DE855791C - Vorrichtung zur Kupplung eines fliegenden Schneidwerkzeugs mit dem Rohr bei automatischen Rohrschweissmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Kupplung eines fliegenden Schneidwerkzeugs mit dem Rohr bei automatischen Rohrschweissmaschinen

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DE855791C
DE855791C DEA14147A DEA0014147A DE855791C DE 855791 C DE855791 C DE 855791C DE A14147 A DEA14147 A DE A14147A DE A0014147 A DEA0014147 A DE A0014147A DE 855791 C DE855791 C DE 855791C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
cutting tool
carriage
speed
coupling
Prior art date
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Expired
Application number
DEA14147A
Other languages
English (en)
Inventor
Erik Togaard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASEA AB filed Critical ASEA AB
Application granted granted Critical
Publication of DE855791C publication Critical patent/DE855791C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D36/00Control arrangements specially adapted for machines for shearing or similar cutting, or for sawing, stock which the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
    • B23D36/0008Control arrangements specially adapted for machines for shearing or similar cutting, or for sawing, stock which the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut for machines with only one cutting, sawing, or shearing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Kupplung eines fliegenden Schneidwerkzeugs mit dem Rohr bei automatischen Rohrschweißmaschinen Bei der kontinuierlichen Herstellung beispielsweise von Rohren entstehen große Schwierigkeiten beim Abschneiden der Rohre, da dies oft bei großen Rohrvorschubgeschwindigkeiten bis zu 4o m/min und mehr erfolgen muß. Gewöhnlich wird ein sogenanntes fliegendes Schneidwerkzeug angewendet, was bedeutet, daß das Schneidwerkzeug in einem bestimmten Augenblick veranlaßt wird, sich parallel zum Rohr zu bewegen, und erst wenn die Geschwindigkeit des Schneidwerkzeugs die des Rohres erreicht hat, erfolgt das Abschneiden des Rohres entweder mittels rotierender Stähle oder auf eine andere Weise. Das Schneidwerkzeug erhält seinen Startimpuls durch eine Einrichtung, die die Rohrlänge mi@ßt, @diedurch das Werkzeug durchläuft. Infolge der oft recht großen Massen des Sdhneidwerkzeugs und der damit bei hohen Geschwindigkeiten beträchtlichen Beschleunigungskräfte ist es mit Schwierigkeiten verbunden, die einzelnen Rohre auf gleiche Längen abschneiden zu können. Oft werden die Längenunterschiede beträchtlich.
  • Die Erfindung bezweckt, die Längenunterschiede bei den abzuschneidenden Gegenständen auf ein Mindestmaß zu beschränken. Die neue Vorrichtniig ist vor allein für (las Abschneiden von Rohren in automatischen Rohrschweißmaschinen bestimmt, sie kann aber auch auf verwandten Gebieten verwendet werden.
  • Das für die Erfindung besonders Kennzeichnende ist eine Vorrichtung, mit der die Kupplung eines fliegenden Schmeidwerkzeugs mit dem Rohr während des Vorschubs mit Hilfe von zwei Kontakten bewirkt wird, die von einer Nockeneinrichtung auf einer über ein Ritzel von dem Rohr angetriebenen Meßscheibe betätigt werden. Der eine Kontakt ist dazu bestimmt, den Wagen des Schneidwerkzeugs zu istarten, und der andere gibt den Impuls für die Festlegung des Schneidwerkzeugs am Rohr.
  • Die Erfindung ist im folgenden unter Hinweis auf die Zeichnung erläutert, in der Fig. i rein schematisch den Teil der Rohrschweißmaschine zeigt, in dem die Längenmessung erfolgt, und Fig. 2 die Vorrichtung gemäß der Erfindung im einzelnen. Das Rohr i wird durch Rollen 2 vorwärts bewegt, der Wagen 3 für das Schneidwerkzeug wird durch einen Motor 4 angetrieben und läuft auf einer ortsfesten Bahn parallel mit dem Rohr. Die Schneidvorrichtung A selbst ist durch gestrichelte Linien angedeutet. Die Bewegungsrichtung des Rohres geht aus dem Pfeil in Fig. 2 hervor. Auf dem Wagen des Schnei@dwerkzeugs sitzt eine in Punkt 6 gelagerte Meßscheibe 5. Diese Scheibe wird durch ein Ritzel 7 über eine Kupplung 8 von einer ebenfalls auf dem Wagen des Schneidwerkzeugs befestigten Reibungsrolle 9 angetrieben, die an dem Rohr i anliegt. Der vom Rohr im Verhältnis zu dem Schneidwerkzeug zurückgelegte Weg wird somit auf die Meßscheibe 5 übertragen.
