DE864876C - Kaltgaskuehlmaschine - Google Patents

Kaltgaskuehlmaschine

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DE864876C
DE864876C DEN3831A DEN0003831A DE864876C DE 864876 C DE864876 C DE 864876C DE N3831 A DEN3831 A DE N3831A DE N0003831 A DEN0003831 A DE N0003831A DE 864876 C DE864876 C DE 864876C
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DE
Germany
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room
temperature
regenerator
gas
cold gas
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Expired
Application number
DEN3831A
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English (en)
Inventor
Jacob Willem Laurens Koehler
Willem Frederik Schalkwijk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B9/00Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point
    • F25B9/002Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant
    • F25B9/004Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant the refrigerant being air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Kaltgaskühlmaschine Die Erfindung betrifft eine Kaltgaskühlmaschine, die mit zwei Raumteilen versehen ist, die dauernd mit gegenseitigem, nahezu konstantem Phasenunterschied hinsichtlich des Volumens wechseln, bei denen einer eine niedrigere Temperatur und der andere eine höhere Temperatur aufweist, wobei diese Raumteile durch einen Gefrierer, einen Regenerator und einen Kühler miteinander in Verbindung stehen und wobei ein Gas mit unveränderlicher chemischer Zusammensetzung einem geschlossenen thermodynamischen Kreislaufunterworfen wird, wobei es stets in dem gleichen Aggregatzustand ist. Diese Kaltgaskühlmaschinen sind an sich bekannt und werden oft als gemäß dem umgekehrten Heißgaskolbenmotorprinzip arbeitende Kühlmaschinen bezeichnet. Obgleich diese Kühlmaschinen, ähnlich wie der Heißgaskolbenmotor, längst entwickelt wurden, hat man bisher keine Maschinen dieser Gattung bauen können, die eine wirtschaftlich zu verantwortende Nutzleistung aufweisen. Dies liegt vor allem daran, daß man bisher nur ungenügende Kenntnisse von dem thermodynamischen Verkalten dieser Maschinen hatte und daß, obgleich man wußte, daß, ähnlich wie bei einem Heißgaskolbenmotor und sogar in noch größerem Maße, der Regenerator eine besonders wichtige Funktion erfüllt, man trotzdem nicht in hinreichendem Maße die Erfordernisse kannte, die ein Regenerator für eine Kühlmaschine erfüllen muß.
  • Wird eine Kühlmaschine mit einem Regenerator versehen, der nicht den Anforderungen gerecht wird, so können freilich, verglichen mit Kühlmaschinen anderer Gattungen, von Zimmertemperatur an in einem einzigen Arbeitsgang besonders niedrige Temperaturen erreicht werden, aber die Kälteerzeugung ist dann infolge der Unvollkommenheit des Regenerators gering. , Der Zweck der Erfindung ist, Einrichtungen zu schaffen, mittels deren eine Kaltgaskühlmaschine gebaut werden kann, die von der Zimmertemperatur an in einem einzigen Arbeitsgang bis zu einer erwünschten Temperatur kühlen kann und bei welcher bei dieser Temperatur die Nutzwirkung der Maschine wirtschaftlich zu verantworten ist.
  • Gemäß der Erfindung ist es erforderlich, daß beim Normalbetrieb der Kühlmaschine des Regenerators wobei f größer als o,o8, zweckmäßig größer als o,2o und Pm;tteiuen mindestens 3 Atmosphären absolut, zweckmäßig 7 Atmosphären absolut ist. In dieser Formel ist C, = die Wärmekapazität von i cm3 des Regenerators in Gramm-Kal./cm3 °C bei der Temperatur, die der arithmetische Mittelwert der Temperaturen des Raums mit niedrigerer und des Raums mit höherer Temperatur ist, beide in Grad Kelvin, Pmiu"",t = der zeitlich mittlere Druck des Gases in kg/cm2, k = das Verhältnis zwischen der spezifischen Wärme bei konstantem Druck und der spezifischen Wärme bei konstantem Volumen des Gases bei der Temperatur, die der arithmetische Mittelwert der Temperaturen des Raums mit niedrigerer und des Raums auf höherer Temperatur ist, B1 = das zeitlich mittlere Gesamtvolumen des Raums, in dem sich der thermodynamische Kreislauf vollzieht, in Kubikzentimeter, Bz = das zeitlich mittlere Gesamtvolumen des Raums, in dem sich der thermodynamische Kreislauf vollzieht, in Kubikzentimeter, reduziert auf die Temperatur des Raums mit höherer Temperatur, T", = die absolute Temperatur des Gases in Grad Kelvin an der Stelle, an der dieses Gas in den Raum von niedrigerer Temperatur eintritt.
