DE831743C - Vorrichtung zur Behandlung erkrankter Teile des menschlichen Koerpers, insbesondere zur Mund- bzw. Zahnfleischbehandlung - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung erkrankter Teile des menschlichen Koerpers, insbesondere zur Mund- bzw. Zahnfleischbehandlung

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DE831743C
DE831743C DEK415A DEK0000415A DE831743C DE 831743 C DE831743 C DE 831743C DE K415 A DEK415 A DE K415A DE K0000415 A DEK0000415 A DE K0000415A DE 831743 C DE831743 C DE 831743C
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DEK415A
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Erwin Konst
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ERWIN KONST
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ERWIN KONST
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
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    • A61C19/06Implements for therapeutic treatment
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/16Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using chemical substances
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Description

  • Vorrichtung zur Behandlung erkrankter Teile des mensdilidien Körpers, insbesondere zur Mund- bzw. Zahnfleisdibehandlung Es war schon im Altertum bekannt, offene Wunden zur Heilung mit Silberplatten zu bedecken.
  • Auch ist bekannt, daß in neuerer Zeit mittels Elektrolyse unter Verwendung einer positiven Silberelektrode Wasser keimfrei gemacht werden kann.
  • Auch auf andere verschiedenartige Weise ist die keimtötende Wirkung von Silberionen und von [onen anderer Metalle, z. B. Kupfer, bereits für den Menschen nutzbar gemacht worden.
  • Die Erfindung betrifft Vorrichtungen, mit deren Hilfe die bekannten Eigenschaften gewisser Metallionen, und zwar insbesondere des Silbers, zur Behandlung von Krankheiten, deren mögliche Heilung vermittels der unmittelbaren Einwirkung insbesondere metallischen Silbers bzlwmdes Silberions bisher nicht bekannt zwar. in neuartiger Weise nutzbar gemacht Isvird.
  • Die Vorrichtungen bestehen erfindungsgemäß aus Armierungen aus Metall bzw. einer Metalllegierung, insbesondere Silber bzw. einer Silberlegierung, wobei die Armierungen der Form der zu behandelnden Körperteile, insbesondere dem Profil der Zähne längs des Zahnfleisches oder dem Zahnfleisch selbst, angepaßt sind und an den zu behandelnden Stellen Ibefestigt werden, derart, daß damit die Einwirkung von qMetallionen, und zwar insbesondere Silberionen auf erkrankte Teile des Körpers, insbesondere Ides Zahnfleisches, ermöglicht wird.
  • Es wurde gefunden, daß z.iB. im Munde, und zwar an den Zähnen befestigte und in der Nähe des Zahnfleisches oder am Zahnfleisch selbst angebrachte, aus reinem Silber oder meist besser aus einer Silberlegierung bestehende Armierungen ge- eignet sind, infektiöse Mund- bzw. Zahnfleischerkrankungen, und zlwar insbesondere die Paradentose durch Einwirkung von Metallionen, insbesondere Silberionen allmählich zur Heilung zu bringen und das Wachstum des Zahnfleisches zu fördern. Die Wirkung ist im allgemeinen örtlich bgrenzt, d. h. von der Oberflächenausdehnung der Armierungen abhängig. Auch ist die wirkung der Armierungen in der Regel langsam. Sie wird auch durch den Silbergehalt der Legierungen und durch andere in der Legierung enthaltene Komponenten beeinflußt. Reines Silber hat sich für eine langandauernde Behandlung im allgemeinen als weniger geeignet erwiesen als Sill>erlegierungen mit verschieden hohem Silbergehalt.
  • Auf Grund der örtlich begrenzten und im allgemeinen langsamen Wirkungsweise des metallischen Silbers ist es gemäß der Erfindung zweckmäßig bzw. notwendig, die Silberarmierungen überall da vorzusehen, wo sich erkrankte Stellen im Munde vorfinden bzw. die Ausdehnung der Armierungen der Ausdehnung der Erkrankung möglichst anzupassen.
  • Da die Silberarmierungen meistens während längerer Zeiträume zur Anwendung kommen müssen, so wurden die für die Behandlung des Zahnfleisches bestimmten Armierungen erfindungsgemäß so ausgebildet, daß sie in verschiedener Weise an den Zähnen bequem und ohne merklich beim Essen und Trinken zu hindern, befestigt und wieder abgenommen werden können.
