DE838110C - - Google Patents

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DE838110C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/20Adaptations of gas-turbine plants for driving vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

CWGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 5. MAI 1952
R 5570 II163 c
Die Erfindung l>ezieht sic'h auf ein Kraftfahrzeug, welches durch eine oder mehrere Gasturbinen angetrie1 >en wird, wobei die Speisung dieser Turbine oder Turbinen mit Gas vorzugsweise durch einen oder mehrere Freikolbengaserzeuger erfolgt. Diese Fahrzeuge können Straßenfahrzeuge oder Schienenfahrzeuge sein. Die Ül>ertragung der Bewegung von der Turbine oder den Turbinen auf die Triel>achsen erfolgt mechanisch oder hydromechanisch.
Das Fahrzeug besitzt eine oder mehrere Turbinen, welche in einer einzigen Drehrichtung umlaufen, und die Umsteuerung der Fahrtrichtung wird mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung bewirkt.
Die Erfindung l>esteht im wesentlichen darin, daß l>ei einem Fahrzeug der vorstehend genannten Art Organe vorgesehen sind, welche eine vollständige oder teilweise Unterbrechung der Speisung der Turbine oder der Turbinen auf selbsttätige oder nichtselbsttätige Weise während der Betätigung des Wende- oder Wechselgetriebes oder der sonstigen Umsteuerung ermöglichen, um ein Durchgehen der Turbine oder Turbinen zu verhindern. Diese Organe sind hierbei derart ausgebildet, daß die Betätigung der Umsteuerungs- oder Geschwindigkeitsänderungseinrichtung nur möglich ist, nachdem die as Speisung der Turbine oder Turbinen unterbrochen ist.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformender Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt beispielsweise eine Vorrichtung zur automatischen Verbindung zwischen dem Betätigungsorgan der Umsteuerungsvorrichtung und demjenigen der Einrichtung zur Unterbrechung der Speisung der Turbinen.
Der Steuerungshebel ι der Umsteuerungseinrichtung betätigt über eine Stange 2 einen Hebel 3 der Umsteuerungseinrichtung bzw. eines Wende- oder Wechselgetriebes mit einem gewissen Spiel, welches durch die Stellung der Anschläge 4 und 5 ermöglicht wird. Dieses Spiel gestattet dem System der Unterbrechungseinrichtung zu arbeiten, l>evor die Umsteuerungseinrichtung in Tätigkeit zu treten Ixiginnt.
Die Achse des Hebels 1, welche von diesem mitgenommen wird, trägt einen Nocken 5, der bei seiner Bewegung einen Hebel 7 betätigt, welcher in !»eliebiger Weiise das System der Einrichtung zur Unterbrechung der Speisung der Turbine oder der Turbinen steuert. Beispielsweise erfolgt diese Steuerung dadurch, daß der Hebel 7 über eine Stange 8 einen elektrischen Kontakt 9 l>etätigt, welcher ein die Unterbrechungseilnrichtuing tetätigendes Elektroventil 10 steuert. ,
Fig. 2 zeigt beispielsweise eine Verriegelungseinrichtung mit bogenförmig ausgeschnittenen Nocken, welche zwischen dem Steuerungsorgan der Umsteuerungseinrichtung und dem Steuerungsorgan der Unterbrechungseinrichtung angeordnet ist·, wenn letztere nicht selbsttätig gesteuert wird. Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtungen sind lediglich Beispiele. Es versteht sich von selbst, daß auch beliebige andere Einrichtungen verwendet werden können, die das gleiche Resultat ergeben." Für den Fall, daß das Unterbrechungssystem durch Absperrung von Gasziuführungsleitungen wirkt, zeigt Fig. 3 beispielsweise eine Einrichtung, bei der ein Elektroventil 21, welches ähnlich wie das Elektroventil 10 der Fig. 1 gesteuert wird, Preßluft in einen Zylinder 22 einläßt, dessen Kolben 23 üljer eine Stange 24 ein Absperrventil 25 betätigt, das in eine Leitung 26 eingeschaltet ist, welche zur Zuführung von Gas zu der oder den Turbinen dient. Eine Feder 27 führt die Einrich-•40 tung in die Öffnungsstellung im Normalzustand zurück.
Für den Fall, daß die Steuerung auf die Einspritzpumpe eines Generators wirkt, zeigt Fig. 4 l>eispielsweise eine Ausführungsform dieser Steuerung. Die Einspritzpumpe 31 wird durch eine Stange 32 gesteuert, deren Ende 33 zwischen den öffnungs- und Schließstellungen O und F durch einen Hebel 34 verschoben werden kann, welcher ül>er eine Stange 35 willkürlich vom Fahrzeugführer gesteuert wird. Der Festpunkt 36 des Hebels 34 wird von dem Ende einer Kolbenstange 37 gebildet, die durch eine Feder 38 in die in Fig. 4 dargestellte Fahrtstellung zurückgeführt wird. Im Augenblick der Umsteuerung läßt eine Elektroventileinrichtung ähnlich derjenigen nach Fig. 1 Preßluft in den Zylinder 39 ein, und der Festpunkt 36 wird nach rechts in eine Stellung 40 geführt, bei der, wie auch die Stellung der Steuerungsstange 35 sein mag, der Gelenkpunkt 33 die Schließstellung F einnimmt.
