DE8317508U1 - Belüftungsplatte für Lager- und Förderanlagen für fluidisierbares Gut - Google Patents

Belüftungsplatte für Lager- und Förderanlagen für fluidisierbares Gut

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DE8317508U1
DE8317508U1 DE8317508U DE8317508DU DE8317508U1 DE 8317508 U1 DE8317508 U1 DE 8317508U1 DE 8317508 U DE8317508 U DE 8317508U DE 8317508D U DE8317508D U DE 8317508DU DE 8317508 U1 DE8317508 U1 DE 8317508U1
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Otto Markert & Sohn 2000 Hamburg De
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Otto Markert & Sohn 2000 Hamburg De
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Description

Glawe, DeIfs, MOIl & Partner - ρ 10837/83 - Seite 4 -
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Belüftungsplatte für Lager- und Förderanlagen für fluidisierbares Gut, die als
Mehrlagengewebe aus zwei quer zueinander verlaufenden |
Fadenscharen ausgebildet ist, von "denen die Fäden der ersten Schar im wesentlichen innerhalb je einer Lage angeordnet sind, während die Fäden der zweiten Schar die Verbindung zwischen den Lagen bilden.
Staubförmiges und feinkörniges Gut gelangt in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand, wenn es von feinverteilter Luft durchsetzt ist. Diese Erscheinung nützt man für die Förderung des Guts in Förderrinnen und zur Entleerung des Guts aus Behältern. Die Böden dieser Anlagen werden mit Belüftungsplatten belegt, die einerseits das Gut von oben nach unten nicht durchlassen, andererseits aber unten aufgegebene Druckluft nach oben durchlassen, so daß sie fein verteilt in das Gut eindringen kann. Derartige Belüftungsplatten müssen zur Erfüllung dieser Aufgaben fein porös sein. Ihr Luftdurchlaßwiderstand soll einerseits so groß sein, daß auch bei unterschiedlicher Gutverteilung ein im wesentlichen gleichmäßiger Luftdurchtritt garantiert ist, andererseits aber so gering sein, wie es die vorgenannte Bedingung zuläßt.
Bekannt sind Belüftungsplatten aus gesintertem Kornmaterial und aus Gewebe. Die bekannte Gewebe-Belüftungsplatte ist als Mehrlagengewebe ausgebildet, in welchem zwei leinwandbindige Lagen in größerem Abstand durch Verbindungsfäden
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Glawe, Delis, Moll & Partner - ρ 10837/83 - Seite 5 *
miteinander verbunden sind, die leinwandbindig von einer Oberfläche zur anderen praktisch senkrecht zur Plattenausdehnung hindurchgehen. Zwischen den beiden Lagen befinden sich glattliegende/ nicht gebundene Fäden als Zwischenschicht. Die Fäden sind dick/ haben geringe Drehung und sind sehr feinfaserig. Daraus resultiert eine voluminöse, weiche Garnstruktur, durch die gewährleistet werden soll, daß sämtliche durch die Art der Bindung verursachten Gewebelücken durch das aufspringende Garn feinfaserig geschlossen werden. Dies ist deshalb notwendig, weil der Leinwandstruktur der einzelnen Lagen und der Lagenverbindung lotrecht zur Gewebeebene verlaufende Strukturelemente innewohnen. Zu diesen lotrechten Strukturelementen gehören in erster Linie die von einer Oberfläche zur anderen durchgehenden Verbindungsfäden, um die herum sich geradewegs durchgehende Kanäle bilden könnten, die durch die Voluminosität des Garn geschlossen werden müssen. Auch treten in den einzelnen Lagen konstruktionsbedingt Zwischenräume auf, vornehmlich zwischen dem Kreuzungspunkt zweier benachbarter Kettfaden und dem benachbarten, von ihnen über- bzw. unterlaufenen Schußfaden, die ebenfalls durch das Aufspringen des Garns geschlossen werden sollen. Das Schließen solcher Gewebeöffnungen erscheint nicht nur erforderlich, um einen gleichmäßigen Luftaustritt aus der Platte zu gewährleisten, sondern vor allem um den Durchtritt feinen Staubes in der entgegengesetzten Richtung zu verhindern. Dieser wäre nicht nur in den Luftzuführungsorganen schädlich, sondern verstopft auch das Gewebe, in dem die Staubpartikeln zwischen den Garnen und Garnfasern festgehalten werden und die Gewebeporen verstopfen. Trotz der Weichheit und Voluminosität des Garns in der bekannten Gewebeplatte neigt diese in unerwünscht starkem Umfang zur Aufnahme von Staub, der auch nicht durch gasförmige oder
