DE855028C - Fluessigkeitskupplung fuer veraenderliche Geschwindigkeit mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad - Google Patents

Fluessigkeitskupplung fuer veraenderliche Geschwindigkeit mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad

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DE855028C
DE855028C DEA2092D DEA0002092D DE855028C DE 855028 C DE855028 C DE 855028C DE A2092 D DEA2092 D DE A2092D DE A0002092 D DEA0002092 D DE A0002092D DE 855028 C DE855028 C DE 855028C
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fluid coupling
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core
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Expired
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DEA2092D
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Inventor
Noah Lester Alison
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AMERICAN BLOWER CORP
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AMERICAN BLOWER CORP
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
    • F16D33/18Details
    • F16D33/20Shape of wheels, blades, or channels with respect to function

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Flüssigkeitskupplung für veränderliche Geschwindigkeit mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitskupplungen für veränderliche Geschwindigkeit mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad mit einander gegenüberliegenden Schaufeln und Kernring. Es ist üblich, Kupplungen dieser bekannten Art mit Kernführungsvorrichtungen in Form zweier schalenförmiger Ringe auszurüsten, die an den Purnpen- und Turbinenradschaufeln befestigt sind und einander so gegenüberstehen, daß sie einen Ring von im wesentlichen kreisrundem Querschnitt bilden.
  • Derartige Flüssigkeitskupplungen haben gewisse Nachteile. Wird z. B. eine Kupplung, die Mittel zur Änderung der Flüssigkeitsfüllung während des Betriebes hat, dazu benutzt, einen Antriebsmotor von fester Drehzahl mit einer Last von veränderlicher Drehzahl zu kuppeln, insbesondere einer solchen Last, z. B. einem Gebläse, deren Drehmoment sich mit dem Quadrat der Geschwindigkeit ändert, dann erscheint in der Kurve, die den Flüssigkeitsinhalt der Kupplung mit dem Schlupf in Beziehung setzt, eine flache Stelle, wobei der Schlupf über einen merklichen Bereich des Füllungsgrades im wesentlichen gleich bleibt. Diese flache Stelle macht es schwer, die Geschwindigkeit der getriebenen Maschine schnell und genau zu regeln, wenn der Füllungsgrad durch diesen besonderen Bereich hindurchgeht, und bei der Verwendung selbsttätiger Regler können Schwierigkeiten eintreten.
  • Die Wirkung dieser flachen Stelle ist auch bei den Drehmoment-Schlupf-Kennlinien solcher Kupplungen mit gleichbleibender Antriebsdrehzahl ersichtlich, wenn der Kreislauf teilweise mit einer gleichbleibenden Flüssigkeitsmenge gefüllt ist, und dies macht die Kupplungen bei gewissen Anwendungen weniger zum Antrieb einer veränderlichen Last geeignet als eine Kupplung, die eine im wesentlichen geradlinige Drehmoment-Schlupf-Kennlinie hat.
  • Die Nachteile der obenerwähnten bekannten Flüssigkeitskupplungen werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der Kernring der Flüssigkeitskupplung Durchbrechungen aufweist, die ein ungehindertes Strömen der Kupplungsflüssigkeit auch bei nur teilweiser Füllung ermöglichen.
