DE838960C - Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung - Google Patents

Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung

Info

Publication number
DE838960C
DE838960C DEP16711A DEP0016711A DE838960C DE 838960 C DE838960 C DE 838960C DE P16711 A DEP16711 A DE P16711A DE P0016711 A DEP0016711 A DE P0016711A DE 838960 C DE838960 C DE 838960C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
button
fastening device
plate
split pin
clothes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP16711A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Orthmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP16711A priority Critical patent/DE838960C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE838960C publication Critical patent/DE838960C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/44Buttons adapted for special ways of fastening with deformable counterpiece

Landscapes

  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung
    I?s sind bereits Knöpfe vorgeschlagen, welche
    die Konstruktion zu ihrer rein mechanischen Be-
    festigung ohne Nadel und Faden in sich schließen.
    Mancherlei Arten von ihnen sind auch äuf den
    Markt gekommen, in den meisten 'Fällen mit der
    Zeit aber wieder -\erschwunden. Sie konnten sich
    nicht einführen, weil sie in ihrer Konstruktion zu
    kompliziert und daher zu teuer und häufig auch
    schwer zu handhaben waren; oder .aber ihre Kon-
    struktiön und Befestigungsweise konnte einer stär-
    keren Inanspruchnahme nicht standhalten, Teile
    gingen verloren u. a. m. Dies gilt unter anderem
    auch für einen Selbstbefestigungsknopf, bei dem
    die Schenkel eines Splintes um umgebogene Zungen
    des Knopfunterteiles herumgelegt werden und
    dieser durch einen besonderen Oberteil abgedeckt
    wird.
    Die ,vorliegende Erfindung hat zum Ziel, nicht
    nur Material und Arbeit zu ersparen, sondern
    gleichzeitig einen Knopf zu bieten, der leicht zu befestigen und zu handhaben ist, fest sitzt und kaum abzureißen geht, sich aber dabei angenehm trägt. Kin weiterer Vorteil der !Konstruktion ist ferner, daß die Knopfteile verhältnismäOig leicht wieder zu lösen und anderweitig anzubringen sind. Für Wäschestücke dürfte das von besonderer Bedeutung sein.
  • Außer für Oberkleidung ist die Konstruktion auch für Wäsche, Gürtel sowie andere Gebrauchsgegenstände verwendbar.
  • In den Zeichnungen sind' beispielsweise Ausführungsformen des gleichen Grundgedankens dar-,gestellt,-und zwar zeigt Abb. i einen. Knopfteller im Schnitt durch die Mitte, Abb. z denselben von oben gesehen, A'bb. 3 den dazugehörigen Splint im Schnitt, Abb. 4 denselben in Draufsicht, Abb. 5 die dazu erforderliche Unterlagsscheibe im Schnitt; Abb. 6 in Ansicht, A@bb. 7 den völlig zusammengesetzten Knopf im mittleren Querschnitt, Abb. 8 denselben von oben gesehen, Abb. g die Seitenansicht des Knopftellers einer weiteren Ausführungsform, Abb. iio eine Draufsicht davon, Abb. in einen Querschnitt durch diesen .Knopftoller mit eingeführtem,S,p.lint, Abb. 12 Mittelquerschnitt durch einen in- den Stoff fertig einmontierten Knopf, Abb. 13, Draufsicht von Abb. 11,, Abb. 14 eine Seitenansicht des Knopftellers mit Nählöchern, Abb. 15 Draufsicht auf denselben, Abb. :16 Querschnitt durch einen zusammengesetzten Knopf dieser Ausführungsform ohne Stofflage, :ebb. 17 Oberansicht davon, Abb. 18 Querschnitt durch die Mitte einer weiteren fertig in den Stoff einmontierten Ausführungsform; Abb. i9 Draufsicht auf dieselbe, Abb.2o Querschnitt durch den dazugehörigen Splint, Abb. 21 Draufsicht auf diesen Splint.
  • Aus allen dargestellten Ausführungsformen ist ersichtlich, daß der Knopf gemäß der .vorliegenden Erfindung sich aus mehreren Sonderteilen zusammensetzt. Durchweg kommen zwei Teile in Betracht, und zwar Knopfoberteil und Splint, die für diese Konstruktion nicht nur wichtig, sondern unerläßlich sind. Einzelne Ausführungsformen verwenden außerdem, noch eine Widerlagsplatte.