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flüssige Spülmittel heraüsgewaschen werden kann und damit zu einer Erhöhung des Luftdurchgangswiderstands, durch den die Platte schließlich unbrauchbar wird, so daß sie ausgewechselt werden muß. Die bekannte Platte hat ferner den Nachteil, daß sie sehr dick und daher sehr teuer ist* Jedoch wurde dies im Hinblick auf die erforderliche Steifigkeit der Platte und für einen großen Staubdurchlaßwiderstand für notwendig gehalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belüftungsplatte der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen geringen Luftdurchlaßwiderstand bei gleichzeitig hinreichend gleichmäßiger Luftverteilung aufweist und/oder dem Staubdurchgang großen Widerstand entgegensetzt bzw. leicht von eingedrungenem Staub befreit werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Fäden der ersten Fadenschar einander im Querschnitt überlappend ohne lotrecht durchgehende Strukturelemente angeordnet sind.
Während die bekannte Belüftungsplatte die feine Verteilung der Luft und den Widerstand gegen das Eindringen von Staub der Feinheit und dichten Verteilung der Fasern des verwendeten Garns anvertraut, beruht die Erfindung auf einem anderen Prinzip insofern, als sie eine überlappte, geschuppte Querschnittsstruktur ohne von der Konstruktion her quer durchgehende Kanalstrukturen schafft. Man ist infolgedessen nicht unbedingt darauf angewiesen, die durch die Bindestruktur entstehenden Kanäle durch fülliges, weiches Garn zu verschließen. Vielmehr kann man Garnqualitäten verwenden, die weniger als das feinporige Material der bekannten Platte
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dazu neigen, eingedrungene Staubpartikeln einzufangen und 1
festzuhalten. Dank der Überlappungsstruktur des Gewebes i
dringt wenig Staub ein, und diejenigen Staubpartikel, die jj
in die Gewebestruktur eingedrungen sind, können dank der f
offeneren Kanalstruktur leichter wieder ausgespült werden. j
Auch hat das erfindungsgemäße Plattengewebe den Vorteil, ■
daß es bei gleicher Staubdichtigkeit wesentlich leichter ρ
als das bekannte ausgeführt werden kann und dennoch eine |
hohe Steifigkeit aufweist. Der Luftdurchtrittswiderstand |
wird erheblich gesenkt. f
Zweckmäßigerweise ist das Gewebe dreilagig ausgebildet,
wobei nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Fäden ·
der mittleren Lage in Richtung der Gewebeerstreckung ab- f
geflacht sind. Dies kann zweckmäßigerweise dadurch erreicht i;
werden, daß eine Mehrzahl von Fäden nebeneinanderliegend } ohne Bindungszwischenräume angeordnet wird. Ferner kann die
abgeflachte Gestalt der Fäden durch eine überwiegend flache
Neigung der Fäden der zweiten Fadenschar erreicht werden, die
das Gewebe von der einen zur anderen Oberfläche durchlaufen. j.
Diese flache Neigung der verbindenden Fäden hat auch den |
Vorteil, daß keine kurz durchgehenden für Staubdurchgang I
anfällige Kanäle geschaffen werden. Die mittlere Fadenneigung i
der flach geneigten Fäden so11 im allgemeinen kleiner als 60°, ι vorzugsweise um 45° und darunter, liegen. Die Abflachung
der Fäden wird ferner dadurch gefördert, daß sie erfindungsgemäß eine nur geringe Drehung aufweisen, die den im Faden
außen liegenden Fasern einen Schrägungswinkel zur Fadenlängsrichtung von vorzugsweise weniger als 20°, insbesondere um
10°, verleiht.
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10837/83 - Seite 8 -