  • Die Wärmekapazität C? von i cm3 des Regenerators ist das Gewicht der Regeneratorfüllmasse auf den Kubikzentimeter Regeneratorvolumen, multipliziert mit der spezifischen Wärme des Materials der Regeneratorfüllmasse bei vorstehend erwähnter Temperatur.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist beim Normalbetrieb einer Kaltgaskühlmaschine, die sich besonders gut dazu eignet, in einem einzigen Arbeitsgang von Zimmertemperatur an bis auf Temperaturen niedriger als - ioo° C zu kühlen, wobei f1 größer als o,2o, zweckmäßig größer als 0,50 und Pmütet""t mindestens 3 Atmosphären absolut, zweckmäßig mindestens 7 Atmosphären absolut ist.
  • Es wurde von der Erfinderin gefunden, daß eine Kaltgaskühlmaschine mit einem gemäß vorstehender Beschreibung ausgebildeten Regenerator, während der Raum auf höherer Temperatur eine Temperatur hat, die der Zimmertemperatur entspricht, eine wirtschaftlich zu verantwortende Kälteerzeugung sogar dann ergeben kann, wenn die Temperatur des Raums mit niedrigerer Temperatur - Zoo' C beträgt, wobei diese Temperatur in einem einzigen Arbeitsgang erreicht wird. .
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform-der Erfindung besteht die Regeneratorfüllmasse aus Drahtmaterial. Die Erfinderin hat festgestellt, daß"solche Regeneratoren auf Grund baulicher und wärmetechnischer Erwägungen vorzuziehen sind.
  • Es ist gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besonders erwünscht; daß bei Kühlmaschinen zum Kühlen auf Temperaturen niedriger als - ioo° C in einem einzigen Arbeitsgang von Zinunertemperatur an bei Zimmertemperatur die spezifische Wärme des Drahtmaterials über o,6 Gramm-Kal./cm3 °C hinausgeht.
  • Es ist, bekannt, daß der Wirkungsgrad eines Regenerators von der Größe der gesamten Wärmekapazität abhängig ist. Regeneratoren werden in der Praxis häufig auf Grund der Hausenscheri Regeneratortheorie berechnet. Diese Theorie ist veröffentlicht in »Zeitschrift für angewandte Mathematik und Mechanik«, 9, 173, 192g. In Fig. i ist ein Diagramm dargestellt, das auf einfache Weise aus der Fig. 13 des Hausenschen Artikels abgeleitet werden kann. Zur Erörterung der Anwendung eines Regenerators in einer Kaltgaskühlmaschine kann dieses abgeleitete Diagramm besser benutzt werden, als das von Hausen gegebene Diagramm.
  • Auf der Ordinatenachse ist die Nutzwirkung E des Regenerators und auf der Abszissenachse die reduzierte Länge L des Regenerators aufgetragen. Unter der Nutzwirkung E soll im vorliegenden Fall die Wärme verstanden werden, die in einer Periode von dem den Regenerator durchströmenden Gas an die Regeneratorfüllmasse abgegeben wird, geteilt durch die in dieser Periode maximal übertragbare Wärme. Unter der reduzierten Länge L wird verstanden, wobei a die Wärmeübertragungszahl des Mittels auf die Regeneratorfüllmasse in Gramm-Kal./cm2 Sek. ° C ist. F ist die gesamte mit dem Gas in Berührung kommende Oberfläche der Regeneratorfüllmasse in Quadratzentimeter und W ist die in der Sekunde in einer Richtung durchfließende Wärmekapazität des Gases in Gramm-Kal, Sek. 'C. Im Diagramm sind die Werte der Regeneratornutzwirkung für verschiedene Werte des Parameters G aufgetragen, wobei G die reduzierte Wärmekapazität des Regenerators ist. Diese reduzierte Wärmekapazität ist der Quotient aus der Wärmekapazität des Regenerators durch die Wärmekapazität des in der Periode in einer Richtung den Regenerator durchströmenden Gases, beide ausgedrückt in Gramm-Kal./° C.
