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Elektrischer Staubsauger.
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Staubsauger, bei welchem sowohl die Motorgeräusche als auch die Luftgeräusche fast vollständig unterdrückt sind.
Es ist bereits bekanntgeworden, zwecks Dämpfung der Geräusche das Motorgebläseaggregat unter Zwischenschaltung von elastischen Mitteln, z. B. eines Gummiringes, im Staubsaugergehäuse zu lagern. Eine derartige Vorrichtung genügt jedoch nicht, um die Geräusche wesentlich zu vermindern.
Gemäss der Erfindung wird das Motorgebläse mittels einer doppelten Gummizwischenlage im
Staubsaugergehäuse angeordnet ; überdies wird zum Dämpfen der Luftgeräusche das den Motor umgebende Gehäuse mit einer Kammer umgeben, welche eine Umlenkung der aus dem Motorgehäuse austretenden Luft und eine Stauung derselben bewirkt. Aus dieser Kammer tritt die Luft durch einen Leinwandmantel in das Staubsaugergehäuse aus. Durch die so entstehende Stauung der Luft und die Dämpfung durch den Leinwandmantel werden die Luftgeräusche fast vollkommen beseitigt. Der neue
Staubsauger arbeitet infolgedessen nahezu geräuschlos.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch den Staubsauger, Fig. 2 einen vergrösserten Schnitt durch die Luftkammer, der den Weg der Luft erkennen lässt.
Die Turbine 26 läuft in einem aus einem Stück gedrückten Zwischenboden 27, welcher nach der Lufteintrittsseite hin durch einen Deckel 28 abgeschlossen ist. Der Deckel 28 besitzt zur Vermeidung von Luftwirbeln einen nach innen gezogenen Mittelteil 29. Die durch die Turbinen angesaugte Luft gelangt durch die Durchbrechungen 30 in den Motorraum 31. Der Motorraum ist allseitig abgeschlossen und besitzt lediglich eine Anzahl von Schlitzen 32. An Stelle der Schlitze können auch Öffnungen, Siebe oder Körper aus luftdurchlässigem Material vorgesehen werden. Aus dem Motorraum tritt die Luft durch die Öffnungen 32 in eine Luftkammer 33 (vgl. Fig. 2), welche das Motorgehäuse mantelförmig umgibt und mit Umlenkblechen. M od. dgl. zum Umlenken der Luft versehen ist. Der äussere Mantel der Luftkammer 33 ist mit 35 bezeichnet.
Er kann beispielsweise eine Bespannung aus Leinwand oder einem andern luftdurchlässigen Stoff besitzen, durch welche die Luft in den Ringraum 36 gelangt, der zwischen dem Mantel 35 und dem Staubsaugergehäuse 37 liegt. Aus diesem Ringraum gelangt die Luft in den grösseren Austrittsraum 38 und von dort ins Freie.
Die Bleche 34 haben die Aufgabe, die Luft umzulenken. Durch den Leinwandmantel 35 wird ausserdem die Luft gestaut, so dass die Luftkammer gleichsam als Luftpolster wirkt. Beim Austritt aus der Kammer dehnt sich die Luft aus, da der Ringraum 36 grösser ist als die Kammer 33. Durch die Umlenkung der Luft, die Stauung und die Expansion beim Übertritt von kleineren Räumen in grössere wird eine vollständige Beseitigung der Luftgeräusche erreicht.
In Fig. 2 ist gezeigt, welchen Weg die Luft nimmt. Wie die Pfeile erkennen lassen, gelangt die bei 29 in das Gebläsegehäuse eintretende Luft in das Motorgehäuse und von dort durch die Schlitze 32 in die Luftkammer 33. Hier wird die Luft zunächst gegen das Blech 34 geworfen, umgelenkt und dann durch den Leinwandmantel 3J in den Bingraum 36 geführt. Von hier tritt die Luft nach nochmaliger Umlenkung in den Austrittsraum 38.
An Stelle des Leinwandüberzuges kann die Luftkammer 33 einen festen Mantel aus Blech od. dgl. besitzen, der mit einer Anzahl von Schlitzen, Öffnungen od. dgl. versehen ist, durch welche die Luft
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in den Ringraum 36 gelangt. Die Schlitze oder Öffnungen können eine beliebige Form und Lage besitzen und gegebenenfalls verstellbar ausgebildet sein. Schliesslich kann auch der Mantel der Luftkammer 33 als Sieb ausgebildet sein.
Zwecks Herabsetzung der Motorgeräusehe ist das Motorgebläse mittels eines in Querschnitt S-förmigen Ringes 40 aus elastischem Material zwischen zwei elastischen Ringen 39 und 41 gelagert.
Durch diese doppelte Gummilagerung werden alle vom Motor erzeugten Geräusche derart gedämpft, dass sie sich nicht auf das Staubsaugergehäuse übertragen können. An Stelle des S-förmigen Ringes können auch andere Mittel verwendet werden, Wesentliehist, dass das Gehäuse des Motorgebläseaggregates von einem Gummiring umgeben ist, der gegen einen Körper abgestützt ist, und dass dieser Körper wiederum mittels eines zweiten Gummiringes gegen das Staubsaugergehäuse abgestiitzt ist. An der Stirnseite wird das Motorgehäuse durch einen-Puffer 2 aus elastischem Material, der an federnden
EMI2.1
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Staubsauger, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Herabsetzung der Motorgeräusche das Gehäuse für das Motorgebläse durch eine doppelte Gummizwischenlage, z. B. zwei Gummiringe (39 und 41), von dem Staubsaugergehäuse (37) getrennt ist und dass zwecks Herabsetzung der Luftgeräusche das Motorgehäuse von einer Luftkammer (33) umgeben ist, in welche die Luft durch Schlitze (32) eintritt, wobei die Luftkammer einen Mantel aus Leinwand oder einem andern luftdurch- lässigen Werkstoff besitzt.