Mindestens die Fäden der mittleren Fadenlage können nach der Erfindung eine grobe Faserstruktur aufweisen. Diese ist zum einen vorteilhaft zur Vermeidung der für die Staubfängigkeit des Gewebes verantwortlichen Feinporigke.it. Zum anderen ergibt sie eine größere Steifigkeit der Fasern und des Garns, die nicht nur in einer erwünschten Steifigkeit des gesamten Gewebes resultiert, sondern auch den Effekt hat, daß das Garn zwischen den einzelnen Bindungspunkten nur wenig aufspringt, so daß die zwischen den einander kreuzenden und benachbarten Fäden strukturmäßig bedingten Kanäle nicht geschlossen werden, sondern für den Luftdurchtritt verfügbar bleiben. Als grobe Faserstruktur ist beispielsweise eine solche mit Faserdicken ab 0,03 mm zu verstehen. Für die Fäden der Mittellage verwendet man bei Nylon als Werkstoff zweckmäßigerweise Faserdicken von etwa 0,04 mm. Zweckmäßig kann es in diesem Zusammenhang auch sein, wenn man einen Faserwerkstoff wählt, der von Haus aus eine große Steifigkeit aufweist.
Für die Fäden der Decklagen kann man nach der Erfindung eine größere Faserfeinheit vorsehen, damit sich an der Oberfläche keine zu großen Poren bilden und die Luft fein verteilt austreten kann.
In jedem Falle ist die Verwendung von Endlosfasern zweckmäßig, da auch dadurch die Feinkapillarität des Materials verringert jf
Die Fäden der zweiten Fadenschar gehen zweckmäßigerweise überwiegend oder sämtlich von einer Oberfläche zur anderen durch, damit auf diese Weise für durchgehende Luftführungs- I kanäle gesorgt wird.
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10837/83 - Seite 9 -
Die Fäden der Mittellage des Gewebes werden zweckmäßigerweise im wesentlichen geradlinig durchgehend angeordnet anstelle eines durch wechselnd oberhalb und unterhalb befindliche Bindungspunkte erzwungenen gekrümmten Verlaufs. Durch diese geradlinige Anordnung der Mitteil?.vjefäden wird zum einen eine größere Steifigkeit und Festigkeit des Gewebes erreicht und andererseits ermöglicht, daß sie ihre abgeflachte For« durchgehend beibehalten können. In diesem Zusammenhang kann nach einem besonderen Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, daß die Fäden der Mittellage abwechseln oberhalb und unterhalb der Mittelebene der Mittellage liegen und einander im Querchnitt überlappen.
Dichte Einstellung des Gewebes im Zusammenhang mit den vorgenannten Eigenschaften fördert eine Struktur des Gewebes, die
j arm an staubhaltenden Kapillaren und reich an Luftdurchgangs-
kanälen von definierter, stets gleichbleibender Größe ist.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme! auf die Zeichnung erläutert, die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel im Vergleich mit dem Stand der Technik veranschaulicht. Darin zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Schnittbild des
■jj bekannten Gewebes,
Fig. 2 ein entsprechendes Schnittbild des
erfindungsgemäßen Gewebes und
Fig. 3 eine dem natürlichen Schnittbild des
erfindungsgemäßen Gewebes angenäherte Darstellung.
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In Fig. 1 erkennt man den Aufbau eines Gewebes mit zwei Lagen 1 und 2, die jeweils in Leinwandbindung ausgeführt sind und zwischen sich eine Schicht 3 von gerade durchgehenden Fäden einschließen. Die beiden Lagen sind in größeren Abständen durch je ein Paar von gestrichelt dargestellen Verbindungsfäden in Leinwandbindung miteinander verbunden. Man erkennt, daß dies eine Struktur mit lotrecht zur Gewebeebene durchgehenden Strukturelementen ergibt. Punkte maximaler und minimaler Durchlässigkeit für Luft und Staub liegen in beiden Gewebelagen jeweils übereinander, so daß ihre Eigenschaften sich verstärken. Bei den Verbindungsfäden ergeben sich von Oberfläche zu Oberfläche geradlinig durchgehende Kanäle. Es liegt auf der Hand, daß unter solchen Voraussetzungen besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, um zu große Luftdurchlässigkeit an einzelnen Punkten durch Feinfasrigkeit zu füllen und auszugleichen, womit aber gleichzeitig die oben erläuterten anderen Nachteile dieses Gewebes in Kauf genommen werden müssen.
