DE842740C - Dichtleiste und Dichtlasche zum UEberbruecken der Dichtleisten-Stossfugen - Google Patents

Dichtleiste und Dichtlasche zum UEberbruecken der Dichtleisten-Stossfugen

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DE842740C
DE842740C DED2221D DED0002221D DE842740C DE 842740 C DE842740 C DE 842740C DE D2221 D DED2221 D DE D2221D DE D0002221 D DED0002221 D DE D0002221D DE 842740 C DE842740 C DE 842740C
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DE
Germany
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sealing
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Expired
Application number
DED2221D
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English (en)
Inventor
Max Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Dichtleiste und Dichtlasche zum Uberbrücken der Dichtfeisten-Stoßfugen Die Erfindung bezieht sich auf Dichtleisten und Dichtlaschen für die Stoßfugen von Dichtleisten oder -ringen, insbesondere für die Abdichtungen von Brennkraftmaschinen, Steuerschiebern, Wärmeaustauschertrommeln od. dgl. bewegliche, gasdicht und druckfest abdichtende Körper.
  • Die Grenzen derartiger Abdichtungen können beliebig verlaufen und sind gewöhnlich aus geraden, gebogenen oder winklig verlaufenden Streifen und Laschen zusammengesetzt. Besonders schwierig ist bei derartigen Abdichtungen die Abdichtung der Stoßfugen.
  • Die Leisten und Laschen sind in Nuten untergebracht, wobei die der Druckseite zugekehrten Nutenseitenwände auch fehlen können. Wichtig ist jedoch, daß die dem Druck abgekehrten Nutenseitenwände, gegen die sich beim Unterdrucksetzen der Dichtung die Dichtungsleisten anlegen, mit den Dichtflächen der Laschen in einer Ebene liegen und vor allem die Berührungsflächen von Leisten und Laschen dicht schließen. Dies erfordert nicht nur eine genaue Maßhaltigkeit der Dichtleisten und Laschen, sondern es müssen diese auch vor einem raschen Verschleiß geschützt werden.
  • Zu diesem Zweck wird nach der Erfindung vorgeschlagen, Leisten und Laschen zu verwenden, die aus einem verhältnismäßig widerstandsfähigen, aber selbstschmierenden Werkstoff, vorzugsweise aus einem gepreßtenMetall- oderLegierungspulver hergestellt sind: Die aus solchen Pulvern hergestellten Preßlinge sind im allgemeinen sehr porig und trotzdem sehr widerstandsfähig. Durch ihre Porigkeit vermögen sie ein Schmiermittel gut aufzunehmen, so daß eine geringe Gefahr des Fressens besteht, die Wartung auf ein Mindestmaß beschränkt ist und. gleichzeitig ein gutes Dichthalten sowie eine lange Lebensdauer der Abdichtung gesichert sind.
  • Legt man Wert auf eine besonders große Porigkeit, dann werden die Dichtleisten und Laschen kalt gepreßt, und zwar wird das Metall- oder Legierungspulver oder ein Pulvergemisch in Stahlgesenken unter Druck gesetzt. Es können dabei dem Pulver auch besondere Bindemittel oder ein Schmiermittel zugesetzt werden, um die Preßbearbeitung zu erleichtern und @die gedrungene :lasse für den Widerstand gegen ein weiteres Behandeln fest genug zu machen. Schließlich wird die gedrungene Masse in einem geeigneten Ofen warm behandelt, der im allgemeinen mit einer Schutzluft versehen ist.
  • Man kann die Abdichtleisten und Körper aber auch im sog. Warmpreßverfahren herstellen. Bei diesem Verfahren wird der Preßdruck ausgeübt, während sich das Pulver auf Sintertemperatur befindet. Die Poren werden dann mehr oder weniger geschlossen. Die Oberflächenbeschaffenheit derartiger Preßlinge ist etwa gleich derjenigen von durch Strangpressen oder Spritzguß hergestellten Körpern. Uni eine entsprechende Maßgenauigkeit zu erzielen, empfiehlt es sich, bei höherer Temperatur höhere Preßdrücke auszuüben, und zwar empfiehlt es sich, den vorgepreßten heißen Preßling in ein kaltes Stahlgesenk hineinzupressen. Man kann die Preßkö rper auch durch eine dreistufige Bearbeitung herstellen, indem man zunächst das Pulver kalt zu einer Form preßt, dann es unter Sintertemperatur formt und schließlich eine Schmiedebearbeitung vornimmt. Die Sintertemperatur kann elektrisch z. B. durch Induktionserwärmung vorgenommen werden.
  • Als Werkstoff dient vorzugsweise Sintereisen. Diese Sintereisen haben eine Wichte von ungefähr his ; 9/m" und können Zusätze von normalen Lagermetallen oder nichtmetallischen Stoffen enthalten. Gerade Sintereisen sind infolge ihrer Porigkeit in der Lage, ein Schmiermittel durch die auftretenden Kapillarkräfte festzuhalten, das bei der Erwärmung wieder ausgesch-,vitzt wird, so daß die Oberfläche des Preßlings immer fettig bleibt. Dadurch wird auch ohne regelmäßige Zufuhr eines Schmiermittels ein ausreichender Schmierzustand mit verminderter Reibung aufrechterhalten.
  • Gleichzeitig bewirkt, mikrometrisch betrachtet, die stark zerklüftete, Löcher und Aussparuhgen aufweisende Oberfläche der Sintermetalleisten und -laschen eine gute Dichtwirkung, weil die dicht hintereinanderliegenden und regelmäßig verteilten Poren und Aussparungen wie eine Labyrinthdichtung wirken. Insbesondere bilden sich keine durchlaufenden Schleifriefen. Die gute Dichtwirkung bleibt also auch bei einem stärkeren Verschleiß bestehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einernAusführungsbeispiel an einer Walzenschieberahdichtung für Brennkraftmaschinen veranschaulicht, und zwar zeigt schematisch Abb. i einen Längsschnitt durch eine Walzenschieberabdichtung für Brennkraftmaschinen, Abb. 2 die Abdichtung im Querschnitt nach der Linie 1I-11 von Abb. i, Abb. 3 einen Längsschnitt durch eine Stoßfugendichtlasche, Abb.4 eine Stoßfugendichtlasche in schaubildlicher Darstellung und Abb.5 eine Dichtleiste in schaubildlicher Darstellung.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun, derartige Dichtlaschen und,Dichtleisten möglichst maßgenau und mitBezug auf ihre spätereBetriehslage winkelrecht in großer Anzahl auf einfache und billige Weise aus einem selbstschmierendenWerkstoff herzustellen, Wie dies bereits eingangs beschrieben ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dichtleiste und Dichtlasche zum Überbrücken der Dichtleisten-Stoßfuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten und Laschen aus dem Pulver eines Metalls, einer Legierung oder eines Pulvergemisches gepreßt sind.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen und Leisten aus Sintereisen hergestellt sind.
  3. 3. Abdichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen und Leisten zunächst vorgepreßt, dann gesintert und schließlich fertiggeschmiedet Nverden.
DED2221D 1944-06-16 1944-06-16 Dichtleiste und Dichtlasche zum UEberbruecken der Dichtleisten-Stossfugen Expired DE842740C (de)

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DE (1) DE842740C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941705C (de) * 1953-07-28 1956-04-19 Nsu Werke Ag Dichtgrenze mit kreisringfoermigen Schliesselementen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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