DE843660C - Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenstaenden oder Stoffen - Google Patents

Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenstaenden oder Stoffen

Info

Publication number
DE843660C
DE843660C DEB3699A DEB0003699A DE843660C DE 843660 C DE843660 C DE 843660C DE B3699 A DEB3699 A DE B3699A DE B0003699 A DEB0003699 A DE B0003699A DE 843660 C DE843660 C DE 843660C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substances
magnetizable
magnetic
procedure
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB3699A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1618967U (de
Inventor
Hermann Dr Klippel
Hugo Rosenkranz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB3699A priority Critical patent/DE843660C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE843660C publication Critical patent/DE843660C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H21/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties
    • D21H21/14Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties characterised by function or properties in or on the paper
    • D21H21/40Agents facilitating proof of genuineness or preventing fraudulent alteration, e.g. for security paper
    • D21H21/44Latent security elements, i.e. detectable or becoming apparent only by use of special verification or tampering devices or methods
    • D21H21/48Elements suited for physical verification, e.g. by irradiation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M3/00Printing processes to produce particular kinds of printed work, e.g. patterns
    • B41M3/14Security printing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
    • B42D25/20Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof characterised by a particular use or purpose
    • B42D25/29Securities; Bank notes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/44Watermarking devices
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/74Record carriers characterised by the form, e.g. sheet shaped to wrap around a drum

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)
  • Inspection Of Paper Currency And Valuable Securities (AREA)

Description

  • Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenständen oder Stoffen Es ist bekannt, Papier und Kunststoffe zu bedrucken oder zu färben oder mit anderen Merkmalen zu versehen, um sie auf diese Weise für bestimmte Zwecke zu kennzeichnen. Beispielsweise werden Wertpapiere, wie Banknoten, Dokumente u. dgl., mit schwierig nachzuahmenden Wasserzeichen, Aufdrucken und Farbtönen versehen, um sie vor Fälschungen zu schützen. Daß sich dies auf den bisher üblichen Wegen nur unvollkommen erreichen läßt, beweisen die zahlreichen Fälschungen von Banknoten, die dazu zwingen, ganze Serien nach verhältnismäßig kurzer Laufzeit aus dem Verkehr zu ziehen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man Papier und Kunststoffe hinsichtlich ihres Verwendungszwecks verbessern und ihnen zusätzliche wertvolle Eigenschaften geben kann, wenn man ihnen magnetisierbare Stoffe einverleibt. Die dem Gegenstand dadurch verliehenen magnetischen Eigenschaften lassen sich zur Erzielung verschiedenster Effekte ausnutzen.
  • Will man beispielsweise Wertpapiere vor Fälschungen und Nachahmungen schützen, so druckt man ihrer Oberfläche magnetisierbare Stoffe auf oder setzt diese schon bei der Herstellung der Papier- oder Kunststoffmasse zu. Die rohen Wertpapiere oder die daraus hergestellten Dbkumente, wie Banknoten od. dgl., können dann an einzelnen oder mehreren Stellen magnetisch erregt werden. Diese magnetischen Kennzeichen lassen sich durch Messung feststellen oder mittels phonetischer Geräte, beispielsweise nach dem Magnettonverfahren, akustisch wahrnehmbar machen. Sie können jederzeit ohne Zerstörung öder Beschädigung der Papiere. geändert und durch andere Merkmale ersetzt werden. Auf diese Weise ist die Prüfung von Banknoten erheblich erleichtert, und es können Fälschungen leicht aus dem Verkehr ausgeschaltet werden.
  • Auch bei anderen Gegenständen und Stoffen, wie Textilfaserstoffen, natürlichen oder künstlichen Harzen, Kautschuk und kautschukartigen Massen, Porzellan, Glas und anderen keramischen Massen, Holz usw., läßt sich das Verfahren anwenden, indem man die Stoffe oder Gegenstände mit magnetisierbaren Stoffen einfärbt, bedruckt oder überzieht und ihnen dann mittels des Magnettongerätes phonetische Kennzeichen, beispielsweise den Hersteller- oder Inhabernamen, ein Warenzeichen, eine Lagernummer od. dgl., aufprägt. In manchen Fällen wird durch die Behandlung mit den magnetisierbaren Stoffen gleichzeitig eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften erreicht. Beispielsweise wird durch Überziehen von Lederwaren, wie Treibriemen, mit einem den magnetisierbaren Stoff enthaltenden Lack die Oberfläche mechanisch verbessert, und bei Textilgeweben kann durch eine solche Behandlung die Webkante einen Schutz gegen Ausfransen erhalten.
  • Ferner erhalten Kartothek- und Zahlkarten durch Einverleibung magnetisierbarer Stoffe wertvollere Eigenschaften. Werden derart ausgestattete Karten an bestimmten Stellen magnetisch erregt, so lassen sie sich mit Hilfe von auf magnetische Impulse ansprechenden Vorrichtungen auswerten. Die magnetischen Einträge können gelöscht und dafür andere neu aufgenommen werden, im Gegensatz zu den bekannten, maschinell auswertbaren Lochkarten, deren Wiederverwendbarkeit beschränkt ist, nachdem einmal durch die Lochung das Gefüge der Kartenfläche unterbrochen ist.
  • Weiterhin ist es möglich, mit magnetischen Kennzeichen ausgestattete Papier- und Kunststoffe als Impulsgeber für Arbeitsverrichtungen zu benutzen. Auf einem Papierstreifen aufgebrachte, verschieden stark magnetisch erregte Stellen können in gewünschter Reihenfolge mehrere bestimmte Verrichtungen auslösen, z. B. elektrische Motoren in Gang bringen oder ausschalten, Signale ertönen lassen od. dgl.
  • Als geeignete magnetisierbare Stoffe kommen vorzugsweise oxydische Eisenverbindungen, wie y-Ferrioxyd oder Ferriferrooxyd oder Ferrite, in möglichst feiner Verteilung in Betracht. Da diese Verbindungen eine bestimmte Eigenfarbe besitzen, bietet der jeweilige Farbton eine zusätzliche Kennzeichnungsmöglichkeit. Außerdem kann man zusammen mit dem magnetisierbaren Stoff andere färbende Stoffe anwenden. '