  • Aus diesem Diagramm ist ersichtlich, daß, obgleich bei einer bestimmten L zunächst die Nutzwirkung des Regenerators zunimmt, bei Zunahme der reduzierten Wärmekapazität G des Regenerators eine Grenze vorhanden ist, bei der eine Vergrößerung der reduzierten Wärmekapazität keine oder so gut wie keine Vergrößerung der Nutzwirkung des Regenerators mit sich bringt. Auch ist ersichtlich, daß für Werte von G gleich 2 oder größer als 2 fast die maximale Nutzwirkung bei dem betreffenden Wert von L erzielbar ist. Es ist z. B. sogar für L = 4o die Zunahme der Wärmekapazität des Regenerators von G = 4. bis G = unendlich nur annähernd 0,5 oo.
  • Bei dieser Regeneratortheorie hat man sich von der Erwägung leiten lassen, daß, abgesehen von dem Beginn und dem Ende der Periode, in der das Gas in einer Richtung strömt, das Gas während des Durchströmens des Regenerators keinen Druckschwankungen unterliegt. Es ist nun von der Erfinderin gefunden worden, daß, wenn ein Regenerator in einer Kaltgaskühlmaschine verwendet wird, wesentliche Abweichungen im Verhalten der Maschine als Ganzes entstehen, und zwar infolge besonderer Wirkungen, die, wie eine Prüfung ergeben hat, ihre Ursache in der Wechselwirkung zwischen dem in der Maschine erfolgenden Kreislauf und dem Generator haben. Sie haben teils ihre Ursache in den Temperaturschwankungen, die örtlich im Regenerator auftreten, und teils in den Druckwechseln, denen das Gas während seiner Strömung im Regenerator ausgesetzt ist. Die Erfinderin hat nun zu ihrer Überraschung gefunden, daß, wenn in einer Kühlmaschine ein Regenerator eingebaut wird, der auf Grund der Regeneratortheorie allen Anforderungen gerecht wird, sich eine wesentliche Vervollkommnung der Kälteerzeugung ergeben kann, wenn die Wärmekapazität auf den Kubikzentimeter erheblich vergrößert wird. Es könnte hierbei die Wirkung eintreten, daß die gesamte Wärmekapazität des Regenerators auch größer wird, aber es ist gefunden worden, daß, wenn diese gesamte Wärmekapazität durch Vergrößerung des gesamten Regeneratorv olumens vergrößert wird, ohne die Wärmekapazität auf den Kubikzentimeter größer zu gestalten, kein Ergebnis erzielt wird.
  • Auch bei Kaltgaskühlmaschinen, die für besonders niedrige Temperaturen gebaut sind, kann durch Vergrößerung der Wärmekapazität auf den Kubikzentimeter eine wesentliche Erhöhung der Kälteerzeugung bewerkstelligt werden.
  • Auch kam die Erfinderin zu der Schlußfolgerung, daß die Größe der erforderlichen Wärmekapazität C,. des Regenerators bei Vergrößerung des mittleren Druckes des Zyklus proportional größer wird. Es kann vorkommen, wie die Erfinderin gefunden hat, daß ein Regenerator mit einer verhältnismäßig kleinen Wärmekapazität C? bei einem niedrigen mittleren Zyklusdruck (was auch heißt, daß die Kälteerzeugung der Kühlmaschine klein ist) die mit Rücksicht auf die Bemessung der Maschine zu stellenden Anforderungen erfüllt, so daß sich eine angemessene Kälteerzeugung bei einem 'gegebenen erwünschten Temperaturpegel ergeben kann. Wird nun jedoch bei derselben Maschine der mittlere Druck zum Zweck der Vergrößerung der Kälteerzeugung erhöht (da diese proportional dem mittleren Druck ist), so kann es vorkommen, daß die ursprüngliche Kälteerzeugung, anstatt zuzunehmen, abnimmt und daß sogar in extremen Fällen der früher erhaltene niedrige Temperaturpegel nicht mehr erreicht wird.
