator 8 überbrückenden Entladewiderstand ii verbunden ist.
  • In der Kontakthülse 12, eines nur teilweise dargestellten Steckermutterteils 13 ist ein ,Schaltstift 1.4 geführt, der beim Einführen des Steckerstiftes die Kontaktfeder 9 vom Schaltkontakt io abhebt und mit dem Schaltkontakt 5 verbindet.
  • Das Steckermutterteil 13 und die Kontaktfeder 9 -mit ihren Schaltkontakten 5 und io sind, wie in Abb. 2 dargestellt; an derselben Gehäusewand 15 angebracht. Als Stecker kann sowohl ein einfacher mehrpoliger Stecker als auch, wie in Abb. 2 angedeutet, ein Abzweigstecker 16 verwendet werden. An diesen, 16, ist durch ein Kabel 17 das Entladungsrohr angeschlossen: Außerdem besitzt er ein weiteres Steckermutterteil 18, an das ein zweites Entladungsrohr angeschlossen werden kann.
  • Bei eingeschobenem ,Stecker ist durch den Schaltstift 14 die Kontaktfeder 9 an den Kontakt 5 angedrückt. Wird an eine der Primärwicklungen 2, 3 eine entsprechende Wechselspannung gelegt, dann wird durch die in der Sekundärwicklung 4 entstehende Hochspannung der Speicherkondensator 8 über die spannungsverdoppelnde Gleichrichterschaltung 6, 7 in bekannter Weise aufgeladen. Die Entladung des Speichers 8 erfolgt dann in üblicher Weise durch das angekuppelte Entladungsrohr.
  • Wird bei geladenem Speicherkondensator 8 der Stecker herausgezogen, so findet selbsttätig und zwangsläufig eine Entladung statt, weil die Kontaktfeder c nunmehr am Kontakt 1o anliegt, wodurch der Speicherkondensator 8 über den Entladungswiderstand ii kurzgeschlossen ist. Die Kontaktfeder 9 hat aber zugleich bei 5 die Sekundärwicklung 4 abgeschaltet, so daß keine Überlastung des Transformators z entstehen kann. Bei der beschriebenen Schaltung kann die Kontaktfeder 9 und der damit verbundene Pol des Speicherkondensators 8 sowie die zugehörige Steckerhülse 12 an Masse bzw. an Erde liegen, wodurch es unnötig wird; die Kontaktfeder 9 gegenüber dem Gehäuse und dem sie betätigenden Schaltstift 14 bzw. dem Steckerstift zu isolieren. Wenn beim Einführen und Herausziehen des Steckers in das Mutterteil 13 die Gehäusewand 15 nach außen oder innen etwas nachgibt, so hat das praktisch keinen Einfluß auf die Funktion des Schaltvorgangs, da sich alle in Frage kommenden Teile 13, i4., 9, 5, io in gleicher Weise mitbewegen und ihre Lage zueinander beibehalten. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenblitzgerät mit einem Transformator und einem über Gleichrichter sekundärseitig an diesen angeschlossenen Speicherkondensator, der über eine Kupplung, vorzugsweise eine Steckerkupplung, mit dem Entladungsrohr in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, durch die beim Entkuppeln des Entladungsrohres der Sekundärstromkreis des Transformators selbsttätig unterbrochen wird.
  • 2. Elektronenblitzgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung so eingerichtet ist, daß sie in an sich bekannter Weise beim Entkuppeln des Entladungsrohres den Speicherkondensator über einen Entladewiderstand kurzschließt.
  • 3. Elektronenblitzgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung aus einer von der Kupplung betätigten Kontaktfeder besteht, die den einen Pol des Speicherkondensators vor dem Betätigen der Kupplung mit einem Pol des Entladewiderstandes und nach dem Kuppeln mit einem Pol der Sekundärwicklung des Transformators verbindet.
  • q.. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verwendung einer an sich bekannten Spannungsv erdopplerschaltung, bei der zwischen der Sekundärwicklung des Transformators und dein Gleichrichterpaar ein Hilfskondensator eingeschaltet ist, der eine Pol des Speicherkondensators mit dem damit verbundenen beweglichen-Schaltglied der Schaltvorrichtung geerdet ist.
  • 5. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder durch den in das Steckermutterteil eingeführten Steckerstift, gegebenenfalls unter Vermittlung eines Zwischenstücks betätigt wird.
  • 6. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckermutterteil und der Kontaktfederumschalter an der gleichen Gehäusewand befestigt sind.
  • 7. Elektronenblitzgerät nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß einer zweiten Elektronenröhre ein Abzweigstecker vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. Das Patent 866 6o9 ist durch rechtskräftige Entscheidung des Deutschen Patentamts vom 3.Juli 1956 dadurch 'nichtig erklärt worden, dass anstelle der bisherigen Ansprüche 1 bis 3 folgender neuer Anspruch getreten ist: +teilweise für " Elektronenblitzgerät mit einem Transformator und einem über Gleichrichter sekundärseitig an diesen angeschlossenen Speicherkondensator, der über eine Kupplung, vorzugsweise eine Steckerkupplung, mit dem Entladungsrohr in Verbindung steht und ferner mit einer von der Steckerkupp-Iung betätigten Schaltvorrichtung, durch die beim Entkuppeln des Entladungsrohres der Transformator selbsttätig abgeschaltet und der Speicherkondensator über einen Entladungeiderstand kursgeschlossen wird, dadurch gekenn-Zeichnet,-dass die Schaltvorrichtung im Sekundärstroakreis den Transformators angeordnet ist und aus einer Kontaktfeder besteht, die den einen Pol des Speicherkondennators beim Entkuppeln mit dem einen Pol des Entladungswiderstandes und beim Kuppeln mit einem Pol der Sekundärwicklung des Transformators verbindet."
DEM8530A 1951-02-13 1951-02-13 Elektronenblitzgeraet Expired DE866609C (de)

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DEM8530A DE866609C (de) 1951-02-13 1951-02-13 Elektronenblitzgeraet

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DE866609C true DE866609C (de) 1953-02-12

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ID=7294222

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DE (1) DE866609C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009925B (de) * 1955-01-11 1957-06-06 Metz Transformatoren & App Blitzroehrengeraet mit selbsttaetig abschaltbarer Stromquelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009925B (de) * 1955-01-11 1957-06-06 Metz Transformatoren & App Blitzroehrengeraet mit selbsttaetig abschaltbarer Stromquelle

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