DE837553C - Absperrhahn fuer Druckluftbremsleitungen - Google Patents

Absperrhahn fuer Druckluftbremsleitungen

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DE837553C
DE837553C DEK2341A DEK0002341A DE837553C DE 837553 C DE837553 C DE 837553C DE K2341 A DEK2341 A DE K2341A DE K0002341 A DEK0002341 A DE K0002341A DE 837553 C DE837553 C DE 837553C
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DE
Germany
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tap
locking member
housing
valve
stopcock according
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Expired
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DEK2341A
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English (en)
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DE1611576U (de
Inventor
Dr Ernst Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knorr Bremse GmbH
Original Assignee
Knorr Bremse GmbH
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Publication date
Application filed by Knorr Bremse GmbH filed Critical Knorr Bremse GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/04Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses
    • B60T17/043Brake line couplings, air hoses and stopcocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

  • Absperrhahn für Druckluftbremsleitungen Die Erfindung bezieht sich auf einen Absperthähn für Druckluftbremsleitungen jener bekannten Bauart, die ein mit kugelig gewölbter Fläche ausgestaltetes Sperrglied besitzt. Dieses Sperrglied wirkt in der Abschlußstellung mit einer ringförmigen, elastisehen Dichtung zusammen, die durch den Druck der Luft in der Leitung gegen die Kugelhaube des Sperrgliedes gepreßt wird. Je nachdem ob es die Leitung schließt oder öffnet, gibt das Sperrglied, das unter axial verlaufender Federwirkung steht, durch unter (lern hinfluß dieser Feder zustande kommende, gesteuerte Längsverschiebung eine Bohrung zur Entlüftung des Ha'hngehäuses und der angeschlossenen, abgehenden Leitung (Bremskupplung) frei oder schließt sie.
  • Die derzeit im Gebrauch befindlichen Hähne dieser Bauart erfordern zu ihrer Herstellung verschiedene Bearbeitungsvorgänge, welche die Herstellungskosten erhöhen und die Fertigungszeit in unerwünschter Weise verlängern. So befindet sich bei der bekannten eines solchen Hahnes am Hahngehäuse eine kragenartige Steuerscheibe, deren steuernde Kanten mit einer am Hahngriff befindlichen Nase zusammenarbeiten und die Längsbewegung des Sperrgliedes im Gehäuse bewirken, die zur Henbeiführung und Unterbrechung der Entlüftung des Hahngehäuses erforderlich ist. Außerdem dienen in dieser kragenartigen Steuerscheibe befindliche Rasten zur Festlegung der Endlagen des Hahnes. Der Verlauf der Kanten dieser Steuerscheibe macht eine umständliche Bearbeitung des Hähngehäuses mittels Spezialfräsers notwendig. Auch die am Betätigungsgriff befindliche Nase bedarf einer besonderen, als umständlich zu bezeichnenden Bearbeitung.
  • Werden die Hahngehäuse anstatt aus hochwertigem Temperguß aus gewöhnlichem Gußeisen -hergestellt, sind zur Erzielung der erforderlichen Haltbarkeit größere Wandstärken notwendig, durch die die Bearbeitungsverhältnisse besonders ungünstig werden.