  • Irri einzelnen ist dazu folgendes zu erklären: Bei ,den in Abb. 1 bis 8 wiedergegebenen Formen handelt es, sich ,gemäß A ,bb. i um einen Knopfteller d mit etwas dicker umlaufender Randwulst. In seiner Mitte ist zum Durchlaß des Splintes e die Durchbohrung b angebracht, welche sich oben zu der runden Aussparung c erweitert, um den zweckmäßig flach gewölbten runden Splintkopf f aufnehmen zu können. Nach unten. verläuft der Knopfteller a in den die Durchbohrung b an ihrem unteren Ende umwallenden runden Ansatz d, welcher in seiner Länge ungefähr der doppelten Dicke des Stoffes entspricht, in den der .Knopf einmontiert werden soll. Abb. 5 und 6 -lassen im Schnitt bzw. in Draufsicht erkennen, daß die runde Widerlagsscheihe g eine mittlere Durchbohrung h und zwei der Breite und Dicke der unterschiedlich langen und zweckmäßig än ihren Enden kegelig zugespitzten Splintschenlkel e entsprechende, quer gerichtete Nuten i auWeist, .die zum Außenrande hin tiefer werden, so daß der Nutengrund kegelig geformt erscheint. Abb. p vermittelt Klarheit darüber, .daß die beiden Splintschenkel e durch die Durchbohrung b des Knopftellers a und weiter durch die Durchbohrung h der Widerlagsscheibe; g llinidurchgesteokf, dann bis zur strammen Auflage des Splintkopfes f in der. runden Aussparung c angezogen, .auseinandergebogen und in die quer verlaufende !Nut i nach beiden Seiten fest eingedrückt werden. Wie die Draufsicht der Abb.8 auf de montierten Knopf erkennen fäßt, iverbi.nden sich Splintkopf und Teller zu einem glatten, harmonischen Ganzen und sind gegen seitliches Verschieben oder sonstiges Lockern weitgehend gesichert. Dadurch wird :gleichzeitig ein Hinterhacken beim Anlehnen des Trägers am Stoffe, z. R. Gardinen, leichte Kleider od;. dgl., vor allem auch Verletzen der Finger u. a. m. verhindert.
  • Die Abb. 9, io, zi und 13 stellen eine ;weitere Ausführungsform des Knopfes dar, gemäß welcher der Knopfteller a außer .dem unteren Ansatz d einen zweiten, k, auf der Oberfläche aufweist, der kreuzweise mit Aussparungen l .versehen ist. In diesem Falle werden die Splintschenkel e ivon unten direkt durch das Mittelloch b .des Tellers hindurchgesteckt, an seiner Oberkante stramm umgebogen und in die Aussparungen hinein:gepreßt.
  • Die Abb. 12 zeigt, wie treu einer dritten Ausführung die Splintschenkel e direkt in dem Knopfteller a befestigt sind, daher von oben durch den Stoff m, alsdann durch das Widerlagsplättchel g hindurchgeführt, stramm ,gezogen und fest in zwei ,gegenüberliegende Nuten i hineingepreßt werden. Aus dem Querschnitt L2 ist schließlich ersichtlich, wie die Stoffaberlage, wenn sie mit ihrem Knopfloch n über den (Knopfteller ,geknöpft ist, an dem Telleransatz d genügend Platz findet.
  • Gemäß den Abb. 14, 15, 16 und 17 können die Knopfteller a auch zusätzlich mit Nählöchern o versehen werden, sei es des äußeren Eindrucks halber, sei es, um diese zur Aushilfe benutzen zu können.
  • In den Abb. @i8, i9, 2o und 21 ist zuletzt die einfachste Ausführung von Knopfteller a und Splint f .wiedergegeben, bei welcher die Splintschenkel e von unten durch den Stoff m, anschließend durch die Mittelbohrung b des Knopftellers geführt, oben an deren Kante stramm angezogen,und umgebogen, alsdann in die zunächst eine kurze Strecke waagerecht und darauf im spitzen Winkel schräg nach unten verlaufende Nut p fest hineingepreßt werden. Schon aus den voraufgegangenen Abbildungen war zu erkennen, daß die zur Aufnahme der umgebogenen Splintschenkelendenbestimmten Nuten von dem mittleren Bohrloch aus nach ihrem. Außenrande hin in. ihrer Grundlinie etwas schräg nach unten verlaufen. Beim Andrücken der Splintschenkel werden sich. deren Enden daher stets in mehr oder weniger spitzem Winkel herabbiegen, so @daß ein unerwünschtes Hinterhaken oder gar Hochbiegen möglichst vermieden wird. Durch die besondere Ausbildung der zuletzt geschilderten Ausiführungsform, bei welcher der Nutengrund zunächst in. der Waagerechten so tief verläuft, daß die umgebogenen Schenkel mit ihren Oberkanten unterhalb des oberen: Notenrandes zu liegen kommen, der Notengrund sich alsdann aber so tief .senkt, daß die Schenkelenden in spitzem Winkel bis dicht an den Boden des Knopftellers gedrückt werden können,