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenständen oder Stoffen, insbesondere von Papier- oder Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man sie vor oder nach der Herstellung mit magnetisierbaren Stoffen versieht und ihnen magnetische Kennzeichen aufprägt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man den Papier- oder Kunststoffen durch das Magnettonverfahren wahrnehmbar zu machende phonetische Kennzeichen aufprägt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als magnetisierbare Stoffe oxydische Eisenverbindungen, wie y-Ferrioxyd, Ferriferrooxyd oder Ferrite, verwendet.
DEB3699A 1950-05-16 1950-05-17 Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenstaenden oder Stoffen Expired DE843660C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB3699A DE843660C (de) 1950-05-16 1950-05-17 Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenstaenden oder Stoffen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE703498X 1950-05-16
DEB3699A DE843660C (de) 1950-05-16 1950-05-17 Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenstaenden oder Stoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE843660C true DE843660C (de) 1952-07-10

Family

ID=25946610

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB3699A Expired DE843660C (de) 1950-05-16 1950-05-17 Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenstaenden oder Stoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE843660C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4446204A (en) * 1980-05-30 1984-05-01 Gao Gesellschaft Fur Automation Und Organisation Mbh. Security paper with authenticity features
FR2830545A1 (fr) * 2001-10-05 2003-04-11 Christophe Bossut Papier sensible aux champs magnetiques exterieurs

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4446204A (en) * 1980-05-30 1984-05-01 Gao Gesellschaft Fur Automation Und Organisation Mbh. Security paper with authenticity features
FR2830545A1 (fr) * 2001-10-05 2003-04-11 Christophe Bossut Papier sensible aux champs magnetiques exterieurs
WO2003044272A1 (fr) * 2001-10-05 2003-05-30 Christophe Bossut Papier sensible aux champs magnetiques

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2754267C2 (de) Sicherheitspapier und Verfahren zu seiner Herstellung
EP1812243B1 (de) Sicherheitselement mit magnetischen materialen, mit gleicher remanenz und unterschiedlicher koerzitivfeldstärke
DE3514852C2 (de)
CH650872A5 (de) Nachahmungssicherer datentraeger sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen und identifizieren desselben.
DE1646242A1 (de) Gegen Faelschungen geschuetzter Informationstraeger
DE2237911A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ermoeglichung einer echtheitskontrolle von serienmaessig durchnummerierten objekten
DE2905441A1 (de) Wertpapier mit gedruckten echtheitskennzeichen in einer papierschicht
DE2635795B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur EchtheitskontroHe von Identifuierungskarten u.dgl. Dokumenten
DE69808331T2 (de) Sicherheitsdokument enthaltend magnetische partikel
EP0854451B1 (de) Wertdokument
EP0946661B1 (de) Druckfarbe für sicherheitsmarkierung auf einem datenträger
EP1015253B1 (de) Wertdokument und verfahren zu seiner herstellung
DE843660C (de) Verfahren zur Kennzeichnung von Gegenstaenden oder Stoffen
CH529398A (de) Verfahren zur Verhütung erfolgreicher Fälschungen von Wertzeichen
DE3225485A1 (de) Sicherheitspapier
DE2722427A1 (de) Nachahmungs- und verfaelschungsgeschuetzter visuell und maschinell lesbarer beleg
DE2452202A1 (de) Urkunden mit echtheitspruefmoeglichkeit sowie vorrichtung zur echtheitspruefung
DE337818C (de) Verfahren zur unauffaelligen Kennzeichnung von Banknoten, Wertpapieren, Dokumenten und anderen Gegenstaenden
DE2319891A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die bearbeitung eines papiergewebes auf einer flachdraht-, langsieb- oder drahtzylindermaschine fuer die herstellung von gegen nachahmung zu schuetzenden sicherheitsdrucken wie banknoten, wertpapieren, garantie- und schuldscheinen, lotterielosen und dergleichen
DE912095C (de) Klischee und Verfahren zur Herstellung von Wertpapieren od. dgl. Dokumenten, deren Nachahmung allgemein ohne besondere Hilfsmittel erkennbar ist
DE8811789U1 (de) Dokument mit aufgedruckter visuell lesbarer Information
DE3918765A1 (de) Sicherheitspapier zur herstellung von dokumenten
DE885014C (de) Spielmarken aus Kunstharz mit einem Kennzeichen
DE2547110C3 (de) Mit Markierungen versehenes elektrisches Bauelement sowie Verfahren zu dessen Markierung und Anwendung derartiger Bauelemente zum automatischen Bestücken von Druckplatinen
DE875301C (de) Verfahren zur Herstellung von Sicherheits-, Banknoten- und Scheckpapier