DE86353C - - Google Patents
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- DE
- Germany
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- ship
- balloons
- container
- air
- water
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
- B63B43/02—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
- B63B43/10—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy
- B63B43/16—Temporary equipment for stopping leaks, e.g. collision mats
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
(Ober-Oesterreich).
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Schiffen, um das Untersinken derselben
durch ein entstandenes Leck zu verhindern oder bereits gesunkene Schiffe zu heben. Der an sich bekannte Theil dieser
Einrichtung besteht aus luft- und wasserdichten Ballons, welche in jedem Räume des
Schiffes unter dem Wasserniveau, jedoch zweckmäfsig auch in jedem gröfseren Räume über
dem Wasserniveau angeordnet sind. Alle Ballons stehen mit Schlauch- oder Röhrenleitungen
α in Verbindung, die sämmtlich ihren Ausgangspunkt in dem Aufsatze b eines
Windkessels oder Recipienten c besitzen.
In beiliegender Zeichnung; welche die ganze Einrichtung, jedoch ohne Ballons, schematisch
angeordnet zeigt, ist der Einfachheit wegen am Aufsatze b nur der Anschlufs einer einzigen
Schlauchleitung α dargestellt, deren sämmtliche jedoch durch je eine der Absperrvorrichtungen d
aufser-Verbindung mit dem Recipienten c gebracht werden können. Dieser ist mit einem
Sicherheitsventil e versehen, welches sich öffnet, wenn alle Ballons mit Luft gefüllt sind, und
infolge dessen der Druck in denselben steigt; aufserdem ist der Aufsatz b mit einer selbstthätigen
Absperrvorrichtung versehen, welche bezweckt, bei einem eventuellen Ueberschreiten
des Druckes ein selbstthätiges Absperren aller Schlauch- oder Röhrenleitungen von dem Recipienten
c zu bewirken. Die Speisung des Windkessels und der Ballons mit Luft geschieht
durch eine Gebläsevorrichtung f, welche von einer von der Schiffsmaschine aus betriebenen
Transmission T in Wirksamkeit gesetzt werden kann.
Ist nun in einem Räume des Schiffes durch irgend welche Ursache ein Leck entstanden,
durch welches das Wasser in so grofser Menge einströmt, dafs an ein Auspumpen nicht zu
denken wäre, so genügt es, die in den gefährdeten Räumen an der Wand, Decke oder
irgendwo angebrachten Ballons durch den Windkessel, bezw. das Gebläse mit Luft speisen
zu lassen, wodurch bewirkt wird, dafs der sich aufblähende Ballon, der womöglich die Gestalt
des betreffenden Raumes haben mufs, allmälig das bereits eingedrungene Wasser aus dem
Räume verdrängt und auf diese Weise das Schiff, welches sonst verloren gewesen wäre,
über Wasser erhalten wird.
Um nun ein selbstthätiges Wirken der ganzen Vorrichtung herbeizuführen, ist gemäfs vorliegender
Erfindung in den einzelnen Schiffsräumen in einer Aushöhlung des Bodens, welche durch ein Gitter bedeckt ist, ein etwa 4 bis 5 1
fassender Behälter g angebracht, der auf Federn h aufruht, welche so stark bemessen sind, dafs
sie zusammengedrückt werden, wenn der Behälter sich mit Wasser füllt. Dadurch, dafs
nun der Behälter herabsinkt, kommen .die Contactvorrichtungen i in Berührung, wodurch
der elektrische Strom geschlossen wird; dieser bewirkt bei k die Auslösungen eines Gewichtshebels /, was zur Folge hat, dafs der Riemen
mittelst der Riemengabel m von der Leerscheibe η auf die stets in Rotation befindliche
Festscheibe ο gezogen wird, wodurch das Ge-
blase f in Gang gesetzt und Windkessel und Ballons mit Luft gefüllt werden. Wie bereits
erwähnt, mufs die Festscheibe ο sich in steter Rotation befinden, was bei einem Dampfschiffe
durch die ohnehin in Thätigkeit befindliche Schiffsmaschine ohne merklich gröfseren Kraftverbrauch
geschehen kann. Erhält nun das Schiff an irgend einer Stelle ein Leck, durch welches Wasser in den Schiffskörper eindringt,
so wird der Behälter g gefüllt, herabsinken und durch das Schliefsen des elektrischen Stromes
die ganze Einrichtung in oben beschriebener Weise in Thätigkeit setzen. Gleichzeitig wird
aber auch im Maschinenräume der Ort des Wassereinbruchs durch eine Vorrichtung
signalisirt werden, deren Construction — als allgemein bekannt — hier zu beschreiben überflüssig
wäre.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zum Aufblähen von im Schiff angebrachten Ballons beim Leckwerden des Schiffes, gekennzeichnet durch einen mit den Ballons in Verbindung stehenden Behälter (c) und eine.Luftpumpe (Ventilator oder Gebläse) ff), welche Luft in den Behälter (c) bezw. die Ballons drückt, wenn durch einen infolge Eindringens von Wasser in den Schwimmer (g) bewirkten Stromschlufs der von der Schiffsmaschine angetriebene Riemen von der Losauf die Festscheibe der Luftpumpe geschoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86353C true DE86353C (de) |
Family
ID=358412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86353D Active DE86353C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86353C (de) |
-
0
- DE DENDAT86353D patent/DE86353C/de active Active
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