    wird \ollste @c@wälr gegen ungewolltes Berühren
    oder gar Hinterhaken und Hochbiegen der Schenkel-
    spitzen geboten.
    Als Material für die Knopfteller, Splintkäpfe
    und Widerlagsscleil>en kommt Metall, Holz, Perl-
    mutter, Kunststoff oder irgendein anderer ge-
    eigneter Werkstoff in Frage. Zur Erzielung be-
    sonderer Wirkung kann der Knopfteller' sowohl
    wie der Splintkopf ornamentale Form und Farben-
    zusammenstellung erhalten. Ebenso sollen Ände-
    rungen in Einzelheiten der Ausführung und Maß-
    verhältnisse vorbehalten bleiben, ohne den Rahmen
    der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei bzw. drei Einzelteilen besteht, ivon denen eins mit einem iSplint finit zweckmäßig erweitertem Kopf und zwei Schenkeln versehen ist, während ein Gegenstück in der Mitte eine Durchbohrung zuin Durchlaß der Splintschenkel aufweist, die nach dem Hindurchführen durch die Bohrung in Verbindung mit dem Kleidungsstoff ent- we:der direkt hinter einem Gegenstück oder aber hinter einer besonderen Wi:derlagspl.atte mit ihren ii'l"erstelenden Enden scharf umgebogen und in eigens dafür vorgesehene, spitzwinklig oder iin Bogen in das Knopfinnere verlaufende Nuten fest hineingedrückt sind, so :daß die Scleirkelenden gegen unbeabsichtigtes Lösen, Festlaken od. dgl. vollkommen gesichert sind. 2. Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Knopfteller (a) an seiner Unterseite einen Ansatz (d) und in der Mitte eine durchgehende Bohrung (b) aufweist, die in eine Erweite- rung (c) ausläuft, welche nach dem Durch- stecken der Splintschenkel (e) dessen. Kopf (f) aufnimmt, @@@älrend die Schenkelenden nach
    Hindurclführen durch den Kleidungsstoff und die dahinter gehaltene Widerlagsscheibe (g) scharf angezogen und in die schräg nach dem Scheibenrande abfallende Nut (i) fest hinein- gedrückt sind. 3. Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Knopfteller (a) außer dem unteren An- satz (d) noch einen zweiten (k )auf seiner Oberfläche aufweist, in welchen kreuzweise zwei schräg in das Knopfinnere und nach seinem Außenrande hin laufende Nuten (L) ein- gearbeitet sind, zur Aufnahme der von unten durch Stoff' und Knopfteller (a) gesteckten Schenkelenden (e). 4. Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Knopfteller (a) mit unterem Ansatz, (d) den Splint (e) aufweist, welcher durch :den Stoff (m) und die hinter diesem anzubringende Wider- lagsscheibe (g) zu stecken und in deren nach innen und zum Rande hin laufende Nuten tief ,einzudrücken ist. 5. Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Knopfteller neben, seiner sons-ti.gen Ein- richtung auch noch die an sich bekannten Näh- löcher aufweist. 6. Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung nach Anspruch ii und 3, dadurch gekennzeich- net, :daß die in den'Knap:fteller (a) eingearbeite- ten Nuten (p) ,vom mittleren Bohrloch aus eine kurze Strecke -waagerecht und alsdann nach innen -bis dicht an den Tellerboden verlaufen; so daß die Schenkelenden (e) des durch den Stoff (m) und das Bohrloch gesteckten und zweimal hineinzubiegenden Splintes (f) unter- halb der Telleroberkante zu liegen kommt.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 2..a:4:807.
DEP16711A 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung Expired DE838960C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP16711A DE838960C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP16711A DE838960C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE838960C true DE838960C (de) 1952-05-15

