DE861709C - Faehrbruecke - Google Patents

Faehrbruecke

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Publication number
DE861709C
DE861709C DEM1616D DEM0001616D DE861709C DE 861709 C DE861709 C DE 861709C DE M1616 D DEM1616 D DE M1616D DE M0001616 D DEM0001616 D DE M0001616D DE 861709 C DE861709 C DE 861709C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
bridge
ferry
ferry bridge
floating
Prior art date
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Expired
Application number
DEM1616D
Other languages
English (en)
Inventor
Philipp Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
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Priority to DEM1616D priority Critical patent/DE861709C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE861709C publication Critical patent/DE861709C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/24Bridges or similar structures, based on land or on a fixed structure and designed to give access to ships or other floating structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Fährbrücke Das schiffsseitige Ende von Fährbrücken darf meistens nicht mit seinem vollen Gewicht auf dem Fährschiff aufliegen. Es muß ferner vor der Abfahrt des Schiffes angehoben werden. Schließlich muß es in der Lage sein, während der Verbindung mit dem Schiff den Bewegungen des Schiffes zu folgen. Man führt es daher meistens in einem Gerüst, an welchem es mittels Ketten und Gegengewichten aufgehängt ist. Ist der Wasserstand veränderlich, so sind weiterhin besondere Vorrichtungen erforderlich, um das Brückenende bei jedem vorkommenden Wasserstand auf das Schiff auflegen zu können. Die Herstellung der den Schiffsbewegungen Rechnung tragenden Beweglichkeit macht außerdem besonders komplizierte Vorrichtungen erforderlich.
  • Die Erfindung sieht eine sehr einfache Vorrichtung zur Auflagerung und Bewegung des schiffsseitigen Endes der Fährbrücke vor, die die obenerwähnten Aufgaben in besonders einfacher Weise löst. Sie besteht darin, daß dieses Ende auf Schwimmkästen aufruht, die alle oder zum Teil flut- und lenzbar sind und die vorteilhaft in senkrechten Bahnen geführt sind. Der Auftrieb dieser Schwimmkästen wird vorteilhaft etwas kleiner bemessen, als es dem Auflagegewicht der Fährbrücke entspricht. Das Anheben der Brücke kann dann durch einen mechanischen Antrieb, z. B. Zahnrad und Zahnstange, erfolgen. Diese mechanische Einrichtung braucht dann nur das geringe Gewicht zu tragen, welches nach Absetzen des schiffsseitigen Endes der Fährbrücke von der Fährbrücke auf das Schiff ausgeübt wird.
  • Besonders vorteilhaft ist es, die mit Flutungs-und Lenzvorrichtungen versehenen Schwimmkästen so anzuordnen und zu bemessen, daß mit deren Hilfe die Fährbrücke vom Schiff abgehoben und wieder auf das Schiff abgesenkt werden kann. Zweckmäßig werden zweierlei Schwimmkästen vorgesehen, und zwar zunächst luftgefüllte Schwimmkästen, deren Auftrieb um den Betrag kleiner ist als das Auflagegewicht des schiffsseitigen Brückenendes, der. als Auflagedruck für dieses Ende vorgesehen ist, und daß außerdem ein zweckmäßig darüberliegender flutbarer und durch Preßluft lenzbarer Schwimmkasten angeordnet ist. Zum Manövrieren beim Auf- und Absetzen der Brücke wird dann ausschließlich der letztere Schwimmkasten verwendet.
  • Es ist bei Landungsstegen bekannt, das wasserseitige Stegende auf Pontons abzustützen, die zwischen zwei Anschlägen durch Pfähle senkrecht geführt werden. Bei solchen Einrichtungen handelt es sich nur darum; den Abstand des Landestegendes vom Wasserspiegel konstant zu halten und den Änderungen des Wasserstandes zu entziehen. Die der Erfindung zugrunde liegenden Probleme liegen bei solchen bekannten Anlagen aber nicht vor.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • i bedeutet die Längsträger, und mit 2 ist ein Querträger in der Nähe des schiffsseitigen Endes der Fährbrücke bezeichnet. An dem Querträger befindet sich ein Zapfen 3, welcher von einem Lager 4 umschlossen ist. Das Lager sitzt am oberen Ende eines Tragstempels 5, der mit je einem Schwimmkasten verbunden ist. Jeder Schwimmkasten besteht aus einem Teil 6 und einem größeren darunterliegenden Teil 7. Der untere Teil 7 ist vollkommen abgeschlossen und mit Luft gefüllt. Der obere Teil 6 besitzt eine Zuleitung 8 für Preßluft und eine nach unten gerichtete Öffnung 9 zum Ein-und Ausströmen des Wassers. Der ganze Schwimmkasten ist durch senkrechte Träger io geführt. Mit ii sei der Wasserspiegel bezeichnet.
  • Die Fährbrücke ist in der Stellung gezeichnet, in der sie sich nach dem Absetzen auf das Schiff befindet. In dieser Stellung ist der Raum 6 des Schwimmkastens entsprechend dem Außenwasserstand mit Wasser gefüllt. Der Auftrieb des Raumes 7 reicht nicht ganz aus, um das Brückenende zu tragen, so daß es mit dem gewünschten Gewicht auf dem Fährschiff aufliegt. In dieser Stellung kann das Brückenende den Änderungen des W asserstandes und dem Krängen und Trimmen des Schiffes folgen, da der verbliebene Luftraum im Schwimmkasten 6 nach dem Aufsetzen der Brücke auf das Schiff mit der Außenluft verbunden wurde. Bei Krängung und Trimmung des Schiffes, die auch eine Bewegung der Brücke und somit der Schwimmkasten zur Folge haben, wird automatisch der Schwimmkasten 6 beim Tiefertauchen weiter gefüllt oder beim Austauchen entsprechend entleert. Damit bleibt der gewünschte Auflagerdruck der Brücke bei jeder Schiffsbewegung erhalten. Soll die Fährbrücke vom Schiff abgehoben werden, so wird in den Raum 6 Luft eingepreßt, so daß der Gesamtauftrieb des Schwimmkastens so groß wird, daß er die Fährbrücke vom Schiff abhebt. Dieser Vorgang ist unabhängig vom jeweiligen Wasserstand.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fährbrücke, dadurch gekennzeichnet, daß das schiffsseitige Ende auf Schwimmkästen (6, 7) aufruht, die alle oder zum Teil flut- und lenzbar sind und vorteilhaft in senkrechten Bahnen (io) geführt sind.
  2. 2. Fährbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Flutungs- und Lenzvorrichtungen versehenen Schwimmkästen so angeordnet und bemessen sind, daß mit ihrer Hilfe das Abheben der Fährbrücke vom Schiff und ihr Wiederaufsetzen auf dasselbe möglich ist.
  3. 3. Fährbrücke nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß luftgefüllte Schwimmkästen (7) vorgesehen sind, deren Auftrieb um den Betrag kleiner ist als das Auflagegewicht des schiffsseitigen Brückenendes, der als Auflagedruck für dieses Ende vorgesehen ist, und daß' außerdem ein zweckmäßig darüberliegender flutbarer und durch Preßluft lenzbarer Schwimmkasten (6) angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: »Der Hafen von Hamburg«, 1931, S. 123 und i27.
DEM1616D 1942-05-16 1942-05-16 Faehrbruecke Expired DE861709C (de)

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DE861709C true DE861709C (de) 1953-01-05

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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