  • Auf diese Weise entsteht ein Kernring mit einer Mehrzahl von im Abstand voneinander angeordneten Kernführungsteilen, zwischen denen Kupplungsflüssigkeit hindurchtreten kann. Der unterbrochene Kernring wird vorzugsweise sowohl am Pumpen- als auch am Turbinenrad vorgesehen. Doch kann auch jedes Schaufelrad allein einen unterbrochenen Kernring aufweisen und mit einem Schaufelrad mit eineue gewöhnlichen Kernring zusammengebaut sein.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch eine völlig mit 01 gefüllte Kupplung vorbekannter Bauart mit einem durchgehenden hohlen Kern, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, in Richtung der Pfeile auf das Pumpenrad bei weggenommenem Turbinenrad gesehen, worin der zusammenhängende Kernring sichtbar ist, Fig. 3 einen abgewickelten Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 ein Bild dieser Bauart mit dem verformtem Ölkörper, wenn nur ein Teil des Öls sich in. der Kupplung befindet, Fig. 5 ein der Fig. 4 ähnliches Bild, Fig. 6 eine Darstellung einer anderen vorbekannten Bauart der Kupplung mit einem vollen Kernring und teilweiser Füllung, Fig. 7 die gleiche Kupplung mit einer größeren Ölmenge in der Kupplung, Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch eine Kupplung gemäß der Erfindung nach der Linie 8-8 der Fig. 9, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8, der die einzelnen Rippen mit dem in radiale, im Abstand voneinander angeordnete Abschnitte unterteilten Kernring zeigt, Fig. io einen abgewickelten Schnitt nach der Linie io-io der Fig. 9, Fig. i i eine schematische Darstellung einer Kupplung nach der Erfindung, die den symmetri-I sehen Ölkörper erkennen läßt, wenn die Kupplung teilweise entleert ist, Fig. 12 eine ähnliche Darstellung mit einer größeren Ölmenge in der Kupplung, Fig. 13 eine abgeänderte Form der Kupplung gemäß der Erfindung, bei der voneinander im Abstand angeordnete gebogene Versteifungsrippen benutzt sind, die in einem Stück mit den radialen Schaufeln in jeder Kupplungshälfte gegossen sind, Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie 1.4-14 der Fig. 13, Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 14, Fig. 16 eine schematische Darstellung dieser geänderten Form der Kupplung mit einer Teilfüllung und Fig. 17 eine ähnliche Darstellung mit einer größeren Füllung.
  • Die vorbekannten Bauarten, die in Fig. i bis 7 veranschaulicht sind, weisen eine Antriebwelle i auf, die ein Pumpenrad 2 mit einer Mehrzahl radialer Rippen 3 und 4 trägt. In der Mitte dieser Rippen sitzt ein Kernring 5 von halbrundem Querschnitt, der sich zusammenhängend längs der Vorderkanten der Rippen erstreckt. Ihm steht ein ähnlicher halbrunder Kernring 6 gegenüber, der von den Rippen 7 und 8 des Turbinenrades 9 getragen wird. io bedeutet das Gehäuse des Pumpenrades, i i eine Verkleidung und 12 die Turbinenradwelle. Das Öl tritt zwischen den beiden Kupplungshälften radial durch den Spalt 12a aus.
  • Wie sich -aus den Zeichnungen, insbesondere Fig. 4 und 5, ergibt, ist, wenn das 01 teilweise aus der Kupplung abgelassen ist, der umlaufende Ölkörper nicht mehr symmetrisch, .sondern er wird in einen schiefen oder nierenförmigen und a@ußermitlig liegenden Ölkörper verformt, was gemäß den Untersuchungen die Ursache für die Störung in der Beziehung zwischen der Drehzahl und der Olmenge in der Kupplung ist.
  • In gleicher Weise wirkt der volle Kernring, der in Fig. 6 und 7 gezeichnet ist.
  • Die Erfindung ist in Fig. 8 bis 17 dargestellt, welche die Anordnungen zeigen, bei denen das 01 von einer Hälfte der Kupplung zur anderen auch bei Teilfüllung in geordneter Weise strömen kann. Bei gewissen Ausführungen ist es wünschenswert, einen umlaufenden Kranz von Verstärkungen sowohl zur Führung des Öls als auch zur Verstärkung der.Rippen vorzusehen.
  • In Fig. 8 bis 12 ist eine Kupplung mit einem vollen Kernring, wie ihn an sich die bekannten Bauarten aufweisen, dargestellt, doch sind erfindungsgemäß durch den Kernring, wie gezeigt, Schlitze geschnitten. Bei der Ausführung nach Fig. 13 bis 17 sind die Schaufeln mit halbrunden Rippen auf beiden Seiten gegossen.
  • Bei den Ausführungen gemäß Fig. 9 und io weist der Kernring Schlitze 13 auf, so daß jede der Schaufeln 3, 4, 7 und 8 einen Abschnitt 14 von halbkreisförmigem Querschnitt trägt, der die Schaufeldicke nach beiden Seiten überragt. Zwischen diesen Abschnitten ist in den Schlitzen 13 freier Durchgang für einen symmetrischen Umlauf des Ölkörpers. Diese symmetrische Form bleibt un, abhängig von der in der Kupplung befindlichen Ölmenge erhalten und bewirkt eine gleichförmige Beziehung zwischen der Geschwindigkeit und der Ölmenge in der Kupplung.
