DE855435C - Schlitzbrenner zur Herstellung von Gasruss - Google Patents

Schlitzbrenner zur Herstellung von Gasruss

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DE855435C
DE855435C DEP28692A DEP0028692A DE855435C DE 855435 C DE855435 C DE 855435C DE P28692 A DEP28692 A DE P28692A DE P0028692 A DEP0028692 A DE P0028692A DE 855435 C DE855435 C DE 855435C
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DE
Germany
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burner
slot
flame
production
lips
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Expired
Application number
DEP28692A
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English (en)
Inventor
Jean-Louis Gendre
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Compagnie Francaise de Raffinage SA
Original Assignee
Compagnie Francaise de Raffinage SA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black
    • C09C1/52Channel black ; Preparation thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Schlitzbrenner zur Herstellung von Gasruß Es ist bekannt, daß bei den Verfahren zur Herstellung von Gasruß durch unvollständige Verbrennung natürlicher oder verschiedener industrieller Gase die Gestaltung der Schlitzbrenner von großer Wichtigkeit für die Ausbeute und die Qualität des Gasrußes ist, und zwar besonders, wenn es sich um mit schweren Kohlenwasserstoffen beladenes Gas handelt.
  • Es wurden verschiedene Verbesserungen gefunden, durch welche man sich den bestmöglichen Bedingungen zur unvollkommenen Verbrennung von Gasen in dem Fall der Verwendung von Brennern mit Schlitzen nähern kann. Es wurde gefunden, daß man die Form der Flamme, welche Hörner oder Fischschwänze mit gerollten Rändern bilden, genau vorschreiben muß. Es wurde besonders gefunden, daß die Hörner einen grauen Ruß liefern, welcher gegenüber dem von dem mittleren Teil kommenden matten Ruß minderwertig ist. Die gerollten Ränder der Fischschwanzform werden durch den vorwiegenden Einfluß der zusätzlichen Luftströmungen veranlaßt, welche in der Gegend der seitlichen Ausstrahlungen des Gases emporsteigen. Es wurde gefunden, daß ein Mittel zur Abhilfe darin besteht, den Brenner mit Ohren zu versehen, d. h. mit seitlichen, im wesentlichen in der Ebene der Flamme gelegenen Ablenkvorrichtungen, wie sie in schematischer Weise in den Abt). i, 2 und 3 der Zeichnung dargestellt sind.
  • Abb. r ist ein Teilschnitt des Brenners nach der Ebene des Schlitzes, Abb. 2 eine Seitenansicht, senkrecht zur vorhergehenden; Abb. 3 ist eine den vorhergehenden entsprechende Draufsicht.
  • Der in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte zylindrische Brenner t zeigt einen Schlitz 2 und Ohren 3 ; diese Ohren bezwecken, den Stoß der Luftströme zu vermeiden, welche gegen die Flügel der Flamme aufsteigen. Ihre Seitenansicht und ihre relative Lage zur Flamme müssen nicht unbedingt wie in der schematischen Zeichnung gewählt werden. Man kann besonders die die Brenner tragende Rampe benutzen, um die Ablenkungswirkung zu verwirklichen; in diesem Fall soll die Ebene der Flammen in der Achse dieser Rampe verlaufen.
  • An zweiter Stelle wurde gefunden, daß die besten Flammen erzeugt werden, wenn bei Brennern mit Schlitz in zylindrischer Form der äußere Durchinesser der Brenner io- bis i5mal so groß ist wie die Breite des Schlitzes.
  • Drittens wurde gefunden, daß man den Wegfall der Hörner dadurch zu erreichen suchen muß, daß man den Druck in der Mitte, welcher die Ursache davon ist, vermindert. Bisher hat man die Bildung von Hörnern durch Anwendung von Brennern mit dicken Lippen zu verhindern gesucht, d. h. durch Brenner, bei welchen die Seitenwände der Schlitze dicker sind als die Schlitze selbst. Man erreicht damit wohl eine gewisse Einwirkung auf die Gestalt der Flamme, aber diese Wirkung wird durch eine Vermehrung des Drucks erreicht, welche man in Kauf nehmen muß, um dieselbe Ausdehnung der Flamme zu erhalten; alle anderen Anordnungen hielt man für unabänderlich. Unter diesen Bedingungen verdeckt der erhöhte Druck leicht den Druckunterschied zwischen den Rändern und dem Mittelpunkt der Flamme, indem er einerseits die relative Geschwindigkeit der Gasströmungsfäden in der Mitte vermehrt und andererseits die relative Bedeutung der Herabdrückung in der Mitte vermindert, welche durch die Ausdehnung der Gasströmungsfäden in dem inneren, kugelförmigen Teil des Brenners verursacht wird.
