DE8317641U1 - Transportable schuettgutfilterzelle zur luftreinigung und gassorption - Google Patents

Transportable schuettgutfilterzelle zur luftreinigung und gassorption

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DE8317641U1 DE19838317641 DE8317641U DE8317641U1 DE 8317641 U1 DE8317641 U1 DE 8317641U1 DE 19838317641 DE19838317641 DE 19838317641 DE 8317641 U DE8317641 U DE 8317641U DE 8317641 U1 DE8317641 U1 DE 8317641U1
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Description

DELBAG-LUFTFILTERGMBH KBSI seite 1/8
Holzhauser Str. 159
1000 Berlin 27
Gebrauchsmusteranmeldung
Transportable SchüttgutfUterzelle zur Luftreinigung und Gassorption
Die Erfindung betrifft eine Filterzelle zur Luftreinigung und Gassorption, deren durch Lochbleche begrenzte Hohlräume mit einem beliebig auswechselbaren adsorptiv wirksamen Schüttgut auffüllbar sind, und welche sich zum direkten Einbau in Einbaurahmen, Decken, Wände oder Filteraufnahmegehäuse eignet.
Solche Schüttgutfilterzellen sind aus dem Stand der Technik in den verschiedensten Formen bekanntgeworden. In der Regel handelt es sich um mehreckige, runde oder ringförmig angeordnete Zylinder- oder Patronengehäuse, deren Hohlräume durch Lochbleche begrenzt sind. Diese Hohlräume werden durch rieselfähige Kontaktmittel ausgefüllt und können so bedarfsweise nach dem Verbrauch durch ein frisches Adsorbens ersetzt werden. Weiterhin sind rechteckige Schüttgutfilterzellen bekanntgeworden, deren Hohlräume zickzackförmig angeordnet sind. Außerdem gibt es Filterplatten, in denen die lochblechbegrenzten Hohlräume mäanderförmig aufgeteilt sind und durch Stege auf ihrem gegenseitigen Abstand gehalten werden. Alle Konstruktionen in dieser Bauart können von einer Seite her oder von beiden Seiten mit Kontaktmittel beschüttet werden. Hierzu sollen aus dem Stand der Technik einige veröffentlichte BeisDiele von diesbezüglichen Druckschriften genannt werden:
US-PS 2.544.733, US-PS 2.579.477, DE-OS 2.550.243, DE-GM 7.610.244, DE-OS 3.129.384, DE-OS 2.427.081.
2 /8
Die Kritik an diesem Stand der Technik richtet sich vor allem auf die zum Teil sehr aufwendigen apparativen, manchmal sogar unnützen Maßnahmen, um ein solches Filtersystem funktionell zu gestalten. Das Verhältnis der angeströmten Filterstimfläche zum Volumen der zu beschüttenden luftdurchlässigen Hohlräume ist darüber hinaus in den meisten Fällen keineswegs immer optimal ausgelegt. Entweder sind die Zwischenräume für die Durchströmung zu groß und die Schüttkammern zu klein oder es verhält sich genau umgekehrt und erhöht so die Druckdifferenzen der Filterzelle während des Betriebes.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei Verwendung immer gleicher Bauteile in billiger Herstellart gleichzeitig eine so günstige geometrische Aufteilung mit einer Vielzahl von Schüttkammern im Verhältnis zu den Abmaßen der Anströmfläche zu schaffen, daß tatsächlich ein Optimum an Filterleistung entsteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der an beiden Seiten durch gelochte abdichtende Deckelplatten verschließbare, mit zwei Griffen versehene Filterkörper beispielsweise etwa zehn Stück lochblechbegrenzte, gerade verlaufende 50 bis 60 mm dicke Hohlräume aufweist, die mit einem körnigen Schüttgut beliebig oft befüllbar sind und im wesentlichen aus U-förmig oder rechtwinklig abgekanteten Leisten und Lochblechen oder Rahmenblechen gebildet werden, die sich gegenseitig durch mindestens 20 bis 30 Stück herausgedrückter, gleichmäßig verteilter Warzen innerhalb der Lochbildflächen distanzieren und aussteifen, wobei sie auch gegen die beiden Rahmenaußenbleche den erforderlichen Abstand halten, während zusätzlich eingeschweißte Gewindelochleisten eine Distanz von ca. 10 bis 15 mm in den luftdurchlassenden Schlitzen an den oberen und unteren Blechrändern offenhalten, in die die beidseitigen 6 bis 8 mm dicken Deckelplatten durch Inbusschrauben gehalten werden und in versenkter Weise mit ihren Plattendichtungen aus Schaumstoff dichtend darin eintauchen.