  • An Hand der von der Erfinderin gefundenen Beziehung zwischen der erforderlichen Wärmekapazität einerseits und dem mittleren Druck und der Bemessung der Maschine andererseits kann bei einem gegebenen mittleren Druck für eine gegebene Maschine der richtige Generator berechnet werden.
  • In Fig.2 ist andeutungsweise eine Kaltgaskühlmaschine gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Im Zylinder z sind ein Verdränger 2 und ein Kolben 3 enthalten. Sowohl der Verdränger 2 als auch der Kolben 3 sind je durch ein Antriebsgestänge q. bzw. 5 derart mit einer Kurbelwelle 6 verbunden, daß der Verdränger in bezug auf den Kolben um einen konstanten Phasenunterschied voreilt. Der Raum 7 oberhalb des Verdrängers a ist der Raum niedrigerer Temperatur, der sogenannte Gefrierraum. Dieser Raum steht über den Gefrierer 8, den Regenerator 9 und den Kühler ro mit dem Raum zz zwischen dem Verdränger und dem Kolben in Verbindung. Der Raum zz ist der Raum auf höherer Temperatur. Die Kühlmaschine wird beispielsweise durch einen nicht dargestellten Elektromotor angetrieben. Der Gefrierer ist mit einer Kühlwendel 12 umgeben. Diese Kühlwendel steht mit einem Wärmeaustauscher 13 in einem Kühlraum 1;l in Verbindung. Dieses Leitungssystem ist mit wärmeübertragendem Zwischenmittel, z. B. Pentan, gefüllt, das unter Zuhilfenahme der Pumpe 15 durch das System umlaufen kann. Der Gefrierer und der Gefrierraum sind im Raum 13 enthalten, der auf niedriger Temperatur, z. B. auf - 8o° C, gehalten werden soll. Der Regenerator ist in Form eines Drahtregenerators gestaltet, dessen Wärmekapazität auf den Kubikzentimeter den vorstehend gestellten Anforderungen gerecht wird.
  • Zur Verdeutlichung der Erfindung wird nachstehend ein Berechnungsbeispiel einer Kaltgaskühlmaschine gegeben, die in einem einzigen Arbeitsgang von Zimmertemperatur bis - z98° C kühlen und bei dieser Temperatur Kälte erzeugen soll. Bei dieser Kühlmaschine beträgt z. B. das Schlagvolumen des Raums auf niedrigerer Temperatur 8o cm3, das Schlagvolumen des Raums auf höherer Temperatur auch 8o cm3, das Gasvolumen des Gefrierers 40 cm3, des Regenerators 64. cm3 und des Kühlers 48 cm3, wobei die gegebenenfalls vorhandenen Verbindungskanäle berücksichtigt worden sind. Die Temperatur des Gefrierraums beträgt - z98° C und die Temperatur des Raums auf höherer Temperatur -f- 27° C. Der mittlere Druck beträgt z. B. zo Atmosphären absolut.
  • Für diese Maschine kann nun ausgerechnet werden, welche Bedingungen die Wärmekapazität C,. des Regenerators mindestens erfüllen muß.
  • Die Wärmekapazität auf den Kubikzentimeter muß größer sein als für den Fall, daß der Arbeitsraum. der Maschine mit Wasserstoffgas bei einer Temperatur von - 86° C gefüllt ist, was der arithmetische Mittelwert der absoluten Temperaturen des Raums mit niedrigerer und des Raums mit höherer Temperatur ist. Wird angenommen, daß die Temperatur T" des Gases an der Stelle, an der dieses Gas in den Raum niedrigerer Temperatur eintritt, gleich der mittleren Temperatur dieses Raums ist, so ist T,0 --- - 1g8° C oder 75° K.