  • Es wurde gefunden, daß es zur Erzielung einer guten Ausbeute notwendig ist, so weiche Flammen wie möglich zu benutzen, d. h. mit dem geringsten Druck, welcher mit der Festigkeit der Flamme verträglich ist. Ferner wurde gefunden, daß man, anstatt die Dicke der Lippen zu erhöhen, sie im Gegenteil in ihrem mittleren Teil herabsetzen muß, indem man entweder die Krümmung der äußeren Oberfläche vermindert, oder die Krümmung der inneren Oberfläche in der Ebene des Schlitzes vermehrt, wie das in der Abb.4 bzw. 5 in den mit Vierecken schraffierten Teilen gezeigt ist. Die günstigste Gestaltung wäre offenbar die Form eines Korbhenkels. Für die praktischen Zwecke in der Fabrik wird man sich mit der halbkugelförmigen Gestaltung begnügen lind die Dicke der Lippen in ihrem mittleren Teil durch Wegnehmen von '.Material vermindern.
  • Viertens wurde gefunden, daß es zweckmäßig ist, die Luftströmungsfäden durch Allenker zu führen, in der Art, daß die Flamme nicht durch die ankommende Zusatzluft gestreckt wird. Aber die zylindrische Form mit senkrechter Achse, von welcher in den vorhergehenden Beispielen die Rede war, eignet sich weniger zur Anwendung dieser Verbesserungen. Es wird daher erfindungsgemäß bevorzugt, diese mit Schlitzbrennern, sei es mit ebenen oder zylindrischen, aber mit waagerechter Achse, zu verbinden, wovon im folgenden die Rede ist.
  • Diese Allenker, welche in einer senkrechten Richtung zur Einflußel)ene der obengenannten Ablenkungsohren wirken, können verschiedene Gestalt haben, wenn sie nur den Querschnitt der Flamme vergrößern, d. h. den Schnitt der Flamme in der zum Schlitz senkrechten Ebene. Man wird also grundsätzlich die Formen von Allenkern vermeiden müssen, von welchen ein Beispiel in der Abb. 6 dargestellt ist, und welche eine klare streckende Wirkung auf die Flamme ausüben würde. In dieser Abbildung ist der Brenner, hier ein Flachbrenner, bei 4 gezeigt; das Gas kommt bei 5 an; die Flamme entwickelt sich beim Ausgang des Schlitzes 6; der Allenker ist bei 7 dargestellt. Die Zusatzluft läuft in ' der Richtung der Pfeile 8 im Zwischenraum zwischen den Wänden des Brenners und den Wänden des Allenkers und streckt die Flamme.
  • Wenn die Mengen der zuströmenden Zusatzluft gering sind, wird man, wie aus Abb. 7 ersichtlich, für diese Allenker 9 eine Form und eine diesbezügliche Stellung wählen, welche zur Ebene der Flamme i i beinahe senkrechte Luftfäden io ergibt, und zwar unter der leuchtenden Zone. Die Ebene des Schlitzes ist durch die unterbrochene Linie X-X angedeutet. Zu dieser liegen die Allenker 9 in einem Winkel von nahezu 9o°.
  • Wenn der Strom der "Zusatzluft stärker ist, was bei mit Kohlenwasserstoflen stark beladenen Gasen der Fall sein kann, wird man, wie in Abb.8 gezeigt, für diese Allenker 12 Formen wählen, welche auf die Fäden der Zusatzluft 13 eine etwas auseinanderlaufende Wirkung ausüben.
  • Man kann auch die Gestaltung der Allenker 9 nach Abb.7 beibehalten. ihnen aber die Stellung zuweisen, welche in dieser Abbildung mit unterbrochenen Linien dargestellt ist. Diese Stellung wird angewendet, wenn größere Luftmengen zuströmen.
  • Fünftens wurde gefunden, daß die günstigste Formgebung für Brenner mit Schlitzen die zylindrische Form mit waagerechter Achse ist, sei es mit dünnen Lippen, wie in Abb.9 gezeigt, sei es mit dünnen Lippen, wobei aber die Fäden innerhalb durch fortlaufende Verminderung des inneren Querschnitts geführt werden (Alb. io) oder sogar auch mit dicken Lippen (Alb. i i).
  • Es ist zu bemerken, daß zur Anwendung der Erfindung der Querschnitt des Zylinders nicht unbedingt kreisrund sein muß.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPRI.CHE: i. Schlitzbrenner zur Herstellung von Gasruß durch unvollkommene Verbrennung, dadurch gekennzeichnet, claß der Brenner mit Allenkern versehen ist, welche im wesentlichen in der Ebene der Flamme angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser des Brennerrohres io- bis T;mal so groß ist wie die Breite des Schlitzes. 3.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei zvlindrischen Brennern mit senkrechter Achse die Dicke der Lippen in der Nähe der Achse vermindert ist. d.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenker im wesentlichen rechtwinkelig zu der Ebene des Schlitzes liegen und je nach der Menge der zuzuführenden Zusatzluft höher oder niederer angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen der Brenner dünnwandig, dickwandig oder besonders profiliert ausgebildet sind.
DEP28692A 1944-10-04 1948-12-31 Schlitzbrenner zur Herstellung von Gasruss Expired DE855435C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR855435X 1944-10-04

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DE855435C true DE855435C (de) 1952-11-13

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DEP28692A Expired DE855435C (de) 1944-10-04 1948-12-31 Schlitzbrenner zur Herstellung von Gasruss

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