3/8
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden geschlossene! RahmenauGer.bleche an den Enden U-förmig abgekantet sind, hingegen die hohlraumbildenden U-Form-Lochbleche rechtwinklig nach innen weisende Endabbiegungen haben, die nach dem abwechselnden gegenseitigen Ineinanderstecken lang durchlaufende abdichtende und verbindende SchweiQkontaktstellen bilden, während an den beiden äußeren Hohlraumseiten lediglich rechtwinklig abgebogene Lochbleche mit ihren jeweils abgekanteten kurzen Enden den abgedichteten endgültigen HohlraumverschluG an den Filterzellenseiten herstellen.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung haben alle abgekanteten Lochbleche, die in der Filterzelle ineinandergefügt sind, an den Außenseiten ungelochte Ränder, die mindestens 30 bis 50 mm breit sind, während die Vorderkanten der Lufteintrittsseiten und Luftaustrittsseiten wahlweise entweder ungelocht oder nur zum Teil gelocht sind. Zur Erfinduncisausbildung gehört noch, daß auf der Staubluftseite der Filterzelle, bei der die durch die Profilleisten verbundenen Rahmenaußenbleche mit ihren U-förmig abgekanteten Enden auf den Hohlraum-Außenseiten-Lochblechen dichtend aufliegen, eine umlaufende Dichtung angeordnet ist, während auf der Reinluftseite die U-förmigen Abbiegungen die U-Form-Lochbleche zum Zwecke des Luftdurchlasses nicht berühren und einen durchlaufenden Spalt von 8 bis 10 mm offenlassen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Filterzellenkörper ein mit Kontaktmitt aufschüttbares optimiertes Hohlraumvolumen von 75 bis 80 Litern in seinen Kammern hat, was voraussetzt, daß die Außenabmessungen der Filterzelle etwa 610 mm χ 610 mm χ 292 mm sind, während für größere oder kleinere Abmessungen ein entsprechendes Volumen an Hohlraum relativiert ist.
Schließlich ist die Erfindung noch dadurch bestimmt, daß die Dicken aller Formbleche und Lochbleche bzw. Verbindungsbleche, die aus verzinktem Stahlblech oder Edelstahl oder aus Kunststoff hergestellt sind, nicht stärker als 1,5 mm und die Löcher der i_ochbleche nicht größer sind als 1 mm.
DELBAG-LUFTRLTERGMBH LlSSSSl seit. 4/β
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Figur 1 ist eine perspektivische Darstellung des Filterzellenkörpers und zeigt eine geöffnete mit den beiden Deckeln verschlieQbare Konstruktion, in der die Luftstromrichtung vermerkt ist.
Figur 2 ist ein Schnitt durch die Filterzelle mit den Flacheisen-Handgriffen, um die Lage der Hohlräume und der Distanzwarzen und die Aneinanderfügung der einzelnen Formteile zu verdeutlichen. In dieser Darstellung sind auch die Gewindelochleisten zur Deckelhalterung und Abstandshalterung eingezeichnet.
Figur 3 kennzeichnet schließlich noch die verschiedenen wenigen Abkant- und Biegeformen de;* Form- und Lochbleche bzw. Verbindungsleisten, aus denen die komplette Filterzelle zusammengesetzt ist.
