DE8317796U1 - Aufteilungsmuffe fuer fernmeldekabel - Google Patents

Aufteilungsmuffe fuer fernmeldekabel

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DE8317796U1
DE8317796U1 DE19838317796 DE8317796U DE8317796U1 DE 8317796 U1 DE8317796 U1 DE 8317796U1 DE 19838317796 DE19838317796 DE 19838317796 DE 8317796 U DE8317796 U DE 8317796U DE 8317796 U1 DE8317796 U1 DE 8317796U1
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Description

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kabel metal electro
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
83-33/N
15. Juni 1983
Aufteilungsmuffe für Fernmeldekabel
Die Neuerung bezieht sich auf eine Aufteilungsmuffe für Fernmeldekabel mit Lichtwellenleitern, bestehend aus einem Gehäuse, in welches das Fernmeldekabel auf einer Seite eingeführt ist und -aus welchem auf der gegenüberliegenden Seite Lichtwellenleiter einzeln oder in Bündeln austreten, die durch eine an der einen Stirnseite des Gehäuses angeordnete, quer zur Richtung der Lichtwellenleiter liegende Platte aus mechanisch festem Material hindurch7,eführt sind.
Aufteilungsmuffen dienen in der Fernmeldetechnik der Verbindung von vielpaarigen Hauptkabeln oder Ortsverbindungskabeln mit den sogenannten Aufteilungskabeln von Vermittlungsstellen. In eine solche Aufteilungsmuffe wird auf der einen Seite das vielpaarige Außenkabel eingeführt und auf der anderen Seite der Muffe tritt eine größere Anzahl von Aufteilungskabeln aus. Solche Aufteilungsmuffan werden üblicherweise in Kabelkellern oder anderen Räumen von Vermittlungsstellen angeordnet.
In der herkömmlichen Technik mit metallischen Leitern sind solche Muffen beispielsweise unter der Bezeichnung "ThermoplastkJemmuffe" bekannt geworden (DE-AS 21 57 718). Eine solche Muffe ist prinzipiell auch für Fernmeldekabel mit Lichtwellenleitern geeignet. Ihr Nachteil besteht darin, daß sie im Falle
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von Störungen zum Durchführen von Messungen geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden muß, wobei auch noch die Verbindungsstellen der einzelnen Lichtweilenleiter unterbrochen und nach dem Messen wieder hergestellt werden müssen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufteilungsmuffe für Fernmeldekabel mit Lichtwellenleitern anzugeben, die ohne wesentlichen Aufwand und insbesondere ohne Eingriff in den Muffenkörper für Meßzwecke geeignet ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Aufteilungsmuffe der eingangs geschilderten Art gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß in der Platte eine Vielzahl von Kuppiungsbuchsen, die auf beiden Seiten aus der Platte herausragen, zum Einstecken der Lichtwellenleiter angeordnet ist.
Eine solche Aufteilungsmuffe hat den Vorteil, daß sie nur einmal am Ende eines Außenkabels angebracht zu werden braucht und dann ohne Eingriff in das Gehäuse jederzeit für Messungen zur Verfugung steht, die wegen Störungen oder zur Kontrolle durchgeführt werden sollen. Im Innern der Aufteilungsmuffe können die einzelnen Lichtwellenleiter mit Steckerstiften ausgerüstet und in die Kupplungsbuchsen gesteckt v/erden. Hierbei wird im Gehäuse der Aufteilungsmuffe für jeden Lichtwellenleiter zweckmäßig ein für Reparaturzwecke benötigter Vorrat untergebracht.
Die weiterführenden Lichtwellenleiter der Aufteilungskabel sind ebenfalls mit Steckerstiften ausgerüstet, so daß sie jederzeit aus den Kupplungsbuchsen herausgezogen werden können. Die Kupplungsbuchsen stehen dann zum Anschluß von Meßgeräten zur Verfugung, mit denen die Funktionsfähigkeit des Außenkabels geprüft werden kann. Auf der anderen Seite können aber auch die Aufteilungskabel und darni+. auch die Vermittlungsstelle leicht überprüft werden, da die mit den Steckerstiften bestückten Lichtwellenleiter leicht an Meßgeräte an^eschlossen werden können.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung ist in den Zeichnungen dargestellt.
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Es zeigen!
Fig. 1 eine Seitenansicht der Aufteilungsmuffe teilweise im Schnitt;
Pi§. 2 die Platte mit den Kupplungsbuchsen in vergrößern tem Maßstab;
Fig. 3 eine Kupplungsbuc'nse in nochmals vergrößertem Maßstab.
Der Einfachheit halber werden im folgenden das Kabel mit Lichtwellenleitern als "LWL-Kabel" und die Lichtwellenleiter mit "LWL" bezeichnet.
Mit 1 ist das Gehäuse einer Aufteilungsrnuffe bezeichnet, welche eine beliebige Ausführungsform haben kann. Vorzugsweise handelt es sich um eine sogenannte Thermoplastklemmuffe. Dieses Gehäuse ist an der Stelle 2 in ebenfalls beliebiger Ausführungsform verschlossen. Auf der einen Seite ist in das Gehäuse 1 das LWL-Kabel 3 eingeführt, dessen einzelne LWL 6, welche der Einfachheit halber in den Fig. 1 und 2 nicht mit dargestellt sind, im Gehäuse 1 aufgeteilt sind. Pi den Enden aller LWL 6 werden Steckerstifte 7 angeschlossen, wie sie beispielsweise aus Fig. 3 hervorgehen.
An der der Einführungsstelle des LWL-Kabels 3 gegenüberliegenden Stirnseite des Gehäuses 1 ist eine Platte 4 aus mechanisch festem Material angebracht, welche diese Stirnseite vollständig verschließt. Wenn das Gehäuse 1 im Querschnitt rund ist, handelt es sich um eine kreisförmige Platte. Zwischen Platte 4 und Gehäuse 1 ist eine Dichtung 5 angebracht, welche beispielsweise als Dichtring ausgeführt ist. Die Platte 4 kann aus Kunststoff, wie beispielsweise Polyethylen, oder auch aus Metall, wie beispielsweise Aluminiumguß, bestehen. Zum einfacheren Einbau der Platte 4 kann dieselbe auch quergeteilt sein, und zwar vorzugsweise in der durch die strichpunktierte Linie 9 angeordneten Mittelebene.
In der Platte 4 ist eine Vielzahl von Kupplungsbuchsen 8 angeordnet, die auf beiden Seiten aus der Platte herausragen und zum Einstecken der Steckerstifte geeignet sind, welche am Ende der LWL 6 angebracht sind. Die LWL 6 des LWL-Kabels 3 werden mittels der Steckerstifte 7 in die Kupplungsbuchsen 8 eingesteckt, wobei die Kupplungsbuchsen und die Steckerstifte 7 so aufeinander abgestimmt sind, daß die Steckerstifte eine genau vorgegebene Endposition erhalten. Nach Einstecken aller Steckerstifte 7 kann das Gehäuse 1 verschlossen v/erden.
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Die LWL der anschließenden Aufteilungskabel sind mit gleichen Steckerstiften wie die LWL 6 versehen* Sie werden von außen in die Kupplungsbuchsen 8 eingesteckt, wodurch die leitende Verbindung für die optischen Signale hergestellt ist. Für Messungen» die im Falle von Störungen oder zur Kontrolle durchgeführt werden sollen, brauchen nur die Steckerstifte der LWL der Aufteilungskabel aus den Kupplungsbuchsen 8 herausgezogen zu werden. Es kann dann einerseits direkt in das LWL-Käbel 3 hineingemessen werden und andererseits ist auch eine Messung in Richtung der Aufteüungskäbel bzw. der Vermittlungsstelle möglich.
Damit innerhalb des Gehäuses 1 der Aufteilungsmuffe möglicherweise neue Steckefstifte 7 gesetzt werden können, ist es zweckmäßig, innerhalb des Gehäuses 1 eine Überlänge in Form von aufgewickeltem Vorrat für jeden LWL 6 unterzubringen.

