DE83455C - - Google Patents

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DE83455C
DE83455C DENDAT83455D DE83455DA DE83455C DE 83455 C DE83455 C DE 83455C DE NDAT83455 D DENDAT83455 D DE NDAT83455D DE 83455D A DE83455D A DE 83455DA DE 83455 C DE83455 C DE 83455C
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DENDAT83455D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/02Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of discs

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine besondere Anordnung mehrerer Schälmaschinen für Getreide und Hülsenfrüchte jeder Art, bei welchen die Körner durch Schneckenförderung eine Reibung und Pressung unter sich und gegen eine feststehende' Wand erfahren. Dieselbe hat den Zweck, sowohl die Abnutzung, welche 'die Lager der Schneckenachsen infolge des Auftretens hoher Seitendrucke erleiden, fast' vollständig aufzuheben und so die Betriebsfähigkeit der Maschinen bedeutend zu erhöhen, als auch eine ausgiebige Reinigung des zu entschalenden Materials zu bewirken.
Dies wird dadurch erreicht, dafs mehrere Schälmaschinen über einander angeordnet sind, welche zu je zweien durch eine Welle derart verbunden sind, dafs die Schnecken nach entgegengesetzten Richtungen fördern, wobei der Seitendruck auf die Wellenlager aufgehoben wird.
Diese Anordnung ist in der beiliegenden Zeichnung bildlich dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Schnitt und
Fig. 2 eine Ansicht der Entschalungsvorrichtung.
In einem Hohlkörper α befindet sich auf einer Achse, b eine Schnecke c. Die Achse b ruht in einem Lager d, welches an dem Hohlkörper oder anderswo in geeigneter Weise befestigt ist. Die Achse b wird zweckmäfsig an den Lagern mit einem Stellringe versehen, um ein Verschieben der Achse in seitlicher Richtung zu verhindern. Der Hohlkörper erhält am oberen Ende einen Einlauf für das Getreide und eine Oeffhung, welche mit einer Klappe f versehen ist, welche mittelst eines Scharnieres g an dem Hohlkörper α befestigt ist. Die Platte f kann mit Gewichten h von verschiedener Schwere belastet werden. Unmittelbar hinter dem Hohlkörper befindet sich ein Luftkanal ζ, durch welchen vermöge eines Exhaustors Luft nach oben gesaugt wird, zu dem Zweck, sowohl die Holzfaser von dem Korn zu trennen, als auch die bei dem Verfahren angefeuchteten Getreidesorten ausgiebig zu trocknen.
Es ist ersichtlich, dafs bei dieser beschriebenen Schälmaschine noch der Uebelstand vorhanden ist, dafs die sich drehende Schnecke c in seitlicher Richtung einen bedeutenden Druck ausübt, dem auch das bestgebaute Lager und die stärksten Stellringe mit der Zeit nicht widerstehen können und durch dessen Wirkung das Lager in kurzer Zeit unbrauchbar wird. Da nun ein einmaliges Behandeln des Getreides wegen der Unvollständigkeit der Entschalung nicht genügt, sondern vielmehr der Procefs mehrere Male wiederholt werden mufs, so sind zu diesem Zwecke mehrere Entschalungsvorrichtungen I bis VIII über einander angeordnet, und zwar so, dafs immer je zwei von ihnen, I und V, II und VI. . ., sich auf einer gemeinsamen Welle b befinden und die Schnecken c auf diesen Wellen in entgegengesetzter Richtung arbeiten, so dafs der Seitendruck aufgehoben wird. Die Bewegung der ganzen Vorrichtung erfolgt durch Riemscheiben e, welche von '' der Triebwelle angetrieben werden. Entsprechend dem Luftkanal i der Vorrichtung II
sind hinter einander die Luftkanäle i i i der Apparate II bis IV und VI bis VIII angeordnet.
Zwischen den Apparaten I, II, III und IV u. s. w. sind schräge Gleitflächen k vorgesehen, auf denen das Getreide von einer EntschalungST vorrichtung zur anderen übergeht.
Das durch den Einlauf der Vorrichtung I continuirlich eingeworfene Getreide wird durch die sich drehende Schnecke c in' der Richtung des Pfeiles geprefst, und die Körner werden durch gegenseitiges Reiben an einander' und gegen eine Wand des Hohlkörpers gereinigt.
Das geschälte Getreide gelangt nun durch die Regulirklappey in den Kanal z, in welchem die vom Exhaustor angesaugte Luft dasselbe eine Zeit lang schwebend erhält, so dafs die Holzfaser von den Kernen geschieden und die Früchte, welche bei dem Entschalen etwas angefeuchtet werden können, durch den Luftstrom getrocknet werden. Darauf fallen die entschälten Körner auf die Gleitfläche k und von da in den nächst tiefer liegenden Apparat II, wo dasselbe Spiel von neuem beginnt.
Ist das Getreide in der Vorrichtung IV angelangt, so wird es durch einen Elevator in die Höhe gehoben und gelangt auf der anderen Seite in die Vorrichtung V, durchläuft die Vorrichtungen VI bis VIII und wird dann endlich in eine Bürstmaschine zur weiteren Reinigung geleitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schälmaschine für Getreide und Hülsenfrüchte jeder Art, bei welcher die Körner durch Schneckenförderung eine Reibung und Pressung unter sich und gegen eine feststehende Wand erfahren, gekennzeichnet durch mehrere über einander liegende, zu je zweien durch eine Welle derart verbundene Schneckenbehälter (I bis VIII), dafs die Schnecken (c) zur Entlastung der Wellenlager (dd) von Seitendruck nach entgegengesetzten Richtungen fördern, während der Auslauf jedes einzelnen Behälters zusammen mit dem Einlauf des jedesmal darunter liegenden an eine gemeinsame Windleitung (i) angeschlossen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT83455D Active DE83455C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971269C (de) * 1953-04-25 1958-12-31 Karl Heinz Fiedler Vorrichtung zum Behandeln von Getreide u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971269C (de) * 1953-04-25 1958-12-31 Karl Heinz Fiedler Vorrichtung zum Behandeln von Getreide u. dgl.

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