  • In der gleichen Weise sind bei der Ausführung nach Fig. 13 bis 17, wo der gleiche Grundgedanke benutzt ist, ;halbrunde Rippen 14° auf beiden Seiten der Schaufeln angegossen.
  • Wenn im Betrieb die Kupplung nur teilweise gefüllt ist, wird die getriebene Kupplungshälfte eine gewisse Geschwindigkeit annehmen. Bei Zufügung einer kleinen Ölmenge wird bei den älteren Ausführungen diese Geschwindigkeit nicht wesentlich geändert, weil das 01 wegen des durchlaufehden Kernrings nach den Fig. i bis 7 nicht frei umlaufen kann.
  • Wird dagegen bei den alten Ausführungen so viel 01 zugefügt, daß es bis zu dem in Fig. 5 durch die Pfeile angegebenen Stand steigt, dann tritt eine große Geschwindigkeitsänderung ein, weil bei diesem Füllungsgrad das, Öl anfängt, den Kernring zu umspülen und einen geschlossenen Kreislauf um ihn zu bilden. Von diesem Punkt an wächst die Geschwindigkeit mehr oder weniger genau im unmittelbaren Verhältnis mit der Vermehrung der Ölmenge. Es wurde gefunden, daß auf der Strecke zwischen der Füllung nach Fig. 4 und der Füllung nach Fig. 5 die flache Stelle entstand. Das gleiche gilt für Fig. 6 und 7.
  • Durch die Erfindung wird es dem 01 möglich, durch den Kern zu fließen, auch wenn die Kupplung nur teilweise gefüllt ist: Das 01 kann durch die aus dem Kernring ausgeschnittenen Schlitze 13, nach Fig. 8 .bis 12, fließen und bei jedem Füllungsgrad frei umlaufen. Gleiches gilt von den geänderten Ausführungen nach Fig. 13 !bis 17.
  • Die Kupplung gemäß der Erfindung ist weniger unbeeinflußbaren Schwankungen unterworfen und sie ist auch wegen der Vereinfachung der Formkerne, die beim Schaufelguß erforderlich sind, leichter zu bauen.
  • Die Schaufeln, auf denen die Kernführungsteile angebracht sind, können, zwischen den Enden dieser Teile weiterlaufen (Fig. 15). Wenn in den Unterbrechungen des Kernrings noch Schaufeln liegen, so erstrecken sich diese vorteilhaft in den Kernraum, 'hinein.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliissigkeits:kupplung für veränderliche Geschwindigkeit mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad mit einander gegenüberliegenden Schaufeln und Kernring, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernring Durchbrechungen aufweist, die ein ungehindertes Strömen der Kupplungsflüssigkeit auch bei nur teilweiser Füllung ermöglichen.
  2. 2. Fliis,siigkeitskupplumg nach Anspruch i, @dadurdh gekennzeichnet, daß der Kernring abschnittweise unterbrochen ist.
  3. 3. Flüssigkeitskupplung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kernringteilen -keilförmige Zwischenräume vorhanden sind.
  4. 4. Flüssigkeitskupplung nach den An, sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernringteile als die einzelnen Schaufeln seitlich überragende halbkreisförmige Verstärkungen ausgebildet sind.
  5. 5. Flüssigkeitskupplung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernringteile als halbringförmige auf beiden Schaufelseiten sitzende Rippen ausgebildet sind.
  6. 6. Flüssigkeitskupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln auch in den Kernraum innerhalb des Bogens der halbringförmigen Rippen 'hineinragen.
  7. 7. Flüssigkeitskupplung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil der Schaufeln als Verstärkungen oder Rippen ausgebildete Kernringteile trägt.
  8. 8. Flüssigkeitskupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die uriverstärkten Schaufeln zwischen den Verstärkungen oder Rippen der übrigen'hindurch in den Kernraum ragen. g. Flüssigkeitskupplung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß nur eines der beiden Räder die angegebene Kernringausbildung aufweist.
DEA2092D 1938-02-20 1938-02-20 Fluessigkeitskupplung fuer veraenderliche Geschwindigkeit mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad Expired DE855028C (de)

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