Claims (5)

kabelmetal electro Gesellschaft mit beschränkter Haftung 83-33/N 15. Juni 1983 Schutzansprüche
1. Aufteilungsmuffe für Fernmeldekabel mit Lichtwellenleitern, bestehend aus einem Gehäuse» in welches das Fernmeldekabel auf einer Seite eingeführt ist und aus welchem auf der gegenüberliegenden Seite Lichtwellenleiter einzeln oder in Bündeln austreten, die durch eine an der einen Stirnseite des Gehäuses angeordnete, quer zur Richtung der Lichtwellenleiter liegender Platte aus mechanisch festem Material h.indurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Platte (4) eine Vielzahl von Kupplungsbuchsen (8), die auf beiden Seiten aus der Platte (4) herausragen, zum Einstecken der Lichtwellenleiter (6) angeordnet ist.
2. Muffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (4) quergeteilt ist und aus mindestens zwei Teilen besteht.
3. Muffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (4) feuchtigkeitsdicht im Gehäuse (1) angeordnet ist.
4. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (4) aus Kunststoff besteht.
5. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet» daß die Platte (4) aus Metall besteht.
DE19838317796 1983-06-18 1983-06-18 Aufteilungsmuffe fuer fernmeldekabel Expired DE8317796U1 (de)

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