  • Wie vorstehend bereits angegeben wurde, ist B1 das zeitlich mittlere Gesamtvolumen des Raums, in dem sich der thermodynamische Kreislauf vollzieht. Dieses Volumen besteht aus der Summe der halben Volumina des Raums auf höherer und auf niedrigerer Temperatur zuzüglich der Volumina des Gefrierers, Regenerators und Kühlers und der etwaigen Verbindungskanäle. Bi ist somit gleich B2 ist das zeitlich mittlere Gesamtvolumen des Raums, in dem sich der thermodynamische Kreislauf vollzieht, reduziert auf die Temperatur des Raums mit höherer Temperatur. Im vorliegenden Fall soll unter dem Reduzieren eines Volumens auf eine gegebene Temperatur das Berechnen verstanden werden, welches Volumen eine in diesem Volumen enthaltene Gasmasse in Anspruch nehmen würde, wenn die Temperatur der Temperatur entspräche, auf die das Volumen reduziert werden soll. Da der Raum höherer Temperatur und der Kühler sich bereits auf der Temperatur des Raums höherer Temperatur befinden; brauchen diese Volumina nicht mehr reduziert zu-werden. Der Regeneratorgefrierer und der Gefrierraum befinden sich jedoch auf einer niedrigeren Temperatur, so daß bei ihnen eine Temperaturreduktion berücksichtigt werden muß. Zu diesem Zweck wird das Volumen des Regenerators mit dem Faktor z x multipliziert und die Volumina des 2 - I Gefrierers und des Raums auf niedrigerer Temperatur mit z. Der Faktor x ist dabei der Quotient aus der Temperatur des Raums auf höherer Temperatur durch die Temperatur des Raums auf niedrigerer Temperatur, beide gemessen in Grad Kelvin. Im vorliegenden Beispiel ist i somit gleich B2 ist somit in ähnlicher Weise wie B1 die Summe der halben Volumina des Raums auf höherer und des Raums auf niedrigerer Temperatur zuzüglich der Volumina des Gefrierers, Regenerators und Kühlers, jedoch alle auf die Temperatur des Raums auf höherer Temperatur reduziert. Werden diese Werte für C,. eingetragen, so zeigt sich, daß V3 gleich oder größer sein muß. Gemäß der vorstehend angegebenen Formel muß C,. jedoch zweckmäßig gleich oder größer sein.
  • Die vorstehend gegebene Berechnung zeigt z. B., daß ein Wattenregenerator mit einer Wärmekapazität von 0,0z¢ Gramm-Kal./cm3 ° C, der auf Grund der bisher bekannten Regeneratortheorie sich gut dazu eignen würde, bei einer Kühlmaschine gemäß dem Beispiel angewendet zu werden, den Anforderungen nicht gerecht wird. Soll bei dieser Maschine ein @ solcher Wattenregenerator verwendet werden, so kann sich keine wirtschaftlich zu verantwortende Kühlleistung ergeben.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß in gewissen Fällen der mittlere Druck in einer Kühlmaschine wesentlich höher als io Atmosphären sein und beispielsweise 25 Atmosphären betragen kann. Hieraus folgert somit, daß in diesem Fall die Wärmekapazität C,. des Regenerators noch wesentlich höher sein muß als in dem vorstehend berechneten Fall mit einem mittleren Druck von xo Atmosphären. Beträgt der mittlere Druck bei der vorstehend beschriebenen Maschine 25 Atmosphären, so muß CT somit größer sein als 2,5 X 0,03q., d. h. größer als o,o85 Gramm-Kal./cm3 °C, zweckmäßig größer als 2,5 X 0,o85 = 0,2I2 Gramm-Kal./cm3 IC. Die vorstehend erwähnten Drahtregeneratoren bestehen aus gewickeltem Draht mit einem Durchmesser, der im allgemeinen kleiner als 0,5 mm, zweckmäßig jedoch kleiner als o,1 mm ist. Der Draht kann gemäß einem definierten Muster gewickelt werden, wie es z. B. eine Radiospule aufweist. Es ist jedoch auch möglich, daß der Draht nach vorheriger Formveränderung, z. B. zickzackförmiger Formveränderung, einfach gewickelt wird. Obgleich vorstehend von