  • Es ist zwar bereits ein Absperrhahn entwickelt worden, bei dem die mit dem Halmgriff zusammenwirkende Steuerscheibe am äußeren Hahngehäuse in Fortfall kommt und die die Axialverschiebung des Verschlußorgans steuernden und damit die Gehäuseentlüftung überwachenden Teile in das Innere des Hahngehäuses verlegt sind. Diese Teile sind aber keineswegs einfach und nur unter Anwendung zeitraubender und damit die Fertigungskosten erhöhender Bearbeitungsvorgänge herstellbar. Insbesondere ist auch bei diesem Hahn die Einarbeitung je eines Langloches in den Gehäusehals und in den den Betätigungsgriff tragenden Drehzapfen des Sperrgliedes notwendig. Gerade diese Maßnahme ist gegenüber der Anbringung einer einfachen, glatten Durchbohrung oder dem Fortfall der Bohrung im Zapfen überhaupt gemäß der Erfindung besonders umständlich, zeitraubend und kostspielig. Die Erfindung hat sieh zur Aufgabe gestellt, einen Hahn, mit den grundsätzlichen Eigentümlichkeiten der bekannten Bremsleitungsabsperrhähne mit teilweise kugeligem Sperrglied und überwachter Entlüftung so zu vereinfachen, daß die Herstellung sieh unter Vermeidung schwieriger und teurer Arbeitsvorgänge durchführen läßt Ferner liegt es im Gedanken der Erfindung, den Absperrhahn in seiner vorliegenden Form, gegebenenfalls in einer durch Fortfall der Entlüftung in geringem Maß abgeänderten Bauart, möglichst vielseitig, etwa als Wasserablaßhahn an Druckluftbehältern, verwendbar zu machen; um durch eine umfangreiche Anwendung geringere Fertigungskosten und durch Vermeidung von Sonderbauarten günstigere Lagerhaltung zu erzielen.
  • Gemäß der Erfindung wird die Hülse, welehe den halsförmigen, den Hahngriff tragenden Teil des Verschlußorgans umfaßt, zweiteilig ausgeführt, wobei die obere Buchse zur Lagerung des Zapfens und zu seiner Abdichtung gegenüber dem Hahngehäuse, im wesentlichen aber außerdem zur Steuerung der Axialverschiebung des Sperrgliedes dient. Gleichzeitig kann durch Einrastungen in der steuernden Kante die Bewegung des Hahnriegels über seine Eudstellungen hinaus verhindert werden. Es entspricht jedoch dem Gedanken der Erfindung in gleicher Weise, dies durch am Hahngehäuse außen befindliche, im Bewegungsbereich des Handgriffes liegende Anschläge unmöglich zu machen. Der untere Teil der erwähnten Hülse besitzt den zur drehbaren Kugelhaube hin gewendeten, als Ventilsitz dienenden Rand. Diese Buchse umschließt den halsförmigen Teil dichtend, wenn nach der bekannten Ausführung der Zapfen für die Entlüftung des Hahngehäuses durchbohrt ist, oder läßt, mit entsprechend größerem Innendurchmesser ausgeführt, die ausströmendeLuft vorbeiströmen, wenn gemäß der vorliegenden Ausführung die Durchbohrung des Zapfens entfällt.
  • Insbesondere in dieser vereinfachten Bauart kann erfindungsgemäß der Hahn auch an anderer Stelle als Absperrorgan im Zuge der Bremsluftleitungen Verwendung finden, so etwa als Wasserabsperrhahn an Luftbehältern für Lokomotiven. Den Übergang zwischen Hahngehäuse und Behälter bildet in diesem Fall ein Flanschteil, der entsprechend der Führung der Mittelachse des Anschlußstutzens am Luftbehälter den Hahnauslaß in einer parallel- oder ', gleichachsigen Lage zu dieser Mittelachse hält.
  • Die erfindungsgemäßen Ei.gentüml,ichkeiten des Hahnes sind in den zeichnerischen Darstellungen enthalten, und zwar zeigt Fig. i einen Schnitt durch einen Hahn in erfindungsgemäß vereinfachter Bauart, Fig.2 eine räumliche Darstellung der oberen Buchse als Steuerungsbuchse für die Axialbewegung des Sperrgliedes, Fig. 3 den Betätigungsgriff des Hahnes in Verbindung mit den Anschlägen zur Festlegung der Endstellungen, Fig.4 und 5 einen Absperrhahn als Wasserablaßhahn angebaut an einen Hauptluftbehälter für Lokomotiven.
