DE853685C - Betonrohr od. dgl. Baukoerper mit das Kernrohr umschliessender, unter Vorspannung stehender Eisenbewehrung - Google Patents

Betonrohr od. dgl. Baukoerper mit das Kernrohr umschliessender, unter Vorspannung stehender Eisenbewehrung

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Publication number
DE853685C
DE853685C DED1196D DED0001196D DE853685C DE 853685 C DE853685 C DE 853685C DE D1196 D DED1196 D DE D1196D DE D0001196 D DED0001196 D DE D0001196D DE 853685 C DE853685 C DE 853685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcement
pipe
core
core tube
building structure
Prior art date
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Expired
Application number
DED1196D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Biefang
Johannes Dr-Ing Eicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Original Assignee
Eisenwerke Gelsenkirchen AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L9/00Rigid pipes
    • F16L9/08Rigid pipes of concrete, cement, or asbestos cement, with or without reinforcement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Es ist bereits bekannt, Betonrohre mit einer Mehrzahl einzelner in sich geschlossener ringförmiger vorgespannter Eisenbewehrungen zu versehen und zu diesem Zweck diese. einzelnen ringförmigen Eisenbewehrungeri jeweils in einzelne gleichfalls in sich geschlossene kreisringförmige Vertiefungen; der äußeren Oberfläche des Betonrohres einzulagern (vgl. amerikanische Patentschrift i 781 699).
  • Je nachdem, ob die Bewehrungsringe dabei in der Wandung des Betonrohres völlig festliegen oder aber die Möglichkeit des Gleitens haben sollen, werden nach Einbringen und Spannen der Bewehrungsringe in die Vertiefungen der Mantelfläche diese Vertiefungen entweder mit Zement oder mit einem plastischen Werkstoff, wie Asphalt od. dgl., ausgefüllt, um wieder eine durchgehende Rohroberfläche zu schaffen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf Betonrohre od. dgl. Baukörper, welche aus einem Kernrohr mit auf dieses aufgewickelter, unter Vorspannung stehender Eisenbewehrung und einem darin anschließend aufgebrachten; die Eisenbewehrung abdeckenden Mantelrohr besteht. Bei derartigen aus Mantelrohr und Kernrohr gebildeten Betonrohren hat nlan bisher die Eisenbewehrung auf ein glattes Kernrohr aufgewickelt, so daß das Mantelrohr nur an der vorspringenden Bewehrung Verankerungsmöglichkeiten hatte.
  • Um nun in diesen Fällen eine einwandfreie, jeglichen Beanspruchungen gewachsene Verankerung zwischen dem Mantelrohr und dem Kernrohr zu gewährleisten und eine möglichst große Berührungsoberfläche zwischen dem Mantelrohr und dem Kernrohr zu schaffen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die Außenfläche des Kernrohres mit zur einbindenden Verankerung des Mantelrohres dienenden schraübengangartig verlaufenden Vertiefungen auszurüsten, welche entsprechend der Neigung bzw. Steigung der Bewehrungseisen angeordnet sind, wobei mindestens eine Lage der Bahnen der Bewehrungspisen in diesen schraubengangartig angeordneten Rillen verläuft und wobei vorzugsweise diese Vertiefungsrillen in an sich bekannter Weise tiefer ausgespart sind, als es der Stärke der Bewehrung in Richtung quer zur Hohlkörperachse entspricht.
  • Die Wahl tiefer Rillen ergibt insbesondere dann Vorteile, wenn die Bewehrungseisen in jeder Richtung in einem Gang aufgewickelt werden, d. h. wenn beim Hin- und Rücklauf entlang dem Kernrohr eine kreuzgewickelte Bewehrung erzeugt wird. Die eine Lage der Bewehrungseisen verläuft dann in den Rillen, während die andere Lage satt auf der Kernrohroberfläche aufliegt. An den aufeinander-bzw. nebeneinanderliegenden Kreuzungspunkten der Bewehrungseisqn entstehen Zwischenräume, die sich mit Beton ausfüllen und so zu einer weiteren Steigerung der Haftfestigkeit beitragen.
  • Selbstverständlich können an Stelle von spiralförmig verlaufenden Vertiefungen im Kernrohr auch entsprechend verlaufende Vorsprünge vorgesehen sein.
  • Weiterhin ist ,die Erfindung nicht auf Rohre od. dgl. Ilohlkörper aus Beton beschränkt, sondern kann in gleich guter \\% eise auch bei solchen Rohren od. dgl. Hohlkörpern Anwendung finden, bei welchen das Kernrohr oder das Mantelrohr oder auch beide beispielsweise aus Gemischen von Zement und natürlichen oder künstlichen mineralischen Faserstoffen, wie Asbest, Glaswolle, Schlackenwolle od. dgl., bestehen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. i ein. Schnitt und in Abb.2 eine Draufsicht auf die Wandung eines Rohres dargestellt.
  • Das Kernrohr i ist mit schraubengangartig am Umfang verlaufenden Rillen d versehen, in denen die untere Lage der Bewehrungseisen 3 verläuft, während die zweite Lage oberhalb dieser unmittelbar auf der Oberfläche des Kernrohres i aufliegt. Das Mantelrohr 2 hat in die Rillen ,I des Kernrohres i eingebunden, so daß damit unter Vergrößerung der Einbindeoberfläche eine ausgezeichnete Verankerung zwischen dem Kernrohr i und dem Mantelrohr 2 erreicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Betonrohre od. dgl. Baukörper mit das Kernrohr umschließender, unter Vorspannung stehender Eisenbewehrung, welche in Vertiefungen der äußeren Oberfläche des Kernrohres angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur einbindenden Verankerung des Mantelrohres dienenden Vertiefungen am Kernrohraußenmantel zur Aufnahme der an sich bekannten gitterartig aufgewickelten Bewehrung schraubengangartig mit einer den Bewehrungseisen entsprechenden `Neigung angeordnet sind, wobei mindestens eine Lage der Bahnen der Bewehrungseisen in den Rillen verläuft und wobei vorzugsweise die Vertiefungsrillen in an sich bekannter Weise tiefer ausgespart sind, als es der Stärke der Bewehrung in Richtung quer zur Hohlkörperachse entspricht.
DED1196D 1938-12-24 1938-12-24 Betonrohr od. dgl. Baukoerper mit das Kernrohr umschliessender, unter Vorspannung stehender Eisenbewehrung Expired DE853685C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1004803A3 (de) * 1998-11-25 2000-08-02 Franz Baumgartner Druckrohr aus Spannbeton

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1004803A3 (de) * 1998-11-25 2000-08-02 Franz Baumgartner Druckrohr aus Spannbeton

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