Im Gegensatz dazu ergibt sich gemäß Fig. 2 bei dem erfindungsgemäßen Gewebe eine Struktur ohne quer zum Gewebe durchgehende Strukturelemente. Die Schußfäden 3 der Decklagen 4 und 5 sind jeweils versetzt angeordnet zu den Schußfäden 6 der Mittellage 7. Die Schußfäden 6 ihrerseits sind jeweils doppelt gelegt, wobei die zusammengehörigen Garnpaare gerade durchlaufen und nicht durch Kettfäden an irgendeiner Stelle voneinander getrennt werden. Ferner sind benachbarte Schußfäden 6 der Mittellage gegenüber der Mittelebene 8 der Mittellage jeweils zur einen bzw. zur anderen Seite hin versetzt und behalten diese Lage in bezug auf die Mittelebene 8 auch durchgehend bei. Die Kettfaden verlaufen teils in der durchgezogenen, teils in der gestrichelten
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10837/83 - Seite 11
Führung von Oberfläche zu Oberfläche durch, wobei sie ausgehend von einem Schußfaden der einen Decklage erst den zweit- oder drittbenachbarten Schußfaden der anderen Decklage erreichen. Sie laufen daher verhältnismäßig flach geneigt durch das Gewebe, so daß sich keine quer oder gar lotrecht unmittelbar hindurchgehenden Kanäle in ihrer Nachbarschaft bilden können. Vielmehr binden sie die Schußfäden in einer sich jeweils überlappenden Stellung zueinander.
Dies zeigt sich anschaulicher in Fig. 3, die die Lupenan-* sieht eines Schnittbildes wiedergibt, wobei die Grenzen der dargestellten Fäden und Fadenquerschnitte der besseren Übersicht halber stärker voneinander abgesetzt sind als dies in Wirklichkeit der Fall ist. Man erkennt deutlich, daß die Schußfäden 6 der Mittellage eine im Querschnitt rautenförmige Gestalt annehmen und - lotrecht zum Gewebe gesehen einander überlappen. Ihre Zwischenräume werden wiederum überlappt von den gleichfalls flachgedrückten Schußfäden 3 der Decklagen. An keinem Punkt des Gewebes ergibt sich dabei eine Häufung von Fadenmasse oder Durchgangsquerschnitten. Vielmehr sind die den Staubdurchgang hemmenden, flachgedrückten Fadenquerschnitte und die den Luftdurchtritt ermöglichenden Strukturkanäle völlig gleichmäßig verteilt. Die Nutzung des erfindungsgemäßen Gewebes ist daher wesentlich besser als die des bekannten. Es leuchtet auch ohne weiteres ein, daß die flachgedrückten Fadenquerschnitte Barrieren gegen den Staubdurchtritt bilden, wobei sie infolge ihrer steifen Struktur und relativ geschlossenen Oberfläche den eingedrungenen Staub nicht festhalten. Die Luftdurchgangskanäle werden vergleichsweise freigehalten. Die kompakten Schußfadenquerschnitte und deren Anordnung ergibt eine gute
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Steifigkeit in Schußfadenrichtung» Auch die Kettsteifigkeit ist vergleichsweise hoch/ weil die Kettfaden nur flach geneigt verlaufen.
Im allgemeinen verwendet man für das erfindungsgemäße Gewebe Multifilamentgarn aus Synthesefaser, vorzugsweise Polyamid. Die Verwendung von Monofilamenten soll jedoch nicht ausgeschlossen sein, insbesondere nicht für die Schußfäden, für die auch Monofilamente mit einem der Konfiguration gemäß Fig. 3 entsprechenden Flachquerschnitt verwendet werden können. Bei Verwendung multifiler Garne können diese aus groben Fasern bestehen, die je nach Lage des Falles auch dicker als 0,04 mm sein können.
Schließlich ist es auch denkbar, statt eines dreilagigen Gewebes ein Gewebe mit noch mehr Lagen zu verwenden. Umgekehrt ist es denkbar, daß auch eine Decklage des in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiels weggelassen wird, vorzugsweise die auf der Luftzuführungsseite liegende Decklage.