Wie aus Figur 1 hervorgeht, besteht der Filterzellenkörper 1 aus 4 Hauptteilen und aus einer Deckelplatte. Die den äußeren Rahmen bildenden Seitenteile 2, die mit den Verbindungsleisten 3 zusammengeschweißt sind, sind im Prinzip die eigentlichen umlaufenden Flanschflächen, auf die die Gummidichtungen 24 aufgeklebt werden. Die einzelnen Kammern oder Hohlräume 24, für das Schüttgut 22 werden durch die feingelochten Seitenbleche 2 gebildet. Die Gewindelochleisten 6, die in die Schlitze 4 für den Luftein- und auslaß 12 eingeschweißt werden, erfüllen zum einen die Funktion der Abstandshalterung im Bereich der oberen und unteren Lochblechkanten 3, und zum anderen bilden sie die Halterung für die Inbusschrauben 10 der Verschlußdeckelplatten 7 mit den Löchern 8 und der Dichtung 9. Zum Transport und zur besseren Handhabung sind an einer Filterzellenseite 2, zwei Flacheisen-Handgriffe 11 mit schrägen Abbiegungen stumpf angeschweißt. Die angegebene Luftrichtung 12 kennzeichnet in der Figur 1 die Gebrauchslagen.
IfIIII
DELBAG-LUFTRLTERGMBH fl^Hl Seite 3/8
Aus dem Grundriß und dem Schnitt der Figur 2 ist die Anordnung der ineinandergesteckten fsingelochten U-förmig abgekanteten Lochbleche 5 zu sehen, die als Begrenzungswände der Hohlräume 24 zur Aufnahme des Kontaktmittels 22 dienen. Um ein Ausbeulen dieser Begrenzungswände 5 zu verhindern, sind im Bereich der LufteinlaQ- und ausls3schlitze 4 die Lochbleche 5 u. 19 mit nach außen durchgedrückten Warzen 15 großflächig versehen, um sich gegenseitig abzustützen, auszusteifen und zu distanzieren. Diese 25 bis 30 Warzen pro Feld befinden sich direkt im Lochbild und sind dort gleichmäßig über die ganzen Begrenzungswandflächen 5 u. 19 verteilt. Im Schlitzbereich 4 für die einströmende und abströmende Luft 14 stoßen die einzelnen Warzen 15 direkt aufeinander. Dies gilt auch für die beiden jeweils außen liegenden Begrenzungsbleche 19. Deren Warzen 15 berühren die äußeren Rahmenbleche 2 und halten so die Distanz. Die Blechdicken der Formteile sind nicht größer als 1,5 mm, und die Löcher der Lochbleche nicht größer als 1 mm.
Schließlich sind aus der Figur 3 noch die besonders gebogenen Formteile in einer auseinandergezogenen Darstellung zu sehen, mit denen die komplette Filterzelle 1 zusammengefügt wird. Hierzu sind an beiden Endseiten der Filterzelle 1 zwei geschlossene ungelochte Rahmenaußenbleche 2 mit an den Enden U-förmig abgekröpften Ausformungen 17 angeordnet. Diese wiederum sind mit den Verbindungsleisten 3 verschweißt. Die beiden seitlichen Lochbleche 19 mit den abgewinkelten Kantenenden 20 und 21 werden mit dem Teil 5 und Teil 19 über den Kanten 18 und 20 zusammengeschweißt. Die U-förmig gebogenen hohlraumbildenden Lochbleche 5 haben an den beiden Enden aus diesem Grund nach innen weisende kurze Abkantungen 18.
Das Schüttvolumen der Filterzelle in den ungefähren Maßen 610 χ 610 χ 292 mm beträgt 75 bis 80 Liter, und die Hohlraumdicke schwankt zwischen 50 und 60 mm, während die Luftschlitzbreiten zwischen 8 und 10 mm liegen.
■ »41
DELBAG-LUFTRLTER GMBH äßHSa · β ι β
Die erzielbaren Vorteile mit dieser Filterzellenbaukonstruktion bestehen u. a. in der einfachen Bauart, weil nur wenige Normteile für die SchweiQmontage notwendig sind. Weiterhin ist das Verhältnis der zur Verfügung stehenden Hohlräume für die Beschüttung mit dem Kontaktmittel zum Flächenmaß der Anströmfläche außerordentlich günstig und ohne Druckdifferenzerhöhung nicht mehr verbesserbar, bezogen auf die angegebenen Zellenmaße und für den angegebenen Volumen- und Schichtdickenbereich der Kammer zwischen 50 und 60 mm.