Family

ID=7366174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP16711A Expired DE838960C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE838960C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2980975A (en) * 1956-09-28 1961-04-25 United Carr Fastener Corp Fastening device
DE1144037B (de) * 1960-03-10 1963-02-21 Josef Steigerwald Auswechselbarer Knopf mit Befestigungsvorrichtung in Nadelform

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2980975A (en) * 1956-09-28 1961-04-25 United Carr Fastener Corp Fastening device
DE1144037B (de) * 1960-03-10 1963-02-21 Josef Steigerwald Auswechselbarer Knopf mit Befestigungsvorrichtung in Nadelform

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2506786A1 (de) Zusammensetzbare spielfigur
DE1610445B2 (de) Druckknopfverschluß aus Kunststoff
DE838960C (de) Kleiderknopf mit Befestigungs-Einrichtung
DE8506454U1 (de) Armbanduhr
DE1775105U (de) Klammer zur befestigung eines flachen koerpers an einer unterlage.
DE2200009A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE4429734A1 (de) Lösbare Zierkappe für einen Knopf
DE3037492A1 (de) Befestigung von verschlussteilen fuer kleidungsstuecke
DE4201515C2 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Plattenelements an einer Wand
DE544974C (de) Vorrichtung zur Befestigung des Strumpfes am Halteband
DE1102668B (de) Verschlusshaken mit Gegenplatte
DE844815C (de) Vorrichtung zum Abdecken der Fugen zwischen Treppenstufen und Treppenwangen
DE2333095C2 (de) Schnellfestsetzbarer Knopf
DE19703434C1 (de) System zur Befestigung einer Applikation auf einer Unterlage
DE6940888U (de) Halterung fuer eine mutter
DE1021649B (de) Anhaengevorrichtung mit einem Halteteil zum Tragen von Gegenstaenden und einem das Halteteil tragenden Befestigungsteil
CH237950A (de) Haltevorrichtung zum Anbringen an Wänden und andern Befestigungsflächen.
CH158318A (de) Zusammensetzbarer Knopf, insbesondere für Kleidungsstücke.
CH351559A (de) Vorrichtung für das Zusammenhalten von Kleidungsstücken
DE202016002206U1 (de) Schmuck-Kragenknopf für Button-down Hemden
DE3803755A1 (de) Steigeisen
DE1635351U (de) Verschluss, insbesondere fuer schuhe.
DE7834496U1 (de) Koffer
DE1841243U (de) Vorrichtung fuer stoffmusterbuecher.
DE7320025U (de) Stulpschienen-Eckverbindung, insbesondere an Treibstangenbeschlägen