  • Nach Fig. i ist in dem Hahngehäuse i der Zapfen 3 des dreh baren Sperrgliedes 2 von der im Gehäuse fest eingesetzten Buchse 4 so umschlossen, daß er einmal mittig zu seiner Längsachse gelagert ist und zum anderen bei seiner Durchführung durch das Gehäuse zugleich abgedichtet wird. Die untere Stirnfläche der Buchse 4 stellt die steuernde Kante für die Axialibewegung des Sperrgliedes 2 zwecks Freigabe bzw. Sperrung der Entlüftungsbohrung 5 beim Schließen oder Öffnen des Hahnes dar, deren Gestaltung in Fig. 2 räumlich gezeigt ist. Bei der Drehbewegung von der einen Endstellung in die andere gleitet der Bolzen 6 in dem Zapfen. 3 des Sperrgliedes 2, das unter dem axial verlaufenden Druck der,Feder 7 steht, an der Steuerkurve entlang und zwingt diesem Sperrglied die durch die Charakteristik der Steuerkurve gegebene Längsbewegung auf. Die Endstellungen des Hahnes können in der Steuerkurve durch entsprechend tief gehaltene Rasten festgelegt sein, in die der Bolzen 6 beim Erreichen dieser Stellungen einfällt. Um in jedem Fall ein Verbiegen oder gar ein Abscheren des Bolzens, gegebenenfalls auch eine Beschädigung der Steuerbuchse zu vermeiden, ist die Festlegung der Endstellungen des Hahnes durch Anschläge 15 am oberen Gehäuserand erfolgt, die in Fig. i und 3. dargestellt sind, wobei dann die Rasten in der Steuerkurve ganz flach gehalten werden können, eine Maßnahme, die sich im Interesse einer leichteren, Fertigung im Preßverfahren günstig auswirkt. Der Bedienungshandgriff 16 trägt einen Ansatz 17, der seine Bewegung über seine beiden Endstellungen hinaus hindert. Im übrigen kann bei dem Verzicht auf eine mit ihm zusammenwirkende Steuerscheibe und auf die Rasten zur Festlegung der Endstellungen der Hahngriff denkbar einfach ausgeführt werden. Es bedarf nicht einmal eines vierkantigen Zapfens zum Aufsetzen des Griffes, sondern der Vahngriff kann mit einer Bohrung auf einen runden Teil aufgesetzt und durch einen Splint oder urgeschlitzten Steckbolzen gesichert werden. Bei geschlossenem Hahn ist der Bund des Sperrgliedes mit der in ihm eingelegten Dichtung 8 von dem ventilsitzartigeii Rand 9 der den Zapfen des Sperrgliedes umgebenden Buchse io abgehoben.. Diese Buchse io als zweiter Teil der aufgeteilten Führungshülse des Hahnes der bisherigen Ausführung dichtet eng umschließend den Zapfen gegen das Gehäuse ab, wenn die im Hahngehäuse und in dem abgehenden Leitungsteil (Bremskupplung) eingeschlossene Druckluft über eine längs durch den Zapfen 3 geführte Bohrung mit einer Querverbindung zu der Entlüftungsöffnung 5 in der Gehäusewandung abströmt. Entfällt diese Bohrung, durch die der tragende Querschnitt des Zapfens 3 vermindert wird, bietet die Vergrößerung des Innendurchmessers der Buchse io in der dargestellten Weise der eingeschlossenen Luft die Möglichkeit, am Zapfen 3 vorbei durch die Entlüftungsöffnung 5 ins Freie zu gelangen. Die Vorteile, die der Hahn nach der Erfindung gegenüber den bisher gebräuchlichen Bauarten hat, sind augenfällig und', nochmals zusammerlgefaßt, folgende: i. Durch den Fortfall der kragenartigen Steuerscheibe am Gehäusehals wird die Zugänglichkeit für Werkzeuge zur Ausführung von Dreh- und Bohrarbeiten verbessert; 2. die schwierige Fräsarbeit zur Herstellung der Steuerkanten an der Steuerscheibe fällt fort; 3. der Handgriff wird einfacher, weil die mit der Steuerscheibe zusammenarbeitende Steuernase fortfällt. Es kann sogar auf den Vierkant zum Aufsetzen des Halmgriffes verzichtet werden; 4. die Gehäuseentlüftung bei geschlossenem Hahn vollzieht sich über rundgebohrte Kanäle oder unmittelbar aus dem Gehäuse über die im Gehäusehals angebrachten Entlüftungsöffnungen; 5. bei eintretender Abnutzung sind die der Abnutzung unterworfenen Teile leicht zu ersetzen. Es braucht bei Abnutzung der steuernden Kante nicht das ganze Gehäuse verworfen zu werden, wie es der Fall ist, wenn die steuernde Scheibe kragenartig am Gehäuse angegossen ist; 6. die der Abnutzung unterworfenen Teile können gehärtet und in einwandfreier Weise geschmiert werden; 7. durch Auswechseln der steuernden Buchse kann die Charakteristik der Steuerbewegung geändert werden.
