DE844243C - Elektromechanisches Musikinstrument - Google Patents

Elektromechanisches Musikinstrument

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DE844243C
DE844243C DEM1806A DEM0001806A DE844243C DE 844243 C DE844243 C DE 844243C DE M1806 A DEM1806 A DE M1806A DE M0001806 A DEM0001806 A DE M0001806A DE 844243 C DE844243 C DE 844243C
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DE
Germany
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electromechanical
musical instrument
noise
vibrations
rubber
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Expired
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DEM1806A
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English (en)
Inventor
Otto Frank
Siegfried Mager
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/02Blowers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Gegenstand dies Patents 802 677 ist ein elektromechanisches Musikinstrument, bei welchem bestimmte Tonerzeuger durch ein Elektrogebläse mit Wind versorgt werden. Ein großer Nachteil dieser elektrischen Winderzeuger sind ihre Betriebsgeräusche. Um diese Geräusche zu unterdrücken, stellt man die elektrischenWinderzeuger auch heute noch nach Möglichkeit räumlich getrennt von dem Musikinstrument auf, welches sie betreiben sollen.
  • Bei modernen Kleininstrumenten, die mit den heutigen engen Raumverhältnissen rechnen müssen, sind derartige Installationen meist unmöglich. Bisher gab es zwei Wege, um das Störgeräusch dieser Gebläse zu unterdrücken, entweder relativ große Maschinen mit geringer Tourenzahl öder kleine hochtourige Spezialmaschinen mit Gleitlagern und großen Schalldämpfungsmassen. Beide Wege sind relativ teuer und verhinderten- bis heute die allgemeine Elektrifizierung gewisser Musikinstrumente, wie z. B. des Harmoniums.
  • Es ist Zweck vorliegender Erfindung, ein elektromechanisches Musikinstrument mach dem Patent 802 677 mit einem handelsüblichen Leichtgebläse zu betreiben, ohne daß die Störgeräusche desselben eine musikalische Behinderung ergeben. Insbesondere sollte nicht auf ein kugelgelagertes Gebläse verzichtet werden, um die bekannten Vorteile dieser Lagerung nicht zu entbehren.
  • Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß es insbesondere mechanische Vibrationen sind, die sich von dem Elektrogebläse über Rohrleitungen oder auch bei direkter Anflanschung auf den Instrumentenkörperübertragen und damit störendwirken. So können derartige wilde Schwingungen auch die elektroakustischen Tonerzeuger gefährden, indem sie Lötstellen lockern od. dgl.
  • Außer diesen mehr im unteren Tonbereich liegenden Störschwingungen weisen die meisten Elektrogebläse auch Störtöne hoher Frequenz auf, die sich sowohl aus dem Motorengeräusch als auch aus dem Luftströmungsgeräusch ergeben. Mit nachstehenden Erfindungsmitteln wurde nun das gesamte Störgeräusch so herabgemindert, daß die erwähnten Musikinstrumente auch für höchste Ansprüche, wie sie z. B. in Kirchen gestellt werden, genügen.
  • Es ist bekannt, durch Gummilagerung die Schwingungen eines Motors zu dämpfen. Doch im vorliegenden Fall genügt die Gummiaufhängung nicht, da die einzelnen Aufhängestellen bei einer gewissen Gummistärke immer noch schwingungsübertragendwirken und selbst jederGummischlauch für die Luftzuführung ebenfalls nicht genügend dämpft. Außerdem treten in Rohrleitungen immer gewisse Resonanzen auf, wenn sie von strömender Luft durchflutet werden.
  • Wie aus der Abb. i beispielhaft zu ersehen ist, werden diese Schwierigkeiten durch folgende Konstruktion umgangen: Das kombinierte Motorgebläse i ist durch einen Flansch 2 luftdicht mit dem Gummiring 3 verbunden. Dieser ist wiederum mit dem Flansch .I an einer geeigneten Stelle des Instrumentes angebracht, so daß ein vollkommener Luftabschluß erfolgt. Durch die relativ große Fläche des Gummirings 3 und durch die allseitige Aufhängung durch den Flansch .4 werden die mechanischen Schw ingungen praktisch unterdrückt. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist der, daß der Motor durch leichte Spannung des Gummirings in der Waage gehalten wird und mit der Hälfte seiner Länge in den Luftschacht hineinragt. Einmal wird dadurch Raum gespart, was für den Bau von Kleininstrumenten sehr wesentlich ist, und zum anderen fällt jede Rohrleitung und jeder Anschlußstutzen weg. Das Ventilatorrad bewegt sich also in keinem besonderen Gehäuse.
  • In der Abb.2 ist die Seitenansicht einer derartigen Aufhängevorrichtung im eingebauten Zustand zu sehen. Der außerhalb der Luftkammer befindliche Teil des Motorgebläses wird, in der bekannten Weise mit schalldämpfenden :Mitteln umgeben.
  • Die beschriebene Konstruktion kann in gleicher Weise als Druck- oder Saugluftsystem arbeiten. Nur ist dabei zu beachten, daß jedes System einen umgekehrten Einbau verlangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Winderzeugungsanlage für elektromechanische Musikinstrumente nach Patent 802677, gekennzeichnet dadurch, daß ein Elektrogebläse (i) allseitig luftdicht in einer Gummiplatte (3) eingespannt ist und diese wiederum luftdicht mit dem Instrumentenkörper verbunden ist.
DEM1806A 1950-02-08 1950-02-08 Elektromechanisches Musikinstrument Expired DE844243C (de)

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