DE855592C - Einrichtung zur kontinuierlichen Vulkanisation fuer Gegenstaende von grosser Laenge - Google Patents

Einrichtung zur kontinuierlichen Vulkanisation fuer Gegenstaende von grosser Laenge

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DE855592C
DE855592C DEC3132A DEC0003132A DE855592C DE 855592 C DE855592 C DE 855592C DE C3132 A DEC3132 A DE C3132A DE C0003132 A DEC0003132 A DE C0003132A DE 855592 C DE855592 C DE 855592C
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DEC3132A
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Rene Jean Thibeaudeau
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Alcatel Lucent SAS
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Compagnie Generale dElectricite SA
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    • B29C35/02Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould
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    • B29C35/06Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould using liquids, gas or steam for articles of indefinite length
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Description

  • Einrichtung zur kontinuierlidien Vulkanisation für Gegenstände von großer Länge Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur thermischen Behandlung eines aus Kautschuk, Kunstharz oder einem ähnlichen Material bestehenden oder mit einem solchen Material bedeckten, kontinuierlich durchlaufenden Gegenstandes von großer Länge mittels eines Fluidums unter Druck.
  • Derartige Einrichtungen sind z. B. röhren; förmige Behälter entweder zur Vulkanisation mittels eines warmen Fluidums unter Druck oder zum Abkühlen mittels einer Flüssigkeit nach der Vulkanisation, wie sie bei der kontinuierlichen Herstellung von mit Kautschuk isolierten Drähten und Kabeln verwendet werden; ferner zu nennen sind die Kammern zur Abkühlung der auf der Umspritzmaschine durch eine Umhüllung aus plastischem Material, z. B. einem Polythen, isolierten elektrischen Drähte oder Kabel.
  • Diese verschiedenen Behälter müssen an ihren Enden mit Dichtungsstücken versehen sein, durch die ein Verlust an Fluidum für die Druckbehandlung vermieden wird, obgleich ein freier Durchgang für den behandelten Gegenstand vorhanden ist.
  • Es sind bereits Dichtungsstücke bekannt, die aus mehreren Absperrkammern bestehen, welche durch metallische, starre, dicke und für den mit Spiel erfolgenden Durchgang des behandelten Gegenstandes durchbohrte Zwischenwände voneinander getrennt sind; häufig sind diese Kammern einer Gegendruckkammer vorgelagert, welche mit einer Flüssigkeit oder einem Gas gefüllt ist und hinter der ein zweiter Satz von Absperrkammern zur Begrenzung des Verlustes an Gegendruckfluidum folgt.
  • Obwohl dieses System von anerkannter Wirksamkeit ist, zeigt es doch bei seiner Anwendung verschiedene Nachteile; d'ie Flüssigkeitsverluste l>leil>en wegen des für den Durchgang des behandelteii Gegenstandes erforderlichen Spieles nennenswert; beträchtliche Unregelmäßigkeiten im Querschnitt des behandelten Gegenstandes können ein Schleifen und Klemmen an den Zwischenwänden verursachen, woraus ein Stillstand der Fertigung sowie Ausschuß bei der Fabrikation entsteht; schließlich ist man gezwungen, den Aufbau det Kammern für jeden Querschnitt des behandelten Gegenstandes, selbst bei verhältnismäßig wenig verschiedenen Ouerschnitten abzuändern.
  • Es sind auch bereits Endverbindungen mit nachgiebigen, für den Durchgang des behandelten Gegenstandes durchbohrten Zwischenwänden vorgeschlagen worden; bei diesen ist zwar ein Festklemmen nicht zu befürchten, aber sie geben Anlaß zu bedeutenden Fluidumverlusten.
  • Gegenstand der Erfindung ist es, diesen Mängeln durch Vornahme von Verbesserungen an den Dichtungsstücken mit nachgiebigen Zwischenwänden abzuhelfen.