  • Bei besonders schweren Erkrankungen bzw. zur Abkürzung der Behandlung, oder um ein tieferes Eindringen der Silber. ionen in die erkra-nkten Teile des Körpers zu bewirken, können die neuen Vorrichtungen erfindungsgemäß auch zur Durchführung einer elektrolytischen Behandlung dienen, wobei die an den erkrankten Körperstellen angebrachtenArmierungen als positive Elektroden verwendet werden. Als negative Elektroden können dann an geeigneten Stellen, z. B. bei Behandlungen der Mundhöhle außen am Unterkiefer, z. B. am Kinn, oder über der Oberlippe angebrachte Metallplatte dienen. Die positiven Elektroden werden in hekannter Weise durch isolierte elektrische Leiter mit dem positiven Pol, die negativen Elektroden mit dem negativen Pol einer Gleichstromquelle verbunden. Beim Stromdurchgang wandern dann Silber ionen von der positiven Elektrode durch die dazwischenliegende Fl2ssigkeit in Richtung auf die negative Elektrode und üben dabei eine tiefer reichende Heilwirkung aus.
  • Die l>ei Behandlung der Mundhöhle außen am Gesicht anzubringenden negativen Elektroden bestehen zweckmäßig aus Blechstreifen bzw. Platten, deren Oberflächen der Form der Gesichtspartie, an der sie angebracht werden sollen. angepaßt sind.
  • Für ihre Anbringung am Kinn wird man daher z. B. Elektroden in Schalenform anwenden.
  • Zur Befestigung der negativen Elektroden können erfindungsgemäß aus Webstoff, z. B. aus Bändern, gefertigte, über den Kopf zu stülpende Hauben oder Kappen, die vorn über die Stirn greifen, und hinten bis zum Genick reichen, dienen. An diesen Hauben oder Kappen sind beiderseits im Genick bzw. über den Ohren Knöpfe oder Haken angebracht, während andererseits an den negativen Blechelektroden beiderseits kurze, in ihrer Länge verstellbare, mit Löchern bzw. Osen versehene Gummibänder angebracht sind. Mit Hilfe dieser Einrichtungen können die negativen Elektroden leicht und bequem in der erforderlichen Weise an den hauben oder Kappen befestigt oder wieder abgenommen werden. Sie werden dabei durch die Gummibänder etwas an die betreffenden Gesichtspartien angepreßt.
  • Zur Behandlung beliebiger anderer erkrankter Teile des menschlichen Körpers genügt es, daß die Armierungen an den erkrankten Körperteilen, die Metallplatten an anderen geeigneten Körperteilen so angebracht werden, daß sie mit einem gewissen Druck an diesen Körperteilen anliegen.
  • Nachstehend werden verschiedene Nusführungsarten der Armierungen nach der Erfindung, wie sie bei der Behandlung von Mund- und Zahnfleischerkrankungen Verwendung finden, an Hand der Zeichnung beschrieben und das Wesen der Erfindung näher erläutert.
  • In der Zeichnung stellt dar Fig. t eine doppelseitige Armierung für die vier Schneidezähne des Unterkiefers mit Verbindungsbügeln, in perspektivischer larstellung, Fig. 2 einen metallischen Befestigungssplint zur Verbindung doppelseitiger Armierungen, links in Ansicht vor seiner Verwendung, rechts in Ansicht nach seiner Anl>ringung an einer im Schnitt dargestellten doppelseitigen Armierung nach Fig. 1 Fig. 3 die Armierung der Fig. 1, am Gebiß angebracht, in perspektivischer Darstellung, Fig. 4 eine Armierung nach Fig. i in etwas abgeänderter Ausführung, mit einem Befestigungsschräubchen, Fig. 5 eine einseitige Armierung für vier beliebige Zähne, mit zwei Befestigungshaken und einem Befestigungsschräulchen, Fig. 6 eine einseitige Armierung für vier l)eliebige Zähne, mit laraii fest angelrachten Befestigungssplinten.
  • Fig. 7 zwei etwas verschiedene Armierungen, zur Anbringung zwischen zwei Zähnen, mit Befestigungshaken und daran fest angebrachten Befestigungssplinten' Fig. 8 eine Armierung für zwei beliebige Zähne mit einem Befestigungshaken und fest angebrachten Befestigungssplinten.
  • Fig. 9 eine doppelseitige. dem Zahnfleisch des c)l>erkiefers angepaßte Armierun. mit Verbindungsbügeln, in l>ersl(ektiv i seher Darstellung, rechts davon im Schnitt. mit Befestigungssplinten nach Fig. 2.