Die dichte, nicht staubfangende Garnoberfläche kann weiter durch geeignete, bekannte Gewebeausrüstung verstärkt v/erden.
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Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    Belüftungsplatte für Lager- und Förderanlagen für fluidisierbares Gut, die als Mehrlagengewebe aus zwei quer zueinander verlaufenden Fadenscharen ausgebildet ist, von denen die Fäden der ersten Schar im wesentlichen innerhalb je einer Lage angeordnet sind, während die Fäden der zweiten Schar die Verbindung zwischen den Lagen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (3,6) der ersten Schar einander im Querschnitt überlappend ohne lotrecht durchgehende Strukturelemente angeordnet sind.
    Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe dreilagig ausgebildet ist.
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    Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10837/83 - Seite 2 -
    3. Platte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Fäden (6) der mittleren Lage (7) in Richtung der Gewebeerstreckung abgeflacht sind.
    4. Platte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeflachten Fäden (6) aus einer Mehrzahl zusammenliegender Fäden bestehen.
    5. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (9,10) der zweiten Fadenschar das Gewebe überwiegend flach geneigt durchlaufen.
    6. Platte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Fadenneigung zur Gewebeebene kleiner ist als 60°.
    7. Platte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Fadenneigung um 45° und darunter liegt.
    8. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (3,6) der ersten Fadenschar eine geringe Drehung aufweisen.
    9. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Fäden (6) der mittleren Fadenlage (7) eine grobe Faserstruktur aufweisen.
    10. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (3) der oberen FadenlaQen eine feinere Faserstruktur als die der mittleren (6) haben.
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    Giawe, Deifs/ Moll & Partner - ρ 10837/83 - Seite 3 -
    i Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 10/ dadurch ϊβ" kennzeichnet/ daß die Fäden aus Endlosfasern bestehen.
    12. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurcn gekennzeichnet, daß die Fäden (9,10) der zweiten Fädenschar überwiegend von einer Oberfläche zu anderen durchgehend angeordnet sind.
    13. Platte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (6) der Mittellage (7) im wesentlichen geradlinig durchgehend angeordnet sind.
    14. Platte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (6) der Mittelage (7) abwechseln oberhalb und unterhalb der Mittelebene (8) der Mittellage liegen und einander im Querschnitt überlappen.
    15. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe dicht eingestellt ist.
DE8317508U Belüftungsplatte für Lager- und Förderanlagen für fluidisierbares Gut Expired DE8317508U1 (de)

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DE8317508U1 true DE8317508U1 (de) 1984-01-05

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ID=1332127

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8317508U Expired DE8317508U1 (de) Belüftungsplatte für Lager- und Förderanlagen für fluidisierbares Gut

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3722332A1 (de) * 1987-05-23 1989-01-19 Abs Silo Foerderanlagen Gasdurchlaessiger lockerungsboden als austragshilfe in bunkern oder silos aus folie

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3722332A1 (de) * 1987-05-23 1989-01-19 Abs Silo Foerderanlagen Gasdurchlaessiger lockerungsboden als austragshilfe in bunkern oder silos aus folie

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