  • Die Erfindung betrifft eine dichte Endverbindung für ein Rohr zur t'hermischen Behandlung eines kontinuierlich durchlaufenden Gegenstandes von großer Länge mittels eines Druckfluidums, wobei dieser Gegenstand aus plastischem Material besteht oder mit einem solchen überzogen ist, die gegebenenfalls ein zweites unter Druck stehendes Fluidum enthält und eine Reihe von Absperrkammern aufweist, welche durch nachgiebige, deformierbare, in der Mitte für den Durchgang des behandelten Objektes durchbohrte Zwischenwände voneinander getrennt sind; erfindungsgemäß weist die Verbindung Vorrichtungen auf, welche derart auf die Zwischenwände wirken, daß eine Konstanthaltung des Dichtigkeitsgrades der Verbindung auch bei Änderungen des Druckes des Fluidums zur thermischen Behandlung oder bei Überstärken des durchlaufenden Gegenstandes selbsttätig erfolgt.
  • Diese Verbesserung bietet die Möglichkeit, das zwischen den Offnungen der Zwischenwände und dem sie durchlaufenden Gegenstand bestehende Spiel auf ein Minimum oder sogar auf Null zu begrenzen, woraus sich eine wesentliche Ersparnis an Druckfluidum für die thermische Behandlung ergibt.
  • Andererseits kann jede Verdickung oder Fabrikationsunregelmäßigkeit des behandeften Gegenstandes ohne Festklemmen die ausdehnbaren nachgiebigen Offnungen passieren, so daß gelegentliche ISetriebsunterbrechungen vermieden werden.
  • Weitere Verbesserungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße dichte, mit einem Fluidum unter Gegendruck arbeitende Endverbindung betrifft. In dieser Zeichnung wird die Verwendung dieses Abdichtungsstückes an der Austrittsöffnung eines röhrenförmigen Behälters zur Vulkanisierung von mit Kautschuk isolierten Drähten und Kabeln veranschaulicht.
  • Fig. I ist ein Längsschnitt durch das gesamte dichte Endstück; Fig. 2 ist eine Ansicht einer verbesserten trennenden Zwischenwand im Grundriß; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der l.belle III-III des Dichtungsstückes gemäß Fig. 1; teig. 4 ist eine Ausführungsform des rechten Endes des Dichtungsstückes gemäß Fig. I; Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Führung des behandelten Kabels nach der Ebene V-V der Fig. 1 ; Fig. 6 stellt dieselbe Vorrichtung dar wie Fig. 1, zeigt jedoch ihr Arbeiten für den Fall, daß das behandelte Kabel Verdickungen aufweist; Fig. 7 ist eine Ausführungsform der Zwischenwände einer Absperrkammer.
  • Nach der Fig. 1 weist das Endabdichtungsstück eine äußere Kammer T auf, welche gegen die Atmosphäre abgedichtet ist und aus einem an den Flansch 3 angeschweißten Rohr 2 besteht.
  • Ein in das Innere der Kammer I eingebrachter Monoblockeinbau 4 ist mit dieser durch die Haltemutter 5 und die Spezialdichtung 6 fest verbunden.
  • Die Dichtigkeit der Kammer 1 wird durch die Dichtung 7 vervollständigt gegen welche die Haltemutter 5 drückt, sowie durch die Dichtung 8, die von der Haltemutter gegen den in die Stopfbuchse I0, welche die Packung II aufnimmt, eingeschraubten Ring g gedrückt wird.
  • Der Flansch 3 ist durch Bolzen 12 und die Dichtung I3 mit dem Flansch 14 fest verbunden, welcher an das zur kontinuierlichen Vulkanisation dienende Rohr 15 angeschweißt ist.
  • Der Monoblockeinban 4 besteht aus einem äußeren Rohr 16, welches entlang einer halben Mantellinie eine Offnung I7 aufweist. Ein Teil r8 ist in das Rohr 16 eingeschraubt und trägt die Dichtungspackung 6; die sich an dem Teil 18 abstützenden Teile 19 und 20 sind in das Rohr 16 eingefügt.
  • Auf Teil 20 folgt eine Reihe von Absperr- oder Austausch'kammern, die jeweils durch Ringe 21 gebildet werden, welche gegeneinander durch die Mutter 22 und den Teil 23 festgespannt sind. Zwischen die Ringe 21 sind die Zwischenwände 24 geklemmt, die aus je zwei sehr dünnen Platten aus rostfreiem Stahl bestehen.
