DE840164C - Tachymeterlatte - Google Patents

Tachymeterlatte

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DE840164C
DE840164C DEZ1094A DEZ0001094A DE840164C DE 840164 C DE840164 C DE 840164C DE Z1094 A DEZ1094 A DE Z1094A DE Z0001094 A DEZ0001094 A DE Z0001094A DE 840164 C DE840164 C DE 840164C
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DE
Germany
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holes
decimeter
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tachymeter
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Expired
Application number
DEZ1094A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Dr-Ing Foerstner
Heinrich Sonnberger
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ZEISS OPTON OPTISCHE WERKE
Original Assignee
ZEISS OPTON OPTISCHE WERKE
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • G01C15/02Means for marking measuring points
    • G01C15/06Surveyors' staffs; Movable markers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Tachymeterlatte Die bei tachymetrischen Arbeiten erreichbaren Zielweiten sind dadurch begrenzt, daß bei größeren Entfernungen die Enzelheiten der meßlattenteilung nicht mehr genügend deutlich erkennbar sind. Diese Schwierigkeit läßt sich auch durch eine stärkere Fernrohrvergrößerung nicht wesentlich vermindern. seil (let Kontrast, deii die Lattenteilung im Fern rohrgesiclltsfelcl darbietet. für eine zuverlässige ;l) lesullg nicht mehr ausreicht. Es liegt also die Nufgagbe vor, eine kontrastreichere Teilung für die Meßlatte zu schaffen. Dies läßt sich nach der Erfindung dadurch ermöglichen, daß man die Latte als llohlkörper ausbildet und als Teilung dessen Wandung mit entsprechend angeordneten Löchern versieht. Es ist eine bekannte physikalische Tatsache, daß der Kontrast eines Loches in einem Hohlkörper gegenüber der hellen Umgebung des Loches erheblich stärker ist, als er durch Körperfarben jemals erreicht werden kann. Wird das Innere des Hohlkörpers mit mattschwarzer Oberfläche versehen und die Außenfläche weiß gestrichen, so erhält man einen optimalen Kontrast, der im vorliegenden Anwendungsfall eine beträchtliche Steigerung der Meßentfernung gestattet. Um einer solchen Latte bei geringem Gewicht genügend Haltbarkeit zu geben, wird man sie aus Blech herstellen, so daß man die als Teilung dienenden Löcher in die Blechwand einschneiden kann. Es empfiehlt sich, als Querschnitt der Latte eine Form zu wählen, die eine gerade Seite hat, so daß die Löcher in einer ebenen Fläche angebracht werden können. Damit behält die Latte das übliche Aussehen. Die Form, Anordnung und Größe der Löcher kann verschieden gewählt werden.
  • Eine zweckmäßige Lösung ergibt sich, wenn man die Löcher in der Längsrichtung der Latte I cm hoch macht und sie senkrecht zur Längsrichtung der Latte geradlinig begrenzt, so daß die maßgebenden Kantcii der Löcher parallel zu den Meßfäden im Tachymeterfernrohr liegen. Um innerhalb des Dezimeters die Unterscheidungsmöglichkeit zu erhöhen, kann man die Löcher in seitlicher Richtung gegeneinander etwas versetzen, also beispielsweise die Löcher mit wechselndem Abstand von der Lattenmitte oder in einer zur Meßrichtung etwas schrägen Richtung aneinanderreihen. Eine für die Ablesung besonders günstige Anordnung erhält man, wenn sich innerhalb des Dezimeters zehn Löcher von je I cm Höhe befinden, die abwechselnd links und rechts zur Lattenmitte liegen und beiderseits symmetrisch zur Lattenmitte in einer schrägen Reihe aufeinanderfolgen, so daß eine V-förmige Anordnung der Löcher entsteht. Dabei kann man noch den halben Dezimeter kenntlich machen, wenn man innerhalb jedes Dezirneters in Längsrichtung der Latte die eine Hälfte des Zwischenraums zwischen den Löchern durch Farbe hervorhebt. Auch kann man diese farbige Kennzeichnung der halben Dezimeter von Meter zu Meter nach Farbe oder Form verschieden ausführen, so daß man dadurch zugleich eine Abgrenzung der einzelnen Meter erreicht. Die Betonung des halben Dezimeters kann noch erhöht werden, wenn man die Höhe der für jeden Dezimeter angebrachten Zahlen gerade 5 cm macht und die Zahlen auf der Nullinie des Dezimeters aufstehen läßt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung durch ein Ausfiihrungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt Abschnitte einer Latte mit der Lochteilung von vorn; Fig. 2 gibt einen Querschnitt derselben in vergrößertem Maßstab wieder.
  • Die Latte wird in der Hauptsache von einem halbzylinderförmig gebogenem Blechkörper a und einem ebenen Abschlußblech b gebildet, die miteinander verschraubt sind. Die Innenflächen beider Teile sind mattschwarz lackiert; an den Stirnenden ist der Hohlraum durch entsprechende Kappen abgeschlossen. Zur Versteifung sind im Innern an mehreren Stellen flache Teile c eingeschraubt. Das Abschlußblech b ist außen weiß lackiert und besitzt die in Fig. I erkennbare Reihe von viereckigen Löchern bs, deren Ausdehnung in der Meßrichtung I cm beträgt.
  • Die unteren und die oberen Kanten der Löcher sind senkrecht zur Meßrichtung. Jeder Dezimeter enthält zehn Löcher in einer V-förmigen Anordnung, je fünf Löcher links und rechts der Lattenmitte. Da-