  • Die Meßscheibe hat einen Anschlag io, der zu Beginn des Arbeitsverlaufes an einer einstellbaren Stoppschraube i i anliegt (die Lage ist durch gestrichelte Linien angedeutet). In dem Maß wie das Rohr sich bewegt (im gezeigten Fall nach rechts), mißt die Rolle 9 den im Verhältnis zum Schneidwerkzeug vom Rohr zurückgelegten Weg und überträgt diesen Wert über das Ritzel 7 auf die Scheibe 5, die somit im Uhrzeigersinn sich zu drehen beginnt. Auf der Scheibe 5 befindet sich außerdem eine auf die gewünschte Rohrlänge einstellbare Nockenanordnung (Mitnehmer) 12, welche einen Kontakt 13 betätigt, wenn die Scheibe einen gewissen Teil einer ganzen Umdrehung zurückgelegt hat. Wenn dieser Kontakt geschlossen wird, wird,dier Wagen des Schneidwerkzeugs angefahren und beginnt sich in Richtung des Rohres mit immer größerer Geschwindigkeit zu bewegen. In dem Maße, wie die Geschwindigkeit des Wagens zunimmt, nimmt die Drehgeschwindigkeit der Scheibe 5 ab, und wenn die Wagengeschwindigkeit genau gleich der Rohrgeschwindigkeit wird, steht die Scheibe still. Die Geschwindigkeit des Wagens steigt jedoch etwas über die des Rohres, was bedeutet, daß die Scheibe 5 beginnt, sich langsam gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Hierbei betätigt der Nocken 12 einen Kontakt 14, der so ausgebildet ist, beispielsweise durch einen Kipparm 15, daß dieser Kontakt nicht betätigt wird, wenn der Nocken 12 bei seiner Drehung im Uhrzeigersinn diesen passiert. Wenn der Kontakt 14 schließt, fassen die Backen des Schneidwerkzeugs das Rohr, und die Geschwindigkeit des ersteren wird infolgedessen die gleiche wie die des Rohres, und die Scheibe 5 steht nun vollständig still. Nunmehr erfolgt das Abschneiden des Rohres, da ja die Schnittstelle genau im Verhältnis zu dem Schneidwerkzeug fixiert ist. Im gleichen Augenblick, wie die Backen des Schneidwerkzeugs das Rohr fassen, werden die Rolle 9 und das Ritzel 7 durch eine Kupplung 8 von der Scheibe 5 entkuppelt, wobei die Kupplung mit Druckluft, elektrisch oder in einer anderen Weise betätigt werden kann. Die Scheibe 5 wird hierbei durch Federkraft od. dgl. in die Ausgangslage zurückgeführt, d. h. in die Lage, in der der Anschlag io die Stoppschraube i i trifft (dargestellt durch gestrichelte Linien in Fig.2). Diese Rückführung erfolgt also, während das Rohr im Verhältnis zum Schneidwerkzeug stillsteht. Nachdem die Meßscheibe ihre Ausgangslage erreicht hat, werden die Rolle und das Ritzel eingekuppelt, während Idas Rohr immer noch im Verhältnis zum Schneidwerkzeug stillsteht, und die Meßscheibe steht wieder bereit zur Messung einer Rohrlänge, die durch das Schneidwerkzeug passiert, sobald dieses nach vollendetem Abschneiden in die Ausgangsstellung zurückzugehen beginnt. Dadurch, daß der Kontakt 14 schließt und seinerseits an die Backen einen Impuls gibt, das Rohr erst zu fassen, nachdem die Meßscheibe gegen den Uhrzeigersinn sich zu drehen begonnen hat, d. h. nachdem der Wagen eine höhere Geschwindigkeit als das Rohr erreicht hat, hat man die volle Garantie, daß die Backen des Schneidwerkzeugs unter 'keinen Umständen das Rohr erfassen, bevor das Schneidwerkzeug wirklich die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat. Würde der Kontakt 14 beispielsweise so angeordnet sein, daß er betätigt wird, nachdem die Scheibe 5 nach dem Starten des Wagens durch den Kontakt 13 sich weiter um eine gewisse Gradzahl im Uhrzeigersinn bewegt hat, so kann der Kontakt 14 infolgedessen schließen, auch wenn der Wagen aus irgendeinem Anlaß nicht angelaufen ist, trotzdem der Kontakt 13 geschlossen hat, denn die Scheibe 5 dreht sich dann weiterhin im Uhrzeigersinn, wenn der Wagen stillsteht. Damit die Scheibe gegen den Uhrzeigersinn sich dreht und wirklich den Kontakt 14 betätigt, ist es nicht nur erforderlich, daß der Wagen auf Geschwindigkeit kommt, sondern daß diese Geschwindigkeit etwas größer ist als die des Rohres. Die Anordnung gibt also eine Garantie, daß das Schneidwerkzeug nicht beschädigt wird in dem Fall, daß der Anlauf aus irgendeinem Grunde nicht erfolgen sollte.
  • Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Schneidwerkzeug und dem Rohr kann in dem Augenblick, in dem die Backen das Rohr erfassen, sehr klein gemacht werden, dadurch können die Längstoleranzen bei den abzuschneidenden Rohren in sehr engen Grenzen gehalten werden.
  • Dadurch, daß das Schneidwerkzeug einen Augenblick, bevor die Backen das Rohr erfassen, eine etwas gröbere Geschwindigkeit als das Rohr hatte, wird die Gefahr ausgeschaltet, (iaß das Rohr geknickt wird, was der Fall sein kann, wenn es sich um das Abschneiden von schwachen Rohren handelt. Wenn nämlich die Backen des Wagens das Rohr erfassen, \venn die Geschwindigkeit des Wagens geringer ist als die des Rohres, würde das Rohr den Wagen auf Rohrgeschwindigkeit beschleunigen, wobei große Kräfte ausgelöst werden können. Nachdem (las Abschneiden durchgeführt ist, wird das Rohr von den Backen des Sehneidwerkzeugs losgelassen, und dieses wird in die Ausgangslage auf der Bahn zurückgeführt. Die Meßscheibe 5 mißt dann, wie oben erwähnt, die Länge des Rohres ab, die (las Schneidwerkzeug passiert hat. Da das Schneidwerkzeug auf verschiedene Geschwindigkeiten für verschiedene Rohrgeschwindigkeiten gebracht «erden muß, wird der Beschleunigungsweg ungleich lang, wenn die Beschleunigungskraft konstant gehalten wird. Der Kontakt 13 ist daher ini Verhältnis zum Kontakt 14 verschiebbar, so daß (las Sclinei(lwerlczeug früher im Verhältnis zur Schnittstelle startet, wenn beispielsweise die Rohrgeschwindigkeit erhöht wird. Dies kann durch die schematisch angedeutete, mit Gradeinteilung versehene :liior(liitiiig i6> erfolgen. Der Augenblick für ,das Anfahren des Schneidwerkzeugs kann also so abgepaßt Nverden, daß das Schneid-,verkzeug die Meßstelle erreicht, unmittelbar nachdem die Beschleunigungsperiode abgeschlossen ist. Dadurch braucht die Rollbahn für das Schneidwerkzeug nicht unnötig lang gemacht zu werden. Eine weitere Einstellung der Schnittlänge kann durch die Stoppschraube i i erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Kupplung eines fliegenden Sehneifverkzeugs m,it dem Rohr bei automatischen Rohrschweißmaschinen während des Vorschubs des Rohres, gekennzeichnet durch eine Meßscheibe, die über ein Ritzel und eine Kupplung von dem Rohr angetrieben wird, und durch zwei Kontakte auf dem Wagen des Schneidwerkzeugs, die von einer Nockenanordnung auf der Meßscheibe betätigt werden, von welchen Kontakten der eine den Wagen des Schneidwerkzeugs startet und der andere einen Impuls zur Festlegung des Sc'h,nei,dwerkzewgs am Rohr gibt, wenn die Geschwindigkeit des Wagens -des Sehnei@dwerkzeugs ungefähr die gleiche wie die des Rohres ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kontakt so angeordnet ist, daß er die Festlegung des Schneidwerkzeugs an dem Rohr bewirkt, wenn die Geschwindigkeit des Wagens des Schneidwerkzeugs etwas größer als die ides Rohres ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Kontakten einstellbar ist. .1. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch ein einstellbares Stopporgan zur Begrenzung der Rückführung der Meßscheibe in die Ausgangslage.
DEA14147A 1950-10-20 1951-10-09 Vorrichtung zur Kupplung eines fliegenden Schneidwerkzeugs mit dem Rohr bei automatischen Rohrschweissmaschinen Expired DE855791C (de)

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DEA14147A Expired DE855791C (de) 1950-10-20 1951-10-09 Vorrichtung zur Kupplung eines fliegenden Schneidwerkzeugs mit dem Rohr bei automatischen Rohrschweissmaschinen

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