  • In Fig. 4 und 5 ist als Erfindungsgedanke die weitergehende Verwendung des bisher ausschließlich im Zuge der Bremsluftleitungen angeordneten Absperrorgans dargestellt. In beiden Abbildungen ist die Einbauweise des Hahnes 2o als Wasserablaß'ha'hn am Hauptluftbehälter 21 einer Lokomotive gezeigt. Je nach seiner Bauart wird der Hahn durch ein Übergangsstück getragen, dessen Befestigungsflansch ;geneigt, 22, oder waagerecht, 23, liegt und dadurch den Hahnauslaß in eine parallel-oder gleichachsige Lage zum Anschlusstutzen am Behälter bringt. '

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absperrhahn für Druckluftbremsleitungen u. dgl., bei dem das Sperrglied einen den Teil einer Kugeloberfläche aufweisenden, zur Steuerung der Entlüftung des Hahngehäuses bei geschlossenem Hahn unter Federwirkung axial verschiebbaren Bauteil bildet, dadurch gekernzeichnet, das die Steuerung der Axialverschiebung des Sperrgliedes (2) durch die Stirnkante einer entsprechend gestalteten, in. das Hahngehäuse (i) fest eingesetzten Buchse im Zusammenwirken mit einem quer durch den Zapfen (3) des Sperrgliedes (2) geführten Bolzen (6) erfolgt.
  2. 2. Absperrhahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das die Entlüftung des Hahngehäuses durch Bohrungen im zapfenartigen Teil (3) des Sperrgliedes (2), ferner eine weitere (5) im Hähngehäuse (i) erfolgt, wenn der Hahn sich in der Abschlusstellung befindet und die Bohrungen im Zapfen des Sperrgliedes (3) mit den Bohrungen (5) im Hahngehäuse (i) in Deckung stehen.
  3. 3. Absperrhahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das durch eine entsprechende Gestaltung des Ventils (8, 9) in der Abschlußstellung des Hahnes die Luftführung zur Entlüftung seines Gehäuses (i) unmittelbar aus diesem zu den Entlüftungsbohrungen (5) gegeben ist.
  4. 4. Absperrhahn nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, das die Bewegung des Sperrgliedes (2) über seine Endstellung hinaus durch am Hahngehäuse (i) ;befindliche Anschläge (17) verhindert wird.
  5. 5. Absperrhahn nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, das der bisher ausschließlich als Absperrorgan für Druckluftleitungen verwendete Hahn (2o) auch als Wasserablaß-'hahn für Behälter (21) Anwendung finden kann.
  6. 6. Absperrhahn nach Anspruch i bis 5; dadurch gekennzeichnet, das der Hahn in seiner Anwendung als Wassera'blaß'hahn von einem Flanschteil (22 oder 23) getragen wird, der den Hahnauslaß in einer zum Anschlusstutzen am Behälter parallel- oder gleichachsigen Lage hält.
DEK2341A 1950-03-30 1950-03-30 Absperrhahn fuer Druckluftbremsleitungen Expired DE837553C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058540B (de) * 1957-01-16 1959-06-04 Auxiliaire De L Ind Et Des Min Absperr- oder Verteilervorrichtung, insbesondere Lufthahn fuer Druckluft-bremsanlagen von Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1058540B (de) * 1957-01-16 1959-06-04 Auxiliaire De L Ind Et Des Min Absperr- oder Verteilervorrichtung, insbesondere Lufthahn fuer Druckluft-bremsanlagen von Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen

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