Claims (6)

  1. f/ mit einem beliebig auswechselbaren adsorptiv wirksamen Schüttgut auffüllbar sind und
    [> welche sich zum direkten Einbau in Einbaurahmen, Decken, Wände oder Filteraufnahmegehäuse
    |i eignet, dadurch gekennzeichnet, daß der an beiden Seiten durch gelochte abdichtende
    ; Deckelplatten 7 verschließbare, mit zwei Griffen 11 versehene Filterzellenkörper 1 beispielsweise etwa 10 Stck. lochblechbegrenzte, gerade verlaufende 50 bis 60 mm dicke Hohlräume '— 4 aufweist, die mit einem körnigen Schüttgut 22 aus U-förmig oder rechtwinklig abgekanteten
    Leisten 3 und Lochblechen 5 u. 19 oder Rahmenblechen 2 gebildet werden, die sich gegenseitig durch mindestens 20 bis 30 Stck. herausgedrückter Warzen 15 innerhalb der jeweiligen Lochbildflächen distanzieren und aussteifen, wobei sie auch gegen die beiden Rahmenaußenbleche 2 den erforderlichen Abstand halten, während zusätzliche eingeschweißte Gewindebchleisten 6 eine Distanz von 10 bis 15 mm in den luftdurchlassenden Schlitzen 14 an den oberen und unteren Blechrändern offenhalten, in die die beidseitigen 6 bis 8 mm dicken Deckelplatten 7 durvjh Inb-jsschrauben 10 gehalten werden und mit ihren Plattendichtungen 9 aus Schaumstoff dichtend darin versenkt eintauchen.
  2. 2. Filterzelle gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden geschlossenen Rahmenaußenbleche 2 an den Enden 17 U-förmig abgekantet sind, hingegen die hohlraumbildenden U-Form-Lochbleche 5 rechtwinklige nach innen weisende Endabbiegungen 18 haben, die nach dem abwechselnden gegenseitigen Ineinanderstecken lang durchlaufende abdichtende und verbindende Schweißkontaktstellen bilden, während an den beiden äußeren Hohlraumseiten lediglich rechtwinklig abgebogene Lochbleche 19 mit ihren jeweils abgekanteten kurzen Enden 21 den abgedichteten endgültigen Hohlraumverschluß an den beiden Filterzellenseiten herstellen.
    DELBAG-LUFTHLTER GMBH WBBSSM s««8/s
  3. 3. Filterzelle gemäß den Ansprüchen 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, daß alie abgekanteten Lochbleche 5 u. 19, dis in der Filterzelle 1 ineinandergefügt sind, an den Außenseiten 13 ungslochte Ränder aufweisen, die mindestens 30 bis 50 mm breit sind, während die Vorderkanten der Lufteintritts- und Luftaustrittsseiten 12 wahlweise entweder ungelocht oder nur zum Teil gelocht sind.
  4. 4# Filterzelle gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß auf der Staubluftseite der Filterzelle 1, bei der die durch die Profilleisteti 3 verbundenen Rahmenaußenbleche 2 mit ihren U-fö^migen Enden }7 auf den Hohlraumaußenseitenlochblechen 19 dichtend aufliegen, eine umlaufende Dichtung 23 angeordnet ist, während auf der Reinluft?eite die U-förmigen Abbiegungen 17 die U-Formlochbleche 5 zum Zwecke des Luftdurchlasses nicht berühren und einen durchlaufenden Spalt von 8 bis 10 mm offen lassen.
  5. 5. Filterzelle gemäß den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Filterzellenkörper 1 ein mit Kontaktmittel aufschüttbares Hohlraumvolumen 24 von 75 bis 80 Litern in seinen Kammern hat, was voraussetzt, daß die Außenabmessungen der Filterzelle 1 etwa 61D χ 610 χ 292 mm sind, während für größere oder kleinere Abmessungen ein entsprechendes Volumen relativiert ist.
  6. 6. Filterzelle gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Dicken aller Formbleche und Lochbleche 2, 5 u. 19 bzw. Verbindungsleisten 3, die aus verzinktem Stahlblec oder Edelstahl oder aus Kunststoff hergestellt sind, nicht 3tärker als 1,5 mm und die Löcher der Lochbleche nicht größer sind als 1 mm.
DE19838317641 1983-06-15 1983-06-15 Transportable schuettgutfilterzelle zur luftreinigung und gassorption Expired DE8317641U1 (de)

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