Drahtregeneratoren die Rede ist, ist ersichtlich, daß die Erfindung auch bei anderen Regeneratortypen verwendbar ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kaltgaskühlmaschine mit zwei Raumteilen, die dauernd mit gegenseitigem, nahezu konstantem Phasenunterschied hinsichtlich des Volumens wechseln, bei denen einer eine niedrigere Temperatur und der andere eine höhere Temperatur aufweist und die durch einen Gefrierer, Regenerator und Kühler miteinander in Verbindung stehen und wobei ein Gas mit unveränderlicher chemischer Zusammensetzung einem geschlossenen thermodynamischen Kreislauf unterworfen wird, wobei es sich stets in demselben Aggregatzustand befindet, dadurch gekennzeichnet, daß beim üblichen Betrieb der Kühlmaschine des Regenerators wobei f größer als 0,o8, zweckmäßig größer als 0,2o und Pmitteawen mindestens 3 Atmosphären absolut, zweckmäßig mindestens 7 Atmosphären absolut ist, und wobei C, = die Wärmekapazität auf den Kubikzentimeter des Regenerators in Gramm-Kal./cma °C bei der Temperatur, die der arithmetische Mittelwert der Temperaturen des Raums mit niedrigerer und des Raums mit höherer Temperatur ist, beide in Grad Kelvin, Pmittetwet = der zeitlich mittlere Druck des Gases in kg/em2, Bi = das zeitlich mittlere Gesamtvolumen des Raums, in dem sich der thermodynamische Kreislauf vollzieht, in Kubikzentimeter B2 = das zeitlich mittlere Gesamtvolumen des Raums, in dem sich der thermodynamische Kreislauf vollzieht, in Kubikzentimeter, reduziert auf die Temperatur des Raums mit höherer Temperatur, T2" = die absolute Temperatur des Gases in Grad Kelvin an der Stelle, an der dieses Gas in den Raum niedrigerer Temperatur eintritt, k = das Verhältnis zwischen der spezifischen Wärme bei konstantem Druck und der spezifischen Wärme bei konstantem Volumen des Gases bei der Temperatur, die der arithmetische Mittelwert der Temperaturen des Raums mit niedrigerer und des Raums mit höherer Temperatur ist.
  2. 2. Kaltgaskühlmaschine nach Anspruch i, die sich besonders gut dazu eignet, in cincm einzigen Arbeitsgang von Zimmertemperatur an bis auf Temperaturen niedriger als - ioo° C zu kühlen, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Regenerator im -Normalbetrieb der Kühlmaschine wobei f1 größer als 0,2o, zweckmäßig größer als 0,50 und P,uittetw"t mindestens 3 Atmosphären absolut, zweckmäßig wenigstens 7 Atmosphären absolut ist.
  3. 3. Kaltgaskühlmaschine nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenerator aus Drahtmaterial hergestellt ist.
  4. 4. Kaltgaskühlmaschine, die sich besonders gut dazu eignet, in einem einzigen Arbeitsgang von Zimmertemperatur an bis auf Temperaturen niedriger als - ioo° C zu kühlen gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zimmertemperatur die spezifische Wärme des Drahtmaterials größer als o,6 Gramm-Kal./cmg °C ist.
DEN3831A 1951-04-11 1951-04-27 Kaltgaskuehlmaschine Expired DE864876C (de)

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DEN3831A Expired DE864876C (de) 1951-04-11 1951-04-27 Kaltgaskuehlmaschine

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DE (1) DE864876C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093386B (de) * 1957-12-31 1960-11-24 Ianemaia Veb Maschf Tieftemperatur-Kaeltebehandlungsanlage
DE4132939A1 (de) * 1991-10-04 1993-04-08 Bayerische Motoren Werke Ag Klimaanlage fuer den innenraum eines elektrofahrzeuges

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DE1093386B (de) * 1957-12-31 1960-11-24 Ianemaia Veb Maschf Tieftemperatur-Kaeltebehandlungsanlage
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