Claims (10)

  1. durch entsteht für jeden einzelnen Zentimeter der Teilung ein anderes charakteristisches Bild, so daß Ablesefehler kaum mehr möglich sind. Der zwischen den Löchern jedes Dezimeters verbleibende V-förmige Raum ist in seiner oberen Hälfte b2 durch Farbe betont, und zwar innerhalb jedes Meters in anderer Form oder Farbe, so daß auch die einzelnen Meter leicht zu unterscheiden sind. pATENTANSPRUCHE : I. Tachymeterlatte, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Hohlkörper ausgebildet ist und als Teilung in die Wandung eingeschnittene Löcher besitzt.
  2. 2. Tachymeterlatte nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum der Latte eine mattschwarze Oberfläche besitzt.
  3. 3. Tachymeterlatte nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Latte eine gerade Seite aufweist und die Teilungslöcher in die dadurch gebildete ebene Fläche eingeschnitten sind.
  4. 4. Tachymeterlatte nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeschnittenen Löcher in der Längsrichtung der Latte I cm hoch sind.
  5. 5. Tachymeterlatte nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeschnittenen Löcher senkrecht zur Längsrichtung der Latte geradlinig begrenzt sind.
  6. 6. Tachymeterlatte nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Dezimeters die Löcher in seitlicher Richtung etwas gegeneinander versetzt sind.
  7. 7. Tachymeterlatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Dezimeters die Löcher in einer zur Meßrichtung etwas schrägen Reihe angeordnet sind.
  8. 8. Tachymeterlatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Dezimeters zehn Löcher, und zwar abwechselnd links und rechts zur Lattenmitte angeordnet sind.
  9. 9. Tachymeterlatte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb jedes Dezimeters in der Längsrichtung der Latte die eine Hälfte des Zwischenraums zwischen den Löchern durch Farbe hervorgehoben ist.
  10. 10. Tachymeterlatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Art der farbigen Kennzeichnung des Zwischenraums zwischen den Löchern von Meter zu Meter verschieden ist.
    II. Tachymeterlatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der für jeden Dezimeter angebrachten Zahlen 5 cm beträgt und die Zahlen auf der Nullinie des Dezimeters aufstehen.
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