  • In sämtlichen Figuren der Zeichnung sind gegossene oder aus Schienen. Profildrähten oder aus Blech gepreßte oder gehämmerte Profilschienen. aus Silber oder einer Silberlegierung, deren Form dem Profil des Gebisses l>zw. der Zähne längs des Zahnfleisches bzw. dem Zahnfleisch selbst angepaßt ist, mit I bezeichnet. Fig. t zeigt eine an den vier Schneidezähnen des Unterkiefers anzubringende Armierung, die aus zwei Silberprofilschienen I zusammengesetzt ist, Voll denen die eine dem vorderen unteren Rand, die andere dem hinteren unteren ltand der vier Zähne angepaßt ist. Die Enden dieser beiden Profilschienen sind durch zwei in der Regel angelötete Verbgindungsbügel 2, die über die Zahnschiieiden oder Kronen greifen, miteinander verbunden. I)iese Verbindungsbügel sind so stark bemessen, daß sie durch Fingerdruck etwas zusammen-oder aufgebogen werden können. Die miteinander verbundenen Profilschienen können daher zusammen, ähnlich einer Kappe, über die vier Schneidezähne des Unterkiefers gestülpt oder wieder abgenommen werden. Wenn genügend weite Zahnzwischenräume an den äußeren Rändern der vier Zähne vorhanden sind, so kann der Halt dieser Profil schienen auch noch durch Befestigungssplinte iiach Fig. 2, die die heiden Profilschienen an ihren Enden verbinden. indem sie durch die äußeren Zahnzwi schenräume verlaufen, besser gesichert werden, Diese Befestigungssplinte nach Fig. 2 bestehen aus dem Kopf 3, dem Schaft 4 und einer dünneren nadelartigen Fortsetzung 5 dieses Schaftes. Sie werden nach der Anbringung der doppelseitigeil Armierung von hinten durch an den Enden der Profilschienen 1 vorgesehene Löcher 6 gesteckt und vorn nach entsprechender Kürzung (nach Fig. 2 rechts) nach unten umgebogen.
  • Fig. 3 zeigt die Anbringung einer solchen Armierung am Gel)itt vor Anbringung der Befestigungss{ilinte nach Fig. 2.
  • Fig. 4 stellt dieselbe Armierung wie Fig. 1 und Fig. 3 dar, mit dem Unterschied jedoch, daß die beiden Befestigungssplinte nach Fig. 2 durch ein einziges durch einen Zahuzwischenraum verlaufendes Kopfschräubchen 7 ersetzt sind. Dieses Kopfschräubchen, das auch an mehreren Stellen angewandt werden kann, wird nach Anbringung der doppelseitigen Armierung von hinten durch das gewiiidelose Loch 8 8 geführt und mit seinem mit feinem Gewinde versehenen Ende in das vordere, el>enfalls mit Gewinde versehene Loch g geschraubt.
  • In Fig. 5 ist eine aus einer einzigen Profilschiene bestehende. an der Vorderseite mehrerer Zähne des Unterkiefers oder des Oberkiefers anzubringende Armierung dargestellt. Sie wird am Gebiß einerseits durch zwei angelötete, über die Zahnkrone grefiende Befestigungshaken I0, anderseits durch ein von hinten durch einen Zahnzwischenraum geführtes. iii das mit Gewinde versehene Loch 9 geschraubtes Kopfschräubchen 7 festgehalten.
  • Die in Fig. 6 gezeigte Armierung eignet sich zur einseitigen Anliringung an eine Reihe beliebiger Zähne des Unter- oder des Oberkiefers. Die Befestigung cter Profilschiene 1 am Gebiß erfolgt hier durch mehrere angelötete Drahtsplinte in, die durch Zahnzwischenräume geführt, und deren geschlitzte Enden aufgespreizt werden, so daß sie die Armierung gegen die Zähne abstützen.
  • Fig. 7 zeigt zwei geringfügig voneinander abweichende, zur Anbringung an einem Zahnzwischenraum geeignete Armierungen von Profilschienen 1, die mit je einem Befestigungshaken 10 bzw. 12 sowie mit je einem Drahtsplint 11 versehen sind. Der über die Zahnkronen greifende Befestigungshaken I2 ist hier etwas breiter gehalten als der Befestigungshaken 10, was bei gewissen Zahnformen zweckmäßiger ist.
  • Die in der Fig. 8 gezeigte Armierung ist ganz ähnlich der der Fig. 7 ausgebildet, mit dem Unterschied, daß durch ldie Profilschiene I hier zwei Zähne erfaßt werden. Der Befestigungshaken 12 ist hier oben breit gehalten, und zwei an den Enden der Profilschienen 1 angebrachte Drahtsplinte 11 führen durch entsprechende Zahnzwischenräume.