  • Fig. 2 stellt eine Ansicht der beiden nachgiebigen, nebeneinandergestellten Platten dar; jede der Platten ist mit schmalen, in einem Loch 26 endenden Einschnitten versehen. Die zweite Platte ist gegen die erste unter Verschiebung der Einschnitte um einen halben Zwischenraum angeordnet; das Ganze ermöglicht so eine Vergrößerung der Öffnung 27 unter Aufrechterhaltung einer vollständigen Dichtheit der Platte.
  • Die nachgiebigen Platten werden in ihrer Normalstellung (Fig. 1) durch die beweglichen Distanzringe 28 gehalten.
  • Ein hohler Kolben 29 hält die nachgiebigen, durch die Distanzringe 28 gehaltenen Zwischenwände an ihrer Stelle, indem er auf die letzte von ihnen einwirkt. Der durch den Kolben 29 ausgeübte Druck ergibt sich durch den Hebel 30, welcher sich auf die mit dem Kolben 29 fest verbunden Anschläge 29' stützt. Der durch den Hebel 30 ausgeübte Druck wird ihm durch die Schubstailge 31 nitgeteilt. Die Laae des Drehpunkts 30 ist einstellbar, damit man das Verhältnis der Hebelarme andern kann; die Regelung erfolgt (Fig.3) durch eine Schraube 33, welche sich in dem Traggestell 34 verschieben läßt. Eine zusätzliche Regulierung kann (Fig. 4) dadurch erhalten werden, daß man den Hebel 30 mit einem Arm 35 versieht, auf welchem sich ein Gegengewicht 36 für die Eichnug verschieben läßt. Die Schubstange 31 (Fig. 1) ist mit einem Kolben 37 fest verbunden, welcher sich in dem Zylinder 38 verschiebt und mit dem Kohr 15 durch atlas Röhrchen 39 in Verbindung steht.
  • Eine Kammer 40, welche größer als die benachbarten ist, steht mit der Kammer 1 durch in den Ringen und in den Distanzringen angebrachte Öffnungen 41, 42 in Verbindung.
  • I)ie Arbeitsweise ist folgende: Das zu behandelnde Erzeugnis. z. 1». ein Kabel 43, verläßt den Behälter des Rohres 15 und tritt in die Monoblockeinheit 4 ein. Es geht zunächst durch den Teil 19, der eine exzentrische Öffnung 44 (Fig. 5) aufweist. derart, daß das auf dieser exzentrischen Öffnung laufende Kabel genau in der achse der verschiedenen Kammern ist. I)as Kabel passiert dann die verschiedenen Kammern, die abnehmenden Druck aufweisen können, oder auch eine Änderung der es umgebenden Atmosphäre, z. B. Ersatz des Vulkanisationsdampfes durch kaltes Wasser unter Druck, und tritt dann in die Atmosphäre, wo es auf nicht largestellten Trommeln aufgenommen wird.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel möge das Vulkanisationsrohr 15 gesättigten Dampf mit einem Druck vom 16 kg/cm² enthalten. Die Kammer 1 wird dann mit kaltem Wasser von 15 kg/cm2 Druck durch das von dem Schiel)er I6 absperrbare Rohr 45 gespeist; ein Schieher 47 ermöglicht Entleerung der Kammer 1. l)as Druckwasser dringt in die Kammer 40 durch die Öffnungen 41, 42 ein und füllt die zwischen Kammer 40 und de Atmosphäre gelegenen Kammern.
  • Die geringe zwischen Kammer 15 und Kammer 40 mit einer Druckdifferenz von nur I kg/cm2 hindurchtretende Dampfmeng-e wird durch die Abkühlung kondensiert, welche durch das in Kammer I umlaufende Wasser bewirkt wird. Die Verluste an Fluidum sind um so kleiner, je geringer das Spiel zwischen den nachgiebigen Scheiben und dem Kabel ist.