In bestimmten Fällen kann es vorteilhaft sein, daß die Speisung der Turbine oder der Turbinen nicht vollständig unterbrochen wird, sondern daß sie während! der Betätigung der" Umsteueitji|gsei^- richtung bzw. des Wende- oder Wechselgetriebes nur auf eine Menge reduziert wird, welche gerade ausreicht, um sie in eine geringe, den Eingriff der Umsteuerungsorgane erleichternde Bewegung zu versetzen, aber nicht genügend groß ist, um ihnen ein Durchgehen zu gestatten.
Für den Fall der Steuerung einer teilweisen Unterbrechung, d. h. einer Verringerung der Gaszuführung, eignet sich eine Einrichtung gemäß Fig. 3 auch, wobei beispielsweise auf der Stange zusätzlich ein Anschlag 28 angebracht wird, der den Abschlußhub dtes Ventils 25 begrenzt.
Für den Fall der Steuerung mittels der Einspritzpumpe zeigt Fig. 4 beispielsweise, wie der Abscbhvßhub der Stange 32 durch einen Bundring4i begrenzt werden kann, der an einem Körper 42 anschlägt. Dieser Körper 42 kann jedoch durch eine Steuerung 43, 44, 45 aus der Bahn des Bundringes entfernt werden. Die Betätigung der Steuerungseinrichtung 43, 44, 45 geschieht durch den Fahrzeugführer, wenn dieser die Einspritzung vollständig abschließen will, wobei dann ein auf die Steuerungsstange 35 angebrachter Anschlag 46 den Hebel 45 betätigt und den Körper 42 ausschaltet.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE: ■
1. Kraftfahrzeug mit Gasturbinenantrieb, mechanischer Kraftübertragung und mechanischer Umsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß Organe vorgesehen sind, welche eine vollständige oder teilweise Unterbrechung der Speisung der Turbine oder der Turbinen während der Umsteuerung bzw. der Betätigung des Wende- oder Wechselgetriebes ermöglichen und welche derart ausgebildet sind, daß die Betätigung der Umsteuerungs- oder Geschwindigkeitsänderungseinrichtung nur nach der Unterbrechung oder Reduzierung der Speisung der Turbine oder der Turbinen möglich ist.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerungshebel des Wende- oder Wechselgetriebes mit einem gewissen Spiel auf den Hebel der Umsteuerungsoder Geschwindigkeitswechseleinrichtung wirkt und während dieses Spieles ein Organ betätigt, welches den Vorgang der vollständigen oder teilweisen Unterbrechung der Speisung der Turbine steuert.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungshebel der Umsteuerungs- oder Geschwindigkeiitswechseleinriehtung und der Einrichtung zur Unterbrechung der Speisung der Turbine mit bogenförmig ausgeschnittenen Nocken verbunden sind, welche derart ausgebildet sind, daß der Steuerungshebel der Umsteuerungs- oder Geschwindigkeitswechseleinrichtung nur dann verschoben werden kann, wenn der die Unterbrechung der Speisung steuernde Hebel in die Unterbrechungsstellung gebracht worden ist.
4. Kraftfahrzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Unterbrechung der Speisung steuernde Hel>el über ein Elektroventil wirkt, welches die Schließung oder öffnung der Speiseleitung l>etätigt.
5. Kraftfahrzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektroventil mittels Preßluft einen unter Federwirkung stehenden Koll>en steuert, dessen Koll>enstange ein Ventil trägt, welches bei der Schließstellung des Steuerungshebels die (laszuführungsleitung absperrt.
6. Kraftfahrzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektroventil mittels Preßluft auf einen KoIl)Cn wirkt, dessen Kolbenstange den festen Punkt eines Hebels verschieben kann, an dem die Steuerungsstange der Einspritzpumpe angelenkt ist, wobei das dem festen Punkt entgegengesetzte Ende des letztgenannten Hel>els mit der Handgassteuerung verbunden ist, derart, daß unabhängig von der jeweiligen Stellung der Handsteuerung die Verschiebung des festen Punktes des Hebels eine Betätigung der Steuerungsstange der Einspritzpumpe ermöglicht.
7. Kraftfahrzeug nach einem oder mehreren »5 der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsorgane mit festen oder beweglichen Anschlagen versehen sind, welche die Unterbrechung der Speisung der Turbinen begrenzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Q 5137 4.52
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