  • In Fig. 9 wird eine besondere, von den vorherigen grundsätzlich abwei, chende Armierung gezeigt. Sie eignet sich insbesondere zur Anbringung an den Zähnen des Oberkiefers. Bei dieser doppelseitigen Armierung sind die Profilschienen 1 nicht den Zähnen, sondern dem Zahnfleisch, also dem Kiefer angepaßt. Die Profilschienen I liegen demnach nach ihrer Befestigung an den Zähnen mittels zweier Verbindungsbügel 2 und zweier Befestigungssplinte nach Fig. 2 unmittelbar am Zahnfleisch an.
  • Diese Ausgestaltung verfolgt den Zweck, die Einwirkung der aus der Armierung gelösten sMetallionen auf das Zahnfleisch durch unmittelbare Anbringung der Armierung daran zu gewährleisten, was beim Oberkiefer mittels an den Zähnen anliegender Armierungen nicht unbedingt gesichert wäre, weil die Mundflüssigkeit, die die Metallionen aufnimmt, natürlich bestrebt ist, von den Armierungen nach unten abzufließen.
  • Die vorstehend aufgeführten Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen nach der Erfindung können im Rahmen der Erfindung noch in mannigfaltiger Weise variiert werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung in Form von Metallplatten zur Behandlung erkrankter Teile des menschlichen Körpers, insbesondere zur MunS und Zahnfleischbehandl, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus Arm.ierungen- aus Metall bzw. einer Metallegierung, insbesondere Silber bzw. einer Silberlegierung, besteht, wobei die Armierungen der Form der zu behandeln, den Körperteile, insbesondere die dem Profil der Zähne längs des Zahnfleisches oder dem Zahnfleisch selbst, angepaßt sind und an den zu behandelnden Stellen befestigt werden derart, daß damit die Einwirkung von Metall ionen, und zwar insbesondere Silberionen auf erkrankte Teile des Körpers, insbesondere des Zahnfleisches, ermöglicht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungen zur Anbringung vor und hinter den Zähnen doppelseitig oder nur einseitig ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelseitigen Armierungen durch über die Zahnschneiden oder Kronen greifende Verbindungsbügel (2) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelseitigen Armierungen mittels durch Zahnlücken laufende Befestigungssplinte (Fig. 2), die durch in den Armierungen vorgesehene Löcher (6) gesteckt, und deren Enden umgebogen werden, noch besonders gesichert werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungen mittels durch Zahnlücken laufende Kopfschräubehen (7) am Gebiß befestigt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, das, durch gekennzeichnet, daß die Armierungen mittels durch die Zahnlücken führende Befestigungssplinte (11) an den Zähnen befestigt werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungen mit über die Zahnschneiden oder Kronen greifenden Befestigungshaken (10) oder (12) versehen sind.
  8. S. Vorrichtung nach. Nnsl) rucll 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe zur Durchführung einer elektrolytischen Behandlung dient, wobei die an den zu behanhdelnden Stellen, insbesondere im Munde angebrachten Armierungen als positive Elektroden, und an anderen geeigneten Stellen des Körpers angebrachte Metallplatten oder Metallbleche als negative Elektroden verwendet werden.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß bei elektrolytischer Behandlung von Erkrankungen der Mundhöhle zur Anbringung der negativen Elektroden über den Kopf zu stülpende, mit Knöpfen oder Haken versehene Hauben oder Kappen dienen, derart, daß die negativen Platten- oder Blechelektroden mit Hilfe von an ihnen l>eiderseits angebrachten, in ihrer Länge verstellbaren und an ihren Enden mit Löchern oder Ösen versehenen Gummibändern an diesen Hauben oder Kappen befestigt werden.
DEK415A 1949-11-03 1949-11-03 Vorrichtung zur Behandlung erkrankter Teile des menschlichen Koerpers, insbesondere zur Mund- bzw. Zahnfleischbehandlung Expired DE831743C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0094244A1 (de) * 1982-05-11 1983-11-16 Robert Otto Becker Verfahren zur Veränderung von Zellen
US6257884B1 (en) * 1999-10-14 2001-07-10 Peter Chang Maxillomandibular fixation device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0094244A1 (de) * 1982-05-11 1983-11-16 Robert Otto Becker Verfahren zur Veränderung von Zellen
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