  • \N'enn das Kabel Verdickungen aufweist (Fig. 6), so deformieren sich die nachgiebigen Platten, wie dies die F Figur zeigt. Infolge des Spieles der Distanzringe 28 wird die Deformierung für alle Platten die gleiche sein. Sobald die Verdickungen hindurchgegangen sind, kehren die Platten infolge der Wirkung der Distanzringe und des Teils 29, welcher durch die von dem Kolben 37 betätigte Einrichtung angetrieben wird, in ihre Normalstellung zurück. die \Virkung des Kolbens 37 hat die Aufgabe, gegen den sich aus der Differenz zwischen dem in Rohr 15 herrschenden Druck und dem Atmosphärischen Druck ergebenden Schub zu wirken. Dieser Gesamschub ist eine Funktion der Andrückfläche selbst im Verhältnis zum Querschnitt des hindurchgelaufenen Kabels.
  • Für jeden Kabeldurchmesser regelt man den Hebel 30 durch Verschieben des Drehpunkts 32 oder durch Verschieben des Gewichtes (Fig. 4).
  • \Venn einmal die Einstellung erfolgt ist, ist ein ausgeübter Gegendruck also konstant, unabhängig von den Druckänderungen des vulkanisierenden Fluidums, weil es ja dasselbe Fluidum ist, das als Treibmittel für die Steuerung von Teil 29 dient.
  • Nach einer Ausführungsform kann man eine Scheibe AS (Fig. 7) aus Kautschuk oder einem anderen nachgiebigen Material zwischen die beiden in Fig. 2 dargestellten Platten einlegen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Dichte Endverbindung für ein Rohr zur thermischen Behandlung eines kontinuierlich durchlaufenden Gegenstandes von großer Länge, insbesondere von elektrischen Drähten und Kabeln, mittels eines Fluidums unter Druck, wobei dieser Gegenstand aus plastischem Materialb esteht oder mit einem solchen überzogen ist, die gegebenenfalls ein zweites unter Druck stehendes Fluidum enthält und eine Reihe von Absperrkammern aufweist, welche durch nachgiebige, deformierbare, in der Mitte für den Durchgang des behandelten Gegenstandes gelochten Zwischenwänden abgeteilt sind, dadurch gekenn zeichnet. daß die Verbindung Vorrichtungen aufweist, welche derart auf die Zwischenwände wirken, daß eine Konstanthaltung des Dichtigkeitsgrades der Verbindung auch bei Änderungen des Druckes des Fluidums zur thermischen Behandlung oder bei Überstärken des durchlaufenden Gegenstandes selbsttätig erfolgt.
  2. 2. Dichte Verbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Eintrittswand ausgeübte Druck des Fluidums zur thermischen Behandlung durch mechanische Übertragung dieses Druckes auf die Austrittswand kompensiert wird.
  3. 3. Dichte Verbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jede deformierbare Zwischenwand an ihrer Peripherie zwischen zwei feste Ringe und zwischen zwei nach der Seite verschiebbare, im Innern der festen Ringe konzentrisch gelagerte ringförmige Distanzstücke eingeklemmt ist, derart, daß ein Block gebildet wird, welcher die gleichzeitige Übertragung jeder beliebigen Deformation auf sämtliche Zwischenwände ermöglicht, die beim Durchgang von Überstärken des durchlaufenden Gegenstandes verursacht wird.
  4. 4. Dichte Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Distanzring einen trapezförmigen Querschnitt hat, dessen große Seite gegen das Innere der Verbindung gerichtet ist, derart, daß auf die Zwischenwände eine Kraft in Richtung eines zu dem behaiidelten Gegenstand konzentrischen Kreises ausgeübt wird.
  5. 5. Dichte Verbindung nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtheit der Zwischenwände und der Distanzringe an feststehenden, an der Eintrittsseite der Verbindung angeordneten Geräteteilen anliegt und an der Austrittsseite der Wirkung eines hohlen Kolbens unterworfen ist, auf den der Druck des Fluidums für die thermische Behandlung durch einen mit ihnen in Verbindullg stehenden Servomotor übertragen wird.
  6. 6. Dichte Verbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange des Kolbens des Servomotors auf das eine Ende eines Hebels mit einstellbarem Gewicht und instellbarem Drehpunkt wirkt, dessen anderes Ende gegen den hohlen Kolben drückt.
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